Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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26.03.2015, Gelsenkirchen, Herten, Metropole Ruhr, Städtebau, Wirtschaft

Machbarkeitsstudie zur "Neuen Zeche Westerholt" ist entscheidenden Schritt weiter

Herten/Gelsenkirchen (idr). "Labor des Wandels" ist das Leitthema, mit dem das Schweizer Planungsteam Bob Gysin + Partner BGP, zu dem auch die wbp Landschaftsarchitekten GmbH Bochum gehört, die Jury überzeugt hat. Fünf renommierte Planungsteams aus dem In- und Ausland hatten in den vergangenen zwei Monaten Konzepte für die Nutzung des ehemaligen Zechenareals Westerholt auf der Stadtgrenze Herten/Gelsenkirchen entworfen.
Das BGP-Konzept sieht einen Nutzungsmix aus Wohnen, Gewerbe, Forschung, Technologie, Bildung, Kultur, Gastronomie und Freizeit vor. Die Jury überzeugte dabei besonders die Beachtung der Themen Kreislaufwirtschaft und Zwischennutzung sowie der Umgang mit den Bestandsgebäuden und der Vorschlag, eigenständige Quartiere auf Westerholt zu entwickeln.
Bis circa Ende Juni sollen die Pläne weiter ausgearbeitet werden, parallel dazu werden Gutachten zum Beispiel die Bodenbeschaffenheit untersuchen. Die Übersetzung dieses Konzepts in einen beschlussfähigen Masterplan ist Gegenstand des letzten Schrittes im Rahmen der Machbarkeitsstudie, die vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium mit EU-Mitteln gefördert wird. Mit dem Ergebnis wird dann die Werbung um Fördermittel beginnen, um das Konzept zu realisieren.
Die Entwicklung des ehemaligen Bergwerks ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben der beiden Städte Gelsenkirchen und Herten gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH. Noch vor der Schließung des Bergwerks Lippe am 1. Januar 2009 hatten die Städte Gelsenkirchen und Herten sowie die RAG Montan Immobilien eine Projektgemeinschaft gegründet mit dem Ziel, die Voraussetzung für eine nachhaltige und Arbeitsplatz schaffende Folgenutzung voranzutreiben.

Weitere Infos: www.neue-zeche-westerholt.de

Pressekontakt: Stadt Herten, Pressesprecherin, Nele Landero Flores, Telefon: 02366/303-357, E-Mail: pressestelle@herten.de; Stadt Gelsenkirchen, Pressesprecher, Martin Schulmann, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: pressestelle@gelsenkirchen.de; RAG Montan Immobilien, Pressesprecher, Stephan Conrad, Telefon: 0201/378-1872, E-Mail: stephan.conrad@rag-montan-immobilien.de

26.03.2015, Bochum, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus

Die mit den Wölfen tanzen...

Gelsenkirchen/Metropole Ruhr (idr). Sie werden auch in NRW als "Rückkehrer" gehandelt: Wölfe stehen am 1. Mai unter anderem bei der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen im Fokus. Der Tag des Wolfes mit Informationen rund um diese Spezies ist ein erstes Projekt in der engeren Zusammenarbeit, die jetzt der NABU-Landesverband NRW mit den NRW-Partnerzoos verabredet hat. Neben Schutzprojekten in aller Welt wollen die Tierparks der 2003 gegründeten Initiative künftig verstärkt den Artenschutz vor der eigenen Haustür fördern. In der Metropole Ruhr sind die Tierparks in Bochum, Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen beteiligt.

Weitere Infos: www.nabu-nrw.de, www.zoom-gelsenkirchen.de

Pressekontakt: ZOOM Erlebniswelt, Presse, Telefon: 0209/954-5126, E-Mail: presse@zoom-erlebniswelt.de; NABU NRW, Pressesprecherin, Birgit Königs, Telefon: 0211/159251-14, E-Mail: B.Koenigs@NABU-NRW.de

26.03.2015, Oberhausen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Vermischtes

Oberhausener Coverband "Mottek" rockt China

Oberhausen/Quanzhou (idr). Die Oberhausener Band "Mottek" wird als erste deutsche Coverband live in China spielen. Vom 10. bis 20. Mai reisen die Musiker zu drei Konzerten nach Quanzhou im Südosten Chinas. Geplant sind Auftritte mit Rockklassikern und Popsongs vor 3.000 bis 5.000 Zuschauern. Außerdem geben die Oberhausener einen Schlagzeug-Workshop an einem Gymnasium der Stadt.
Geknüpft wurde der Kontakt im Rahmen der mulilateralen Jugendbegegnung "Multi" in Oberhausen. Auch hier hatten die Musiker Workshops für Jugendliche gegeben. Über das Gymnasium in Quanzhou und die dortige Universität Xiamen wird die Reise nun organisiert. Auf Oberhausener Seite plant das städtische Büro für Interkultur die bisher einmalige Konzertreise.

Weitere Infos: www.mottek-live.de

Pressekontakt: Stadt Oberhausen, Uwe Spee, Pressestelle/Virtuelles Rathaus, Telefon: 0208/825-2625, E-Mail: uwe.spee@oberhausen.de

26.03.2015, Top MR, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr, Wirtschaft

Rhein-Ruhr-Express schließt Vertrag mit Siemens

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die am neuen Schienenverkehrskonzept Rhein-Ruhr-Express (RRX) beteiligten Zweckverbände haben aktuell Siemens mit der Lieferung von 82 Elektrobetriebzügen vom "Typ Desiro HC" und der Wartung über einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Bei einem Gesamtvolumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro ist das für Siemens laut Unternehmensangaben der bisher größte Auftrag aus dem Bereich des regionalen Schienenverkehrs in Deutschland.
Ab Ende 2018 sollen die ersten Züge mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde im Großraum Rhein-Ruhr unterwegs sein. Im Berufsverkehr soll nach und nach der Viertelstundentakt erreicht werden. Folgende Städte im Ruhrgebiet werden dann nach derzeitiger Planung vom Rhein-Ruhr-Express profitieren, entweder als direkte Haltestelle oder durch ergänzende Linien mit RRX-Anschluss: Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Kamen, Lünen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen, Wattenscheid und Wanne-Eickel.
Außerdem plant Siemens die Errichtung eines hochmodernen Instandhaltungswerkes in Dortmund-Eving, für das rund 100 neue Arbeitsplätze für Fachkräfte im Mehrschichtbetrieb vorgesehen sind. Mittelpunkt des Instandhaltungswerks wird eine große Fahrzeughalle, wo den bisherigen Planungen zufolge jeweils vier vierteilige Züge gleichzeitig gewartet werden können.
Weitere Infos: www.rrx.de, www.vrr.de, www.siemens.de

Pressekontakt: Siemens AG, Pressesprecher NRW, Georg Lohmann, Telefon: 0211/6916-1300, E-Mail: lohmann.georg@siemens.com

26.03.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles, Tourismus

Wanderarbeit auf Zeche Hannover

Bochum (idr). Nicht erst die Spargelstecher aus anderen Ländern haben den Begriff "Wanderarbeiter" publik gemacht, es gibt sie schon Jahrhunderte. Die Ausstellung "Wanderarbeit. Mensch – Mobilität – Migration" geht den Gründen und Folgen der Arbeitswanderung damals wie heute nach. Zu sehen ist sie im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum vom 27. März bis 19. Juli. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat darin Arbeit als eine wichtige Triebfeder für Migration in Geschichte und Gegenwart untersucht.
Historische Wanderberufe werden aktuellen Berufsfeldern gegenübergestellt: Scherenschleifer, Schausteller, lippische Wanderziegler und Heringsfänger, Amerika-Auswanderer, italienische Eismacher und Gastarbeiter aus Südeuropa stehen ebenso dafür wie osteuropäische Bauarbeiter, rumänische Pflegekräfte, Berufspendler und Flüchtlinge auf Lampedusa.

Pressekontakt: LWL-Industriemuseum, Dietmar Osses, Telefon: 0231/6961-231; LWL-Pressestelle, Markus Fischer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org

25.03.2015, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Freizeit, Wirtschaft

Superhelden, Eisenbahnen und Fluggeräte bevölkern die Intermodellbau

Dortmund (idr). Mehr als 20.000 Einzelmodelle präsentiert die nach Angaben der Veranstalter weltweit größte Messe für Modellbau und Modellsport vom 15. bis 19. April in Dortmund. Mehr als 500 Aussteller aus 20 Nationen sind bei der 37. Intermodellbau vertreten: Kleine und große Modellbaufans aller Altersgruppen werden erwartet. Zu sehen sind Modelleisenbahnen, Helikopter, Schiffsmodelle sowie Figuren vom Superhelden bis zum Maulwurf in der Eisenbahnanlage.

Pressekontakt: Westfalenhallen Dortmund, Dr. Andreas Weber, Telefon: 0231/1204-514, E-Mail: andreas.weber@westfalenhallen.de

25.03.2015, Bochum, Metropole Ruhr, Bildung, Wirtschaft

30 Unternehmenspaten sichern "Bochumer Ausbildungsversprechen"

Bochum (idr). Sie haben sich das Ja-Wort im Bochumer Rathaus gegeben: Nicht der Bund fürs Leben stand auf dem Papier, sondern ein Bund für Ausbildung. 2015 wurde das "Bochumer Ausbildungsversprechen" ins Leben gerufen, zu dem sich bereits 30 Bochumer Unternehmen als Ausbildungspaten verpflichtet haben.
Die Idee für diese Aktion: Wenn Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen, haben sie kaum Chancen auf Ausbildung und Job, Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne sind eher die Regel. Konkrete Hilfe setzt aktuell hier an: 17 junge, arbeitslose Erwachsene aus der VHS-Maßnahme "Fit for Future" bekommen nach erfolgreichem Hauptschulabschluss im Sommer einen Ausbildungsplatz angeboten.
Stellvertretend für die Unternehmen kamen am 24. März Alexandra Medzech (Bogestra), Thomas Gdanietz (IHK), Volker Goldmann (Sparkasse), Johann Philipps (Kreishandwerksmeister), Norbert Riffel (VBW) und Dr. Thorsten Zisowski (USB) im Rathaus zusammen, um gemeinsam das Bochumer Ausbildungsversprechen zu geben.

Weitere Infos: www.bochum.de

Pressekontakt: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt, Thomas Sprenger, Telefon: 0234/910-3081, Fax: 16111, E-Mail: Amt13@bochum.de

25.03.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Als es noch Germanen und Römer statt "Ruhris" gab

Metropole Ruhr (idr). "Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr": Das Ruhr Museum nimmt seine Besucher ab 27. März mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Mehr als 800, zum Teil noch nie ausgestellte, kulturhistorische Schätze, archäologische Funde und kostbare Handschriften aus der Region werden in den Bunkern auf der Zwölf-Meter-Ebene der Kohlenwäsche präsentiert. Sie lassen die historischen Entwicklungen und Lebensbedingungen vom 3. bis zum 11. Jahrhundert in dieser Grenzregion zwischen Römern, Germanen, Franken und Sachsen lebendig werden.
Die Ausstellung findet bis zum 23. August nicht nur im Ruhr Museum statt. Weitere Ausstellungsorte sind der Essener Domschatz und die Schatzkammer St. Ludgerus in Essen-Werden.

Pressekontakt: Stiftung Ruhr Museum, Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Philipp Bänfer, Telefon: 0201/24681-433, E-Mail: philipp.baenfer@ruhrmuseum.de

25.03.2015, Top MR, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

Die neue Ausgabe der Kulturbroschüre "Tipps und Tops" weckt Frühlingsgefühle

Essen/Metropole Ruhr (idr). Frühlingsfrische Ausgehvorschläge präsentiert die neue Ausgabe der "Tipps und Tops" des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Broschüre führt durch das blühende Kulturleben der kommenden drei Monate und stellt die wichtigsten und interessantesten Premieren, Konzerte, Ausstellungen sowie andere wichtige Kulturevents bis Ende Juni vor. Ein Schwerpunkt liegt auf den Festivals im Ruhrgebiet, deren Saison mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen am 1. Mai startet. Zu den Outdoor-Highlights zählt die bereits 15. Ausgabe der "ExtraSchicht", die am 20. Juni auf mehr als 50 Spielorten mit rund 500 Events "gefahren" wird. Mit einer Schiffsparade KulturKanal wird bereits am 26. April die Fahrgastschiffsaison 2015 eröffnet. Zeitgenössische Kunst aus China ist vom 15. Mai bis 13. September in der Metropole Ruhr zu Gast: Bei "China 8" präsentieren rund 120 Künstler in acht Städten und neun Museen ihre Arbeiten. Weitere Höhepunkte sind die Ausstellung "Werdendes Ruhrgebiet - Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr" im Essener Ruhr Museum. Noch bis zum 1. November steht im Oberhausener Gasometer die Ausstellung "Der schöne Schein" im Fokus. Erhältlich ist das kostenlose Heft "Tipps und Tops" im Online Shop des Regionalverbandes Ruhr unter www.shop.metropoleruhr.de. Außerdem kann das Heft unter www.kultur.metropoleruhr.de und www.kir.metropoleruhr.de heruntergeladen werden.

Pressekontakt: RVR, Helga Brandi, Telefon: 0201/2069-363, E-Mail: brandi(at)rvr-online.de

25.03.2015, Metropole Ruhr, Umwelt

Earth Hour 2015: Die Metropole Ruhr ist mit dabei

Metropole Ruhr (idr). Ein Zeichen für den Klimaschutz: Unter dem Motto "Licht aus, Kopf an!" ruft der Regionalverband Ruhr (RVR) mit seinem Projekt klimametropole RUHR 2022 alle Kommunen, Institutionen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Earth Hour 2015 zu beteiligen und sich unter www.ruhr2022.de anzumelden.
Am 28. März gehen die Lichter ab 20.30 Uhr zum nunmehr neunten Mal für 60 Minuten aus: Millionen Menschen auf der ganzen Welt nehmen daran teil – auch die Menschen im Ruhrgebiet. In welcher Stadt der Region sich die meisten Menschen und Institutionen beteiligen, lässt sich in Echtzeit auf der Internetseite der klimametropole Ruhr (www.ruhr2022.de/earthhour) verfolgen.

Weitere Infos: www.ruhr2022.de

Pressekontakt: RVR-Projektbüro klimametropole RUHR 2022, Jan Radtke, Telefon: 0201/43772-53, E-Mail: presse@ruhr2022.de; RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon:0201/2069-495, E-Mail:hapke@rvr-online.de