Nachrichten aus der Metropole Ruhr

15.12.2017, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der Metropole Ruhr ist leicht gestiegen

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Im Berufsbildungsjahr 2017 (Oktober 2016 bis September 2017) wurden in den Arbeitsamtsbezirken der Metropole Ruhr 32.298 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das waren knapp 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus Daten des Landesamtes IT.NRW hervor. NRW-weit wurden 116.697 Berufsausbildungsverträge in anerkannten Ausbildungsberufen des dualen Systems neu abgeschlossen. Damit gab es damit erstmals seit fünf Jahren wieder eine Steigerung zum Vorjahr (+1,7 Prozent).
Zu den Bezirken mit der höchsten Steigerungsrate gehört der Arbeitsamtsbezirk Hagen mit einem Plus von 6,1 Prozent auf 3.234 neue Ausbildungsverträge. In den Ruhrgebietsbezirken Gelsenkirchen (-3,8 Prozent auf 1.980) und Dortmund (-2,5 Prozent auf 4.284) gingen die Zahlen dagegen stark zurück.
Infos unter www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

15.12.2017, Unna, Metropole Ruhr, Kulturelles, Städtebau

Unna engagiert sich als fünfte Ruhrgebietskommune in der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW

Unna (idr). Die Kreisstadt Unna ist jetzt Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne Nordrhein-Westfalen. Die Bewerbung war im zweiten Anlauf erfolgreich. Bereits 2008 hatte sich Unna um Aufnahme bemüht. Im Fokus der Arbeit steht der Erhalt und die Bewahrung des städtebaulichen Erbes in den Altstädten. Wer sich hier beteiligen will, muss sich dem Votum einer Auswahl- und Bewertungskommission in Zusammenarbeit mit dem Landesbauministerium stellen.
Neben Unna sind bereits Hattingen, Hattingen-Blankenstein, Herten-Westerholt und Werne Mitglied der Arbeitsgemeinschaft. Insgesamt engagieren sich hier 56 NRW-Kommunen mit 37 historischen Stadtkernen und 19 historischen Ortskernen.
Infos unter www.unna.de und www.historische-ortskerne-nrw.de

Pressekontakt: Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW c/o Stadt Lippstadt, Telefon: 02941/980-428, Stadt Unna, Pressestelle, Oliver Böer, Telefon: 02303/103-101, E-Mail: presse@stadt-unna.de

15.12.2017, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft

Stadt Dortmund erhält Fördergeld vom Land NRW für innovative Klimaschutzideen

Düsseldorf/Dortmund (idr). Die Stadt Dortmund erhält im Rahmen des Wettbewerbs "KommunalerKlimaschutz.NRW" eine Fördersumme von bis zu 10,5 Millionen Euro. Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hatte zu diesem Projekt aufgerufen. Die Stadt hatte sich im Sonderprogamm Emissionsfreie Innenstadt neben Aachen und Bielefeld durchgesetzt. Ziel ist die Reduzierung von Treibhausgasen und die Verbesserung der Luftqualität. Der Schwerpunkt des Dortmunder Konzepts lag auf Maßnahmen zum innerstädtischen Lieferverkehr, verbesserten Fuß- und Radwegen und Elektromobilität.
Insgesamt stellt das Land NRW den Gewinnern 100 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln für die Umsetzung integrierter Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung. Zwölf Strategien von insgesamt 48 Kommunen wurden dafür ausgewählt. Unter den neun weiteren Klimaschutzprojekten sind unter anderem Marl und Alpen.
Infos unter www.land.nrw

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Pressestelle, Telefon: 0211/61772-204, E-Mail: matthias.kietzmann@mwide.nrw.de

15.12.2017, Recklinghausen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Recklinghäuser Heimat-Hurz geht an Ingo Appelt

Recklinghausen (idr). Der Komiker Ingos Appelt wird mit dem Heimat-Hurz ausgezeichnet. Der Comedypreis der Stadt Recklinghausen wird im kommenden Jahr zum zweiten Mal verliehen. Nach Helge Schneider als Preisträger des "Der-Wolf-das-Lamm-Hurz" gab die Stadt heute mit Ingo Appelt den zweiten Gewinner im Wettbewerb um die Auszeichnung bekannt. Der Heimat-Hurz ist mit 4.000 Euro dotiert. Der gebürtige Essener Ingo Appelt erhält den Preis für seinen intensiven Bezug zum Ruhrgebiet.
Insgesamt verleiht Recklinghausen vier Hurz-Auszeichnungen. Die Verleihung findet am 12. März im Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen statt.
Der Hurz war im vergangenen Jahr anlässlich des 100. Jahrestages der ersten urkundlichen Erwähnung Recklinghausens erstmals vergeben worden. Erster Hauptpreisträger war Kurt Krömer.
Infos unter www.recklinghausen.de

Pressekontakt: Stadt Recklinghausen, Pressestelle, Sheila Patel, Telefon: 02361/50-1351, E-Mail: presse@recklinghausen.de

15.12.2017, Bochum, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Essener Ruhr Museum und Deutsches Bergbau-Museum bereiten Steinkohle-Ausstellung auf dem Welterbe Zollverein vor

Essen/Bochum (idr). Das Essener Ruhr Museum und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum werfen gemeinsam einen Blick zurück auf "Das Zeitalter der Kohle". Zum Ende des Steinkohlebergbaus im kommenden Jahr führen sie ihre Sammlungen erstmals in einer Ausstellung auf dem Welterbe Zollverein zusammen. "Das Zeitalter der Kohle. Eine europäische Geschichte" zeigt vom 27. April bis zum 11. November 2018 in der Mischanlage der Kokerei Zollverein die Geschichte der Kohle in Europa von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis heute. Dabei zeigt die Schau nicht nur die technische Entwicklung der Förderung, sondern auch die gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie widmet sich zudem den Arbeitsbedingungen, thematisiert die Mitbestimmung in den Betrieben, die Teilhabe am gesellschaftlichen Fortschritt und die Entwicklung des europäischen Einigungsprozesses. Und auch das Erbe des Steinkohlenbergbaus und die Hinterlassenschaften der Kohlenutzung sind Thema der Ausstellung.
Präsentiert werden rund 1.200 Exponate, vor allem aus den Beständen der beiden Museen sowie von regionalen, nationalen und internationalen Leihgebern.
Begleitend bieten die Museen eine Vortragsreihe zum Steinkohlenbergbau aus europäischer Perspektive, Filmen und Exkursionen.
Infos unter www.zeitalterderkohle.de

Pressekontakt: Stiftung Ruhr Museum, Telefon: 0201/24681-433, E-Mail: presse@ruhrmuseum.de; Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Telefon: 0234/5877-141, E-Mail: wiebke.buesch@bergbaumuseum.de

15.12.2017, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, Politik

Ruhrparlament verabschiedet RVR-Haushalt für 2018 / Neuauflage der Wissensnacht Ruhr beschlossen

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in der heutigen Sitzung (15. Dezember) mehrheitlich den Haushalt für das Jahr 2018 beschlossen. Demnach beträgt die Verbandsumlage bei weiterhin konstantem Hebesatz 64,4 Millionen Euro. Insgesamt liegt das Haushaltsvolumen des RVR bei 90,5 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund zahlreicher gemeinsamer Aufgaben und Projekte hat sich die Verbandsversammlung für eine finanzielle Stärkung des RVR ausgesprochen und eine Absenkung des Hebesatzes abgelehnt.
Dementsprechend sieht Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die breite Zustimmung der Politik zum Haushalt als Vertrauensbeweis für die Arbeit des Verbandes. "Mit dem positiven Votum des Ruhrparlaments können wir zum Beispiel die vertraglichen Verpflichtungen, die wir in diesem Jahr für regionale Großprojekte wie die Route Industriekultur und den Emscher Landschaftspark eingegangen sind, voll erfüllen. Zudem können wir das Konzept für die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 weiter konkretisieren und entsprechende Eigenmittel für die Modernisierung der Revierparks bereitstellen."
Markus Schlüter, RVR-Beigeordneter für Wirtschaftsführung, ergänzt: "Auch in diesem Jahr ist der Haushalt des Verbandes einer mit Augenmaß. Bei guter konjunktureller Lage schätzt er die Leistungsfähigkeit der Städte und Kreise fair ein und ist gleichzeitig eine solide Grundlage für die Fortsetzung vieler interkommunaler Projekte unter dem Dach des Regionalverbandes in der Metropole Ruhr."
So erlebt unter anderem die WissensNacht Ruhr im kommenden Jahr eine Neuauflage. Die dann 3. WissensNacht Ruhr macht die exzellente Forschungslandschaft der Region zum lebendigen Labor und ermöglicht Einblicke in die Welt der Physik, Chemie und Medizin, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. Schon jetzt ist das Interesse an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen groß, dabei sein zu wollen. Die nächste WissensNacht Ruhr öffnet am 28. September die Türen von Hörsälen, Forschungslaboren und Institutsräumen.
Infos unter www.rvr.ruhr
HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN: Den RVR-Haushaltsplan steht unter www.ruhrparlament.de zum Download unter Top 2.1 bereit.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

15.12.2017, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, Politik, Verkehr

RVR-Verbandsversammlung gibt grünes Licht für den Bau der Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard

Essen (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat heute (15. Dezember) zugestimmt, dass der Verband den gesamten Eigenanteil in Höhe von 600.000 Euro für den Bau der sechs Meter breiten Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard trägt. Jetzt können die Ausführungsplanungen beginnen.
Im Rahmen des Ausbaus der Rheinischen Bahn zum Radschnellweg Ruhr (RS1) soll auch die Brücke über den Berthold-Beitz-Boulevard in Essen als Lückenschluss zwischen Krupp-Park und Universität verbreitert werden. Ursprünglich war eine Breite von vier Metern vorgesehen. Die Kosten für Planung und Bau belaufen sich jetzt auf rund 2,9 Millionen Euro. Das Land NRW übernimmt 80 Prozent der Aufwendungen im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP).
Bislang müssen Radfahrer, die den Radschnellweg Ruhr zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr nutzen, die Trasse verlassen und den stark frequentierten Berthold-Beitz-Boulevard überqueren. Das neue Bauwerk wird künftig diese Lücke in der Route schließen und für mehr Sicherheit sorgen.
Der Radschnellweg Ruhr ist das infrastrukturelle Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit einer mehr als 100 Kilometer langen Trasse wird er ab 2020 die Städte zwischen Duisburg und Hamm verbinden. In seinem Einzugsbereich leben 1,7 Millionen Menschen. Mehr als 400.000 Arbeitsplätze liegen entlang des RS1. Mit der Trasse sollen mehr Pendler aufs Rad umsteigen als in jeder anderen Region Deutschlands.
Weitere Infos unter www.rwp.rvr.ruhr und www.rs1.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

15.12.2017, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Wirtschaft

Ruhrparlament erklärt sich solidarisch mit Stahlarbeitern – Resolution verabschiedet

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (15. Dezember) mit großer Mehrheit eine Resolution zur geplanten Fusion der Stahlsparten von Thyssenkrupp und dem indischen Konzern Tata verabschiedet. Das Ruhrparlament erklärt sich solidarisch mit der Belegschaft von Thyssenkrupp Stahl und unterstützt sie in ihren Bemühungen, die "Arbeitsplätze zu erhalten, die Montanmitbestimmung zu leben und den Firmensitz in NRW zu halten." Die Verantwortlichen werden aufgefordert, in den Verhandlungen Transparenz und Klarheit zu schaffen und für eine Perspektive der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Sorge zu tragen. Die industrielle Basis des Ruhrgebietes dürfe nicht weiter gefährdet werden.
Das Ruhrparlament appelliert an die Verantwortlichen von Thyssenkrupp, ihre Positionen zu überdenken. Sie appelliert an die Landesregierung, sich für die genannten Forderungen einzusetzen und die Belegschaft zu unterstützen.
Durch die geplante Fusion sind rund 2.000 Arbeitsplätze in der Stahlsparte bei Thyssenkrupp bedroht. Gleichzeitig ist eine Verlagerung des Firmensitzes von Nordrhein-Westfalen nach Amsterdam geplant. Die Montanmitbestimmung gilt in den Niederlanden nicht.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask,Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

15.12.2017, Essen, Gladbeck, Metropole Ruhr, Kulturelles, Politik

RVR erhöht Förderung für den Literaturpreis Ruhr

Essen/Metropole Ruhr (idr). Für den Literaturpreis Ruhr steht im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung. In ihrer heutigen Sitzung (15. Dezember) beschloss die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR), das Budget für Organisation und Preisverleihung um 15.000 Euro auf 65.000 Euro zu erhöhen.
Der Literaturpreis Ruhr wird jährlich vom RVR vergeben und vom Literaturbüro Ruhr organisatorisch und konzeptionell betreut. Im kommenden Jahr geht der Preis in die 33. Runde.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

14.12.2017, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Verkehr

Bund und Bahn unterzeichnen Finanzierungsvereinbarung über 146 Millionen Euro für RRX-Ausbau zwischen Essen und Bochum

Bochum/Essen (idr). Bund und Deutsche Bahn haben heute die Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 146,2 Millionen Euro für den Infrastrukturausbau des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX) zwischen Bochum und Essen unterschrieben. Damit kann die Planung für die Planfeststellungsabschnitte in beiden Städten zum Abschluss gebracht und mit der Vorbereitungen für den Bau begonnen werden. Die Deutsche Bahn erwartet Anfang 2018 Baurecht für diesen Abschnitt.
In den Planfeststellungsabschnitten in Essen und Bochum sind Bauarbeiten an insgesamt acht Kilometer Schiene vorgesehen. Erforderlich sind ein Kreuzungsbauwerk, Anpassungen an 31 Weichen sowie der Neubau von Schallschutzwänden.
Der RRX ist das bedeutendste Schieneninfrastrukturprojekt im Land. Die aktuelle Finanzierungsvereinbarung ist die vierte von insgesamt sechs zum Ausbau der Infrastruktur zwischen Köln und Dortmund. Im März dieses Jahres fand der offizielle Baubeginn im Planfeststellungsabschnitt Köln-Mülheim statt. Die weiteren Abschnitte werden sukzessive umgesetzt. Nach Umsetzung aller Infrastrukturmaßnahmen ist auf der Strecke Köln über Duisburg nach Dortmund die Taktverdichtung auf einen 15-Minuten-Takt möglich.

Pressekontakt: Deutsche Bahn AG, Kirsten Verbeek, Telefon: 0211/3680-2060, E-Mail: presse.d@deutschebahn.com