Nachrichten aus der Metropole Ruhr

04.05.2016, Bochum, Metropole Ruhr, Kulturelles

Anselm Weber beschließt seine Bochumer Intendanz mit 20 Neuproduktionen

Bochum (idr). Mehr als 20 Neuproduktionen mit insgesamt fünf Uraufführungen und einer deutschsprachigen Erstaufführung plant Intendant Anselm Weber für seine letzte Spielzeit am Schauspielhaus Bochum. Zum Auftakt am 16. September setzt der polnische Regisseur und Intendant des Stary Teatr Kraków, Jan Klata, "Verbrechen und Strafe" von Fjodor M. Dostojewski in Szene. Weitere Gäste der Spielzeit sind u.a der niederländische Theatermacher Paul Koek, der den "Steppenwolf" nach dem Roman von Hermann Hesse inszeniert, und Autorin Laura Nauman mit der Uraufführung ihres Auftragswerks "Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand".
Zum Abschluss seiner Intendanz am Schauspielhaus Bochum inszeniert Anselm Weber Arthur Millers "Alle meine Söhne".
Anselm Weber geht 2017 nach sieben Spielzeiten in Bochum als Leiter ans Schauspiel Frankfurt. Nachfolger wird der Niederländer Johan Simons, derzeitiger Intendant der Ruhrtriennale.
Infos unter www.schauspielhausbochum.de

Pressekontakt: Schauspielhaus Bochum, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Christine Hoenmanns, Telefon: 0234/3333–5523, mobil: 0179/1309380, E-Mail: choenmanns@bochum.de

04.05.2016, Europa, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Dortmunder tritt beim "Eurovision Young Musicians"-Wettbewerb an

Kön/Dortmund (idr). Der 16-jährige Hornist Raul Maria Dignola aus Dortmund vertritt Deutschland im "Eurovision Young Musicians"-Wettbewerb. Zehn Kandidaten werden am 3. September live auf der Kölner Domplatte gegeneinander antreten. Begleitet werden sie vom WDR Sinfonieorchester.
Der Contest findet alle zwei Jahre statt und gilt als einer der bedeutendsten Wettbewerbe für junge Klassik-Musizierende. Die ist die 18. Ausgabe. Bereits vor zwei Jahren war Köln Schauplatz des internationalen musikalischen Wettstreits. Zuvor fand der Contest u.a. in Wien, Lissabon, Warschau und Kopenhagen statt.
Infos unter www.youngmusicians.tv oder www.wdr.de

Pressekontakt: WDR, Presse und Information, Programmkommunikation, Annika Hoffmann, Telefon: 0221/220-7125, E-Mail: wdr.presseundinformation@wdr.de

04.05.2016, Soziales, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Bildung, Wissenschaft und Forschung

Gelsenkirchener Talentscouting–Projekt bald landesweit

Düsseldorf/Gelsenkirchen (idr). Das erfolgreiche Talentscouting-Projekt der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen wird auf ganz Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Zu den derzeit sieben Protagonisten-Hochschulen werden vier weitere hinzukommen. Für alle werden Fördersummen in Höhe von jeweils bis zu 500.000 Euro pro Jahr zur Verfügung stehen. Der neue Förderwettbewerb läuft von 2017 bis 2020.
Im Rahmen des Projekts begleiten Talentscouts begabte Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien auf dem Weg zu einem erfolgreichen Studium. Denn bisher entscheiden sich nur etwas mehr als 20 Prozent aller Nicht-Akademikerkinder für ein Studium.
Neben der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, die das Förderkonzept entwickelt hat, beteiligen sich derzeit sechs weitere Hochschulen: Hochschule Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Dortmund, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr-West in Mülheim an der Ruhr. Einschließlich der Koordinierungs- und anderer Supportstellen sind derzeit an den beteiligten Hochschulen etwa 40 Personen im Bereich Talentscouting beschäftigt. Mitte dieses Jahres wird sich die Zahl auf über 50 erhöhen. Das nordrhein-westfälische Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen koordiniert die Talentscouts und hat ein einjähriges Qualifizierungsprogramm für neue Talentscouts entwickelt. Zum Sommer wird das Zentrum in neue, zentrale Räumlichkeiten im ehemaligen Arbeitsgericht in Gelsenkirchen einziehen.
Infos: www.wissenschaft.nrw.de/talentscouting

Pressekontakt: NRW-Wissenschaftsministerium, Pressestelle, Telefon 0211/896-4790, E-Mail: presse@miwf.nrw.de

04.05.2016, Dortmund, Metropole Ruhr, Bildung, Kulturelles

Illustrierter Roman über Dortmunder Neonazis feiert Buchpremiere

Dortmund (idr). Ein Teenager wird Opfer rechter Gewalt. Jahrzehnte später verarbeitet er das Geschehene in Form eines illustrierten Romans. "Drei Steine" heißt die autobiografische Geschichte des gebürtigen Dortmunder Autors und Illustrators Nils Oskamp. In Form eines Comics erzählt Oskamp, wie er sich gegen die Neonazis an seiner Schule stellte und so zur Zielscheibe wurde. Zweimal entging er einem Mordversuch.
In gekürzter Form veröffentlicht die Amadeu Antonio Stiftung eine Schulbuchausgabe der "Drei Steine" mit pädagogischem Begleitmaterial. Die Stiftung betreibt unter anderem die Website www.netz-gegen-nazis.de. Ende Juni erscheint die 160-seitige Gesamtausgabe des Comics beim Panini Verlag.
Nils Oskamp ist in Dortmund aufgewachsen und studierte Grafikdesign mit dem Schwerpunkt Illustration. Er arbeitet in Hamburg als Illustrator für Kunden wie Müllermilch, Auto Bild oder Beiersdorf.
Vogestellt wird die Graphic Novel am 12. Mai in der Gedenkstätte Steinwache in Dortmund.
Mehr über das Buch unter www.dreisteine.com

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

04.05.2016, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

Aral baut Position als Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft aus

Bochum (idr). Die Mineralöl-Gesellschaft Aral mit Sitz in Bochum blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. 2015 habe man die Marktführerschaft unter den deutschen Tankstellen behaupten können, bilanzierte die Gesellschaft heute. Zuwächse verzeichnete Aral nicht nur beim Kraftsstoffabsatz, sondern auch in den Geschäftsbereichen Autowäsche und Shop einschließlich Food Service. So bleibt das Unternehmen mit rund 85.000 verkauften Kaffees und Kaffeespezialitäten pro Tag der größte "Coffee-to-go-Anbieter" Deutschlands.
Insgesamt verkaufte Aral im vergangenen Jahr an seinen 2.463 Tankstellen rund 7,5 Millionen Tonnen Kraftstoffe. Das entspricht einem Wachstum von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Infos unter www.aral-presse.de

Pressekontakt: BP Europa SE, Bereich Presse/Deutschland, Manuela Husemann, Telefon: 0234/315-2981, E-Mail: manuela.husemann@de.bp.com

04.05.2016, Bönen, Schwerte, Umwelt

Klimawochen Ruhr 2016 zu Besuch in Bönen und Schwerte

Bönen/Schwerte (idr). Ganz im Osten der Metropole Ruhr begrüßen ab Montag, 9. Mai, Bönen und die Stadt Schwerte die Klimawochen Ruhr 2016 des Regionalverbandes Ruhr (RVR). In der nächsten Aktionswoche bietet der kleinste Verbund der Klimawochen Ruhr 2016 gemeinsam mit den Akteuren vor Ort trotzdem eine große Programmvielfalt. In rund 40 Veranstaltungen zeigen die Kommunen bis zum 15. Mai Klimaschutz für Jung und Alt. So steht das Wahrzeichen, der Förderturm von Bönen, im Mittelpunkt einer Veranstaltung und erinnert dabei an den Bergbau und dient als Symbol für die Energiegewinnung von heute und morgen. Was ein Passivhaus auszeichnet, lernen die Teilnehmer bei einer Besichtigung der Goetheschule in Bönen. Zu sehen sind die raumluft-technische Anlage sowie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. In Schwerte laden die Wasserwerke Westfalen unter dem Motto "Alles im Fluss - Energie und Trinkwasser an der Ruhr" zum Stausee Hengsen ein. Das wilde Kräuter verzehrbar sind und zur Heilung kleinerer Verletzungen nutzen können, zeigt Ferdinand Ziese vom Heimatverein Schwerte während einer Kräuterführung.
"Durch die Klimawochen Ruhr 2016 präsentiert sich die Region mit ihrer ganzen technologischen, wirtschaftlichen und sozialen Innovationskraft. Wir freuen uns, dass so viele Kommunen, Kreise, Unternehmen, Wissenschaftliche Institute und Vereine dies nutzen und an den Klimawochen Ruhr 2016 des Regionalverbandes Ruhr teilnehmen werden", so Karola Geiß-Netthöfel, RVR-Regionaldirektorin.
Der Verbund von Bönen und der Stadt Schwerte ist die sechste Station der Klimawochen Ruhr 2016. Jede Woche wird der Staffelstab an eine andere Teilregion weitergereicht. Das zehnwöchige Programm umfasst insgesamt mehr als 250 Veranstaltungen.
Die Klimawochen Ruhr 2016 sind ein Format des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die klimametropole RUHR 2022 soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen und als "regionales Schaufenster" fungieren.
Die Klimawochen Ruhr 2016 demonstrieren die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole Ruhr. Sie lenken den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge. Es geht um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse.
Infos und das Programm unter www.ruhr2022.de

Pressekontakt: Klimawochen Ruhr, Projektbüro, Simone Schubert, Telefon: 0201/2069-6388, E-Mail: schubert@rvr-online.de

04.05.2016, Bochum, Bottrop, Gelsenkirchen, Herten, Recklinghausen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Mit dem Reisebus die Haldenlandschaft der Metropole Ruhr entdecken

Herten/Recklinghausen (idr). Unter dem Motto "Haldenpanoramen im Herzen der Metropole Ruhr" lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) und das Besucherzentrum Hoheward in Herten zu einer ganztägigen Rundfahrt im Reisebus am Sonntag, 29. Mai, ein. In Begleitung zwei erfahrener Gästeführer geht es nacheinander zu drei Landmarken auf den Gipfeln der Halden. Zuerst erklimmen die Teilnehmer die zwölf Meter hohe Himmelstreppe auf der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen. Weiter geht es zur Halde Beckstraße in Bottrop mit der 50 Meter hohen Landmarke des begehbaren Tetraeders. Mit etwa 150 Metern über N.N. und beeindruckenden 110 Metern über dem Umgebungsniveau erhebt sich die Halde Hoheward an der Stadtgrenze Hertne/Recklinghausen über die Dächer der Metropole Ruhr.
Die Tour startet um 13 Uhr am Hauptbahnhof in Recklinghausen oder ab 13.45 Uhr am Hauptbahnhof in Bochum. Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Person. Darin enthalten sind die Reiseleitung, Informationsmaterial zu den drei Halden, ein kleines Lunchpaket sowie die Auffahrten auf die Halden Beckstraße und Hoheward. Für die Tour sollten die Teilnehmer festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung tragen.
Eine Anmeldung ist erforderlich und bis Freitag, 13. Mai unter 02366/181160 oder besucherzentrum-hoheward@rvr-online.de möglich.
Alle Veranstaltungen und Infos rund um das Besucherzentrum Hoheward sind unter www.landschaftspark-hoheward.de zu finden. Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de.
Das Besucherzentrum ist eine Einrichtung des Regionalverbandes Ruhr in Kooperation mit den Städten Herten und Recklinghausen.

Pressekontakt: RVR-Besucherzentrum Hoheward, Telefon: 02366/181160, E-Mail: besucherzentrum-hoheward@rvr-online.de

04.05.2016, Gelsenkirchen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

"Rund um das Feuer" - Ein Erlebnis für Kinder und Eltern

Gelsenkirchen (idr). Holz hacken, sägen und fachgerecht aufschichten und anschließend ein Feuer anzünden ohne Streichhölzer und Feuerzeug - so startet die Mitmachaktion "Rund um das Feuer" am Freitag, 13. Mai, im Emscherbruch in Gelsenkirchen. Zu dieser Veranstaltung lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) Kinder von sechs bis zwölf Jahren in Begleitung eines Erwachsenen ein. Außerdem werden Zeichenkohle und Ölfarbe mit Ruß und Asche hergestellt. Auch gekocht wird über dem Feuer: Mit Suppe und Brot können sich die Kinder und Erwachsenen stärken. Die Teilnehmer sollten eine Weißblechdose mit Deckel und eine Rosenschere mitbringen sowie dem Wetter angepasste Kleidung tragen. Pro Person kostet die Veranstaltung zehn Euro inklusive Material. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0209/1694099.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: Andrea Hirsch, Telefon: 0172/6566785, E-Mail: andrea.hirsch@gmx.net

03.05.2016, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Städtebau, Wirtschaft

DB Schenker bezieht neues Hauptquartier am Essener Hauptbahnhof

Essen (idr). Die Deutsche Bahn hat heute symbolisch den Schlüssel für das neue Hauptquartier von DB Schenker entgegengenommen. Der Neubau direkt am Essener Hauptbahnhof ersetzt die acht über Essen verstreuten bisherigen Standorte des Logistikunternehmens. 730 Mitarbeiter werden in dem Neubau arbeiten, perspektivisch ist Platz für 900. Vom neuen Sitz aus koordiniert DB Schenker das Geschäft mit weltweit rund 700.000 Kunden.
Das Gebäude heißt "The Grid" (Das Netz) und ist in Form eines Doppel-X errichtet. Die Bruttogrundfläche von knapp 30.000 Quadratmetern verteilt sich auf acht Büroetagen. Bauherr ist der Projektentwickler Kölbl Kruse. Die Deutsche Bahn mietet das Objekt von WealthCap.

Pressekontakt: Kölble Kruse GmbH, Bea Steindor, Telefon: 0201/32033-20, E-Mail: steindor@k-k-p.de; Deutsche Bahn, Achim Stauß, Telefon: 030/297-61190, E-Mail: presse@deutschebahn.com

03.05.2016, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Ruhr Museum zeigt die Geschichte von "Rock und Pop im Pott"

Essen (idr). Eine Reise durch sechs Jahrzehnte Musikgeschichte des Ruhrgebiets präsentiert das Ruhr Museum auf dem Welterbe Zollverein in Essen in seiner neuen Sonderausstellung "Rock und Pop im Pott". Mehr als 1.000 Exponate erinnern ab dem 5. Mai an große Musikereignisse wie die Auftritte der Beatles und der Rolling Stones, die "Essener Songtage" und den "Rockpalast", aber auch die unzähligen Gruppen und Musikstile des Ruhrgebiets. Ausgangspunkt der Schau ist das Jahr 1956 mit seinen Jugendkrawallen und Protesten in Dortmund aufgrund des Films "Außer Rand und Band" mit Bill Haley.
Welche Musikhits und Stars seither für Aufregung oder kollektive Erinnerungen sorgen, verrät die Ausstellung mit Platten, Postern, Instrumenten, Bühnenoutfits, Fotos, Filmen und vielem mehr. Im Soundraum wird ein Hit-Mix mit Liedern von Nena über Herbert Grönemeyer und Geier Sturzflug bis Frida Gold gespielt.
Die Schau läuft bis zum 28. Februar 2017.
Infos: www.ruhrmuseum.de

Pressekontakt: Ruhr Museum, Philipp Bänfer, Telefon: 0201/24681-433, E-Mail: philipp.baenfer@ruhrmuseum.de