Nachrichten aus der Metropole Ruhr

24.09.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

Interaktives Festival zur Erforschung der Zukunft: Process 2018

Dortmund (idr). Unter dem Oberthema "Die Interaktion von Mensch & Maschine" steht das Process Festival 2018 in Dortmund. Am 6. Oktober von 9 bis 19 Uhr erkunden die Teilnehmenden am Dortmunder Hafen digitale, soziale und technologische Ideen, basteln an Visionen für die Zukunft und tauschen sich aus. Eingeladen ist jeder, der Lust hat, mitzureden – vom Unternehmer über Künstler und Visionäre bis zu Studierenden und Familien. Internationale Experten und Kreative geben in Vorträgen, Workshops und Ausstellungen Einblicke in Projekte und innovative Arbeitsweisen. Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Essen, Musik und viele kreative Ideen drehen sich rund um das Thema "Wie interagieren Mensch und Maschine im alltäglichen Leben, wie können wir diesen Prozess mitbestimmen?"
Das Process Festival wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr der ecce GmbH. Organisatoren sind florida creative lab und current collective in Kooperation mit Neovaude.
Weitere Informationen unter www.processfestival.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

24.09.2018, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

"Unheimlich real": Essener Folkwang Museum stellt italienische Malerei der 1920er Jahre in den Fokus

Essen (idr). Mit dem Realismo Magico entwickelte sich im Laufe der 1920er Jahre in Italien eine Kunstströmung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit in Deutschland gleichgesetzt wurde. Mehr als 80 Gemälde dieser Bewegung sind in der Ausstellung "Unheimlich real. Italienische Malerei der 1920er Jahre" vom 28. September bis zum 13. Januar im Essener Museum Folkwang zu sehen. Die gezeigten Stillleben, Porträts und Akte sind direkt, präsentieren die Gegenstände klar und deutlich und scheinen doch das Wesentliche zu verbergen. "Unheimlich real" stellt u.a. Maler wie Felice Casorati, Antonio Donghi, Ubaldo Oppi, Giorgio de Chirico und Carlo Carrà vor.
Weitere Informationen unter www.museum-folkwang.de

Pressekontakt: Museum Folkwang, Anna Littmann, Telefon: 0201/8845160, E-Mail: anna.littmann@museum-folkwang.essen.de

24.09.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kulturelles

Internationaler Schubert-Wettbewerb Dortmund erstmals auch im Live-Stream

Dortmund (idr). 40 Duos aus 23 Nationen treten vom 25. bis 29. September beim LiedDuo-Wettbewerb in den musikalischen Wettstreit: Der seit 1987 alle zwei Jahre stattfindende Internationale Schubert-Wettbewerb Dortmund geht damit in die 16. Runde. Bisher gab es insgesamt 13 Klavier-Wettbewerbe und zwei LiedDuo-Wettbewerbe. Alle Wettbewerbsdurchgänge im Orchesterzentrum Dortmund sind für interessiertes Publikum öffentlich und erstmals 2018 auch im Livestream zu verfolgen. Der Wettbewerb endet offiziell am 30. September mit dem Preisträgerkonzert in der Kompressorenhalle der Kokerei Hansa.
Weitere Informationen unter www.schubert-wettbewerb.de und www.industriedenkmal-stiftung.de

Pressekontakt: Schubert-Wettbewerb, Michael Vornhusen, Telefon: 0176/70387467, E-Mail: michael.vornhusen@schubert-wettbewerb.de; Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dr. Marita Pfeiffer, Telefon: 0231/93112241, E-Mail: pfeiffer@industriedenkmal-stiftung.de

24.09.2018, Essen, Mülheim, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Tourismus, Umwelt, Verkehr

"Weimarer Dreieck": Internationale Expertenrunde tagt zum Thema moderne Radverkehrsförderung in NRW

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Weiterentwicklung des Radverkehrs in Frankreich, Polen und Deutschland ist das gemeinsame Ziel: 45 Experten aus den drei Ländern diskutieren im Rahmen des "Regionalen Weimarer Dreiecks" vom 24. bis zum 26. September Radinfrastruktur und Radtourismus. Die Teilnehmenden schwingen sich auch selbst in die Sättel und befahren den Radschnellweg Ruhr zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen, den RuhrtalRadweg sowie die Nordbahntrasse in Wuppertal. Das 1991 gegründete Weimarer Dreieck ist ein loses außenpolitisches Gesprächs- und Konsultationsforum.
Zum Abschluss des Treffens wird am Mittwoch, 26. September, im ChorForum Essen (Fischerstraße) die Konzeptstudie Euroveloroute Industriekultur vorgestellt. Diese touristische Radroute soll die drei Regionen in Zukunft über mehr als 3.000 Kilometer miteinander verbinden.
Seit 2001 arbeiten die Regionen Schlesien, Nord-Pas-de-Calais (jetzt Hauts-de-France) und Nordrhein-Westfalen zusammen. Veranstalter des diesjährigen Treffens sind das Ministerium für Verkehr des Landes NRW und die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS) in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR).
Weitere Informationen unter www.agfs-nrw.de/weimarer-dreieck
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Konzeptstudie zur Euroveloroute wird bei einem Pressegespräch am Mittwoch um 12.15 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Pressekontakt: AGFS c/o P3 Agentur für Kommunikation und Mobilität, Redaktion, Telefon: 0221/20894-0, E-Mail: info@agfs-nrw.de

24.09.2018, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, Politik, Städtebau

Ministerpräsident diskutiert mit der Verbandsversammlung Pläne zur Ruhr-Konferenz

Essen (idr). NRW-Ministerpräsident Armin Laschet ist am Montag, 24. September, der Einladung des Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Josef Hovenjürgen, und des Sprechers des Kommunalrates, Frank Baranowski, gefolgt. Laschet hat in einer Sondersitzung der RVR-Verbandsversammlung die Pläne der Landesregierung zur Ruhr-Konferenz vorgestellt und mit den Delegierten des Ruhrparlaments diskutiert. Der Vorsitzende der Verbandsversammlung begrüßte den Ministerpräsidenten als "Dauergast" im Ruhrgebiet. Erst Anfang September war Ministerpräsident Laschet Festredner beim Kommunalpolitischen Treffen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Herne gewesen.
"Mit der Ruhrkonferenz ist ein Grundstein gelegt, um dem Aufbruch im Ruhrgebiet neue Impulse zu geben", sagte Hovenjürgen als Vorsitzender der Verbandsversammlung zur Eröffnung der Sondersitzung.
Der Ministerpräsident würdigte in seiner Rede die Bedeutung der Verbandsversammlung für den Erfolg der Ruhr-Konferenz: "Das Ruhrgebiet braucht die Ruhr-Konferenz, und die Ruhr-Konferenz braucht den Regionalverband. In der Tradition des Steinkohlebergbaus setzt die Landesregierung auf ein starkes Miteinander und die Bündelung aller Kräfte, um die Potenziale des Ruhrgebiets zu entfalten. Gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport, Stiftungen und Gewerkschaften wollen wir das Ruhrgebiet zu einer erfolgreichen Metropolregion im digitalen Zeitalter entwickeln."
Frank Baranowski wies als Sprecher des Kommunalrates im RVR auf die besondere Situation und Bedeutung der Kommunen im Ruhrgebiet hin: "Ohne handlungsfähige Kommunen wird es auch kein florierendes Ruhrgebiet geben. Daher müssen wir mit Hilfe des Landes die kommunalen Haushalte von ihren Lasten befreien, die strukturelle Unterfinanzierung beenden und die kommunale Infrastruktur in Ordnung bringen."
Nach fast zweistündiger Sitzung fasste Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel die Debatte in der Sondersitzung für den RVR zusammen: "Wir freuen uns über die Zusage des Ministerpräsidenten, bei den Themen und Zielen der Ruhr-Konferenz den Regionalverband Ruhr mit seinen Städten und Kreisen der Metropole Ruhr eng einzubinden. Die Region ist bereit und sprachfähig. Sie wird sich mit konkreten und zukunftsfähigen Projekten wie zum Beispiel der Internationalen Gartenausstellung IGA 2027 in den Prozess einbringen. Aber, die Liste der Herausforderungen ist lang: Die Metropole Ruhr braucht für mehr Mobilität einen leistungsfähigeren Nahverkehr. Zudem müssen die Chancen der Digitalisierung genutzt und Flächen für Gewerbeansiedlungen erschlossen werden."
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Unter www.presse.rvr.ruhr finden Sie Fotos von der Verbandsversammlung zum Download.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telfon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

21.09.2018, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Phoenix zeigt Film über die Zukunft des Ruhrgebiets

Bonn/Metropole Ruhr (idr). Auch der Fernsehsender Phoenix widmet dem Ende des Steinkohlenbergbaus und der Zukunft des Ruhrgebiets eine Sendung: Am kommenden Montag, 24. September, 11 Uhr, zeigt er die Reportage "Zukunft des Ruhrgebiets - eine Geschichte von Aufbruch, Optimismus und Beharrlichkeit". Phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat z.B. den Duisburger Hafen besucht und mit dem Vorstandsvorsitzenden Erich Staake gesprochen. Zu Wort kommen in der Sendung auch Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Kabarettistin und Schauspielerin Gerburg Jahnke aus Oberhausen als "Revierbotschafterin" und Christian Lüdtke, Gründerkoordinator des Initiativkreises Ruhr.
Infos unter presse.phoenix.de

Pressekontakt: Phoenix-Kommunikation, Pressestelle, Telefon: 0228/9584-192, E-Mail: presse@phoenix.de

21.09.2018, Metropole Ruhr, Kulturelles

Favoriten-Festival zieht positive Bilanz

Dortmund/Metropole Ruhr (idr). Das Festival der freien darstellenden Künste "Favoriten" kann auf eine erfolgreiche Ausgabe zurückblicken: Mehr als die Hälfte der 40 Aufführungen war ausverkauft. Das entspricht einer Auslastung von 91 Prozent. Insgesamt 18 Gruppen waren mit ihren Produktionen nach Dortmund eingeladen worden, vier wurden ausgezeichnet: Der vom NRW Kultursekretariat gestiftete Preis "Ground Support" ging an Lea Letzel & Luísa Saraiva, die Gruppe i can be your translator, Overhead Project und Sebastian Blasius. Alle Preisträger erhalten eine Förderung von je 10.000 Euro.
Favoriten '18 fand vom 6. bis zum 16. September in Dortmund statt. Die nächste Ausgabe des Festivals, das vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste gemeinsam mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund veranstaltet wird, wird es 2020 geben.
Infos unter www.favoriten-festival.de

Pressekontakt: Favoriten 2018, Julia Kretschmer, Telefon: 0231/58066118, E-Mail: presse@favoriten-festival.de

21.09.2018, Oberhausen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

"Tarzan" lockte rund eine Million Zuschauer

Oberhausen (idr). An diesem Wochenende geht das Musical Tarzan im Stage Metronom Theater zum letzten Mal über die Bühne. Der Dschungelheld hat in 780 Vorstellungen knapp eine Million Zuschauer angelockt. Nach der Abschiedsshow am Sonntag, 23. September, verlässt das Musical Deutschland. Zehn Jahre lang hatte sich Tarzan in Theatern in Hamburg, Stuttgart und zuletzt Oberhausen durch die Lüfte geschwungen. In dieser Zeit wurden insgesamt 14.040 Darsteller zu Äffchen geschminkt, wozu neben viel Dschungelschminke ca. 360 Kilo Puder nötig waren. Für das perfekte Blütenmeer sind insgesamt ca. 2,5 Millionen Blütenblätter auf die Bühne und den Theatersaal gerieselt.
Infos unter www.stage-entertainment.de

Pressekontakt: Stage Metronom Theater, PR, Dr. Manuela Wolf, Telefon: 0208/8822-151, E-Mail: manuela.wolf@stage-entertainment.com

21.09.2018, Dortmund, Essen, Metropole Ruhr, Städtebau

Schulbaupreise für drei Einrichtungen in der Metropole Ruhr

Bochum/Düsseldorf (idr). Zwei NRW-Schulbaupreise gehen in die Metropole Ruhr: Das NRW-Schulministerium und die Architektenkammer NRW zeichnen am kommenden Montag, 24. September, in Bochum insgesamt zwölf beispielhafte Schulbauten aus - darunter das neue Berufskolleg am Dortmunder U und das sanierte Fritz-Henßler-Berufskolleg, Dortmund, sowie das Haus des Lernens, Essen-Haarzopf. Schulen, Schulträger und Architekten hatten insgesamt 50 Projekte eingereicht.

Pressekontakt: NRW-Schulministerium, Pressestelle, Daniel Kölle, Telefon: 0211/5867-3505, -3506, E-Mail: presse@msb.nrw.de

21.09.2018, Soziales, Top MR, Bochum, Dortmund, Essen, Mülheim, Metropole Ruhr, Bildung

Initiativkreis Ruhr verleiht zum fünften Mal die TalentAwards Ruhr

Essen (idr). Fünf engagierte Nachwuchsförderer hat der Initiativkreis Ruhr gestern Abend (20. September) in Essen ausgezeichnet. Der vor rund 700 Gästen verliehene Preis würdigt Menschen, die sich herausragend für die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses im Ruhrgebiet einsetzen. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert, die direkt in die Projekte in Mülheim, Bochum, Essen und Dortmund fließen.
Ausgezeichnet wurden Dorothee Streier-Laufs, die sich als Lehrerin am Berufskolleg Stadtmitte in Mülheim an der Ruhr gemeinsam mit Oberstufenschülern für Demenzkranke engagiert. Nicolas Martin gründete mit Freunden den Verein needforfeed zur Verbesserung der Lebenssituation sozial benachteiligter Kinder in Bochum. Julia Gajewski betreibt an der Städtischen Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf Talentförderung unter dem Motto "Leben und Arbeiten an der Teamschule". Melanie Stroisch entwickelte für das Kinderhaus Wirbelwind in Essen ein Erlebnisgarten-Konzept, das auf 24 Kindertagesstätten des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet e.V. (VKJ) übertragen wurde. Einen undotierten Sonderpreis erhielt die Westnetz GmbH für besonderes Engagement in der nachhaltigen Berufsorientierung und -ausbildung.
Die Preisverleihung im Rahmen des Fachkongresses ZukunftsBildung Ruhr, an dem auch der Regionalverband Ruhr (RVR) beteiligt ist, bildete den Aufttakt der TalentTage Ruhr 2018. Vom 19. bis 29. September präsentieren die Partner in 27 Städten innovative Angebote der Nachwuchsförderung. Das Angebot umfasst unter anderem Bewerbertrainings, Messen zu Ausbildung und Studium und Coachings für Eltern. Zu den Höhepunkten zählt auch die WissensNacht Ruhr des RVR am Freitag, 28. September.
Mehr zu den TalentTagen Ruhr unter www.talenttageruhr.de.

Pressekontakt: Initiativkreis Ruhr, Kommunikation, Christian Icking, Telefon: 0201/8966-660, E-Mail: icking@i-r.de