Nachrichten aus der Metropole Ruhr

11.02.2016, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Bayerischer Kabarettpreis für Gelsenkirchener HG. Butzko

München/Gelsenkirchen (idr). Der Bayerische Kabarettpreis geht ins Ruhrgebiet. In diesem Jahr erhält der Gelsenkirchener HG. Butzko die Auszeichnung, die der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem Münchner Lustspielhaus zum 18. Mal verleiht. Überreicht wird der Preis am 12. September im München.
Butzko sei ein Meister des Politischen, der dem deutschen Kabarett Tiefe verleiht, heißt es in der Begründung. Mit scharfer Analytik und Gelsenkirchener Lässigkeit sei er seit Jahren eine feste Größe der Szene.
Neben dem Hauptpreisträger Butzko werden auch Constanze Lindner mit dem Senkrechtstarter- und das Duo "Simon & Jan" mit dem Musik-Preis geehrt. Der Ehrenpreis geht an Georg Schramm.
Infos: www.br.de

Pressekontakt: Bayerischer Rundfunk, Pressestelle, Veronika Körber, Telefon: 089/5900-10554, E-Mail: Veronika.Koerber@br.de

11.02.2016, Soziales, Top MR, Bochum, Dortmund, Essen, Hagen, Mülheim, Sonsbeck, Unna, Metropole Ruhr

Finale des Ideenwettbewerbs Google Impact Challenge mit elf Initiativen aus dem Ruhrgebiet

Hamburg/Metropole Ruhr (idr). Elf Vereine und Initiativen aus der Metropole Ruhr stehen mit ihren Projekten im Finale der bundesweiten Google Impact Challenge. Insgesamt stellen sich 200 ausgewählte Finalisten bis zum 24. Februar im Internet zur Wahl. Gemeinsam mit der Spendenplattform betterplace.org hatte Google aufgerufen, Ideen und Projekte aus der digitalen Welt einzureichen. Die Apps, Social-Media-Aktionen, Crowdfunding-Kampagnen und andere lokale Ideen werden mit 10.000, bundesweite Leuchtturm-Projekte mit 250.000 und 500.000 Euro unterstützt. Eine Jury hatte die Finalisten ausgewählt, die nun im Internet zur Wahl stehen. In dem Auswahl-Gremium saßen u.a. Steffi Graf und Manuel Neuer.
Aus dem Ruhrgebiet stehen zur Wahl: das Projekt "Doppelter Raum – Aktionen und Begegnungen mit Geflüchteten" des Hartware Medienkunstvereins, Dortmund, die Organisations- und Sicherheits-App für Aktionen des Vereins Zündkerze aus Sonsbeck (Kreis Wesel), die Kinderkochkurse der Geschmacksschule Dortmund, das soziale Computer-Recyclingprojekt Labdoo, Mülheim, das Online-Entwicklungsystem für Stationsleitungen, Hagen, die App netBrain für die Behinderten-Handballmannschaft des ETB Schwarz-Weiß Essen, der digitale Proberaum des Kulturbunkers Waltrop e.V., die Plattform für E-Mobilität und Carshaing von ruhrmobil-E, Bochum, das Projekt "Lehrmaterialien für Schulen" der Transsexuellen-Selbsthilfegruppe Die 4te Etage, Essen, und das Schulprojekt "Forschen mit Flecki" der zdi-Netzwerk Perspektive Technik, Unna.
Die Gewinner unter den lokalen Projekten werden mit jeweils 10.000 Euro gefördert. Ingesamt werden Preisgelder in Höhe von 3,75 Millionen Euro vergeben.
Abstimmen kann man unter impactchallenge.withgoogle.com/deutschland

Pressekontakt: Google, press@google.com; betterplace.org, Eva-Maria Wächter, Telefon: 030/76764488-52, E-Mail: press@betterplace.org

11.02.2016, Bochum, Metropole Ruhr, Politik

Friedrich Merz und Gregor Gysi diskutieren in Bochum

Bochum (idr). Das transatlantische Verhältnis, Europa im Umbruch und die gegenwärtigen politischen Herausforderungen - das sind die Themen, über die Friedrich Merz und Gregor Gysi am Montag, 22. Februar, in Bochum diskutieren. Der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und ehemalige Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion kommen auf Einladung der Initiative Herausforderung Zukunft in die Scheune des Restaurants Gut Mausbeck in Bochum.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung unter office@saschahellen.com oder Telefon: 0234/89015810 erforderlich.
Herausforderung Zukunft ist ein nichtkommerzielles Projekt unter der Schirmherrschaft der Friedensnobelpreisträger Shimon Peres und Desmond Tutu. Im Rahmen der angestoßenen Dialoge waren u.a. bereits der Dalai Lama, der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk, Fürst Albert II. von Monaco und der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter zu Gast im Ruhrgebiet.
Infos unter www.herausforderungzukunft.de

Pressekontakt: Herausforderung Zukunft, Hellen Medien Projekte GmbH, Telefon: 0234/89015810, E-Mail: office@saschahellen.com

11.02.2016, Bochum, Metropole Ruhr, Verkehr, Wirtschaft

Fraunhofer Institut und IHK prognostizieren erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Bochumer City

Bochum (idr). Die wachsende Bedeutung des Online-Handels wird nicht zu weniger Verkehr in den Innenstädten führen. Im Gegenteil: Für Bochum erwarten Experten des Dortmunder Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) mehr innerstädtische LKW-Lieferverkehre. Die Wissenschaftler hatten im Auftrag der IHK Mittleres Ruhrgebiet in einer Studie die aktuelle und die zukünftige Verkehrsbelastung am Beispiel der Stadt Bochum erfasst und Besucher der Innenstadt befragt. Ergebnis: Drei von vier Befragten wollen auch in Zukunft – trotz der Einkaufsmöglichkeiten im Internet – weiterhin die City besuchen. Die Mehrheit von ihnen kommt mit dem Auto. Drei von vier Händlern erhalten heute schon ihre Waren von einem Paket-Dienstleister. Die Lieferfrequenz wird sich noch erhöhen.
Laut Studie ist davon auszugehen, dass der stationäre und der Online-Handel sich zukünftig ergänzen. Verläuft die Entwicklung wie erwartet, wird die Zahl der Fahrten in und um die City bis zum Jahr 2025 auf 24.000 ansteigen. Das sollte bei Planungen für den Aus-, Neu- und Rückbau der Infrastruktur berücksichtigt werden, so die Experten.
Infos unter www.bochum.ihk.de

Pressekontakt: IHK Mittleres Ruhrgebiet, Jörg A. Linden, Telefon: 0234/9113-1 51, E-Mail: linden@bochum.ihk.de

11.02.2016, Europa, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Internationales Geothermiezentrum in Bochum erhält Fördergelder

Bochum (idr). Bochum bleibt Sitz des Internationalen Geothermiezentrums. Land und EU fördern die Einrichtung an der Hochschule Bochum für die kommenden drei Jahre mit fast einer Million Euro. Damit kann der Weltverband für Erdwärme-Nutzung, die International Geothermal Association (IGA), ihre Aktivitäten vom Ruhrgebiet aus weiterführen. Den Förderbescheid wird NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel am nächsten Mittwoch, 17. Februar, an der Hochschule Bochum übergeben.
Infos: www.hochschule-bochum.de

Pressekontakt: Hochschule Bochum, Kommunikation, Innovation und Transfer, Detlef Bremkens, Telefon: 0234/32-10702, E-Mail: detlef.bremkens@hs-bochum.de

11.02.2016, Wesel, Xanten, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

RVR-Busexkursion "Wildgänse am Niederrhein"

Xanten (idr). Ein grandioses Naturschauspiel bieten alljährlich rund 25.000 arktische Wildgänse, wenn sie auf der Bislicher Insel überwintern und die Luft mit ihrem lauten Geschnatter füllen. Zu einer zweistündigen Busexkursion lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) am Sonntag, 21. Februar, auf die Bislicher Insel in Xanten ein.
Die Teilnehmer der Exkursion erhalten spannende Einblicke in das Leben und Verhalten der Vögel. Ab Herbst treffen die riesigen Wildgansscharen aus Nordskandinavien, Nordsibirien und von den Küsten Russlands am Niederrhein ein, um im Frühjahr wieder in ihre mehr als 6.000 Kilometer entfernten Brutgebiete zurückzukehren. Die Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr am NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, in Xanten. Die Veranstaltung kostet 15 Euro pro Person.
Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 18. Februar erforderlich unter Telefon: 02801/988-230 oder per E-Mail unter naturforumbislicherinsel@rvr-online.de.
Das Veranstaltungsprogramm des Naturforums Bislicher Insel ist unter www.naturforum-bislicher-insel.de abrufbar (Online-Kalender und PDF-Download). Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR, NaturForum Bislicher Insel, Jutta Eckardt, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr-online.de

11.02.2016, Top MR, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Planungsausschuss tagt

Essen (idr). Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Mittwoch, 17. Februar, 10 Uhr, im Robert-Schmidt-Saal des RVR-Hauses, Kronprinzenstraße 35, in Essen. Auf der Tagesordnung steht u. a. ein Sachstandsbericht zur Bebauungsplanübersicht des Geonetzwerk.metropoleRuhr. Darüber hinaus beschäftigt sich der Ausschuss mit weiteren Themen nach Landesplanungsgesetz und RVR-Gesetz.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

11.02.2016, Bottrop, Dinslaken, Oberhausen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Sanierung des Koppelwegs am Elsbach ist abgeschlossen

Bottrop (idr). Ab dem morgigen Freitag, 12. Februar, bleibt Wanderern und Radlern am Elsbach ein Umweg erspart: Nach fast viermonatiger Bauzeit wird der Koppelweg wieder freigegeben. Die Sanierung war notwendig geworden, weil es durch den Untertage-Steinkohleabbau des Bergwerks Prosper-Haniel zu Bergsenkungen gekommen war. Der Koppelweg drohte überflutet zu werden. Die RAG hat das abgesackte Teilstück nun wieder angehoben.
Die Strecke wird nicht nur von Erholungssuchenden, sondern auch vom Regionalverband Ruhr (RVR) als Wirtschaftsweg genutzt. Auch nach Fertigstellung des Koppelwegs bleibt dem Besucher ein freier Panoramablick über den Senkungssee erhalten. Der RVR schafft hier einen Aussichtspunkt.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Einzelheiten zu den Baumaßnahmen erfahren Sie bei einem Pressetermin zur Eröffnung am Freitag, 12. Februar, um 14 Uhr. Treffpunkt ist der Heidhof, Zum Heidhof, in Bottrop-Kirchhellen. Von dort gibt es einen Bustransfer zum Koppelweg. Als Gespächspartner stehen Ihnen Vertreter der Bezirksregierung Arnsberg, des RVR, der Stadt Bottrop, des Landesbetriebs Wald und Holz NRW sowie des Ingenieurbüros Patt und der Baufirma Plate zur Verfügung.

Pressekontakt: RAG, Presse/Standortkommunikation, Christof Beike, Telefon: 02323/15-2596, E-Mail: info@rag.de; RVR, Waldbewirtschaftung West, Werner Meemken, Telefon: 02045/4056-10, E-Mail: meemken@rvr-online.de

11.02.2016, Top MR, Metropole Ruhr, Städtebau, Vermischtes, Wirtschaft

Neues Auskunftstool im Geoportal Metropole Ruhr gibt erstmals Überblick über Planverfahren in der gesamten Region

Metropole Ruhr (idr). Wer Wohnraum schaffen, seinen Gewerbestandort erweitern oder sich als Unternehmen in der Metropole Ruhr ansiedeln will, der kann sich ab sofort auf der Internetseite www.bplan.geoportal.ruhr einen ersten Überblick über die aktuellen Baumöglichkeiten im gesamten Ruhrgebiet verschaffen. Die Planungs- und Vermessungsämter des Ruhrgebiets sowie der Regionalverband Ruhr (RVR) bieten als Geonetzwerk.metropoleRuhr Interessierten eine städteübergreifende interaktive Bebauungsplanübersicht an.
Das Angebot zeigt erstmals bestehende und aktuelle Planverfahren im gesamten Ruhrgebiet auf. Potenzielle Bauherren finden auf dem Portal neben der Ruhrgebietskarte die jeweiligen Stadtpläne sowie aktuelle Luftbilder. In den Stadtplänen sind die vorliegenden Bebauungspläne farbig markiert. Mit einem Klick auf die Pläne öffnen sich Hintergrundinformationen der gewünschten Stadt zu Art und Maß der baulichen Nutzung sowie Kopien der Plandokumente. Rechtsverbindliche Auskünfte können weiterhin nur die zuständigen Stadtplanungsämter auf Nachfrage erteilen.
Das Internetangebot befindet sich noch im Aufbau. Kurzfristig werden alle Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr im Portal vertreten sein.
Das Geonetzwerk.metropoleRuhr ist ein Kooperationsprojekt der elf kreisfreien Städte, vier Kreise und des Regionalverbandes Ruhr, das 2013 gegründet wurde. Ziel der Kooperation ist es, eine gemeinsame Geodateninfrastruktur aufzubauen und in einem regionalen Geoportal der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: idr@rvr-online.de

10.02.2016, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

Vonovia scheitert mit Übernahme der Deutsche Wohnen

Bochum (idr). Die Übernahme der Deutsche Wohnen AG durch das Bochumer Immobilienunternehmen Vonovia ist gescheitert. Die Annahmequote bei den Aktionären der Deutschen Wohnen liegt nach vorläufigen Berechnungen nur bei 30,4 Prozent. Damit wurde die von Vonovia gesetzte Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent nicht erreicht.
Die Vonovia SE ist der größte Immobilienkonzern in Deutschland mit rund 367.000 Wohnungen. Der Portfoliowert liegt bei rund 23 Milliarden Euro.
Infos: www.vonovia.de

Pressekontakt: Vonovia SE, Klaus Markus, Telefon: 0234/314-1149, E-Mail: klaus.markus@vonovia.de