Nachrichten aus der Metropole Ruhr

03.08.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

"Das ist doch keine Kunst": Ludwiggalerie Schloss Oberhausen präsentiert bekannte Cartoonzeichner

Oberhausen (idr). Mit der Cartoonausstellung "Das ist doch keine Kunst" setzt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen ihre Reihe zu den wichtigsten deutschsprachigen Positionen im Bereich der populären Kunst fort. Vom 20. September bis 17. Januar sind mit Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann) drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner zu Gast.
Ruthe ist besonders für seine täglichen Katastrophen bekannt, die den Protagonisten in "Shit happens" geschehen. Er stellt aus seinen Cartoons Trickfilme her und ist mit einem Bühnenprogramm auf Tour. Joscha Sauers "Nichtlustig" ist mittlerweile zum Kult und Markenzeichen geworden. Auch bei ihm spielt das bewegte Bild eine immer größere Rolle, zur Zeit arbeitet er an einer Trickfilmserie.
Flix, der umfangreiche und manchmal an literarische Vorlagen angelehnte Comics zeichnet, etwa die Neuerzählung von "Faust" und "Don Quijote", gibt in seinen Strips "Schöne Töchter" Beobachtungen des Alltags wieder.
Infos: www.ludwiggalerie.de

Pressekontakt: Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Caroline Tillmann-Schumacher, Telefon: 0208/4124916, E-Mail: caroline.tillmann-schumacher@oberhausen.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Überraschender Fund in Fröndenberg: Archäologen finden Hinweise auf große Siedlung aus der Eisenzeit

Fröndenberg (idr). In Fröndenberg im Kreis Unna hat es bereits in der vorrömischen Eisenzeit eine größere Siedlung gegeben. Grabungsfunde auf einem künftigen Gewerbegebiet haben den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) diese überraschende Erkenntnis gebracht. Es ist der erste Nachweis für eine so frühe Ansiedlung in der Region.
Schon bei ersten Begehungen des Geländes fanden die Experten vereinzelte Keramikscherben, die darauf hinwiesen, das zwischen 800 v. Chr. und der Zeitenwende Menschen in Fröndenberg siedelten. Grabungen und weitere Untersuchungen bestätigten die Annahme: Die Archäologen dokumentierten Spuren von Pfosten, die einstmals Häuser trugen. Zu den weiteren Funden gehörten Gruben, in denen Alltagsmüll entsorgt wurde, sowie runde Gräber.

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Frank Tafertshofer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org

03.08.2015, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Selfies dokumentieren Sichtweise von Jugendlichen auf die Metropole Ruhr

Dortmund (idr). Selfies im Einsatz für die Ruhrgebietsforschung - diesen Ansatz haben Studenten der Technischen Universität Dortmund verfolgt. Über eine Analyse der bei Jugendlichen beliebten Selbstporträts wollten sie deren Sichtweise auf die Metropole Ruhr ermitteln.
Eine Auswertung von fast 1.800 im Netz gefundenen und eingesandten Selfies zeichnet ein grünes Bild von der Region mit hohem Freizeitwert. Bilder, die nach einem Projektaufruf eingeschickt wurden, zeigen zudem vermehrt Industriekultur. Daraus schließen die Studenten, dass Jugendliche noch einen Bezug zur industriellen Vergangenheit haben, wenn sie sich bewusst mit der Frage auseinandersetzen, was für sie das Ruhrgebiet ist.
Infos: www.selbsti.ruhr

Pressekontakt: Technische Universität Dortmund, Eva Prost, Telefon: 0231/755-2535, E-Mail: eva.prost@tu-dortmund.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Stage Metronom Theater jetzt mit silberfarbenem Dach

Oberhausen (idr). Das Dach des Stage Metronom Theaters in Oberhausen erstrahlt jetzt in Silber. Eine neue fußballfeldgroße Membran ersetzt die bisherige rund 15 Jahre alte grüne Bedeckung. Zwei Millionen Euro kostet die Sanierung.
Bis Mitte August werden in einem zweiten Arbeitsschritt die unter der silberfarbenen Membran liegenden alten Dachteile entfernt. Danach können die beiden Dachfirste mit LED-Bändern bestückt werden.
Das grüne Dach des Metronom Theaters stammt aus der Zeit, als Peter Maffays Musical "Tabaluga" in Oberhausen gezeigt wurde. Es ist einem Drachenkopf nachempfunden. 2005 übernahm Stage Entertainment das Theater.

Pressekontakt: Stage Entertainment, Michael Rohde, Telefon: 040/31186-461, E-Mail: Michael.Rohde@stage-entertainment.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhr-Universität Bochum saniert in den nächsten zwölf Jahren ihre G-Gebäude

Bochum (idr). Die Ruhr-Universität Bochum startet mit den Vorbereitungen, um die geisteswissenschaftlich genutzten Gebäude renovieren zu können. Am kommenden Mittwoch (5. August) beginnen die Arbeiten für das neue Gebäude GD. Der siebengeschossige Neubau soll voraussichtlich in drei Jahren bezogen werden können. Neben Büro-, Seminar- und Arbeitsräumen sind auch drei Hörsäle, eine Bibliothek und eine Cafeteria vorgesehen.
Zum Wintersemester 2018 werden die Juristische Fakultät sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler im GD den Lehrbetrieb aufnehmen. Das Gebäude GC soll nach dem Auszug der Fakultäten kernsaniert und danach von den Nutzern des GB bezogen werden. Anschließend folgt die Sanierung von GB und GA. Insgesamt wird die Modernisierung der G-Reihe zwölf Jahren dauern.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Uwe Burckhardt, Telefon: 0234/32-27499, E-Mail: uwe.burckhardt@uv.rub.de

31.07.2015, Soziales, Metropole Ruhr

Polizei Dortmund richtet Jugendkommissariat ein

Dortmund (idr). Kriminelle Karrieren im Frühstadium verhindern soll das neue zentrale Jugendkommissariat, das das Polizeipräsidium Dortmund jetzt eingerichtet hat. Die dort eingesetzten Beamten bearbeiten Straftaten von Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren. Spezialdelikte wie zum Beispiel Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder fremdenfeindliche Straftaten werden weiterhin in den zuständigen Fachkommissariaten bearbeitet.
Die Zuständigkeit erstreckt sich auf das gesamte Stadtgebiet. Das neu eingerichtete Jugendkommissariat bearbeitet auch die sogenannten Intensivtäter. Dabei handelt es sich um mehrfach straffällig gewordene Jugendliche, die von speziell zugewiesenen Kriminalbeamten betreut werden. Die bestehende Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Institutionen soll durch die Zentralisierung der Jugendsachbearbeitung gestärkt werden.

Pressekontakt: Polizei Dortmund, Gunnar Wortmann, Telefon: 0231/132-1028, E-Mail: Pressestelle.Dortmund@polizei.nrw.de

31.07.2015, Soziales, Metropole Ruhr

Mehr Menschen beziehen laufende Hilfe zum Lebensunterhalt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 15.846 Menschen in der Metropole Ruhr bezogen Ende 2014 Sozialhilfe in Form von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das rund 8,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Großteil der Empfänger (9.727) lebte außerhalb einer Einrichtung, weitere 6.219 Menschen wurden in einer Einrichtungen, z.B. in Wohn- oder Pflegeheimen, betreut.
Anspruch auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt haben u.a. Erwerbsunfähige auf Zeit, Vorruheständler mit niedriger Rente und längerfristig Erkrankte. Auch Menschen, die in stationären Einrichtungen untergebracht sind, können neben Sozialhilfeleistungen auch Hilfen zum Lebensunterhalt erhalten.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2518, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

31.07.2015, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Tourismus

Crange lockt zum 580. Mal mit Kirmesspaß

Herne (idr). Es geht wieder rund: Am 7. August startet das größte Volksfest in NRW - die Cranger Kirmes in Herne. Mehr als 500 Schausteller, darunter 54 Fahr- und Laufgeschäfte, erwarten bis zum 16. August wieder rund vier Millionen Besucher. Sechs Attraktionen sind in diesem Jahr erstmals auf Crange vertreten, darunter der Freifall-Turm "Hangover", das Simulationsfahrgeschäft "Encounter" sowie "Ghost", ein Schauge­schäft mit lebenden Geistern.
Zur Eröffnung der 580. Kirmesausgabe stehen Jürgen Drews und voXXclub im Festzelt auf der Bühne. Am 8. August findet dann der große Festumzug mit mehr als 4.000 Teilnehmern statt.
Infos: cranger-kirmes.de

Pressekontakt: Stadtmarketing Herne GmbH, Jochen Schübel, Telefon: 02323/9190518, E-Mail: presse@cranger-kirmes.de

31.07.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles, Umwelt

Bochumer Festival n.a.t.u.r. sucht Projektideen

Bochum (idr). Kultur, Wissenschaft, Partizipation, Stadtentwicklung, Soziales, Ökologie und Technologie verbindet das Festival n.a.t.u.r. in Bochum, das vom 25. September bis 3. Oktober neu aufgelegt wird. Vor allem der Wandel steht als zentrales Motiv im Vordergrund. Die Veranstalter suchen Aktive, die ihre Projektideen einbringen und das Festival mitgestalten wollen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, gefragt sind Beiträge vom UpCycling über Performances bis hin zu Lesungen. Vorschläge können über ein Internetformular eingereicht werden.
Infos: www.zukunftsprojekt-natur.de/willkommen/

Pressekontakt: Festival n.a.t.u.r., Stefan Richter, Telefon: 0171/1699678, E-Mail: info@festival-natur.de

31.07.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Tour der Kurzfilmtage Oberhausen auf Rekordkurs

Oberhausen (idr). Die Kurzfilmtage Oberhausen sind zum neunten Mal auf Tour - und das so erfolgreich wie noch nie. In 54 Städten in 24 Ländern auf der ganzen Welt liefen bereits Filme des Festivals, weitere Stationen folgen bis zum 10. Oktober. Bei der ersten Ausgabe von "Oberhausen on Tour" wurden nur 16 Städte angesteuert.
Gezeigt werden traditionell Filmprogramme aus dem jeweils vorangegangenen Festival und dem Archiv der Kurzfilmtage.
Infos: www.kurzfilmtage.de

Pressekontakt: Kurzfilmtage Oberhausen, Sabine Niewalda, Telefon: 0208/825-3073, E-Mail: niewalda@kurzfilmtage.de