Nachrichten aus der Metropole Ruhr

21.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Tourismus, Vermischtes

Römer-Lippe-Route will Vorreiter bei der Digitalisierung von Radfernwegen in Deutschland werden

Oberhausen (idr). Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) hat ehrgeizige Ziele für die Römer-Lippe-Route zwischen Detmold und Xanten: Sie soll Vorreiter bei der Digitalisierung von Radfernwegen werden. Angedacht ist etwa die Verwendung von Augmented Reality, um z. B. die römische Geschichte erlebbar zu machen.
Im Rahmen des Modellprojekts "Digitalisierung im Radtourismus am Praxisbeispiel der Römer-Lippe-Route" legt die RTG jetzt einen Leitfaden mit konkreten Anwendungsempfehlungen für den Einsatz digitaler Dienste vor. Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplan 2020 vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Ziel ist es, durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationsmedien den Radtouristen an der Römer-Lippe-Route einen Mehrwert zu bieten und die Attraktivität der Strecke zu erhöhen.
In den nächsten Monaten werden erste konkrete Maßnahmen umgesetzt. Geplant sind zum Beispiel die Entwicklung und Tests verschiedener digitaler Anwendungen, beispielsweise Hörerlebnisse, Videoaufnahmen und Augmented Reality. Zum Projektabschluss im Jahr 2022 soll eine umfassende digitale Anwendung zur Verfügung steht.
Dass das Smartphone die analogen Informationsquellen längst eingeholt hat, belegt eine Umfrage des radrevier.ruhr von 2019. Rund 46 Prozent der Tagesausflügler gaben an, dass sie vor alllem das Smartphone als Informationsquelle nutzen.
Infos: www.roemerlipperoute.de

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Melissa Kohnen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: m.kohnen@ruhr-tourismus.de

21.10.2020, Medizin, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wissenschaft und Forschung

RWI: Psychische Probleme führen häufig zu Trennungen

Essen (idr). Psychische Probleme bei einem Partner machen eine Trennung deutlich wahrscheinlicher. Das zeigt ,eine neue Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und der Universität Erlangen-Nürnberg. So verdoppelt sich das Risiko einer Trennung innerhalb der nächsten zwei Jahre, wenn sich die psychische Gesundheit eines Partners verschlechtert. Bei körperlicher Krankheit hingegen sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Trennung signifikant.
Die Effekte sind auch dann zu beobachten, wenn ausschließlich verheiratete Paare betrachtet werden. Eine Heirat scheint also nicht vor einer Trennung infolge von psychischen Problemen zu schützen. Die Studie basiert auf Daten von mehr als 10.000 Paaren.
Infos: www.rwi-essen.de

Pressekontakt: RWI, Prof. Dr. Christian Bünnings, Telefon: 0201/8149-249, Pressestelle, Leonard Goebel, Telefon: -210, E-Mail: leonard.goebel@rwi-essen.de

21.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Lehmbruck Museum präsentiert Bildhauer Stephan Balkenhol

Duisburg (idr). Das Lehmbruck Museum in Duisburg präsentiert ab morgen (22. Oktober) eine umfassende Werkschau des Bildhauers Stephan Balkenhol (*1957). Der Künstler hat prägnante und unverwechselbare Skulpturen geschaffen. Seine ikonischen Figuren eines Mannes mit weißem Hemd und schwarzer Hose haben ihn weit über Deutschland hinaus bekannt gemacht.
Ausgehend von frühen Skulpturen spannt die Ausstellung mit mehr als 100 Exponaten den Bogen bis in die Gegenwart und beleuchtet die geistes- und kulturgeschichtlichen Bezüge in Balkenhols Werk. Ein Höhepunkt ist eine Werkgruppe von "Köpfen", die eigens für die Duisburger Ausstellung gefertigt wurden. Zahlreiche Zeichnungen und Gipsmodelle bieten darüber hinaus Einblicke in seinen Schaffensprozess und seine künstlerische Ideenwelt.
Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar zu sehen.
Infos: www.lehmbruckmuseum.de

Pressekontakt: Lehmbruck Museum, Andreas Benedict, Telefon: 0203/283-3206, E-Mail: presse@lehmbruckmuseum.de

21.10.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Städtebau

Forscher gestalten "lebenswerte Straßen" in Gelsenkirchen und Dortmund

Wuppertal/Gelsenkirchen/Dortmund (idr). "Lebenswerte Straßen, Orte und Nachbarschaften" zu gestalten, das ist das Ziel einer Konzeptstudie des Wuppertal Instituts. Dabei werden konkrete Planungsentwürfe zum Straßenumbau in den Partnerstädten Gelsenkirchen und Dortmund entwickelt. Für das Projekt arbeitet das Wuppertal Institut mit der Emschergenossenschaft und einem Planungsbüro zusammen.
Erstellt werden konkrete Planungsentwürfe für den Umbau von zwei Quartierstraßen. Das Besondere an dem Vorhaben: Die Stadtverwaltung sowie die Bewohner werden auf Augenhöhe beteiligt.
Infos: www.wupperinst.org

Pressekontakt: Wuppertal Institut, Christin Hasken, Telefon: 0202/2492-187, E-Mail: christin.hasken@wupperinst.org

21.10.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

Absage der noch ausstehenden Konzerte des Klavier-Festivals Ruhr

Essen/Metropole Ruhr (idr). Das Klavier-Festival Ruhr sagt angesichts der Corona-Entwicklung alle zwölf bis zum Jahresende noch geplanten Konzerte ab. Damit wird ein Teil der Nachholtermine des ursprünglich im Frühjahr geplanten Festivals gestrichen. 51 Konzerte konnten seit Anfang Juni durchgeführt werden.
Infos: www.klavierfestival.de

Pressekontakt: Klavier-Festival Ruhr, Werner Häußner, Telefon: 0201/8966873, E-Mail: presse@klavierfestival.de

20.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Duisburger Filmwoche unter Corona-Bedingungen: keine Filmdiskussionen, dafür Vorführungen in Partnerkinos

Duisburg (idr). Die Duisburger Filmwoche findet trotz verschärfter Corona-Bestimmungen vom 2. bis 8. November statt. Das Festival präsentiert im Filmforum 16 Beiträge, die für die Preise der Filmwoche (u. a. Arte-Dokumentarfilmpreis und 3sat-Dokumentarfilmpreis) nominiert sind. Coronabedingt wird auf die Einladung von Filmteams und damit auf Filmdiskussionen mit den Regiegästen verzichtet. Stattdessen werden Gespräche vorab aufgezeichnet und im Anschluss an die Filmvorführungen gezeigt.
Erstmals erweitert die Duisburger Filmwoche in diesem Jahr ihren Radius: Ausgewählte Filme werden bei Satellitenveranstaltungen in Partnerkinos in Hamburg, München, Köln, Berlin, Zürich und Wien gezeigt. Außerdem können Fachpublikum und Pressevertreter das Festivalprogramm und aufgezeichnete Gespräche über eine Online-Plattform verfolgen. Als hybride Veranstaltung mit Livestream wird die Konferenz "Wie weiter?" organisiert.
Infos: www.duisburger-filmwoche.de

Pressekontakt: Duisburger Filmwoche, Mareike Theile, Telefon: 0203/283-3603, E-Mail: theile@duisburger-filmwoche.de; Stadt Duisburg, Gabi Priem, Telefon: 0203/283-2820, E-Mail: kommunikation@stadt-duisburg.de

20.10.2020, Soziales, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes, Wirtschaft

1,4 Millionen Erwerbstätige im Ruhrgebiet pendeln zur Arbeit in eine andere Stadt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 1,41 Millionen oder 51,1 Prozent der knapp 2,77 Millionen Erwerbstätigen im Ruhrgebiet pendelten 2019 über die Grenzen ihres Wohnortes hinweg zur Arbeit. Das geht aus der Pendlerrechnung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. NRW-weit pendelten 51,7 Prozent der 9,3 Millionen Beschäftigten zu einem Arbeitsplatz außerhalb des Wohnortes.
Im Ruhrgebiet ist der Anteil der Auspendler an den Erwerbstätigen am Wohnort - die sogenannte Auspendlerquote - in Hünxe (80 Prozent) am höchsten; die niedrigste hat Dortmund mit 35,9 Prozent. Bei der Einpendlerquote (Anteil der Einpendler an den Erwerbstätigen am Arbeitsort) liegt Holzwickede (85,7 Prozent) ganz vorne. Die geringste Quote verzeichnet Hamm (34,8 Prozent).
Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6661, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

20.10.2020, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). "Keep moving!" lautet das Motto des neuen Ballettabends am Essener Aalto-Theater. Als erste Spielzeitpremiere – anstelle der ursprünglich geplanten "Widerspenstigen Zähmung" von John Cranko – werden fünf Choreografien gezeigt, die sich mit den Themen Ende und Neuanfang auseinandersetzen. Unter anderem zeigt Ballettchef Ben Van Cauwenbergh sein "Heimspiel", in dem er augenzwinkernd die Auseinandersetzungen und Streitereien innerhalb einer langjährigen Paarbeziehung auf die Bühne bringt. Premiere ist am 24. Oktober, 19 Uhr.
Infos: www.aalto-ballett-theater.de
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Der Konzertabend "Viva l'italianità!" am Theater Duisburg lässt den Belcanto der italienischen Oper hochleben. Vier Solisten der Deutschen Oper am Rhein tragen Stücke von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Gioacchino Rossini vor. Premiere ist am 23. Oktober, 19.30 Uhr. Nächster Termin: 25. Oktober, 15 Uhr
Infos: www.theater-duisburg.de
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Trauerfeiern für künftig Verstorbene: Im Rahmen des Schlingensief-Spektakels inszeniert das Regieduo Raban Witt und Saskia Kaufmann "Sterben in Oberhausen". Die Besucher können sich dabei entscheiden, ob sie ihre eigene Trauerfeier planen und dann erleben wollen, oder ob sie lieber an der Zeremonie für einen anderen Menschen teilnehmen. Vom 23. Oktober bis 1. November finden zahlreiche Trauerfeiern im Theater Oberhausen statt.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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Das Theater Dortmund eröffnet die neue Reihe "Test-Spiele" mit einem Collage-Abend zu Goethes "Faust". Am 24. Oktober, 19.30 Uhr, setzen sich Oper, Schauspiel sowie Kinder- und Jugendtheater unterschiedlich mit dem Stoff auseinander, um sich im Anschluss untereinander und auch mit dem Publikum darüber auszutauschen. Zu erleben sind Auszüge aus "Faust"-Vertonungen sowie Szenen aus der Produktion "Fast Faust" und der "Faust"-Inszenierung, die am 31. Oktober Premiere feiert.
Infos: www.theaterdo.de
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Das Schauspielhaus Bochum präsentiert ab dem 24. Oktober bis 22. November Ivana Frankes Lichtinstallation "Travel Along Unknown" in seinem Medienkunstzentrum Oval Office. In dem verdunkelten Raum erscheinen langsam zarte Formen aus Licht – wellenförmige Linien, die in der Luft zu schweben scheinen. Bewegen sich die Betrachter durch den Raum, bringt das auch die Lichtwellen zum Schwingen. Sie lösen sich auf und tauchen an verschiedenen Orten wieder auf. Das räumliche Orientierungsvermögen wird so ausgelöscht und weicht surrealen Bildern.
Infos: www.schauspielhausbochum.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

20.10.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

IAT-Forschungsdirektorin in den Rat der Arbeitswelt berufen

Gelsenkirchen (idr). Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat die Sozialwissenschaftlerin Michaela Evans vom Institut Arbeit und Technik (IAT) an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen für vier Jahre in den Rat der Arbeitswelt berufen. Der im Januar gegründete Rat mit Experten aus der betrieblichen Praxis und der Wissenschaft soll das Bundesministerium beraten. Er wird ab Frühjahr 2021 jedes Jahr einen Arbeitswelt-Bericht mit Handlungsempfehlungen für Politik und betriebliche Praxis vorlegen. Dem Rat gehören jetzt 13 Mitglieder an.
Michaela Evans ist Direktorin des Forschungsschwerpunkts "Arbeit und Wandel" am IAT. Sie beschäftigt sich mit Arbeitspolitik, Arbeitsgestaltung und Arbeitsbeziehungen in der sozialen Dienstleistungsarbeit.
Infos: www.iat.eu

Pressekontakt: IAT, Claudia Braczko, Telefon: 0209/1707-176, E-Mail: braczko@iat.eu

20.10.2020, Bottrop, Herten, Oberhausen, Recklinghausen, Metropole Ruhr, Xanten, Freizeit, Vermischtes

RVR schließt Besucherzentren und sagt Veranstaltungen ab

Metropole Ruhr (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) reagiert auf die steigenden Corona-Fallzahlen: Ab sofort sind die RVR-Besucherzentren Haus Ripshorst in Oberhausen, NaturForum Bislicher Insel in Xanten sowie Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen geschlossen. Der Heidhof in Bottrop und der dortige Kiosk sind ab morgen geschlossen.
Die Schließungen sind zunächst bis zum 2. November geplant. Ebenso werden sämtliche Exkursionen und Veranstaltungen von RVR und RVR Ruhr Grün in den kommenden zwei Wochen abgesagt.
Infos: www.rvr.ruhr/service/rvr-besucherzentren

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr