Nachrichten aus der Metropole Ruhr

18.10.2019, Medizin, Metropole Ruhr, Vermischtes

Doc Slam: Bühne frei für Ärzte des Klinikums Dortmund

Dortmund (idr). Für den Doc Slam tauschen Ärtze des Klinikums Dortmund am 30. Oktober, 19 Uhr, die Spritze gegen das Mikrofon. Ähnlich wie bei einem Poetry Slam stellen Mediziner im Dortmunder Theater Fletch Bizzel ein von ihnen frei gewähltes Thema humorvoll und anschaulich vor. Themen sind u.a. der "menschliche Stuhlabdruck" und die "Evolution des Arztes". Das Publikum erhält so einen Einblick in den Klinikalltag und die Arbeit der Ärzte. Am Ende der Veranstaltung stimmen die Zuschauer darüber ab, welcher Slammer ihnen am besten gefallen hat.
Infos: www.klinikumdo.de

Pressekontakt: Klinikum Dortmund, Marc Raschke, Telefon: 0231/953-21200, E-Mail: marc.raschke@klinikumdo.de

18.10.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

HMKV zeigt Ausstellung zur Beziehung von Geheimdiensten und Performancekunst in Osteuropa

Dortmund (idr). Geheimdienste und Performancekunst: Diese ungewöhnliche Beziehung beleuchtet vom 26. Oktober bis 22. März die Ausstellung "Artists & Agents" des Hartware MedienKunstVereins (HMKV) im Dortmunder U. Anlass ist der 30. Jahrestag des Mauerfalls.
Performancekunst war die Kunstrichtung, die die Regierungen Osteuropas am meisten fürchteten. Die Dortmunder Schau zeigt zahlreiche Beispiele künstlerischer Subversion sowie bislang unbekannte Fälle geheimdienstlicher Unterwanderung der Kunstszene durch Agenten. Der Schwerpunkt liegt auf Akten, die Geheimdienste über Aktions- und Performancekunst zwischen 1960 und 1990 anlegten. Bis ins kleinste Detail dokumentieren die Berichte teils kaum bekannte künstlerische Tätigkeiten und das Eingreifen des Staates. Daneben sind zahlreiche Auseinandersetzungen von Performancekünstlern mit ihren eigenen Akten sowie neuere künstlerische Positionen zu sehen.
Infos: www.hmkv.de

Pressekontakt: HMKV, Jelena Löckner, Telefon: 0231/13732156, E-Mail:presse@hmkv.de

18.10.2019, Medizin, Metropole Ruhr

Essener Forscher untersuchen genetische Faktoren bei adipösen Kindern in Palästina

Essen (idr). Übergewicht ist nicht nur in westlichen Ländern ein Problem. In Palästina sind überdurchschnittlich viele Kinder und Erwachsene adipös. Forscher der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen erforschen zusammen mit Kollegen der palästinensischen An-Najah National University, Nablus, die Ursachen.
Neben Umwelteinflüssen tragen genetische Faktoren maßgeblich zu Adipositas bei. Auf genetischer Ebene zeigt sich, dass Varianten eines bestimmten Rezeptors häufig an Übergewicht beteiligt sind. Die Wissenschaftler analysieren, ob das auch bei palästinensischen Kindern der Fall ist und welche genetischen Veränderungen sie genau tragen. Dafür werden eine Datenbank und eine Biobank aufgebaut.
In Palästina sind rund 13 Prozent der Erwachsenen und 15 Prozent der Kinder adipös.

Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Prof. Dr. Anke Hinney, Telefon: 0201/7227-342, E-Mail: anke.hinney@uni-due.de

18.10.2019, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Tourismus, Verkehr

Einladung zum Pressegespräch: RTG und ADFC richten Nationalen Radtourismus-Kongress in Duisburg aus

Duisburg (idr). Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und der ADFC-Bundesverband veranstalten in diesem Jahr zum ersten Mal den Nationalen Radtourismus-Kongress. Am 23. und 24. Oktober tauschen sich rund 150 Akteure aus Tourismuswirtschaft, Politik und Verwaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord aus. Themen sind u.a. aktuelle fahrradtouristische Trends und Synergien zwischen Alltagsradverkehr und Tourismus.
Infos: www.adfc.de/artikel/radtourismus-kongress-nrtk2019
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Im Rahmen des Nationalen Radtourismus-Kongresses findet am Mittwoch, 23. Oktober, 12.30 Uhr, ein Pressegespräch in der Pumpenhalle des Landschaftparks Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, Duisburg, statt. Zum Auslaufen des EFRE-Förderprojekts radrevier.ruhr zieht RTG-Geschäftsführer Axel Biermann ein Fazit und gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Darüber hinaus stellt er ausgewählte Zwischenergebnisse der im April im Ruhrgebiet gestarteten Radfahrer-Evaluation vor. Frank Hofmann, stellvertretender ADFC-Bundesvorsitzender, stellt die inhaltlichen Schwerpunkte des Radtourismus-Kongresses vor.

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Melissa Kohnen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: m.kohnen@ruhr-tourismus.de

18.10.2019, Bergkamen, Umwelt, Vermischtes

"Tag des Apfels" an der Ökologiestation Bergkamen

Bergkamen (idr). Die Ökologiestation Bergkamen steht am Samstag, 26. Oktober, ganz im Zeichen des Apfels. Beim "Tag des Apfels" erwartet die Besucher von 12 bis 18 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Fest. Dazu gehört eine Apfelausstellung, bei der zahlreiche kaum bekannte Arten präsentiert werden. Zwei Pomologen bestimmen unbekannte Sorten, die Besucher aus dem Garten mitbringen. Ein großer Markt regionaler Produkte, eine Pflanzenbörse und Informationsstände zu Natur- und Umweltschutz runden das Angebot ab. Und die Umweltberatung der Verbraucherzentrale ist mit Einkauftstipps zu regionalem und saisonalem Obst und Gemüse vor Ort.
Die Ökologiestation liegt am Westenhellweg 110 in Bergkamen.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: Umweltzentrum Westfalen, Telefon: 02389/98090, E-Mail: umweltzentrum_westfalen@t-online.de

18.10.2019, Xanten, Umwelt, Vermischtes

Naturexkursionen auf der Bislicher Insel

Xanten (idr). "Durch die Wälder, durch die Auen" streifen Naturfreunde am Freitag, 25. Oktober, bei einer Exkursion mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) auf der Bislicher Insel in Xanten. Christoph Sprave von RVR Ruhr Grün wandert mit den Teilnehmern rund zweieinhalb Stunden durch das Naturschutzgebiet mit seinen vielen Tiere und Pflanzen. Los geht's um 14 Uhr.
Bei einer weiteren Exkursion am am Samstag, 26. Oktober, 14 Uhr, erzählt Naturführerin Sonja Krischbach "Von Nebelschwaden und grauen Gesellen". Dabei erfahren Naturfreunde viel Spannendes über den Lebensraum Aue. Eine verbindliche Anmeldung unter 02801/988230 ist notwendig. Bei beiden Veranstaltungen zahlen Erwachsene fünf, Kinder drei Euro.
Für Jungen und Mädchen zwischen sieben und zehn Jahren ist eine Mondscheinwanderung genau das Richtige, die Torsten Wollberg ebenfalls am 26. Oktober, 17 bis 20 Uhr, anbietet. Die Gruppe entdeckt nicht nur die Bislicher Insel, sondern bekommt auch ein Märchen vorgelesen, das in eine Welt voller Träume entführt. Die jungen Teilnehmer sollten mit einem Erwachsenen kommen. Die Wanderung kostet für Kinder drei, für Begleitpersonen acht Euro. Auch bei dieser Exkursion ist eine Anmeldung unter 02801/988230 erforderlich.
Treffpunkt für alle drei Veranstaltungen ist das NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, in Xanten.
Das Veranstaltungsprogramm des RVR-NaturForums Bislicher Insel ist unter www.bislicher-insel.rvr.ruhr abrufbar (Online-Kalender und PDF-Download). Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR-NaturForum Bislicher Insel, Jutta Eckardt, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr.ruhr

18.10.2019, Haltern, Umwelt, Vermischtes

RVR baut Wanderhütte in der Haard

Haltern (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat mit dem Bau einer neuen Wanderhütte in der Haard bei Haltern begonnen. Erstellt wird die Hütte aus heimischen Fichten, die wegen Schädigungen durch Borkenkäfer gefällt werden mussten. Rund acht bis zehn Bäume werden verbaut. An dem Projekt arbeiten die Auszubildenden des Eigenbetriebs RVR Ruhr Grün mit. Rund zwei Wochen werden für die Bauarbeiten veranschlagt.
Die Hütte entsteht an einer zentralen Kreuzung am Römerweg, der durch die Westseite der Haard läuft. Dort treffen sich gerne Senioren aus der Umgebung. Zudem verlaufen mehrere Routen des WALDbandes Hohe Mark an dieser Stelle vorbei. RVR Ruhr Grün weist darauf hin, dass das Grillen in und an der Hütte verboten ist.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Frederik Vollmer, Telefon: 02364/920316, E-Mail: vollmer@rvr.ruhr; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

17.10.2019, Soziales, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhrgebietsunis haben relativ hohen Professorinnenanteil

Berlin/Metropole Ruhr (idr). An den Universitäten der Metropole Ruhr lehren überdurchschnittlich viele Professorinnen. Nach einer Erhebung des Berliner Bildungsanbieters WBS Gruppe hat die Fernuniversität Hagen mit 32,2 Prozent die höchste Professorinnenquote unter den untersuchten großen Ruhrgebietsunis. Es folgen die Technische Universität Dortmund mit 28,9 Prozent und die Universität Duisburg-Essen mit 26,1 Prozent. Angaben der Ruhr-Universität Bochum liegen für die Studie nicht vor.
Durchschnittlich sind an den bundesweit 44 Universitäten 25,1 Prozent der Professoren weiblich. Anteilig die meisten Professorinnen beschäftigt die Freie Universität Berlin mit 37,7 Prozent.
Dekaninnen gibt es an der Dortmunder Universität zwei und an den anderen beiden Ruhrgebietsunis jeweils eine. Eine Rektorin hat von den untersuchten Ruhrgebietshochschulen nur die Universität Duisburg-Essen.
Infos: www.wbs-gruppe.de

Pressekontakt: Tonka GmbH, Nils Leidloff, Telefon: 030/403647-607, E-Mail: nils.leidloff@tonka-pr.com

17.10.2019, Metropole Ruhr, Bildung, Wissenschaft und Forschung

Weniger Uniabsolventen im Ruhrgebiet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 36.416 Studenten haben 2018 ihr Studium an einer Hochschule in der Metropole Ruhr erfolgreich abgeschlossen. Wie die Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet haben, waren das 2.892 Absolventen weniger als im Jahr zuvor.
Die meisten Absolventen kamen von der Universität Duisburg-Essen (6.192), gefolgt von der Ruhr-Universität Bochum (5.690) und der Technischen Universität Dortmund (4.902).
Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

17.10.2019, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Ruhrlagebericht: Unternehmen beurteilen wirtschaftliche Entwicklung skeptisch

Duisburg (idr). Die Stimmung der Wirtschaft trübt sich ein: Trotz immer noch guter Geschäfte blicken die Unternehmen in der Metropole Ruhr deutlich sorgenvoller auf die kommenden Monate. Insbesondere bei den Exporten erwarten sie künftig Rückgänge. Das ist der Kern des aktuellen Ruhrlageberichts, den die Ruhr-IHKs heute in Duisburg vorstellten.
Der Konjunkturklimaindex der Ruhr-IHKs ist um 16 auf aktuell 110 Punkte gesunken. Das ist der stärkste Rückgang seit zehn Jahren. Die meisten Befragten schätzen ihre Geschäftslage aktuell noch positiv ein. 38 Prozent bewerten sie als gut. Das sind deutlich weniger als zu Jahresbeginn (48 Prozent). Der Anteil der Betriebe, die unzufrieden sind, stieg von sieben auf 11 Prozent an. Noch negativer sind die Erwartungen.
Mit 22 Prozent gehen inzwischen mehr Unternehmen von einer Verschlechterung als von einer Verbesserung (16 Prozent) ihrer künftigen Geschäftslage aus. Besonders ihre Exporterwartungen haben die Betriebe nach unten korrigiert. Nur noch 13 Prozent erwarten steigende Exporte. Fast jeder Dritte rechnet mit sinkenden Ausfuhren in den kommenden zwölf Monaten.
An der Umfrage für den Ruhrlagebericht, die jeweils zu Jahresbeginn und im Herbst durchgeführt wird, beteiligten sich rund 1.000 Unternehmen mit mehr als 110.000 Beschäftigten.
Infos: www.ihks-im-ruhrgebiet.de

Pressekontakt: Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, Kristin Ventur, Telefon: 0203/2821-496, E-Mail: Ventur@Niederrhein.ihk.de