Nachrichten aus der Metropole Ruhr

23.01.2019, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Bildung

Bildungs-Chancen-Lotterie vergibt 110.000 Euro Fördergelder

Essen (idr). Mit rund 110.000 Euro fördert die Bildungs-Chancen-Lotterie ausgewählte Projekte. Damit konnte die Unterstützungssumme gegenüber der ersten Förderrunde der Lotterie mehr als verdoppelt werden. Das Geld fließt u.a. in das Projekt "Schule in der digitalen Welt" des Stifterverbandes und in ein E-Learning-Zentrum der SOS-Kinderdörfer in Dschibuti.
Die Bildungs-Chancen-Lotterie ist eine Initiative des Stifterverbandes in Essen, der SOS-Kinderdörfer weltweit und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, die im Sommer 2018 gegründet wurde. 30 Prozent jedes gekauften Loses fließen in die Bildungsförderung.
Infos: www.bildungslotterie.de

Pressekontakt: Bildungs-Chancen-Lotterie, Achim Schütz, Telefon: 0201/8401-348, E-Mail: presse@bildungslotterie.de

23.01.2019, Medizin, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Biologen untersuchen Einfluss von Nanopartikeln auf die Gesundheit

Essen (idr). Synthetische Nanopartikel, die als Zusatzstoff in vielen Lebensmittelzubereitungen enthalten sind, beeinflussen die Magen- und Darmflora. Das haben Wissenschaftler des Zentrums für Medizinische Biotechnologie der Universität Duisburg-Essen nachgewiesen.
Eine Vielzahl von Nanomaterialien kann Bakterien binden - mit verschiedenen Auswirkungen. So scheint das körpereigene Immunsystem bedeckte Bakterien weniger gut zu erkennen, was vermehrt zu Entzündungen führen kann. Aber es gibt auch positive Effekte. Silica-Nanoteilchen schwächten die Infektiosität des Keims Helicobacter pylori, der als Hauptursache für die Entstehung von Magenkrebs gilt.
Aus den Ergebnissen wollen die Forscher nun Strategien ableiten, um technische Nanopartikel als Inhaltsstoffe für Lebensmittel weiter zu entwickeln.

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Shirley Knauer, Telefon: 0201/18-34987, E-Mail: shirley.knauer@uni-due.de

23.01.2019, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Tourismus

Neues Buch führt zu den "Literarischen Orten im Ruhrgebiet"

Essen (idr). "Literarische Orte im Ruhrgebiet" können Leseratten jetzt mithilfe eines neuen Freizeitführers entdecken, der im Essener Klartext Verlag erschienen ist. Texte aus drei Jahrhunderten zeigen die literarische Vielfalt der Metropole Ruhr. Das Buch führt zu 25 Orten und Institutionen, z.B. zum Schauspielhaus Bochum, wo Thomas Bernhards "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen" uraufgeführt wurde. Die Ziele haben alle in Büchern und Geschichten eine Rolle gespielt.
Das Buch ist hervorgegangen aus der interaktiven Literaturkarte Ruhr.
Infos: www.klartext-verlag.de

Pressekontakt: Klartext Verlag, Laura Blankenburg, Telefon: 0201/804-2771, E-Mail: blankenburg@klartext-verlag.de

23.01.2019, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr eröffnet in Dortmund

Dortmund (idr). Mit einer Auftaktveranstaltung am Logistik Campus der Technischen Universität Dortmund startete heute das Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R). Die Einrichtung mit den Standorten Dortmund, Bonn und Sankt Augustin ist einer von vier deutschen Knotenpunkten für Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Sie setzt auf die enge Verzahnung von grundlagenorientierter und anwendungsnaher Forschung.
Das Programm der Auftaktveranstaltung bietet Einblicke in das Innovationspotenzial des Maschinellen Lernens. Wissenschaftler stellen den aktuellen Stand der Forschung vor und geben einen Ausblick auf die Zukunft. Bei der Innovations-Show stellen Unternehmen aus der Region spannende Lösungen des Maschinellen Lernens vor.
Infos: www.ml2r.de

Pressekontakt: Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr, Katrin Berkler, Telefon: 02241/14-2252, -2014, E-Mail: ml2r-pr@iais.fraunhofer.de

23.01.2019, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Verkehr

Planfeststellungsbeschluss für Brückenbau und A40-Erweiterung an DEGES übergeben

Düsseldorf/Duisburg (idr). Das NRW-Verkehrsministerium und die Bezirksregierung Düsseldorf haben den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp und den Ausbau der Autobahn A40 bei Duisburg an die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) übergeben. Zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und -Häfen stehen nach Fertigstellung acht Fahrspuren zur Verfügung.
Innerhalb von zwölf Monaten soll in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren ein Bauunternehmen gefunden werden, das das Projekt umsetzt. Erste Vorbereitungen sind schon in diesem Sommer geplant. Der Planfeststellungsbeschluss liegt bis zum 4. Februar in den Stadtverwaltungen der von der Planung betroffenen Kommunen aus.
Die DEGES plant und realisiert das Projekt. Auftraggeber sind der Bund und das Land NRW. Die Bezirksregierung Düsseldorf führt das Planfeststellungsverfahren durch.

Pressekontakt: NRW-Verkehrsministerium, Leonie Molls, Telefon: 0211/3843-1042, E-Mail: Leonie.Molls@vm.nrw.de; Bezirksregierung Düsseldorf, Pressestelle, Telefon: 0211/475-9202, E-Mail: pressestelle@brd.nrw.de

23.01.2019, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

Stadt Recklinghausen startet Vermarktung des Gewerbegebietes Blumenthal

Recklinghausen (idr). Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Zeche General Blumenthal übergab heute die Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER) die Fläche an die Stadt. Die Kommune will nun beginnen, das neue Gewerbegebiet zu vermarkten.
Für die Vermarktung der rund 90.000 Quadratmeter großen Gewerbefläche hat der Rat ein Konzept beschlossen. Aktiv angesprochen werden ansiedlungswillige Unternehmen in den Bereichen wissensintensive Dienstleistungen, Medienproduktion, Forschung und Entwicklung sowie Medizin- und Biotechnologie. Die Betriebe mehrere Vergabekritierien, z.B. Arbeitsplatzeffekte sowie finanzielle und städtebauliche Effekte, erfüllen. Nur Interessenten, die eine Mindestpunktzahl erreichen, werden dem Rat zum Verkauf eines Grundstücks vorgeschlagen.
Infos: www.recklinghausen-blumenthal.de

Pressekontakt: Stadt Recklinghausen, Pressestelle, Telefon: 02361/501349, E-Mail: presse@recklinghausen.de

23.01.2019, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Kräuter, Gänse und Biber: Bislicher Insel lockt mit Dia-Vortrag und Naturexkursionen

Xanten (idr). Volles Programm auf der Bislicher Insel: Am Dienstag, 29. Januar, 18.30 Uhr, lädt das NaturForum Bislicher Insel des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zu einem zweistündigen Dia-Vortrag ein. Torsten Wollberg stellt die Wild- und Heilkräuter der Auenlandschaft und ihre Wirkungen vor. Die Veranstaltung kostet fünf Euro für Erwachsene und drei für Kinder.
"Gans große Klasse" lautet das Motto einer Exkursion, die am Samstag, 2. Februar, 13 Uhr, startet. Bei der zweieinhalbstündigen Veranstaltung unter Leitung von Niederrhein-Guide Andrea Schulze erfahren Naturfreunde alles Wissenswerte über das Leben arktischer Wildgänse. Erwachsene zahlen neun Euro, Kinder bis 16 Jahren in Begleitung können kostenlos teilnehmen.
Sowohl für den Dia-Vortrag als auch für die Gänseexkursion ist eine Anmeldung unter 02801/988230 notwendig.
Biber und ihre Lebensweise stehen im Fokus der Exkursion, die am Sonntag, 3. Februar, zwischen 14 und 16 Uhr stattfindet. Interessierte sollten ein Fernglas mitbringen. Die Teilnahme kostet für Erwachsene fünf, für Kinder drei Euro.
Treffpunkt für alle Angebote ist das RVR-NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, Xanten.
Das Veranstaltungsprogramm des RVR-NaturForums Bislicher Insel ist unter www.bislicher-insel.rvr.ruhr abrufbar (Online-Kalender und PDF-Download). Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR-NaturForum Bislicher Insel, Jutta Eckardt, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr.ruhr

23.01.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

RVR legt Dokumentation zur 7. Kulturkonferenz Ruhr vor

Essen/Duisburg (idr). Die Dokumentation zur 7. Kulturkonferenz Ruhr liegt vor. Sie fasst die Inhalte und Ideen des Treffens zusammen, zu dem der Regionalverband Ruhr (RVR) im September vergangenen Jahres Kultur-Experten und Akteure der freien Szene in den Landschaftspark Duisburg-Nord eingeladen hat. Die Teilnehmer tauschten sich über die Frage "Kulturorte für eine Metropole der Vielfalt? Zur Zukunft kultureller Räume und Institutionen" aus.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen das Selbstverständnis, die Aufgaben und Entscheidungsstrukturen von kulturellen Institutionen und Akteuren in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und politischer Spannungen. Nach Impulsvorträgen von Kübra Gümüşay, Publizistin und Aktivistin, sowie der Kultur- und Sozialarbeiterin Ayşe Güleç diskutierten die mehr als 250 Gäste in verschiedenen Gesprächsrunden über die Rolle der Kultur zur Entwicklung einer kooperativen Gesellschaft.
Gestaltet wurde das Programm von Interkultur Ruhr, einer Initiative des RVR und des NRW-Kulturministeriums im Rahmen der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010.
Infos: www.kulturkonferenz.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Nicole Buron, Telefon: 0201/2069-342, E-Mail: buron_n@rvr.ruhr

22.01.2019, Metropole Ruhr, Umwelt

Kreis Wesel beteiligt sich an Blühstreifenprojekt zum Insektenschutz

Kreis Wesel (idr). Der Kreis Wesel und die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft haben eine Vereinbarung für ein fünfjähriges Blühstreifenprojekt getroffen. Die Landwirte im Kreis sollen mindestens 28 Hektar mehrjährige Blühstreifen auf Ackerflächen anlegen und so Lebensraum für Insekten sichern. An der Testphase im vergangenen Jahr beteiligten sich 14 Landwirte mit mehr als elf Haktar Blühstreifen.
Der Kreis Wesel finanziert das Projekt durch Ersatzgelder, die für Maßnahmen zur Entwicklung der Landschaft zur Verfügung stehen.

Pressekontakt: Kreis Wesel, Greta Lüdtke, Telefon: 0281/207-3141, E-Mail: greta.luedtke@kreis-wesel.de

22.01.2019, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Frühwarnsystem soll Opfer von Datendiebstahl benachrichtigen

Duisburg (idr). Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen arbeiten an einem Frühwarnsystem mit, das Betroffene eines Datenlecks benachrichtigt, so dass sie Gegenmaßnahmen ergreifen können. Es soll bei Opfern von digitalem Identitätsdiebstahl Alarm schlagen, sobald fremde Personen ihre Daten veröffentlichen.
Strafverfolgungsbehörden und IT-Sicherheitsforscher finden häufig umfangreiche Sammlungen von Identitätsdaten, die Kriminelle angelegt haben. Bisher gibt es keine standardisierte Methode mit der Opfer zuverlässig und aktiv über den Missbrauch ihrer Daten informiert werden können. Diese Lücke soll durch neu entwickelte technische Verfahren geschlossen werden. Mögliche Betreiber solcher Systeme sind das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, die Datenschutzaufsichtsbehörden oder Verbraucherschützer. Das Projekt wird mit 1,67 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, Prof. Matthias Brand, Telefon: 0203/379-2541, E-Mail: matthias.brand@uni-due.de