Nachrichten aus der Metropole Ruhr

04.08.2015, Metropole Ruhr, Umwelt, Wirtschaft

Nutzung erneuerbarer Energien in Privathaushalten steigt

Essen (idr). Immer mehr Privathaushalte in Deutschland nutzen erneuerbare Energien. Ihr Anteil stieg zwischen 2010 und 2013 von 12,1 auf 12,9 Prozent. Erneuerbare Energien stehen damit hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Energieversorgung an vierter Stelle. Das zeigt eine Studie, die das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) zusammen mit forsa im Auftrag des Bundeswirtschaftsministerium durchgeführt hat.
Laut Untersuchung hatten Erdgas und Heizöl 2013 mit 34,3 und 27 Prozent den weitaus größten Anteil an der Energieversorgung der privaten Haushalte in Deutschland; an dritter Stelle folgte Strom mit 19,5 Prozent. Zu Beginn des Jahres 2014 besaßen rund elf Prozent aller Haushalte einen Solarwärmekollektor - fast doppelt so viele wie noch 2006. Die Verbreitung von Photovoltaikanlagen stieg in diesem Zeitraum von 2,1 auf 6,8 Prozent.
Infos: www.rwi-essen.de

Pressekontakt: RWI, Prof. Dr. Manuel Frondel, Telefon: 0201/8149-204, Pressestelle, Katharina Fischer, Telefon: -244, E-Mail: Katharina.Fischer@rwi-essen.de

04.08.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Einladung zur Pressekonferenz: Vorschau auf die erste Ruhrtriennale-Spielzeit unter Johan Simons

Bochum (idr). "Seid umschlungen", lautet das Leitmotiv der Ruhrtriennale 2015 bis 2017 unter der Leitung des neuen Intendanten Johan Simons. Am 14. August startet seine erste Spielzeit. Die Ruhrtriennale verwandelt mit Musiktheater, Schauspiel, Musik, Tanz und Installationen ehemalige Industriehallen in der ganzen Metropole Ruhr wieder in Kulturstätten.
Infos: www.ruhrtriennale.de
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Am 7. August (statt des ursprünglich geplanten Termins am 6.8.) lädt die Ruhrtriennale zur Auftaktpressekonferenz in der Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle in Bochum ein. Ab 10 Uhr informieren Johan Simons und Lukas Crepaz, Geschäftsführer der Kultur Ruhr GmbH, sowie weitere Gesprächspartner über das bevorstehende Festival. Anmeldungen unter presse@ruhrtriennale.de werden erbeten.

Pressekontakt: Kultur Ruhr GmbH, Dijana Tanasić, Telefon: 0209/60507137, E-Mail: d.tanasic@ruhrtriennale.de

04.08.2015, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Von poetisch-akrobatisch bis charismatisch-kraftvoll reicht das Spektrum des Dortmunder Micro!Festivals, mit dem die Sommerferien vom 7. bis 9. August ausklingen. 15 Ensembles aus acht Nationen bieten Straßentheater und Weltmusik - open air und kostenlos. Mit dabei sind u.a. die japanischen Taiko-Trommler des Tribal Groove Orchestras, die Hochseilartisten der Compagnie circoPitanga sowie das Frankfurter Ensemble antagon theaterAKTion mit seiner großen Straßentheater-Inszenierung "F.A.U.S.T. III".
Infos: www.microfestival.dortmund.de
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Viele tausende Leuchten, Lämpchen und Lampions sowie Leuchtskulpturen und glühende Heißluftballons verzaubern den Westfalenpark beim Lichterfest am Samstag, 8. August, 18 bis 0.30 Uhr. Auf den Wegen und Wiesen begegnen die Besucher Musikern, Artisten und Komödianten, für Musik ist auf der Bühne an der Festwiese gesorgt. Höhepunkt ist das große Feuerwerk.
Infos: www.westfalenpark.dortmund.de
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Live aus dem Bayreuther Festspielhaus wird die Oper "Tristan und Isolde" am Freitag, 7. August, bundesweit in ausgewählte Kinos übertragen. Im Ruhrgebiet beteiligen sich sechs Häuser in den Städten Bochum, Dortmund, Essen, Hagen und Oberhausen an dem Projekt. Moderator Axel Brüggemann sowie Festspielleiterin und Regisseurin Katharina Wagner führen das Kinopublikum zudem hinter die Kulissen der Festspiele. Das Vorprogramm beginnt um 15.45 Uhr, der erste Akt um 16 Uhr.
Infos: www.wagner-im-kino.de
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Hinter die Kulissen des Musical-Dauerbrenners Starlight Express können Fans am 11. August beim Tag der offenen Tür schauen. Von 12 bis 18 Uhr gibt es zahlreiche Aktionen wie Technik- und Skateshows, Autogrammstunde, Fotoaktionen, Fanwettbewerb und Kostümteil-Versteigerung. Einen Gastauftritt mit Stepptanz und Akrobatik geben die Tap Dogs aus Australien.
Infos: www.starlight-express.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

04.08.2015, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Wirtschaft

IAQ-Studie: Niedriglohnbeschäftigung stagniert auf hohem Niveau

Duisburg (idr). Die Niedriglohnsektor in Deutschland stagniert laut einer neuen Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen seit 2007 auf hohem Niveau: Jeder vierte Beschäftigte arbeitete 2013 für weniger als 9,30 Euro pro Stunde. Unter 8,50 Euro, dem 2015 eingeführten Mindestlohn, verdienten 6,3 Millionen Menschen oder 18,9 Prozent.
Besonders hoch ist das Risiko von Niedriglöhnen in Minijobs, für unter 25-Jährige, gering Qualifizierte sowie befristet Beschäftigte. Drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder können einen akademischen Abschluss vorweisen. Löhne unter 8,50 Euro wurden besonders häufig im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft und im Handel gezahlt.
Infos: www.iaq.uni-due.de/iaq-report

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, IAQ, Dr. Thorsten Kalina, Dr. Claudia Weinkopf, Telefon: 0203/379-1352, -1353, E-Mail: thorsten.kalina@uni-due.de, claudia.weinkopf@uni-due.de

04.08.2015, Herten, Recklinghausen, Freizeit, Vermischtes

RVR-Besucherzentrum Hoheward veranstaltet Rad-Spaß-Tag auf Ewald

Herten (idr). Lust aufs Radfahren macht der Rad-Spaß-Tag, den das Besucherzentrum Hoheward des Regionalverbandes Ruhr (RVR) am 9. August veranstaltet. Zwischen 11 und 17 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Programm auf dem Ewald-Areal in Herten.
Vor der Industriekulisse der ehemaligen Zeche haben zahlreiche Fahrradhändler sowie die Route der Industriekultur und die fahrradfreundliche Stadt Herten ihre Stände aufgebaut. Der ADFC codiert Fahrräder gegen Vorlage des Kaufbelegs und des Personalausweises. Ein Segway-Parcours, Schnupper-Pedelectouren auf die Halde Hoheward, eine Fundsachenversteigerung, Livemusik und Kinderangebote runden das Angebot ab.
Infos: www.landschaftspark-hoheward.de

Pressekontakt: Besucherzentrum Hoheward, Linda Feige, Telefon: 02366/1811623, E-Mail: feige@rvr-online.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

"Das ist doch keine Kunst": Ludwiggalerie Schloss Oberhausen präsentiert bekannte Cartoonzeichner

Oberhausen (idr). Mit der Cartoonausstellung "Das ist doch keine Kunst" setzt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen ihre Reihe zu den wichtigsten deutschsprachigen Positionen im Bereich der populären Kunst fort. Vom 20. September bis 17. Januar sind mit Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix (Felix Görmann) drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner zu Gast.
Ruthe ist besonders für seine täglichen Katastrophen bekannt, die den Protagonisten in "Shit happens" geschehen. Er stellt aus seinen Cartoons Trickfilme her und ist mit einem Bühnenprogramm auf Tour. Joscha Sauers "Nichtlustig" ist mittlerweile zum Kult und Markenzeichen geworden. Auch bei ihm spielt das bewegte Bild eine immer größere Rolle, zur Zeit arbeitet er an einer Trickfilmserie.
Flix, der umfangreiche und manchmal an literarische Vorlagen angelehnte Comics zeichnet, etwa die Neuerzählung von "Faust" und "Don Quijote", gibt in seinen Strips "Schöne Töchter" Beobachtungen des Alltags wieder.
Infos: www.ludwiggalerie.de

Pressekontakt: Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Caroline Tillmann-Schumacher, Telefon: 0208/4124916, E-Mail: caroline.tillmann-schumacher@oberhausen.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Überraschender Fund in Fröndenberg: Archäologen finden Hinweise auf große Siedlung aus der Eisenzeit

Fröndenberg (idr). In Fröndenberg im Kreis Unna hat es bereits in der vorrömischen Eisenzeit eine größere Siedlung gegeben. Grabungsfunde auf einem künftigen Gewerbegebiet haben den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) diese überraschende Erkenntnis gebracht. Es ist der erste Nachweis für eine so frühe Ansiedlung in der Region.
Schon bei ersten Begehungen des Geländes fanden die Experten vereinzelte Keramikscherben, die darauf hinwiesen, das zwischen 800 v. Chr. und der Zeitenwende Menschen in Fröndenberg siedelten. Grabungen und weitere Untersuchungen bestätigten die Annahme: Die Archäologen dokumentierten Spuren von Pfosten, die einstmals Häuser trugen. Zu den weiteren Funden gehörten Gruben, in denen Alltagsmüll entsorgt wurde, sowie runde Gräber.

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Frank Tafertshofer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org

03.08.2015, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Selfies dokumentieren Sichtweise von Jugendlichen auf die Metropole Ruhr

Dortmund (idr). Selfies im Einsatz für die Ruhrgebietsforschung - diesen Ansatz haben Studenten der Technischen Universität Dortmund verfolgt. Über eine Analyse der bei Jugendlichen beliebten Selbstporträts wollten sie deren Sichtweise auf die Metropole Ruhr ermitteln.
Eine Auswertung von fast 1.800 im Netz gefundenen und eingesandten Selfies zeichnet ein grünes Bild von der Region mit hohem Freizeitwert. Bilder, die nach einem Projektaufruf eingeschickt wurden, zeigen zudem vermehrt Industriekultur. Daraus schließen die Studenten, dass Jugendliche noch einen Bezug zur industriellen Vergangenheit haben, wenn sie sich bewusst mit der Frage auseinandersetzen, was für sie das Ruhrgebiet ist.
Infos: www.selbsti.ruhr

Pressekontakt: Technische Universität Dortmund, Eva Prost, Telefon: 0231/755-2535, E-Mail: eva.prost@tu-dortmund.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Stage Metronom Theater jetzt mit silberfarbenem Dach

Oberhausen (idr). Das Dach des Stage Metronom Theaters in Oberhausen erstrahlt jetzt in Silber. Eine neue fußballfeldgroße Membran ersetzt die bisherige rund 15 Jahre alte grüne Bedeckung. Zwei Millionen Euro kostet die Sanierung.
Bis Mitte August werden in einem zweiten Arbeitsschritt die unter der silberfarbenen Membran liegenden alten Dachteile entfernt. Danach können die beiden Dachfirste mit LED-Bändern bestückt werden.
Das grüne Dach des Metronom Theaters stammt aus der Zeit, als Peter Maffays Musical "Tabaluga" in Oberhausen gezeigt wurde. Es ist einem Drachenkopf nachempfunden. 2005 übernahm Stage Entertainment das Theater.

Pressekontakt: Stage Entertainment, Michael Rohde, Telefon: 040/31186-461, E-Mail: Michael.Rohde@stage-entertainment.de

03.08.2015, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhr-Universität Bochum saniert in den nächsten zwölf Jahren ihre G-Gebäude

Bochum (idr). Die Ruhr-Universität Bochum startet mit den Vorbereitungen, um die geisteswissenschaftlich genutzten Gebäude renovieren zu können. Am kommenden Mittwoch (5. August) beginnen die Arbeiten für das neue Gebäude GD. Der siebengeschossige Neubau soll voraussichtlich in drei Jahren bezogen werden können. Neben Büro-, Seminar- und Arbeitsräumen sind auch drei Hörsäle, eine Bibliothek und eine Cafeteria vorgesehen.
Zum Wintersemester 2018 werden die Juristische Fakultät sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler im GD den Lehrbetrieb aufnehmen. Das Gebäude GC soll nach dem Auszug der Fakultäten kernsaniert und danach von den Nutzern des GB bezogen werden. Anschließend folgt die Sanierung von GB und GA. Insgesamt wird die Modernisierung der G-Reihe zwölf Jahren dauern.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Uwe Burckhardt, Telefon: 0234/32-27499, E-Mail: uwe.burckhardt@uv.rub.de