Nachrichten aus der Metropole Ruhr

06.07.2020, Bochum, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Straßen.NRW und Stadt Bochum kooperieren für saubere Straßen

Bochum (idr). Straßen.NRW und Stadt Bochum kooperieren für weniger Müll entlang der Landes- und Bundesstraßen und Autobahnen im Bochumer Stadtgebiet. Mit Unterstützung der Stadt wird Straßen.NRW künftig sechsmal pro Jahr entlang von Teilabschnitten der Bundes- und Landesstraßen im Stadtgebiet die Rand- und Mittelstreifen reinigen sowie am Autobahnkreuz Bochum und am Autobahndreieck Bochum-West Müll sammeln. Die Bereiche um die Bochumer Anschlussstellen der Autobahnen A40, A43 und A448 werden sogar zwölfmal pro Jahr gereinigt.
Die Kooperationsvereinbarung gilt zunächst für zwei Jahre.
Infos unter www.bochum.de

Pressekontakt: Stadt Bochum, Pressestelle, Telefon: 0234/910-5073, E-Mail: newsdesk@bochum.de

06.07.2020, Soziales, Duisburg, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Studie der Uni Duisburg-Essen untersucht Gleichstellung an Unis

Duisburg (idr). Männer können an deutschen Hochschulen nach wie vor leichter Karriere machen als Frauen. Weniger als jede vierte Professur in Deutschland ist heute mit einer Frau besetzt. Zudem verdienen sie schlechter als ihre männlichen Kollegen. Dabei wird Frauenförderung von Männern wie Frauen an Hochschulen grundsätzlich befürwortet, wie eine Studie der Uni Duisburg-Essen zeigt. Viele sehen allerdings einen Konflikt zwischen der Bestenauswahl und der politischen und rechtlichen Vorgabe, dass Frauen und Männern gleich stark vertreten sein sollen. Was die Besten ausmache, werde aber nicht hinterfragt, so die Autoren der Studie.
Für das vom NRW-Wissenschaftsministerium geförderte "Projekt*" befragten Soziologinnen 40 Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Fachgebieten an vier NRW-Universitäten.

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Institut Arbeit und Qualifiaktion IAQ, Prof. Dr. Ute Klammer, Telefon: 0203/379-1827, E-Mail: ute.klammer@uni-due.de; Claudia Braczko, mobil: 0157/71283308, E-Mail: presse-iaq@uni-due.de

06.07.2020, Medizin, Essen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Universitätsmedizin Essen entwickelt Corona-App

Essen (idr). Corona-App made in Essen: Die Universitätsmedizin Essen stellt Patienten eine eigens entwickelte mit Informationen zu Corona und COVID-19 zur Verfügung. Das Programm für mobile Geräte dient außerdem als Symptomtagebuch und als Kommunikationskanal zwischen Betroffenen und Experten. Via App erhalten die Nutzer täglich einen Fragebogen zu Symptomen wie Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Atemnot und dem psychischen Zustand. Auch eine digitale Fieberkurve wird geführt. Die dokumentierten Werte des Tagebuchs können direkt digital in das Krankenhaus-System eingespeist werden, sodass die ambulanten Patienten ihre Werte gesammelt dem behandelnden Arzt zugänglich machen können.
Zielgruppe der App sind Betroffene, die als Verdachtsfälle auf COVID-19 in der Zentralen Notaufnahme Nord des Universitätsklinikums Essen ausgewiesen werden.
Infos unter www.uk-essen.de

Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Marketing und Kommunikation, Janna Cornelißen, Telefon: 0201/723-3157, E-Mail: janna.cornelissen@uk-essen.de

06.07.2020, Soziales, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Anmelderekord für Impact Factory-Stipendium

Duisburg (idr). So viele Anmeldungen wie noch nie verzeichnet die Impact Factory Duisburg in ihrer jetzigen dritten Runde. Für das bislang einzige Stipendium für ökologische und soziale Gründungsideen im Ruhrgebiet hatten sich 125 Teams aus ganz Deutschland beworben. Zehn Teams haben sich im dritten Auswahlverfahren durchgesetzt und wurden nun offiziell in die Impact Factory aufgenommen. Hinzu kommen 15 neue Start-ups, die in das "Fellow"-Programm aufgenommen wurden. Die meisten Geschäftsideen befassen sich dabei mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung ("Sustainable Development Goals (SDGs)") der Vereinten Nationen.
Die Impact Factory Duisburg ist eine gemeinsame Initiative der Gründungspartner Beisheim Stiftung, Franz Haniel & Cie. GmbH, KfW Stiftung und Anthropia gGmbH mit Unterstützung der Programmförderer Der Paritätische NRW und Wilo-Foundation.
www.impact-factory.de

Pressekontakt: Anthropia gGmbH,Marketing & Communication, Julia Wermter, Telefon: 0203/39510-240, E-Mail: wermter@anthropia.de

03.07.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, Kulturelles, Städtebau

Gestaltungswettbewerb "Junge Bühne" in Dortmund abgeschlossen

Dortmund (idr). Dortmunds "Junge Bühne" bekommt ein Zuhause. Geplant ist ein quadratischer, gläserner Kubus auf dem Sockel des Schauspielhauses. Mit diesem Entwurf hat das Büro JSWD Architekten aus Köln den Wettbewerb für die Planungen des integrierten Kinder- und Jugendtheaters mit Kinderoper gewonnen. Insgesamt wurden fünf Entwürfe prämiert.
Das Haus vereint Musik und alle darstellenden Künste (Schauspiel, Oper und Tanz) unter einem Dach in einer für junges Publikum bundesweit einzigartigen Weise.
Es folgen nun die Verhandlungen und Detail-Planungen mit den Architekten. Die Beauftragung des Büros soll Anfang 2021 erfolgen.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

03.07.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles, Politik

NRW fördert Kunst- und Kulturprojekte im Ruhrgebiet mit 400.000 Euro

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Das Land NRW stellt im kommenden Jahr 400.000 Euro für Kunst- und Kulturprojekte der Freien Szene im Ruhrgebiet bereit. Die Mittel aus dem Programm Regionale Kulturpolitik sind vor allem für Projekte gedacht, die auf Vernetzung von unterschiedlichen lokalen Akteuren und Kontinuität angelegt sind und die regionale Identität stärken bzw. sich künstlerisch mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet auseinandersetzen.
Bis zum 30. September 2020 können sich Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende aus dem Ruhrgebiet bewerben. Eine Entscheidung fällt Ende des Jahres.
Infos unter www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Pressestelle, Jochen Mohr, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

03.07.2020, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Bachelor-Studiengang Pflege startet zum Wintersemester als reguläres Studium

Bochum (idr). "Pflege" kann man jetzt studieren: Ab dem Wintersemester 2020/2021 bietet die staatliche Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) den Bachelor-Studiengang Pflege als reguläres Studium an. Die Absolventinnen und Absolventen erlangen in sieben Semestern die Berufszulassung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann und den akademischen Grad Bachelor of Science. Neben der Theorie bietet der Studiengang 2.300 Stunden Praxis in Partner-Krankenhäusern und -Einrichtungen. Ein Teil der Praxisstunden wird auch in sogenannten Skills-Labs geleistet, in denen Situationen nachgestellt werden können.
Infos unter www.hs-gesundheit.de

Pressekontakt: Hochschule für Gesundheit hsg Bochum, Pressestelle, Dr. Christiane Krüger, Telefon: 0234/77727-124, E-Mail: christiane.krueger@hs-gesundheit.de

03.07.2020, Essen, Moers, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Preisträger im Wettbewerb "NRW - Wirtschaft im Wandel" sitzt in Moers

Berlin/Metropole Ruhr (idr). Die Wellkistenfabrik Fritz Peters GmbH & Co. KG in Moers zählt zu den Spitzenreitern im Wettbewerb "NRW – Wirtschaft im Wandel". Der Verpackungsspezialist hat sich durch Innovationen neue Märkte erschlossen. Das Unternehmen setzt unter anderem auf Verpackungen für den Online-Handel und arbeitet an nachhaltigen Materialien, zum Beispiel auf Basis von Grasfasern.
Alle zwei Jahre zeichnet die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft innovative Unternehmen in NRW aus, die den Strukturwandel mittragen. Insgesamt wurden elf Firmen ausgezeichnet.
Der erstmalig ausgelobte Sonderpreis "NRW-Wandler" für eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit aus NRW geht an Arndt G. Kirchhoff. Der gebürtige Essener ist geschäftsführender Gesellschafter der Kirchhoff-Gruppe. Als Präsident von Metall.NRW und Unternehmer.NRW leitet er zwei wichtige Branchenverbände.
Insgesamt wurden elf Unternehmen ausgezeichnet.
Infos unter www.land-der-ideen.de

Pressekontakt: Deutschland – Land der Ideen, Linda Brandes, Telefon: 030/206459-114, E-Mail: brandes@land-der-ideen.de; Deutsche Bank AG, Klaus Winker, Telefon: 069/910322-49, E-Mail: Klaus.Winker@db.com

03.07.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, Städtebau, Umwelt, Vermischtes

IGA Metropole Ruhr 2027: Dortmund präsentiert Siegerentwürfe im ersten internationalen Planerwettbewerb für die Zukunftsgärten

Dortmund (idr). Die Gestaltung des Zukunftsgartens "Emscher nordwärts", mit dem sich Dortmund an der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr (IGA) 2027 beteiligt, nimmt Form an: Der planerische Wettbewerb für den Zukunftsgarten ist abgeschlossen. Die Jury hat gestern Abend (2. Juli) drei Entwürfe prämiert.
Der internationale, interdisziplinäre, freiraumplanerische Realisierungswettbewerb IGA Metropole Ruhr 2027 ist der erste von insgesamt vier Wettbewerben, in denen Pläne für die Zukunftsgärten in Dortmund, Gelsenkirchen, Bergkamen/Lünen und Duisburg entwickelt werden. Ausgelobt hat ihn die Stadt Dortmund zusammen mit der IGA Metropole Ruhr gGmbH. Er bildet die planerische Grundlage für den Zukunftsgarten "Emscher nordwärts". "Das Projekt bietet die Möglichkeit, die vorhandenen Potenziale der Kokerei Hansa und des Deusenbergs aufzuwerten," so Oberbürgermeister Ullrich Sierau. "Der Zukunftsgarten wird einen erheblichen Beitrag zur Stadt- und Quartiersentwicklung leisten."
16 nationale und internationale Büros haben sich beteiligt und ihre Vorschläge für die Ausgestaltung des eintrittspflichtigen Bereichs der Gartenschau in Dortmund eingereicht. In dem Gebiet rund um die Kokerei Hansa in Huckarde liegen unter anderem der Grünanger, das Brückenbauwerk "Haldensprung", das Bahnbetriebswerk Mooskamp, der Energiecampus sowie der Deusenberg. Nördlich und südlich des Geländes sollen im Rahmen der IGA Metropole Ruhr 2027 zusätzlich entlang der Emscher die angrenzenden Stadtteile und Landschaftsräume stärker miteinander verbunden und die Quartiere gestärkt werden.
„Der erste Preisträger hat einen gelungenen Entwurf eingereicht, der die Zukunftsthemen der IGA Metropole Ruhr 2027 hervorragend abbildet. Es geht um den großflächigen Ausbau der Grünen Infrastruktur, Klimaschutz und Klimaanpassung, ressourcenschonende Mobilität sowie sozialgerechte Quartiersentwicklung", erläutert RVR-Umweltbeigeordnete und IGA-Geschäftsführerin Nina Frense. Im Mittelpunkt des Siegerentwurfs der "bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh" steht ein großer "Wolkenspielplatz" mit Nebelbildung im neuen Hansapark.
Alle Wettbewerbsbeiträge können vom 14. bis 24. Juli im Salzlager der Kokerei Hansa, Emscherallee 11 in Dortmund, eingesehen werden. Als nächste Schritte nach dem Wettbewerbsabschluss werden die ausgewählten Planungen vertieft und konkretisiert. Die baulichen Maßnahmen sollen bis 2025 beendet sein, damit darauf aufbauend die Pflanzungen für die Gartenschau in Dortmund erfolgen können.
Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Sie wird organisiert durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem Regionalverband Ruhr als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr sowie den Kommunen und Kreisen als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern. Labelgeber ist die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft mbH.
Die IGA Metropole Ruhr 2027 bringt Investitions- und Innovationsimpulse und wird den Image- und Strukturwandel positiv in der Tradition von IBA Emscherpark und Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 fortschreiben.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die Presseinformation sowie ein Foto von der Präsentation der Planungen finden Sie ab 15 Uhr unter www.presse.rvr.ruhr. Alle Ergebnisse werden im Nachgang der Jurysitzung im Internet unter www.iga.dortmund.de veröffentlicht.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Frank Bußmann, Telefon: 0231/50-23022, E-Mail: fbussmann@stadtdo.de; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

03.07.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Wildnis vor der Haustür (2): Eisvogel und Steinkauz finden Schutz in der "Burg"

Marl (idr). Ein Paradies für Tiere: Das 143 Hektar große Naturschutzgebiet "Die Burg" im Südosten der Stadt Marl hat viel zu bieten: abwechslungsreiche Wälder, Bachlandschaften und Feuchwiesen. Der Name des Areals, das dem Regionalverband Ruhr (RVR) gehört, geht auf eine mittelalterliche Erdburg zurück. Deren Wälle sind heute vom Wald überwachsen.
Der Silvertbach und der Nieringsbach schlängeln sich in engen Windungen zwischen den Bäumen. In deren Schatten bleibt das Wasser auch im Sommer kühl und sauerstoffreich. Im Steiluferbereich der Bäche gibt es Bruthöhlen für den seltenen Eisvogel. Dieser steht ebenso auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten wie Steinkauze, zahlreiche Spechtarten, Waldohreulen und Fledermäuse, die dort ihr Zuhause haben. Auch die seltenen Groppen, Libellen, Grasfrösche, Erdkröten und Bergmolche finden in der "Burg" Schutz und artgerechte Lebensräume.
Der Süden des Naturschutzgebietes wird geprägt durch bis zu 160 Jahre alte Buchen und einen hohen Anteil an Totholz mit zahlreichen Spechthöhlen. Im Frühjahr sind die lichten Waldabschnitte überzogen mit weißen Blüten von Buschwindröschen und Sauerklee. Auf zwei Wiesen im Zentrum wachsen 125 Kopfweiden. In ihren vielen Hohlräumen schlüpfen zahlreiche Tierarten unter.
Anfang 2019 hat der Regionalverband Ruhr (RVR) einen mehr als 80 Meter langen Steg sowie eine Brücke aus Holt instand gesetzt. Besucher können das Naherholungsgebiet somit auf gut befestigten Wegen erkunden.
Wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten im Naturschutzgebiet: Ausflügler sollten stets auf den Wegen bleiben und leise sein, um die Tiere nicht zu stören. Hunde sind erlaubt, müssen aber angeleint bleiben. Eventuell anfallender Müll muss wieder mitgenommen werden.
Weitere Informationen zur "Burg" und zu anderen Naturschutzgebieten des RVR stehen unter www.naturschutzgebiete.rvr.ruhr.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Fotos vom Naturschutzgebiet "Die Burg" finden Sie im Downloadbereich unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Lina Marie Birwe, Telefon: 0201/2069-274, E-Mail: birwe@rvr.ruhr