Nachrichten aus der Metropole Ruhr

07.07.2020, Bochum, Metropole Ruhr, Städtebau

Eine Million Euro Fördergelder für Stadtgarten Wattenscheid

Bochum (idr). Der Stadtgarten in Bochum-Wattenscheid soll im Rahmen des Programms Soziale Stadt zum "Erholungsort der Sinne" aufgewertet werden. Das Land NRW fördert den Instandsetzung und Neugestaltung des Parks mit 1,08 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Der Grundcharakter im englischen Gartenstil wird nicht verändert. Es soll aber mehr Bewegungs-, Freizeit-, und Erholungsangebote geben.

Pressekontakt: Bezirksregierung Arnsberg, Pressestelle, Telefon: 02931/82-2120, E-Mail: pressestelle@bra.nrw.de

07.07.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Borussia Dortmund mit DFL-Preis "Pitch of the Year" ausgezeichnet

Frankfurt/Dortmund (idr). Borussia Dortmund hat den schönsten Rasen der Bundesliga. Für die hervorragende Qualität ihres Grüns erhalten die Dortmunder mit dem Signal Iduna Park den "Pitch of the Year" für die Saison 2019/20 der Deutschen Fußball LIGA (DFL).
Infos unter www.dfl.de

Pressekontakt: DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, Kommunikation, Telefon: 069/65005-0, -333, E-Mail: presse@dfl.de

07.07.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, Kulturelles

Valie Export ist die MO-Kunstpreisträgerin 2020

Dortmund (idr). Die Medien-, Aktions- und Performancekünstlerin Valie Export erhält den diesjährigen MO-Kunstpreis "Dada, Fluxus und die Folgen". Die Jury wählte die in Wien lebende Künstlerin einstimmig unter sieben Nominierten.
Die Freunde des Museums Ostwall haben den Preis in diesem Jahr bereits zum siebten Mal ausgelobt. Verliehen wird er am 4. Dezember im Museum Ostwall im Dortmunder U.
Valie Export ist mit ihren Werken in internationalen Sammlungen vertreten, u.a. im Centre Pompidou in Paris, der Tate Modern in London und dem MOMA in New York. Ihre Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper und der Frage, welche Rolle ihm im gesellschaftlichen Miteinander zugeschrieben wird, verbindet sie mit der Fluxus-Bewegung. Sie gilt als eine zentrale Protagonistin des Feminismus und Wegbereiterin des experimentellen Films.
Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Preis ist der Ankauf eines Kunstwerks für das Museum Ostwall verbunden.
www.mo.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

07.07.2020, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Politik, Vermischtes

Corona-Hilfe für die Zoom Erlebniswelt

Münster/Gelsenkirchen (idr). Die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen erhält Corona-Hilfen des Landes NRW. Die zuständige Bezirksregierung Münster hat dem Zoo den möglichen Höchstbetrag von 800.000 Euro bewilligt.
Insgesamt werden über das Hilfsprogramm fünf Zoos und Tiergärten im Regierungsbezirk Münster mit 1,7 Millionen Euro unterstützt. NRW-weit hat das Land für die Corona-Zooförderung Mittel in Höhe von 11.825.000 Euro bereitgestellt.

Pressekontakt: Bezirksregierung Münster, Diana Seibert-Tombült, Telefon: 0251/411-1069, E-Mail: pressestelle@brms.nrw.de

07.07.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Die Geier sind los! Vom 9. bis zum 12. Juli spielt der Geierabend im Schalthaus101 auf dem Gelände von Phönix West beim Festival RuhrHochDeutsch. Vier Tage lang geben die Alternativnarren Höhepunkte der Session 2020 sowie zahlreiche Klassiker zum Besten. Zu coronafesten Speisen und Getränken bietet die freie Gruppe ihren einzigartigen Mix aus Ruhrpott-Charme, frecher Satire, bissigem Kabarett und jeder Menge Klamauk.
Infos: www.geierabend.de
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Urbane Künste Ruhr lädt am 9.,10.,11. Juli, jeweils um 18 Uhr, zu Touren rund um die Wandmalereien des Künstlers Stefan Marx in Essen, Bochum und Dortmund ein. Seine drei schwarz-weißen Wandmalereien - entworfen für das Ruhr Ding: Territorien 2019 - prägen bereits seit einem Jahr ihre Umgebung. Die Touren zu den Wandmalereien finden parallel in allen drei Städten statt und sind jeweils auf zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung bis zwei Werktage vor der Tour ist erforderlich unter besucherservice@urbanekuensteruhr.de oder Telefon: 0234/97483517.
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Ab dem 12. Juli zeigt das Dortmunder U die Arbeiten für den DEW21 Kunstpreis 2020. Bis zum 4. Oktober sind hier die Werke der 14 Kunstschaffenden zu sehen, die für die Auszeichnung nominiert sind. Die Jury wird hieraus einen Förderpreis- und einen Hauptpreisträger ermitteln. Insgesamt waren 200 Bewerbungen eingegangen.
Infos: www.dortmund.de
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Der eine ist Kabarettist und gelernter Literaturwissenschaftler, der andere Mediziner und Rockmusiker - gemeinsam gehen sie humorvoll und medizinisch fundiert der Frage auf den Grund, was einem Menschen guttut. Am Sonntag, 12. Juli, feiern René Steinberg und Doc Esser im Duisburger Steinhof die Vorpremiere ihres Bühnenprogramms "Lachen und die beste Medizin".

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

07.07.2020, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Städtebau, Umwelt, Vermischtes

IGA 2027: Realisierungswettbewerb für den Zukunftsgarten in Gelsenkirchen startet

Gelsenkirchen (idr). Die Stadt Gelsenkirchen und die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH haben den Startschuss für den Realisierungswettbewerb für die "Zukunftsinsel" gegeben. In dem EU-weiten Wettbewerb sollen konkrete Umsetzungsszenarien für den Gelsenkirchener Beitrag zur IGA 2027 erarbeitet werden.
Bei einem Kolloquium Anfang September haben die teilnehmenden Planer-Büros die Gelegenheit, sich persönlich vor Ort ein Bild von dem zukünftigen IGA-Standort zu machen. Außerdem sollen auch Ideen und Vorschläge aus einer Bürgerbeteiligung in den Wettbewerb einfließen.
Ende Januar 2021 wird ein Preisgericht über den Siegerentwurf entscheiden. Die eingereichten Wettbewerbsergebnisse werden danach in einer Ausstellung öffentlich präsentiert.
Der Wettbewerb ist einer von insegesamt vieren, in denen Pläne für die Zukunftsgärten in Dortmund, Gelsenkirchen, Bergkamen/Lünen und Duisburg entwickelt werden. Den Auftakt hatte Dortmund mit dem Zukunftsgarten "Emscher nordwärts" gemacht. Hier liegen die Ergebnisse bereits vor. Der Gelsenkirchener Zukunftsgarten entsteht im Bereich des Nordsternparks und erstreckt sich nach Westen bis auf das Essener Stadtgebiet.
Die IGA Metropole Ruhr 2027 wird die erste dezentrale Internationale Gartenausstellung. Sie wird organisiert durch die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH als Durchführungsgesellschaft, dem Regionalverband Ruhr (RVR) als Regionalinstitution für die Metropole Ruhr sowie den Kommunen und Kreisen als Projektträger. Eine enge Kooperation besteht mit dem Land NRW, der Emschergenossenschaft/Lippeverband und vielen weiteren Partnern. Labelgeber ist die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft mbH. Gelsenkirchen ist mit einem von drei sogenannten Zukunftsgärten einer der Hauptschauplätze der Ausstellung.
"Die IGA treibt den Strukturwandel voran mit innovativen Modellprojekten. Mit den Wettbewerben haben wir die Möglichkeit, Lösungsansätze für die Metropolregion von morgen schon heute ins Stadtbild zu integrieren", unterstreicht Nina Frense, Geschäftsführerin der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH und Beigeordnete Bereich Umwelt beim RVR.

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Martin Schulmann, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: presse@gelsenkirchen.de; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

07.07.2020, Bergkamen, Hamm, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

RVR übernimmt Wald- und Freiflächen von der RAG

Hamm (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) übernimmt rund 860 Hektar Wald- und Freiflächen von der RAG Montan Immobilien. Der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün wird die Flächen sichern und pflegen - mit dem Ziel, die grüne Infrastruktur der Metropole Ruhr weiter auszubauen. Heute stellte der RVR sein Konzept in Hamm vor.
Ein Großteil der Grundstücke liegt in Hamm, den Kreisen Unna und Recklinghausen. Zusamen mit dem bereits vorhandenen Waldbesitz des RVR bilden die Grundstücke größere zusammenhängende Areale, die einheitlich und nachhaltig entwickelt werden können.
Dazu RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel: "Wald- und Freiflächen sind in einem Ballungsraum wie der Metropole Ruhr ein wertvolles Gut. Wir wollen die grüne Infrastruktur weiter ausbauen - als beliebte Erholungsgebiete für die Menschen der Region, als intakte Lebensräume für Tiere und Pflanzen, als effektiver Beitrag zu Klimaschutz und Klimaanpassung und als nachhaltige Rohstoffquelle."
Thomas Kämmerling, Betriebsleiter von RVR Ruhr Grün, ergänzt: "Unser Ziel ist ein gesunder und stabiler Wald mit einer guten Mischung an verschiedenen standortgerechten Baumarten. Extremereignisse wie Trockenheit und Stürme, aber auch die damit verbundene Massenvermehrung von Schädlingen stellen uns derzeit vor große Herausforderungen. Bei der künftigen Waldpflege arbeiten wir daher eher kleinflächig."
Langfristiges Ziel sind stufige und naturnahe Bestände verschiedenen Alters, in denen starke Bäume mit einem langen astfreien Schaft und vitalen Kronen heranwachsen können. Mit pflegerischen Eingriffen in die unterschiedlichen Altersphasen werden gesunde und stabile Wälder entwickelt. So sollen auch seltene und langsamer wachsende Baumarten erhalten bleiben.
Ein angemessener Totholzanteil und die Entwicklung artenreicher Waldränder ist wichtiger Baustein des Waldbaukonzeptes von RVR Ruhr Grün.
Freiflächen sollen da, wo es möglich ist, überwiegend der natürlichen Sukzession vorbehalten bleiben. Da, wo die Naturverjüngung ausbleibt, soll mit standortsgerechten Baum- und Gehölzarten aktiv nachgeholfen werden. Dabei werden auch etablierte fremdländische Baumarten berücksichtigt, die eher mit Trockenheit umgehen können.
Mit 15.600 Hektar Waldbesitz ist der RVR einer der größten kommunalen Waldbesitzer in Deutschland. Der Eigenbetrieb Ruhr Grün bewirtschaftet mit rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwa 20 Prozent der Waldflächen der Metropole Ruhr. Er betreut zudem 95 Naturschutzgebiete auf rund 4.500 Hektar Fläche, zumeist in enger Kooperation mit den biologischen Stationen im Ruhrgebiet.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Presseinformation finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr. Dort steht auch ab ca. 15 Uhr ein Foto vom heutigen Pressetermin zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

06.07.2020, Bochum, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Straßen.NRW und Stadt Bochum kooperieren für saubere Straßen

Bochum (idr). Straßen.NRW und Stadt Bochum kooperieren für weniger Müll entlang der Landes- und Bundesstraßen und Autobahnen im Bochumer Stadtgebiet. Mit Unterstützung der Stadt wird Straßen.NRW künftig sechsmal pro Jahr entlang von Teilabschnitten der Bundes- und Landesstraßen im Stadtgebiet die Rand- und Mittelstreifen reinigen sowie am Autobahnkreuz Bochum und am Autobahndreieck Bochum-West Müll sammeln. Die Bereiche um die Bochumer Anschlussstellen der Autobahnen A40, A43 und A448 werden sogar zwölfmal pro Jahr gereinigt.
Die Kooperationsvereinbarung gilt zunächst für zwei Jahre.
Infos unter www.bochum.de

Pressekontakt: Stadt Bochum, Pressestelle, Telefon: 0234/910-5073, E-Mail: newsdesk@bochum.de

06.07.2020, Soziales, Duisburg, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Studie der Uni Duisburg-Essen untersucht Gleichstellung an Unis

Duisburg (idr). Männer können an deutschen Hochschulen nach wie vor leichter Karriere machen als Frauen. Weniger als jede vierte Professur in Deutschland ist heute mit einer Frau besetzt. Zudem verdienen sie schlechter als ihre männlichen Kollegen. Dabei wird Frauenförderung von Männern wie Frauen an Hochschulen grundsätzlich befürwortet, wie eine Studie der Uni Duisburg-Essen zeigt. Viele sehen allerdings einen Konflikt zwischen der Bestenauswahl und der politischen und rechtlichen Vorgabe, dass Frauen und Männern gleich stark vertreten sein sollen. Was die Besten ausmache, werde aber nicht hinterfragt, so die Autoren der Studie.
Für das vom NRW-Wissenschaftsministerium geförderte "Projekt*" befragten Soziologinnen 40 Professorinnen und Professoren aus unterschiedlichen Fachgebieten an vier NRW-Universitäten.

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Institut Arbeit und Qualifiaktion IAQ, Prof. Dr. Ute Klammer, Telefon: 0203/379-1827, E-Mail: ute.klammer@uni-due.de; Claudia Braczko, mobil: 0157/71283308, E-Mail: presse-iaq@uni-due.de

06.07.2020, Medizin, Essen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Universitätsmedizin Essen entwickelt Corona-App

Essen (idr). Corona-App made in Essen: Die Universitätsmedizin Essen stellt Patienten eine eigens entwickelte mit Informationen zu Corona und COVID-19 zur Verfügung. Das Programm für mobile Geräte dient außerdem als Symptomtagebuch und als Kommunikationskanal zwischen Betroffenen und Experten. Via App erhalten die Nutzer täglich einen Fragebogen zu Symptomen wie Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Atemnot und dem psychischen Zustand. Auch eine digitale Fieberkurve wird geführt. Die dokumentierten Werte des Tagebuchs können direkt digital in das Krankenhaus-System eingespeist werden, sodass die ambulanten Patienten ihre Werte gesammelt dem behandelnden Arzt zugänglich machen können.
Zielgruppe der App sind Betroffene, die als Verdachtsfälle auf COVID-19 in der Zentralen Notaufnahme Nord des Universitätsklinikums Essen ausgewiesen werden.
Infos unter www.uk-essen.de

Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Marketing und Kommunikation, Janna Cornelißen, Telefon: 0201/723-3157, E-Mail: janna.cornelissen@uk-essen.de