Nachrichten aus der Metropole Ruhr

23.08.2019, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Dortmunder Tatort-Ermittler hätten im echten Leben vergleichsweise kleine Lohntüten

Berlin/Dortmund (idr). Die Dortmunder Tatort-Kommissare würden im echten Leben nicht zu den Spitzenverdienern unter den Ermittlern zählen. Der Finanzdienstleister Vexcash hat errechnet, was die Fernseh-Kriminalisten im Staatsdienst tatsächlich verdienen würden: Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) läge mit monatlich rund 4.400 Euro brutto auf Platz neun im Vergleich aller Tatort-Ermittler. Es folgt auf Platz 15 Hauptkommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt) mit circa 3.920 Euro brutto pro Monat. Zehn weitere Plätze darunter befindet sich Hauptkommissar Jan Pawlak (Rick Okon) mit rund 3.600 Euro. Am wenigsten unter den Dortmunder Ermittlern verdient Oberkommissarin Nora Dalay (Aylin Tezel): Sie geht lediglich mit 3.230 Euro brutto monatlich nach Hause.
Im Bundesvergleich der Kommissare führt Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) aus Nürnberg mit einem Monatsgehalt von knapp 5.160 Euro.

Pressekontakt: Tonka Communications, Julia Trzinski, Telefon: 030/403647-610, E-Mail: julia.trzinski@tonka-pr.com

23.08.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Politik, Vermischtes

Gelsenkirchener Wissenschaftler untersuchten Wirksamkeit von Bodycams im Wachdienst der Polizei NRW

Gelsenkirchen (idr). Bodycams können im Polizei-Einsatz eine deeskalierende Wirkung entfalten, beeinflussen jedoch das Verhalten der Beamten. Das ist eines der ersten Ergebnisse einer Wirksamkeitsstudie, die die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (FHöV NRW) in Gelsenkirchen jetzt abgeschlossen hat. Die Wissenschaftler hatten mehr als 500 Polizisten zum Einsatz der Kameras befragt, Polizeidaten ausgewertet und Videoaufnahmen der Bodycams analysiert. Dabei bewertete je ein Drittel der Beamten den Kamera-Einsatz als positiv, neutral oder negativ. Die Autoren der Studie empfehlen deshalb, Polizisten bereits während der Aus- und Fortbildung mit der sinnvollen Anwendung der Technik vertraut zu machen.
Die Ergebnisse der Studie fließen nun auch in die Beratungen des Landtags über die Regelung zur Datenerhebung durch den Einsatz körpernah getragener Aufnahmegeräte ein.
Die Bodycams sind seit März dieses Jahres probeweise bei der Polizei in Düsseldorf, Duisburg, Köln, Wuppertal und im Kreis Siegen-Wittgenstein im Einsatz.
Infos zur Studie unter www.fhoev.nrw.de

Pressekontakt: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heike Lücking, Telefon: 0209/1659-3410, E-Mail: heike.luecking@fhoev.nrw.de

23.08.2019, Bochum, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

"Ruhr Academy on Smart Metropolitan Transformation" soll Ruhrgebiet zur smarten Region machen

Bochum/Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr bekommt ein Netzwerk zur Gestaltung und Erforschung smarter metropolitaner Transformationsprozesse. In einem ersten Schritt haben jetzt 40 Akteure aus Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Verbände, Stiftungen und regionale Institutionen im Rahmen der Ruhr-Konferenz einen Letter of Intent für die Gründung einer "Ruhr Academy on Smart Metropolitan Transformation" unterzeichnet. Zu den Partnern gehört auch der Regionalverband Ruhr (RVR).
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Strategien, Konzepten, Verfahren und Instrumenten zur Schaffung einer wettbewerbsstarken "Smart Cities Region Ruhr". Der Zusammenschluss bringt dabei als Public-Private-Academic-Partnership (PPAP) öffentliche, privatwirtschaftliche und wissenschaftliche Akteure an einen Tisch. Die entwickelten Zukunftskonzepte sollen in sogenannten Innovationslaboren bzw. -räumen erprobt werden. Die ersten finden sich in Bochum (Süd-Ost mit Ostpark, Laer, Mark 51°7, Langendreer/Werne, Campus Bochum), Dortmund (Emscher nordwärts), Essen (Kruppgürtel, Altendorf, Universitätsviertel, Nordviertel) und Duisburg (6 Seen Wedau).
Die Ruhr Academy soll ein Leitprojekt der Ruhr-Konferenz werden. Voraussichtlich im September 2019 wird die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen darüber abschließend entscheiden.
Infos unter www.vdw-rw.de

Pressekontakt: Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Katrin Stamm, Telefon: 0211/16998-94, E-Mail: k.stamm@vdw-rw.de

23.08.2019, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre wird vergeben

Witten (idr). Zum fünften Mal suchen Studenten der Uni Witten-Herdecke in Zusammenarbeit mit der Hochschule innovative Start-ups der Gesundheitsbranche. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte "Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre" steht in diesem Jahr unter dem Motto "Everyday’s Health Heroes - Gesundheit. Selbstbestimmt. Leben". Gesucht werden digital gestützte Innovationen.
Acht ausgewählte Teams präsentieren ihre Ideen und Entwicklungen am 5. November an der Universität Witten/Herdecke. Die drei erstplatzierten Teams erhalten neben dem Preisgeld die Chance, ihre Innovation auf der Medica in Düsseldorf zu präsentieren.
Infos unter www.gesundheitsvisionaere.de

Pressekontakt: Uni Witten/Herdecke, Jan Vestweber, Telefon: 02302/926-946, E-Mail: jan.vestweber@uni-wh.de; Orga-Team des Wittener Preises für Gesundheitsvisionäre, E-Mail: gesundheitsvisionaere@uni-wh.de

23.08.2019, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Schalke 04 eröffnet "#stehtauf Anlaufstelle"

Gelsenkirchen (idr). Der FC Schalke 04 eröffnet zum Heimspiel gegen Bayern München am kommenden Samstag (24. August) eine Anlaufstelle, in der Fans diskriminierende Vorfälle melden können. Die neue "#stehtauf Anlaufstelle" steht allen Besuchern vor, während und nach der Partie innerhalb der Arena zur Verfügung. Opfer von diskriminierendem, rassistischem und sexistischem Verhalten oder Gewalt erhalten hier Beratung und Unterstützung. Außerdem werden Vorfälle und Beobachtungen gezielt gesammelt und ausgewertet.
Außerdem können sich Menschen, die sich bedrängt, belästigt oder bedroht fühlen, zukünftig an jedes Personal in der VELTINS-Arena wenden und den Codesatz: "Ist Luisa hier?" nennen. Die angesprochene Person weiß dann sofort, dass Hilfe benötigt wird und zieht die Anlaufstelle hinzu.
Kooperationspartner sind das Schalker Fanprojekt und die Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW e.V.
Infos unter www.schalke04.de

Pressekontakt: FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., Abteilung Medien, Kommunikation und PR, Telefon: 0209/3618-5430, E-Mail: medien@schalke04.de

23.08.2019, Europa, Bochum, Dortmund, Hagen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

1,6 Millionen Euro für Kooperationsprojekt zur Digitalisierung mittelständischer Unternehmen in der Region

Dortmund/Bochum/Hagen (idr). Das Kooperationsprojekt "In|Die Region Ruhr: Digitale Fabrik" erhält mehr als 1,6 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und einer Ko-Finanzierung des Landes NRW. Die Wirtschaftsförderungen Dortmund und Bochum sowie die HAGENagentur wollen mit dem Projekt digitale Transformationspotenziale kleiner und mittelständischer Unternehmen erschließen. Schwerpunkt ist dabei die Produktionswirtschaft. Die Unternehmen werden für Digitalisierungsprozesse sensibilisiert und bei deren Umsetzung begleitet. Zwei Innovationscoaches und ein Umsetzungslotse helfen ihnen dabei.
Infos unter www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Pressekontakt: Bezirksregierung Arnsberg, Pressestelle, Telefon: 02931/82-2120, -2170, E-Mail: christoph.soebbeler@bra.nrw.de

23.08.2019, Metropole Ruhr, Tourismus

Ruhrgebiets-Tourismus verzeichnet weiterhin steigende Übernachtungszahlen

Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Der Tourismus in der Metropole Ruhr wächst auch im zweiten Quartal 2019 weiter. Mit 2.119.808 Gästeankünften und 4.112.460 Übernachtungen verzeichnete die Region ein Plus von 4,3 Prozent bzw. 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Aufwärtstrend im Ruhrgebiet ist dabei noch stärker ausgeprägt als im NRW-Tourismus: Hier lag das Plus bei 2,5 Prozent (Gästeankünfte) und 2,0 Prozent (Übernachtungen).
Auch die Zahl der Gästeankünfte aus dem Ausland war im ersten Halbjahr 2019 um 4,3 Prozent höher als im Vergleichs-Zeitraum 2018 und beliefen sich aktuell auf insgesamt knapp 350.000. Die RTG wertet die wachsende Beliebtheit der Reiseregion Ruhrgebiet insbesondere bei Niederländern, Österreichern, Schweizern und Polen als Erfolg ihrer Auslandsmarketingkampagnen.
Die Tourismuszahlen für das Ruhrgebiet errechnet die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Oberhausen auf Grundlage der Zahlen von IT.NRW. Sie beziehen sich auf alle Kommunen im Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
Infos: www.ruhr-tourismus.de

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Jan Pass, Telefon: 0208/89959168, E-Mail: j.pass@ruhr-tourismus.de

23.08.2019, Mülheim, Metropole Ruhr, Kulturelles

Das Literaturgebiet.ruhr präsentiert sich mit einer großen Herbstschau

Metropole Ruhr (idr). "Wir sind literaturgebiet.ruhr" – unter diesem Motto präsentiert sich das neue Netzwerk der Szene erstmals mit einer städte- und genreübergreifenden Veranstaltungsreihe. Die "Herbstschau literaturgebiet.ruhr" bündelt von Anfang September bis Ende November viel von dem, was die hiesige Literaturszene auf die verschiedenen Bühnen des Ruhrgebiets bringt. Den Auftakt macht eine prominent besetzte Publikumsveranstaltung am 6. September im Ringlokschuppen Mülheim. Mit dabei sind u.a. Frank Goosen, Miedya Mahmod, Hennes Bender, Karosh Taha und Fritz Eckenga. Es folgen Lesungen, Poetry Slams, Buchvorstellungen, literarische Diskussionen, Workshops und Schreibwerkstätten, Talkshows, Lyrikabende und literarisches Kabarett in der gesamten Metropole Ruhr.
Im neuen Netzwerk literaturgebiet.ruhr versammeln sich literarische Gesellschaften und Stadtbibliotheken ebenso wie die große Poetry Slam-Community und neue Lesebühnen, Verlage, Buchhandlungen, Literaturhäuser, Schreibwerkstätten und internationale Festivals. Gefördert wird das Literaturnetzwerk vom Land NRW und vom Regionalverband Ruhr.
www.literaturgebiet.ruhr

Pressekontakt: Literaturbüro Ruhr e.V., Trägerverein des Netzwerks literaturgebiet.ruhr, Antje Deistler, Telefon: 02043/9211-400, E-Mail: buero@literaturgebiet.ruhr

23.08.2019, Bergkamen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Mit dem RVR auf Safari im Naturschutzgebiet Beversee

Bergkamen (idr). Das Naturschutzgebiet Beversee steht im Mittelpunkt einer Expedition mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) am Sonntag, 1. September, 15 bis 17 Uhr. Mit seinen weiten, naturnahen Waldflächen und dem Bergsenkungsgewässer hat das Naturschutzgebiet zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Während der zweistündigen Safari auf der Route Industrienatur können die Teilnehmer größere und kleinere Tiere in freier Wildbahn beobachten, kennenlernen und vielleicht sogar fotografieren.
Treffpunkt für die spannende Forschungstour für die ganze Familie ist der Wanderparkplatz Beversee an der B 293, Werner Straße 293, in Bergkamen-Rünthe. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR-Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr.ruhr

23.08.2019, Dortmund, Umwelt, Vermischtes

RVR-Exkursion im Dortmunder Naturschutzgebiet Hallerey

Dortmund (idr). Zu einer Exkursion ins Dortmunder Naturschutzgebiet Hallerey lädt der Regionalverband Ruhr (RVR) am Sonntag, 1. September, 11 Uhr, ein. Bei der zweistündigen Tour zum größten Bergsenkungssee auf der Route Industrienatur lernen Teilnehmer seltene Tiere und Pflanzen kennen. Zu entdecken gibt es u.a. Libellen, Amphibien und Wasservögel.
Treffpunkt ist die Bushaltestelle am Parkplatz des Revierparks Wischlingen an der Höfkerstraße 12 in Dortmund. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR-Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr.ruhr