Nachrichten aus der Metropole Ruhr

21.02.2019, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

IAT startet Innovationswerkstatt zu digitalen Lösungen in der Pflege

Gelsenkirchen (idr). Digitale Lösungen in der Pflege, Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer stehen im Mittelpunkt der Innovationswerkstatt Pflegewelt Emscher-Lippe.2040, die das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule jetzt startet. Gemeinsam mit Partnern wie der Entwicklungsgesellschaft für Erziehung, Bildung und Arbeit und Unternehmen aus der Pflegewirtschaft sollen digital gestützte Lösungen z.B. für die Versorgung, Quartiersentwicklung, Ausbildung oder Arbeitsgestaltung identifiziert werden.
Perspektivisch ist der Aufbau eines Transferzentrums geplant, in dem Erfahrungen und Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Technik in der Altenpflege in der Region Emscher-Lippe weitergegeben werden können. Die Innovationswerkstatt ist Teil des Projekts "I-Care Emscher-Lippe".
Weitere Informationen: connect-emscherlippe.de

Pressekontakt: IAT, Forschungsschwerpunkt Arbeit und Wandel, Christopher Schmidt, Telefon: 0209/1707-337, E-Mail: schmidt@iat.eu; Michaela Evans, Telefon: -121, E-Mail: evans@iat.eu

21.02.2019, Mülheim, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Impulse Theater Festivals 2019 präsentiert elf Produktionen des Freien Theaters

Düsseldorf/Köln/Mülheim (idr). Die Produktionen des diesjährigen Impulse Theater Festivals stehen fest. Elf Stücke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hat der Beirat für das Festival vom 13. bis zum 23. Juni ausgewählt. Im Programm finden sich Begegnungen mit dem Islam, Auseinandersetzungen mit Rassismus und nationalistischer Politik, eine Studie zu den Mechanismen häuslicher Gewalt, Utopien von einer geschlechtergerechten und sexpositiven Welt sowie kritische Blicke auf die Optimierungszwänge der Gegenwart.
Hauptspielort ist in diesem Jahr Düsseldorf. Der Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr ist Standort der Impulse-Akademien. In Köln wird ein spezielles Stadtprojekt realisiert.
Das Impulse Festival der Freien Theater findet jährlich im Wechsel in Düsseldorf, Köln und Mülheim statt.
Infos: www.impulsefestival.de

Pressekontakt: Impulse Festival, Julia Kretschmer, mobil: 0162/4310000, E-Mail: kretschmer@impulsefestival.de

21.02.2019, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Gelsenkirchen zeigt in Barcelona die Digitalisierung der "Stadt der Städte"

Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr präsentiert sich vom 25. bis zum 28. Februar auf dem größten europäischen Kongress für digitale Funktechnologien und ihre Anwendung, dem MWC19 in Barcelona, als digitale Musterregion Europas. Am Beispiel der Stadt Gelsenkirchen zeigt die Region smarte Lösungen. Vorgestellt wird unter anderem die digitale Stadtentwicklung anhand des Open Innovation Lab. Auf dem Areal erproben Entwickler, Unternehmen und Start-ups Lösungen für Mobilität, Arbeiten und Leben in der Stadt – etwa Mülltonnen, die ihren Füllstand mitteilen, und Straßenlaternen, die freie Parkplätze melden oder sich selbst dimmen. Gelsenkirchen wurde vom Land NRW als "digitale Modellkommune" ausgezeichnet“.
Der Messeauftritt der Metropole Ruhr wird im Rahmen der Standortmarketing-Kamapgne "Stadt der Städte" realisiert, mit der das Ruhrgebiet sein Image bei Investoren und Fachkräften nachhaltig verändern will. Unter dem Motto "Stadt der Städte" ("City of Cities") spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Die Kampagne ist eine Initiative aus dem Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr (RVR).
Infos: www.metropole.ruhr

Pressekontakt: RVR, Kampagnenbüro, Carolin Fisch, Telefon: 0201/2069-331, E-Mail: fisch@rvr.ruhr; Stadt Gelsenkirchen, Pressestelle, Telefon: 0209/169-2393, E-Mail: pressestelle@gelsenkirchen.de

21.02.2019, Dortmund, Duisburg, Hamm, Metropole Ruhr, Verkehr

Bahn baut im Sommer zwischen Essen und Duisburg und modernisiert Bahnhöfe für den RRX

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Deutsche Bahn plant für den Sommer 2019 weitere Modernisierungsmaßnahmen in der Metropole Ruhr. Auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg stehen in den Sommerferien umfangreiche Bauarbeiten für die zweite Ausbaustufe des Elektronischen Stellwerks Duisburg an, dazu Gleis- und Weichenarbeiten, Arbeiten für den RRX in Mülheim (Ruhr) und Arbeiten an Straßen- und Eisenbahnbrücken. Zeitgleich werden die Gleise der Fernbahn zwischen Duisburg und Düsseldorf Flughafen erneuert.
Für den RRX werden auch weitere Bahnhöfe ausgebaut. 2019 starten die Bauarbeiten an 17 Bahnhöfen, um die Bahnsteige für den Rhein-Ruhr-Express zu verlängern und die Verkehrsstationen barrierefrei auszubauen. Allein auf der Strecke zwischen Hamm und Minden werden acht Bahnhöfe modernisiert bzw. ausgebaut. Insgesamt starten an 37 Bahnhöfen in NRW Bau- und Modernisierungsarbeiten.
Der Bau der Verkehrsstation Dortmund verläuft planmäßig. Der Neubau von Bahnsteig 8 (Gleis 24 – 26) wird im Sommer abgeschlossen. Die Verbreiterung der Personenunterführung wird fortgesetzt. Ab Sommer 2019 wird Bahnsteig 7 (Gleise 21 und 23) abgerissen und neu gebaut.
Insgesamt fließen 1,35 Milliarden Euro in die Eisenbahn in NRW. 2019 baut die Bahn 233 Kilometer neue Gleise, 351 neue Weichen und modernisiert 68 Brücken.
Infos unter www.deutschebahn.com

Pressekontakt: Deutsche Bahn, Regionalbüro Nordrhein-Westfalen, Kirsten Verbeek, Telefon: 0211/3680-2060, E-Mail: presse.d@deutschebahn.com

21.02.2019, Bochum, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Top-Bewertungen für die Bochumer Jobcenter

Frankfurt/Bochum (idr). Die Jobcenter in Bochum bieten nach Ansicht von Internet-Nutzern den bundesweit besten Service unter den Großstädten. Die Jobsuchmaschine www.adzuna.de hat 4.600 Google-Bewertungen der Jobcenter in den 25 größten Städten Deutschlands untersucht und daraus ein Ranking erstellt. Das führt Bochum mit durchschnittlich 4,1 von 5 Sternen für die drei Jobcenter der Stadt deutlich an.
Den vierten Platz belegen die fünf Jobcenter in Dortmund mit durchschnittlich 2,9 Sternen. Duisburg und Essen erreichten eine durchschnittliche Punktzahl von 2,2.
Infos unter www.adzuna.de

Pressekontakt: Tonka PR, Lukas von Zittwitz, Telefon: 030/403647-605, E-Mail: lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com

21.02.2019, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

Hochtief steigert Gewinn und Dividende

Essen (idr). Durchweg gute Zahlen präsentierte Hochtief bei der Vorstellung der Jahresbilanz heute in Essen. Der Konzern hat seinen Gewinn deutlich gesteigert: Der nominale Konzerngewinn lag bei 541 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der operative Gewinn beläuft sich auf 521 Millionen Euro (+15 Prozent).
Dies ging einher mit höheren Margen, einem soliden Umsatzwachstum und einer erneut verbesserten Auftragslage. Angesichts der starken Gewinnentwicklung plant Hochtief eine Dividende von 4,98 Euro je Aktie - 2017 lag sie bei 3,38 Euro je Aktie.
Die Prognosen für das laufende Jahr sind gut. Für 2019 erwartet der Essener Konzern einen operativen Konzerngewinn im Bereich von 640 bis 680 Millionen Euro.
Infos unter www.hochtief.de

Pressekontakt: Hochtief Aktiengesellschaft, Media Relations, Martin Bommersheim, Telefon: 0201/824-2642, E-Mail:martin.bommersheim@hochtief.de

21.02.2019, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Umweltausschuss tagt

Essen (idr). Der Umweltausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Freitag, 1. März, 10 Uhr, im Sitzungszimmer 102 des RVR-Dienstgebäudes an der Kronprinzenstraße 6, in Essen. Auf der Tagesordnung stehen u.a. das Lern- und Erlebnislabor Industrienatur, das der RVR zusammen mit Partnern wie dem Bundesamt für Naturschutz, dem NRW-Umweltministerium, der Ruhr-Uni Bochum, der Bergischen Universität Wuppertal und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet durchführen will. Außerden gibt es Sachstandsberichte zur IGA 2022, zur Grünen Infrastruktur und zum Konzept "Zukunft und Heimat Revierparks 2020".
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

21.02.2019, Top MR, Gladbeck, Hamm, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

RVR-Kulturausschuss beschließt konzeptionelle Weiterentwicklung des Literaturpreises Ruhr

Essen (idr). Der Literaturpreis Ruhr wird konzeptionell weiterentwickelt und soll im Frühjahr 2020 zu seinem 35-jährigen Bestehen wieder verliehen werden. Diesem Vorschlag des RVR und des Literaturbüros Ruhr hat der Kulturausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in seiner jüngsten Sitzung (21. Februar) einstimmig gefolgt.
Das Jahr 2018 hat im Bereich Literatur einige Änderungen hervorgebracht. Neben der Gründung des Netzwerks literaturgebiet.ruhr aus dem Kreis der literarischen Akteure heraus wurde auch die Leitung des Literaturbüro Ruhr e.V. mit Antje Deistler neu besetzt. Vor dem Hintergrund der sich stark wandelnden Literaturlandschaft im Allgemeinen und im Ruhrgebiet im Besonderen streben der RVR und das Literaturbüro Ruhr eine Stärkung der Literaturszene in der Metropole Ruhr und eine Weiterentwicklung des Literaturpreises Ruhr an.
Monika Simshäuser, Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses, aus Hamm: "Die Literaturszene im Ruhrgebiet ist in Bewegung. Diese spannende Phase der Veränderungen wollen wir nutzen, um den renommierten Literaturpreis Ruhr weiterzuentwickeln. Der Preis soll stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden und Autorinnen und Autoren wirksamer von der Auszeichnung profitieren. Auch der literarische Nachwuchs soll stärker eingebunden werden."
RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel betont: "Um das Ziel zu erreichen, werden das Literaturbüro und der Regionalverband Ruhr gemeinsam mit der Jury eine weiterentwickelte Konzeption für den Literaturpreis erarbeiten. Auch das neu gegründete Literaturnetzwerk im Ruhrgebiet wird einbezogen."
Das noch zu entwickelnde Konzept wird dem RVR-Kulturausschuss in einer der nächsten Sitzungen zur Beratung vorgelegt, damit der Literaturpreis Ruhr noch in 2019 ausgeschrieben und dann im Jahr 2020 verliehen werden kann.
Seit 1986 vergibt der RVR den Literaturpreis Ruhr. Eine Fachjury wählt die Preisträger jährlich aus. Das Literaturbüro Ruhr übernimmt für den RVR als Stifter des Preises die Konzeption und Organisation des Literaturpreises Ruhr. Nach der Weiterentwicklung in 2019 soll der Preis weiterhin jährlich vergeben werden.
Weitere Informationen: www.literaturpreis.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

20.02.2019, Metropole Ruhr, Freizeit, Vermischtes

Neue Zählweise für die Cranger Kirmes

Herne (idr). Für die Cranger Kirmes bricht eine neue Zeitrechnung an: Die Stadt Herne verändert künftig die Zählweise für das größte Volksfest in NRW. Demnach findet in diesem Jahr die 535. Cranger Kirmes statt. Nach bisheriger Zählung wäre es die 584. Ausgabe gewesen.
Künftig ist 1484 das symbolkräftige Premierendatum für den Rummel - das Jahr, in dem die Freiheit Crange mit Marktrecht erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Die bislang genutzte Zählweise war willkürlich in der Zeit des Nationalsozialismus gewählt worden, um im Jahr 1935 das 500. Volksfest zu feiern. Der Ältestenrat der Stadt Herne hatte sich für diese Neuregelung ausgesprochen.

Pressekontakt: Stadt Herne, Christoph Hüsken, Telefon: 02323/16-2377, E-Mail: christoph.huesken@herne.de

20.02.2019, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

100. Todestag von Wilhelm Lehmbruck: Museum zeigt Ausstellung zum Thema "Schönheit"

Duisburg (idr). Was ist schön? Dieser Frage widmet das Lehmbruck Museum in Duisburg vom 23. März bis 18. August eine große Sonderausstellung: "Schönheit. Lehmbruck & Rodin - Meister der Moderne" zeigt anhand der Arbeiten beider Künstler, wie sich das Ideal und damit Menschenbild vom 19. zum 20. Jahrhundert veränderte. Die Schau aus Anlass des 100. Todestages von Wilhelm Lehmbruck präsentiert Werke aus allen Schaffensphasen. Zu sehen sind mehr als 100 Werke und Leihgaben aus nationalen und internationalen Museen.
Der 41 Jahre jüngere Lehmbruck beschäftigte sich immer wieder mit seinem Künstlerkollegen Rodin, und so finden sich motivische und formale Bezüge sowohl im Früh- als auch im Hauptwerk beider Männer. Im Unterschied zu Rodin entwirft Lehmbruck eine Ästhetik, die auf einem neuen Verständnis von Proportionen beruht.
Die Ausstellung ist nicht streng chronologisch organisiert, sondern wirft Schlaglichter auf die Momente, in denen sich eine Neuentwicklung abzeichnet. Den Arbeiten der beiden Hauptprotagonisten werden Werke von Zeitgenossen und jüngeren Künstlern gegenübergestellt.
Infos: www.lehmbruckmuseum.de

Pressekontakt: Lehmbruck Museum, Andreas Benedict, Telefon: 0203/283-3206, E-Mail: presse@lehmbruckmuseum.de