Nachrichten aus der Metropole Ruhr

19.10.2020, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Universität Witten/Herdecke sucht Probanden zur Sturzprävention

Witten (idr). Wie können Bewegungsübungen die Mobilität und Beweglichkeit älterer Menschen verbessern und somit Stürze im Alter verhindern helfen? Um diese Frage zu klären, sucht das Institut für Integrative Medizin der Universität Witten/Herdecke Menschen, die über 65 Jahre alt sind und ein Jahr lang an der Langzeitstudie mitwirken wollen.
Der Fokus liegt auf Bewegungsübungen des Tai-Chi und der Eurythmie. Die Übungen richten sich speziell an Senioren mit Vorerkrankungen, die bereits ein erhöhtes Risiko für Stürze haben. Durch die Untersuchungen sollen die Sturzrisiken erkannt und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, wie Bewegungsübungen zukünftig im Gesundheitssystem berücksichtigt werden können.
Infos: www.uni-wh.de/entaier

Pressekontakt: Universität Witten/Herdecke, Malte Langer, Telefon 02302/926-931, E-Mail: malte.langer@uni-wh.de

19.10.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Orgel Plus" läutet Festivaljahr 2021 ein

Bottrop (idr). Zum 33. Mal soll vom 3. bis 10. Januar das Festival "Or­gel Plus" in Bottrop stattfinden. Gleich zum Auftakt wird das eigens gegründete Festival-Kammerorchester auftreten. In den folgenden Tagen ist die Orgel zusammen mit an­deren Soloinstrumenten, Orchestern und Sängern zu hören, u. a. mit Posaune, Viola und Saxophon. Insgesamt neun Konzerte und zwei Gottesdienstgestaltungen stehen auf dem Programm.
Infos: www.orgelplus.de

Pressekontakt: Orgel Plus, Dr. Gerd-Heinz Stevens, Telefon: 02852/509378, Stadt Bottrop, Kulturamt, Telefon: 02041/70-3830

19.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Unfälle in Kernkraftwerken beherrschbar machen

Bochum (idr). Eine große Risiko geht bei Reaktorunfällen von brennbaren Gasen aus, etwa Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Diese Gase steigern die Explosionsgefahr und damit die Stabilität des Sicherheitsbehälters. Sie besser zu beherrschen, ist Ziel des EU-Projekts, an dem die Ruhr-Universität Bochum beteiligt ist.
Die gewonnenen Erkenntnisse können einfließen in den Leitfaden der Reaktorbetreiber für den Umgang mit schweren Unfällen.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Marco K. Koch, Miriam Müer, Telefon: 0234/32-26397, -29417, E-Mail: marco.koch@pss.rub.de, miriam.mueer@pss.rub.de

19.10.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

DASA zeigt Fotoausstellung "Gesichter der Arbeit"

Dortmund (idr). Ungeschönte und teils intime Einblicke in die harte Industrie-Arbeitswelt der ehemaligen DDR gibt die Sonderausstellung "Gesichter der Arbeit - Fotografien aus Ostberliner Industriebetrieben von Günter Krawutschke" in der Dortmunder DASA Arbeitswelt Ausstellung. Vom 23. Oktober bis zum 28. März sind 50 ausgewählte Aufnahmen zu sehen, die dem Deutschen Technikmuseum in Berlin gehören. Viele der Bilder konnten zu DDR-Zeiten nicht veröffentlicht werden.
Günter Krawutschke arbeitete seit 1965 als Bildreporter beim Berliner Verlag. Ihn interessierten in den Fabriken weniger die Produktionsabläufe als die Menschen, die dort arbeiteten. Neben offiziellen Presseterminen nahm er sich die Zeit, ihren Alltag zu fotografieren.
Infos: www.dasa-dortmund.de

Pressekontakt: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Monika Röttgen, Telefon: 0231/90712436, E-Mail: roettgen.monika@baua.bund.de

19.10.2020, Herten, Recklinghausen, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus, Vermischtes

Steigende Corona-Zahlen: RVR-Besucherzentrum Hoheward schließt für voraussichtlich zwei Wochen

Herten (idr). Das Besucherzentrum Hoheward des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Herten und die dortige Dauerausstellung Neue Horizente bleibt wegen der stark steigenden lokalen Corona-Zahlen voraussichtlich bis zum 2. November geschlossen. Auch alle Veranstaltungen, Führungen und Touren in diesem Zeitraum werden abgesagt.
Telefonisch (02366/181160) und per Mail (hoheward@rvr.ruhr) ist das RVR-Besucherzentrum während der Bürozeiten montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr weiterhin erreichbar.
Infos: www.hoheward.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR-Besucherzentrum Hoheward, Markus Keil, Telefon: 02366/18116-20, E-Mail: keil@rvr.ruhr

16.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes, Wirtschaft

Vier Ruhrgebietsunternehmen für Gründerpreis NRW nominiert

Dortmund/Gladbeck (idr). Vier der zehn Finalisten für den Gründerpreis NRW kommen aus dem Ruhrgebiet, davon gleich drei aus Dortmund. Die Jury nominierte u. a. die Dortmunder Unternehmen MotionMiners GmbH, ViSenSys GmbH und WMD Service GmbH sowie die Gladbecker Grubenhelden GmbH für die Auszeichnung.
Die Nominierten haben es unter 120 Bewerbern in die Endrunde geschafft. Am 30. November werden die Gewinner bekannt gegeben. Der Gründerpreis NRW ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.
Infos: www.gründerpreis.nrw

Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/61772-143, E-Mail: presse@mwide.nrw.de; NRW-Bank, Telefon: 0211/91741-1847, E-Mail: Caroline.Gesatzki@nrwbank.de

16.10.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Humboldt-Ranking: Ruhr-Universität Bochum ist bei ausländischen Wissenschaftlern beliebt

Bochum (idr). Die Ruhr-Universität Bochum gehört zu den Top 20-Universitäten, die bei ausländischen Forschern besonders gefragt sind. Das zeigt das aktuelle Humboldt-Ranking, bei dem die Bochumer Uni Platz 13 belegt.
Ausgewertet wurden die Anzahl der Gastaufenthalte von internationalen Spitzen- und Nachwuchswissenschaftlern, die in den letzten fünf Jahren als Stipendiaten oder Preisträger der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland forschten. Die Rangliste setzt die Aufenthalte in Beziehung zur Anzahl der Professuren an der jeweiligen Hochschule.
Angeführt wird das Ranking von der Freien Universität und der Humboldt-Universität in Berlin.
Infos: www.humboldt-foundation.de

Pressekontakt: Alexander von Humboldt-Stiftung, Referat Presse, Kommunikation und Marketing, Telefon: 0228/833-144, E-Mail: presse@avh.de

16.10.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Sport und Sportpolitik

Disc-Golf-Turnier Tremonia Open kommt zum zweiten Mal in den Revierpark Wischlingen

Dortmund (idr). Die Tremonia Open, das höchstklassige Disc-Golf-Turnier in NRW, wird vom 23. bis 25. Oktober zum zweiten Mal im Dortmunder Revierpark Wischlingen ausgetragen. Der Parcours im Park wird dafür komplett umgestaltet. Die Bahnen sind zum Teil neu geplant oder erschwert worden. Mit zwei Bahnen im Freibadareal kommt ein neuer Bereich zum Kurs hinzu. Es müssen 21 Bahnen pro Runde absolviert werden.
Zu den Teilnehmern zählen u. a. der Titelverteidiger der Tremonia Open 2019 und frisch gebackener Deutscher Meister der Open Division Timo Hartmann und in der Damen-Division die deutsche Meisterin Antonia Faber. Am Freitag findet ein Doubles-Turnier statt. Dann haben auch Hobbyspieler die Möglichkeit, ihr Können zeigen.
Infos: www.discgolffriends.de/turniere/tremonia-open

Pressekontakt: Disc Golf Friends, David Strott, Telefon: 0172/9508043, E-Mail: info@tremonia-open.de; Revierpark Wischlingen, Regina Rimkus, Telefon: 0231/91707115, E-Mail: rimkus@wischlingen.de

16.10.2020, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Kulturelles

"Next Level – Festival for Games" kommt zum zweiten Mal aufs Zollverein

Essen (idr). Das "Next Level – Festival for Games" kommt zum zweiten Mal aufs Welterbe Zollverein in Essen: Vom 13. bis 15. November werden bei der insgesamt elften Ausgabe des Kultur-Events neue Trends und Technologien vorgestellt. Besucher können das gesamte Spektrum der Spielekultur erleben und sich Zukunftsthemen des Gamings widmen. "Next Level" bietet Ausstellungen und Installationen, einen umfangreichen Game-Parcours, Performances, Workshops und Werkstätten sowie Vorträge und Diskussionen.
Veranstalter ist das NRW-Kultursekretariat gemeinsam mit der Stadt Essen.
Infos: www.next-level.org

Pressekontakt: NRW-Kultursekretariat, Martin Maruschka, Telefon: 0202/69827211, E-Mail: maruschka@nrw-kultur.de

16.10.2020, Duisburg, Metropole Ruhr, Städtebau, Umwelt

IGA 2027: Realisierungswettbewerb für Duisburger Zukunftsgarten startet

Duisburg (idr). In Duisburg startet der Realisierungswettbewerb für den Zukunftsgarten "RheinPark und Anbindung" der Internationalen Gartenausstellungen (IGA) Metropole Ruhr 2027. Gegen Ende des Jahres werden die Planungsbüros feststehen, die am Wettbewerb teilnehmen.
Der Zukunftsgarten in Duisburg steht unter dem Leitthema "Wie wollen wir morgen leben? Urban". Unter Einbeziehung des geplanten Stadtquartiers RheinOrt sollen der RheinPark weiterentwickelt und der Kultushafen zu einem neuen Freizeitort umgebaut werden. Hinzu kommt der Ausbau des "Grünen Rings", der das Stadtzentrum mit dem Rheinufer verbindet. Im April 2021 wird der Siegerentwurf auswählt.
"Die IGA wird das größte Projekt grüner Infrastruktur im Ruhrgebiet und Motor der Stadt- und Tourismusentwicklung", so Nina Frense, Geschäftsführung der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH und Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur des Regionalverbandes Ruhr (RVR). "Gemeinsam wollen wir neue gesunde und digital vernetzte Quartiere schaffen und eine Städtelandschaft gestalten, die die Natur bis vor die Haustür holt."
Weitere Planungswettbewerbe lobt die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH auch für die eintrittspflichtigen Zukunftsgärten in Gelsenkirchen und Dortmund sowie in Bergkamen/Lünen im Kreis Recklinghausen aus.
Infos: www.iga2027.ruhr

Pressekontakt: IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH, Dorle Bubelweit, Telefon: 0201/56576906, E-Mail: d.bubelweit@iga2027.ruhr; Stadt Duisburg, Gabi Priem, Telefon: 0203/283-2820, E-Mail: kommunikation@stadt-duisburg.de