Nachrichten aus der Metropole Ruhr

28.09.2020, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr

Mehr als 6.000 Fahrgäste erproben digitales NextTicket

Gelsenkirchen (idr). Gut 6.000 registrierte Nutzer haben bereits mehr als 15.000 Fahrten mit dem NextTicket 2.0 unternommen. Diese positive Bilanz zieht der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen 100 Tage nach dem Start des neuen digitalen Fahrschein-Angebots. Markttests zeigen zudem, dass die Kunden zufrieden mit dem neuen Ticket sind.
Für das NextTicket 2.0 wird der Fahrpreis auf Grundlage der Luftlinie zwischen Start- und Zielhaltestelle bestimmt. Der Tarif setzt sich zusammen aus einem Festpreis in Höhe von 1,40 Euro sowie einem Leistungspreis von 0,26 Euro pro angefangenem Luftlinienkilometer.
Infos: www.nextTicket.de

Pressekontakt: VRR, Dino Niemann, Telefon: 0209/1584-418, E-Mail: niemann@vrr.de

28.09.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

Interkultur Ruhr gibt Kulturpolitische Handlungsempfehlungen heraus

Essen (idr). Regionale Kunst und Kultur im Ruhrgebiet ist ohne Migrationsgeschichte nicht zu denken und lebt von einer engagierten freien Szene. Die Kulturpolitischen Handlungsempfehlungen "Interkulturelle Arbeit im Ruhrgebiet" bündeln die vielfältigen Perspektiven und Anliegen des Netzwerkes Interkultur Ruhr und sind nun online verfügbar.
Die Handlungsempfehlungen umfassen die wichtigsten Bedarfe der Szene in den Bereichen Förderung, Netzwerk und Sichtbarkeit. Sie geben wichtige Impulse für die Zukunft der interkulturellen Arbeit im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Ein weiterer Fokus liegt auf der Bedeutung von Archiven für die Diversifizierung der Erinnerungskultur in der vielfältigen Gesellschaft. Die Autorin und Publizistin Dr. Mithu Sanyal ordnet die Entwicklungsvorschläge mit ihrem Text "Willkommen in der Neuen Deutschen Welt" in die gesellschaftspolitische Realität ein. Die digitale Version der Kulturpolitischen Handlungsempfehlungen kann heruntergeladen werden.
Infos: www.interkultur.ruhr/handlungsempfehlungen

Pressekontakt: Interkultur Ruhr, Guido Meincke, Telefon: 0152/54009304, E-Mail: gm@interkultur.ruhr

28.09.2020, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus, Verkehr

Meerexpress fliegt ab März vom Ruhrgebiet in Richtung Nordsee

Hünxe (idr). In weniger als einer Stunde vom Ruhrgebiet nach Norderney oder Juist: Das soll ab kommenden Frühjahr möglich sein. Am 26. März startet erstmals der Meerexpress vom Flugplatz Schwarze Heide in Hünxe Richtung Nordsee. Bis November fliegt die Cessna dann fast täglich zu den Urlaubsinseln.
Bis zu neun Personen mit Gepäck finden in dem Flieger Platz. Sie müssen erst fünf Minuten vor dem Abflug am Treffpunkt sein. Tickets sind ab sofort erhältlich.
Infos: www.meerexpress.de

Pressekontakt: Meerexpress GmbH, Simon Huthwelker, Telefon: 02363/7284309, E-Mail: s.huthwelker@meerexpress.de

28.09.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Tourismus

Neuer Freizeitführer stellt vor: "Das gibt's nur im Ruhrgebiet"

Köln/Metropole Ruhr (idr). Der neue Freizeitführer "Das gibt's nur im Ruhrgebiet" stellt Sehenswürdigkeiten, Kulturereignisse und Besonderheiten in der Metropole Ruhr vor. 120 Tipps vereint das Buch, das im handlich quadratischen Format im Kölner Emons Verlag erschienen ist. Autorin Birgit Ebbert schreibt über kleine Besonderheiten und Superlative, etwa über den bedeutendsten Kirchenschatz in Europa, Currywurst vom Sternekoch, das einzige Museum für polnische Kunst außerhalb Polens und ein Haus mit 1.000 Fenstern.
Infos: www.emons-verlag.de

Pressekontakt: Emons Verlag, Britta Schmitz, Telefon: 0221/56977-141, E-Mail: schmitz@emons-verlag.de

28.09.2020, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Arbeitslosigkeit der Eltern hat Auswirkungen auf Bildungserfolge der Kinder

Essen (idr). Für die Bildungskarrieren von Kinder ist nicht nur entscheidend, ob die Eltern arbeitslos waren, sondern auch wann: Kinder, deren Väter oder Mütter während der Wahl über die weiterführende Schule arbeitslos waren, erreichen später mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit einen Universitätsabschluss. Das ist das Ergebnis einer Studie des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen.
Wenn Eltern zum Zeitpunkt der Schulwahl – wenn die Kinder zehn Jahre alt sind – arbeitslos sind, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder später einen Universitätsabschluss machen, nur bei 25 Prozent. Von den Kindern, die erst im Alter von zwölf Jahren von der Arbeitslosigkeit des Hauptverdiener-Elternteils betroffen sind, erreichen dagegen 30 Prozent einen Studienabschluss.
Betroffene Kinder verdienen zudem langfristig weniger. Sie haben im Durchschnitt im Alter von 35 bis 37 Jahren ein um bis zu 3.500 Euro geringeres Jahreseinkommen. Über die Dauer der Karriere macht das einen Unterschied von bis zu 65.000 Euro aus.
Die Studie basiert auf österreichischen Sozialversicherungsdaten von knapp 3.800 Menschen.
Infos: www.rwi-essen.de

Pressekontakt: RWI, Dr. Bernhard Schmidpeter, Telefon: 0201/8149-342, Pressestelle, Sabine Weiler, Telefon: -213, E-Mail: sabine.weiler@rwi-essen.de

28.09.2020, Bottrop, Dortmund, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Abschlusspräsentation des Forschungsprojekts ZUKUR zur Klimaresilienz des Ruhrgebiets

Dortmund (idr). Im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojektes "ZUKUR – Zukunft Stadt-Region-Ruhr“ hat die Technische Universität Dortmund gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und den Städten Bottrop und Dortmund an Strategien für mehr Klimaresilienz in der Metropole Ruhr geforscht. Im Fokus standen dabei insbesondere die Themen Grüne Infrastruktur, Umweltgerechtigkeit, Wohnungspolitik, nachbarschaftlicher Zusammenhalt und soziale Teilhabe.
Das Bundesforschungsministerium hat das Vorhaben mit 1,88 Millionen Euro gefördert. Eine Fortsetzung des Projektes für zwei weitere Jahre zur Umsetzungsbegleitung von Schwerpunktthemen ist von den Projektpartnern beantragt.
Am Mittwoch, 30. September, 10 bis 13 Uhr, präsentiert ZUKUR die Ergebnisse im Rahmen einer Plakatausstellung im Rudolf-Chaudoire-Pavillon an der TU Dortmund. Die Plakate sind mit Ausstellungsbeginn auch im Netz zu finden.
Infos, Ausstellung und Anmeldung: www.rvr.ruhr/themen/regionalplanung-regionalentwicklung/projekt-zukur/

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr, Referat Regionalentwicklung, Dr. Hadia Straub, Telefon: 0201/2069-6335, E-Mail: straub@rvr.ruhr

28.09.2020, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Mülheim

Start des Beteiligungsverfahren für 24 Regionale Kooperationsstandorte

Essen (idr). Um wichtige Investitionsentscheidungen in der Metropole Ruhr zeitnah zu ermöglichen, soll ein vorgezogener "Sachlicher Teilplan Regionale Kooperationsstandorte zum Regionalplan Ruhr" erarbeitet werden. Der Teilplan soll Standorte mit besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung vorab regionalplanerisch sichern. Das hat die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) im Sommer beschlossen. Bis zum 30. November haben Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kommunen sowie betroffene Behörden und Verbände Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und sich durch eine Stellungnahme am Verfahren zu beteiligen.
Um den Kommunen und der Wirtschaft neue Perspektiven für die Gewerbeflächenentwicklung zu bieten, sieht der RVR in seinem Entwurf für den "Sachlichen Teilplan Regionale Kooperationsstandorte zum Regionalplan Ruhr" die Festlegung von 24 in der Metropole Ruhr verteilten Gewerbestandorte mit einer Gesamtgröße von rund 1.300 Hektar vor. Zehn dieser Regionalen Kooperationsstandorte sollen auf vormals durch Bergbau, Abgrabungen, Bahnflächen oder Industrie genutzten Flächen festgelegt werden. Hierzu zählen z. B. die Schachtanlage Franz-Haniel in Bottrop und der Rangierbahnhof in Hamm. Auch für vier Kraftwerksstandorte in Voerde, Lünen, Bergkamen und Werne wird die Möglichkeit für eine gewerblich-industrielle Nachnutzung eröffnet. Veränderte Vorgaben des Landesentwicklungsplans ermöglichen es zudem, den Standort Kohlenhuck in Moers und Kamp-Lintfort in den Plan mit aufzunehmen. Damit kann den seit längerem bestehenden Planungsabsichten der beiden Städte entsprochen werden.
Auf den Regionalen Kooperationsstandorten sollen in erster Linie Unternehmen mit einer Größe von fünf Hektar und mehr angesiedelt werden. Ausnahmeregelungen ermöglichen unter bestimmten Voraussetzungen aber auch die Ansiedlung kleinerer Gewerbe- und Industriebetriebe. Damit wird den Kommunen im Rahmen ihrer Bauleitplanung die Möglichkeit gegeben, flexibel auf lokale Besonderheiten bei der gewerblichen Flächenentwicklung zu reagieren.
Die Planunterlagen stehen bis zum 30. November unter www.regionalplanung.rvr.ruhr zum Download bereit. Stellungnahmen können ebenfalls bis zum 30. November beim RVR vorzugsweise per E-Mail an regionalplanung@rvr.ruhr, per Post an Regionalverband Ruhr, Regionalplanungsbehörde Referat 15, Postfach 103264, 45032 Essen oder per Fax an 0201/2069-369 eingereicht werden.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Eine Liste der 24 Regionalen Kooperationsstandorte finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

25.09.2020, Metropole Ruhr, Freizeit, Sport und Sportpolitik

Startschuss für den "Virtual Run" des Vivawest-Marathons

Gelsenkirchen/Metropole Ruhr (idr). Ab jetzt wird gelaufen: In Gelsenkirchen fiel heute (25.09.) der Startschuss für die digitale Ausgabe des Vivawest-Marathon. Bis zum 4. Oktober haben Läuferinnen und Läufer aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich über die Tracking-App "Virtual Run" miteinander zu messen. Bisher haben sich mehr als 1.500 User die App auf ein Endgerät heruntergeladen.
Das Programm misst jeden gelaufenen Kilometer. Jedes Ergebnis wird festgehalten und kann in einer Liste für Finisher abgerufen werden. Dabei könne alle Disziplinen absolviert werden - vom Sechs-Kilometer Family & Friends-Lauf über den Halbmarathon bis hin zur vollen Marathondistanz.
Infos: www.vivawest-marathon.de

Pressekontakt: MMP Event, Kai Meesters, Telefon: 0221/940577-21, E-Mail:kai.meesters@mmpevent.de

25.09.2020, Bochum, Duisburg, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

DFG unterstützt Forschungsgruppen im Ruhrgebiet zu Online-Süchten und zur Untersuchung von Magma

Bonn/Duisburg/Bochum (idr). Wissenschaftler der Uni Duisburg-Essen befassen sich in einer transregionalen Forschungsgruppe mit Online-Süchten. Am Lehrstuhl für Psychologie untersuchen Forscherinnen und Forscher, welche psychologischen und neurobiologischen Prozesse den Internet-Nutzungsstörungen zugrunde liegen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat jetzt rund 3,2 Millionen Euro für sieben Teilprojekte plus Koordinationsprojekt bewilligt. Fachlich unterstüzt werden die Forschungen von Experten der Universitäten Bochum, Bamberg, Gießen, Mainz, Lübeck, Siegen, Ulm und der Medizinischen Hochschule Hannover.
Die DFG hat eine weitere Forschungsgruppe in der Metropole Ruhr in die Förderung aufgenommen: An der Ruhr-Uni Bochum arbeiten Expertinnen und Experten im Projekt "Diffusions-Chronometrie von magmatischen Systemen" daran, die Methode zur Gesteins- und Magma-Untersuchung zu verfeinern. So ließen sich beispielsweise die Bildung von Tiefengesteins-Körpern in der Erdkruste und Vulkanausbrüche an der Erdoberfläche besser verstehen.
Bundesweit richtet die DFG sechs neue Forschungsgruppen und eine Klinische Forschungsgruppe ein und fördert sie mit insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Cathrin Becker, Telefon: 0203/379-1488, E-Mail: cathrin.becker@uni-due.de; DFG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0228/885-2109, E-Mail: presse@dfg.de

25.09.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

Les.Art Festival Dortmund präsentiert prominente Autorinnen und Autoren

Dortmund (idr). "Viel mehr" – unter diesem Motto steht das 21. Literaturfestival LesArt vom 5. bis 15. November in Dortmund. Mit dabei sind u.a. Christian Berkel, Wladimir Kaminer, Richard David Precht, Fritz Eckenga, Lütfiye Güzel und Friedrich Küppersbusch. Sie lesen an verschiedenen Spielorten in der Hellwegstadt: vom Theater im Depot, domicil und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte über das literaturhaus.dortmund und das Fletch Bizzel bis zum Signal Iduna Park.
Zum Literaturreigen gehört auch das KindergartenBuchTheaterFestival vom 9. bis 13. November im Theater Fletch Bizzel. Fünfzehn Kindergärten bringen 15 Kinderbücher auf die Bühne. Zu den weiteren Höhepunkten gehören Lesungen im Signal Iduna Park. Am 9. November gibt es je eine Lese-Halbzeit auf der Nord- und der Süd-Tribüne. Das Thema ist natürlich - Fußball.
Infos unter www.LesArt.Ruhr

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de