Nachrichten aus der Metropole Ruhr

19.01.2018, Top MR, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Tourismus, Vermischtes

Jetzt für den zweiten Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet anmelden

Metropole Ruhr (idr). Das Ruhrgebiet feiert seine Büdchen-Kultur: Für den 25. August plant die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) den zweiten Tag der Trinkhallen in der Metropole Ruhr. Zwischen 15 und 22 Uhr bieten die beteiligten Büdchen ein buntes Programm. Ab sofort können sich Büdchen-Inhaber zur Mitwirkung anmelden. Das Prinzip ist ähnlich wie beim letzten Mal: Wer sich anmeldet, sollte möglichst einen eigenen Beitrag leisten, um den Tag zu etwas Besonderem zu machen. Das kann eine künstlerische Einlage sein, aber auch der Verkauf von selbstgebackenem Kuchen oder Würstchen vom Grill.
Die RTG organisiert und finanziert an 50 ausgewählten Trinkhallen ein Kulturprogramm. In diesem Jahr soll das Angebot der ausgearbeiteten Radtouren noch erweitert werden. Außerdem wird es ein Quartett zum Sammeln, Tauschen und natürlich Spielen geben, das gleichzeitig als Programm dient. Das RVR-Projekt Interkultur Ruhr wird im Rahmen des Projekts "Schmelztiegel Ruhrgebiet – Alltag schreibt Geschichte" eine Auswahl eingereichter Familienfilme der 1950er bis 1980er Jahre auf Super 8 zeigen. Das Originalmaterial wird digitalisiert und anschließend dem neu gegründeten Filmarchiv der Mediathek Ruhr auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein übergeben. Mehr Infos dazu unter: www.interkultur.ruhr/familienfilm
Das Projekt "Tag der Trinkhallen" wird gefördert durch den Regionalverband Ruhr (RVR) und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Kioskbetreiber können sich bis zum 18. März unter www.tagdertrinkhallen.ruhr für den Tag der Trinkhallen bewerben.

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Nina Dolezych, Telefon: 0208/89959-151, E-Mail: n.dolezych@ruhr-tourismus.de

19.01.2018, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Panini-Sammelalbum "Schwarzes Gold" erscheint

Essen/Metropole Ruhr (idr). Tausche Franz Haniel und die Zeche Consol gegen Ernst Kuzorra und den Landschaftspark Erin - ab morgen (20. Januar) kann das Sticker-Sammelfieber starten. Dann liegt der WAZ das Sticker-Sammelalbum "Schwarzes Gold! Sammeln, kleben, erleben" bei. Insgesamt 240 Panini-Sticker aus der Historie und Gegenwart des Steinkohlenbergbaus können hier eingeklebt werden. Die Motive reichen von der klassischen Pütt-Romantik über legendäre Wirtschaftskapitäne und Unternehmerpersönlichkeiten bis hin zu Sammelwelten wie "Danke, Kumpel!". Hier sind die schönsten von Lesern eingesandten Bilder zu finden.
Der Klartext-Buchverlag und die WAZ haben das Sammelalbum über die Geschichte des Bergbaus und die Zukunftsgestaltung in der Region zum Ende des Steinkohlenbergbaus aufgelegt.
Die Sammeltütchen und Alben sind im gesamten Ruhrgebiet an allen Kiosken, Tankstellen und in Supermärkten erhältlich.
Infos unter www.funkemedien.de

Pressekontakt: Funke Mediengruppe, Unternehmenskommunikation, Telefon: 0201/804-6886, E-Mail: presse@funkemedien.de

19.01.2018, Soziales, Metropole Ruhr, Vermischtes

S.E.N.S.S.-Preis für faires Miteinander ausgelobt

Essen (idr). "Seid euch nicht so sicher": Unter diesem Motto steht der S.E.N.S.S.-Award, der an Initiativen, Vereine, Firmen und Einzelpersonen verliehen wird, die sich für einen fairen Umgang miteinander einsetzen. Der Essener Kreativunternehmer Reinhard Wiesemann ist Stifter des Preises und will damit ein Zeichen gegen Hate Speech und Beschimpfungen in sozialen Netzwerken setzen. Es werden drei Awards verliehen, die insgesamt mit 20.000 Euro dotiert sind. Noch bis Ende Januar können Vorschläge für die Nominiertenliste auf der Website des Awards abgegeben werden. Die Preise werden dann im April in der Kreuzeskirche Essen verliehen.
Infos unter www.streitkultur-award.de

Pressekontakt: Desire Communication GmbH, Matthias Giese, Telefon: 0201/254414, E-Mail: Office@desire-com.de

19.01.2018, Soziales, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Modellprojekt zur Integration Langzeitarbeitsloser startet in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (idr). Gelsenkirchen will Langzeitarbeitslose durch einfache Arbeit wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. Die Stadt beteiligt sich an einem Modellprojekt des NRW-Arbeitsministeriums. Das Land stellt dafür bis Ende des nächsten Jahres 5,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Stadt Gelsenkirchen investiert zusätzlich 1,3 Millionen Euro.
Zentraler Ansatzpunkt ist die Schaffung neuer einfacher Arbeit in Unternehmen, um Langzeitarbeitslosen durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dauerhaft die eigene Existenzsicherung zu ermöglichen. Betriebsberater der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe sollen Unternehmen dafür gewinnen. Diese profitieren dann davon, dass das Fachpersonal entlastet wird.
Für die Beschäftigung können Arbeitgeber eine finanzielle Förderung von 1.000 Euro je Monat in Anspruch nehmen. Ergänzend will die Stadt für "stadtgesellschaftlich sinnvolle Arbeitsfelder" entsprechende Aufträge vergeben. Diese Stellen werden mit 1.500 Euro pro Monat bezuschusst.
Das Modellprojekt bietet rund 200 langzeitarbeitslosen Menschen neue Perspektiven auf Beschäftigung.
Infos unter www.gelsenkirchen.de

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Pressestelle, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: pressestelle@gelsenkirchen.de

19.01.2018, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Ruhrgebietskomödie geht in Serie: Drehstart für "Schnitzel XXL"

Metropole Ruhr/Köln (idr). Das WDR-Fernsehen geht mit Armin Rohde und Ludger Pistor in Serie: Nach den Erfolgen der drei "Schnitzel"-Fernsehfilme ("Ein Schnitzel für drei", "Ein Schnitzel für alle" - ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis - und "Schnitzel geht immer") plant der WDR nun eine ganze Serie rund um die Figuren der beiden langzeitarbeitslosen Freunde Günther Kuballa und Wolfgang Kretek aus dem Ruhrgebiet.Unter dem Titel "Schnitzel XXL" sollen sechs Folgen im WDR-Fernsehen ausgestrahlt werden. Die Dreharbeiten haben am 16. Januar in Köln begonnen.
Im Mittelpunkt der Comedyreihe stehen die vergnüglichen Versuche der beiden Freunde, endlich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren und Geld verdienen. Einen Gastauftritt wird der legendäre Sportmoderator Werner Hansch – "die Stimme des Ruhrgebiets" – haben.
Der Sendetermin steht noch nicht fest.
Infos unter www.wdr.de

Pressekontakt: WDR, Pressedesk, Telefon: 0221/220-7100, E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

19.01.2018, Medizin, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Hochschule für Gesundheit sucht Teilnehmer für Projekt Train2Hear

Bochum (idr). Für ein Forschungsprojekt sucht die Bochumer Hochschule für Gesundheit Menschen, die an der Entwicklung eines Hörtrainings mitwirken möchten. In einem Fragebogen sollen die Wünsche und Bedarfe von Menschen mit Cochlea Implantaten oder beginnender Hörminderung erfasst werden. Ziel des Forschungsprojektes Train2Hear ist die Entwicklung eines teletherapeutischen Hörtrainings. Beteiligt sind neben der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des St. Elisabeth-Krankenhauses der Ruhr-Universität Bochum, die Firma Kampmann Hörsysteme und die Firma Q2Web GmbH.
Fragebogen stehen unter eval.hs-gesundheit.de/index.php/882696 und eval.hs-gesundheit.de/index.php/476261
Infos unter www.train2hear.de

Pressekontakt: Hochschule für Gesundheit, Pressestelle, Christiane Krüger, Telefon: 0234/77727-124, E-Mail: christiane.krueger@hs-gesundheit.de

19.01.2018, Top MR, Bottrop, Dorsten, Dortmund, Hamm, Schermbeck, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

"Friederike" stürmt durch die RVR-Wälder / Betretungsverbot auf vielen Waldflächen im Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Der Sturm "Friederike" hat in den Wäldern des Regionalverbandes Ruhr (RVR) größere Schäden angerichtet. Das Ausmaß ist noch nicht überschaubar. Besonders betroffen sind die Hohe Mark im Kreis Recklinghausen, die Üfter Mark in Schermbeck/Dorsten und die Kirchheller Heide in Bottrop. Gerade Nadelbäume wie Fichte und Kiefer haben stark gelitten. Aber auch Buchen konnten nach dem anhaltenden Regen der vergangenen Tage dem Orkan nicht standhalten.
Für die Kreise Unna und Recklinghausen sowie die Städte Dortmund und Hamm hat der NRW-Landesbetrieb Forst bereits Waldbetretungsverbote für mindestens neun Tage (bis zum 28. Januar) ausgesprochen. Aber auch die Waldgebiete im Kreis Wesel und in Bottrop sollten in den nächsten Tagen gemieden werden. RVR-Betriebsleiter Thomas Kämmerling mahnt zur Vorsicht: "Es besteht Lebensgefahr durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck daran, die größten Schäden so schnell wie möglich zu beseitigen, um die Hauptwege wieder begehbar zu machen." In den kommenden Tagen wird der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün zunächst die umgestürzten Bäume an Autobahnen und Straßen entfernen. Danach werden die Hauptwege innerhalb der Wälder geräumt. Erst dann kann auch das gesamte Ausmaß der Schäden abgeschätzt werden. Insgesamt werden die Aufräumarbeiten voraussichtlich bis ins Frühjahr dauern.
Das Orkantief "Friederike" war gestern (18. Januar) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer durch die Region gezogen. NRW-weit waren nach Angaben des Landes rund 14.500 Kräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes im Einsatz.
Infos: www.forst.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

18.01.2018, Marl, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Umwelt, Wirtschaft

Evonik und Siemens planen Versuchsanlage für "grüne" Chemie in Marl

Düsseldorf/Marl (idr). Die Konzerne Evonik und Siemens starten ein gemeinsames Forschungsprojekt für künstliche Photosynthese. In Marl entsteht dafür bis 2021 eine erste Versuchsanlage. Die Partner erproben hier, wie Kohlendioxid (CO2) mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien in Spezialchemikalien umgewandelt werden kann. Das würde die Produktion von Chemikalien umweltfreundlicher und günstiger machen.
In Marl werden dann z.B. Butanol oder Hexanol erzeugt – beides Ausgangsstoffe beispielsweise für Spezialkunststoffe oder Nahrungsergänzungsmittel. Im nächsten Schritt könnte eine Anlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 20.000 Tonnen pro Jahr entstehen. Denkbar ist auch die Herstellung von anderen Spezialchemikalien oder Treibstoffen. Beteiligt sind rund 20 Wissenschaftler beider Unternehmen.
Das Forschungsprojekt mit dem Titel Rheticus wird vom Bundesforschungsministerium mit 2,8 Millionen Euro gefördert.
Weitere Informationen unter www.evonik.de

Pressekontakt: Evonik Industries AG, Externe Kommunikation, Dr. Edda Schulze, Telefon: 0201/177-2225, E-Mail: edda.schulze@evonik.com; Siemens AG, Siemens Media Relations, Florian Martini, Telefon: 089/636-33446, E-Mail: florian.martini@siemens.com


Evonik Industries AG
Rellinghauser Straße 1-11
45128 Essen
Telefon +49 201 177-01
Telefax +49 201 177-3475
www.evonik.de

18.01.2018, Essen, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Essen zieht positive Bilanz der Grünen Hauptstadt Europas

Essen (idr). Mit rund 450 Projekten hat Essen sich im vergangenen Jahr als "Grüne Hauptstadt Europas" profiliert. Heute (18. Januar) zog die Stadt eine positive Bilanz des "grünen" Jahres. Rund 200.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen der Grünen Hauptstadt. Mit 210 Bürgerprojekten hatte die Green Capital zudem breite Unterstützung in der Stadt. Viele der angestoßenen Projekte werden auch über 2017 hinaus bestehen bleiben. Ein Beispiel ist die MS Innogy, das weltweit erste Fahrgastschiff mit CO2-neutralem Methanolantrieb.
Essen sei zwölf Monate lang Schaufenster eines gelungenen Strukturwandels im Ruhrgebiet gewesen, gratulierte NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking. Die Landesregierung hatte die Stadt Essen als Grüne Hauptstadt Europas 2017 finanziell und fachlich unterstützt. Förderungen kamen auch von der Stadt, vom Bundesumweltministerium und von Sponsoren. So konnte die Grüne Hauptstadt über ein Gesamtbudget von 16,5 Millionen Euro verfügen.Die Hälfte floss direkt in die Projekte.
Am kommenden Wochenende gibt die Stadt Essen den Titel Grüne Hauptstadt Europas an die niederländische Stadt Njimegen weiter.

Pressekontakt: Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017, Markus Pließnig, Telefon: 0201/88-82336, E-Mail: media@egc2017.essen; NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Pressestelle, Peter Schütz, Telefon: 0211/4566-719, E-Mail: presse@mulnv.nrw.de

18.01.2018, Hagen, Metropole Ruhr, Städtebau, Wirtschaft

Ehemalige Brandt-Fabrik macht Platz für neues Hagener Stadtteilcenter

Hagen (idr). In Hagen beginnen die Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Brandt-Gelände. Nach dem Abriss der Betriebsgebäude der Keksfabrik soll hier ein neues Stadtteilcenter mit einem Gesundheitszentrum, Supermärkten und einem Fitness-Center entstehen. Die Firma Brandt wird ihre Hauptverwaltung auch wieder auf dem Gelände unterbringen.
Infos unter www.brandt-gruppe.de

Pressekontakt: Brandt Zwieback-Schokoladen GmbH + Co. KG, Marketing/PR, Rina Bisping, Telefon: 02331/477-142, E-Mail: r.bisping@brandt-gmbh.de