Nachrichten aus der Metropole Ruhr

03.09.2015, Castrop-Rauxel, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

RVR bietet Brennholz zum Selberschlagen

Castrop-Rauxel (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) bietet ab sofort Bürgern wieder die Möglichkeit, Brennholz in den verbandseigenen Wäldern bei Castrop-Rauxel selbst einzuschlagen. Nach dem Pfingststurm "ELA" war das Angebot stark eingeschränkt worden, weil die Wälder durch die Schäden als unsicher galten. Die Aufräumarbeiten sind aber nun abgeschlossen.
Geschlagen werden darf Holz vorwiegend auf Sturmflächen, die in den nächsten Jahren zur Wiederbewaldung vorgesehen sind. Das dortige Kronen- und Bruchholz ist für das Heizen mit dem Holzofen bestens geeignet, da es schon einen fast anderthalbjährigen Trocknungsprozess hinter sich hat. So muss es nur noch zwischen sechs und zwölf Monaten statt der sonst üblichen zwei Jahre gelagert werden.
Wer sein Holz selbst schlagen möchte, muss einen Nachweis über einen besuchten Motorsägenkurs (Kopie) mitbringen und mindestens fünf bis maximal zehn Raummeter abnehmen. Außerdem ist Schutzkleidung erforderlich. Die Kosten pro Raummeter liegen bei 25 Euro.
Die Erlaubnis gilt für vier Wochen, ausgenommen Sonn- und Feiertage. Mit der Quittung besteht die Berechtigung für das Befahren der Waldwege mit dem PKW. Das Holz selbst wird nur mit der Schubkarre aus dem Wald zum Weg transportiert.
Die Einweisungstermine sind Donnerstag, 10. September, Donnerstag, 22. Oktober, Freitag, 23.Oktober und Dienstag, 27.Oktober, jeweils ab 9.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils zehn beschränkt.
Interessierte melden sich bitte montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr
beim RVR, Frau Weißkopf, Telefon: 0201/2069-757 an. Dort erhalten sie auch Informationen zum Treffpunkt.

Pressekontakt: RVR, Waldbewirtschaftung West, Matthias Klar, Telefon: 0209/3619943, E-Mail: klar@rvr-online.de

02.09.2015, Metropole Ruhr, Städtebau, Wirtschaft

Gewerbeimmobilienmarkt im Ruhrgebiet bleibt stabil

Metropole Ruhr (idr). Die Preise für Gewerbeimmobilien in NRW und im Ruhrgebiet sind im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil. Das zeigt der aktuelle Preisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland (IVD).
Im Segment der Ladenmieten verzeichnet der Immobilienverband im Ruhrgebiet nur in Bochum deutliche Veränderungen. Dort kam es jenseits der Toplagen zu teils zweistelligen Anstiegen. Hingegen ist in Gelsenkirchen, Dortmund und Duisburg wie in den meisten kleineren Städten der Region Stillstand zu beobachten. Teuerster Standort im der Metropole Ruhr bleibt Dortmund mit 220 Euro je Quadratmeter, gefolgt von Essen mit 130 Euro/qm in den besten Verkaufslagen. In Duisburg müssen Händler in vergleichbarer Lage etwa 90 Euro/qm einkalkulieren.
Auch die Büromieten blieben in den meisten Städten und Gemeinden relativ konstant. Auf den wichtigen Büromärkten in Essen und Dortmund herrscht Preisstillstand. Für Büros mit gutem Nutzungswert wurden in Hagen, Recklinghausen und Mülheim in den vergangenen zwölf Monaten Preissprünge von sechs bis acht Prozent dokumentiert.
Auf breiter Front konstant mit leicht positiver Tendenz blieben die Preise für Gewerbegrundstücke. Einzig in Bochum fiel laut IVD der Preis für Gewerbegrundstücke im guten Segment um zehn Prozent. Am teuersten sind die Grundstücke in der Landeshauptstadt Düsseldorf mit 260 Euro pro Quadratmeter in guten Lagen. In Essen zahlen Investoren 145 Euro/qm, in Duisburg 140 und in Dortmund 130 Euro.
Für den IVD-Datenreport wurden die aktuellen Mietpreise für Büroflächen und Ladenflächen sowie die Kaufpreise für gewerbliche Grundstücke in 113 Städten und Gemeinden in NRW zusammengestellt.
Infos: www.ivd-west.net

Pressekontakt: Immobilienverband Deutschland IVD, Region West, Jörg Utecht, Telefon: 0221/951497-14, E-Mail: utecht@ivd-west.net

02.09.2015, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

Bottroper Figurentheatertage zeigen Inszenierungen für jedes Alter

Bottrop (idr). Bottrop lässt die Puppen tanzen: 18 Inszenierungen stehen bei den 13. Figurentheatertagen vom 10. bis 15. September auf dem Programm. Angesprochen werden alle Altersgruppen.
Star des Festivals ist Neville Tranter, der zu den besten Puppenspielern weltweit zählt. Mit seinem Stuffed Puppets Theatre führt er "Mathilde" auf, ein Stück über eine mehr als 100 Jahre alte Frau, eine alte Liebe und das Einlösen eines Versprechens. Das Theater 7Schuh und das Theater Blaues Haus zeigen die Koproduktion "Der wunderbare Massenselbstmord" nach dem Roman von Arto Paasilinna.
Daneben gibt es auch wieder Märchen und klassische Stücke für Kinder, etwa "Ali Baba und die 40 Räuber".
Infos: www.bottrop.de

Pressekontakt: Stadt Bottrop, Pressestelle, Telefon: 02041/70-3743, -3160, E-Mail: presse@bottrop.de

02.09.2015, Metropole Ruhr, Städtebau

23.000 mehr Wohnungen in der Metropole Ruhr

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Gut 2,62 Millionen Wohnungen gab es Ende 2014 in der Metropole Ruhr. Das waren rund 23.000 mehr als 2010. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor. Im Durchschnitt war jede Wohnung 82,1 Quadratmeter groß. In Gelsenkirchen (74,8 Quadratmeter) und Duisburg (75,6) ist die durchschnittliche Wohnungsgröße am geringsten. Am höchsten ist im Vergleich der Ruhrgebietsstädte der Schnitt im Kreis Wesel (94,7 Quadratmeter) sowie im Kreis Unna (90,2).
Vier-Zimmer-Wohnungen (797.443) waren in der Region am weitesten verbreitet, fünf und mehr Räume gab es in 750.113 Fällen, drei Zimmer in 239.084 Wohnungen. Am seltensten sind Ein-Zimmer-Wohnungen (63.040).
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2521, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

02.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Wirtschaft

Deutsche Annington wird zu Vonovia

Bochum (idr). Die Deutsche Annington heißt jetzt Vonovia SE. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte Ende August, ab morgen wird auch die Deutsche Börse das Wohnungsunternehmen unter neuem Namen führen. Vonovia geht aus dem Zusammenschluss der Deutschen Annington mit der GAGFAH hervor und hat ihren Hauptsitz in Bochum.
Vonovia verwaltet rund 370.000 Wohnungen. Es ist das zweitgrößte börsennotierte Immobilienunternehmen in Kontinentaleuropa.
Infos: www.vonovia.de

Pressekontakt: Vonovia SE, Nina Henckel, Bettina Benner, Telefon: 0234/314-1909, -1911, E-Mail: nina.henckel@vonovia.de, bettina.benner@vonovia.de

02.09.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Polderklicks" eröffnen neue Einblicke in die Lippelandschaft

Dorsten (idr). Das Kunstprojekt "Polderklicks" startet am 4. September im LippePolderPark. Besucher der neuen Aussichtsterrasse Deichkrone in Dorsten können QR-Codes mit dem Smartphone scannen und erhalten dann Einblicke, Geschichten und Hintergründe zu der Lippelandschaft. Sie erfahren, wie es sich hinter dem Deich lebt und welche Technik hinter der scheinbar völlig natürlichen Landschaft arbeitet. Hinter den "Polderklicks" stehen die Künstlerinnen Brigitte Stüwe und Christa Zenzen.
Der LippePolderPark in Dorsten ist ein temporärer Park zwischen Lippe und Wesel-Datteln-Kanal, konzipiert als Landschaftskunst für einen Sommer. Das Konzept stammt von der Dorstenerin Marion Taube und der Rotterdamer Künstlergruppe Observatorium. Realisiert wird das Projekt von der Stadt Dorsten und vom Lippeverband.
Infos: www.polderklicks.de

Pressekontakt: Lippeverband, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail: abawi.ilias@eglv.de

02.09.2015, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Bochumer Wissenschaftler starten EU-Projekt zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Bochum (idr). Arbeitswissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum wollen mit ihrem Projekt "Job Developer" einen Beitrag zur Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa leisten. Zusammen mit weiteren Partnern wollen sie Multiplikatoren ausbilden, die junge Erwachsene aus Griechenland, Spanien, Litauen, Ungarn und Bulgarien bei einer Analyse des lokalen Arbeitsmarktes unterstützen. Die Jugendlichen schauen zum Beispiel, welche Dienstleistungen in ihrer Umgebung gefragt sind und mit welchem Angebot sie sich an potenzielle Arbeitgeber richten können. Die Job Developer helfen jungen Menschen außerdem mit verschiedene Tests dabei, sich über ihre Talente und Interessen klar zu werden.
Das Verbundprojekt wird mit 450.000 Euro aus dem EU-Programm "Erasmus+" gefördert.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Dr. Martin Kröll, Telefon: 0234/32-23293, E-Mail: martin.kröll@rub.de

02.09.2015, Haltern, Umwelt, Vermischtes

Insektenexkursion mit dem RVR-Förster in der Haard

Haltern (idr). Was krabbelt denn da? Insekten und Spinnen stehen im Mittelpunkt der Exkursion in der Haard mit dem Regionalverband Ruhr (RVR). Am Mittwoch, 9. September 16 Uhr, erläutert Förster Harald Klingebiel, welche Bedeutung die Tiere für andere Lebensgemeinschaften des Waldes haben.
Treffpunkt für die dreistündige Tour ist der Waldparkplatz Dachsberg, Zum Dachsberg, in Haltern-Flaesheim. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Forsthof Haard, Harald Klingebiel, Telefon: 0172/2180930, E-Mail: klingebiel@rvr-online.de

01.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Vermischtes

"Phoenixsee": Neue WDR-Serie über den Zusammenprall der Milieus

Dortmund (idr). Der "Phoenixsee" in Dortmund-Hörde ist Titelgeber und zentraler Ort der Handlung einer neuen sechsteilige WDR-Serie, die im kommenden Jahr ausgestrahlt wird. Erzählt wird die Geschichte von zwei ungleichen Familien, die ums Überleben in Zeiten der Krise kämpfen.
Mitten in der Arbeitersiedlung leben die alteingesessenen Neuraths. Vater Mike droht die Entlassung im Autowerk, außerdem hat er eine Anzeige wegen Schwarzarbeit am Hals. Gleich nebenan im Villenviertel am Phoenixsee sind vor kurzem die Hansmanns eingezogen. Bei ihnen scheint alles gut zu laufen, bis Birger Hansmann in die kriminellen Machenschaften seines Ex-Chefs hineingezogen wird und für ihn alles auf dem Spiel steht. In dieser Situation müssen sich beide Familien miteinander arrangieren - trotz unterschiedlicher Milieus.
Die Dreharbeiten in Dortmund, Leverkusen, Köln und Umgebung laufen bis zum 21. Oktober.

Pressekontakt: WDR, Presse und Information, Telefon: 0221/220-7100

01.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Vermischtes

Zwei Bewerbungen aus dem Ruhrgebiet für die Landesgartenschau 2020

Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr hat bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2020 gleich zwei Hüte in den Ring geworfen. Beide haben ihre Konzepte beim NRW-Umweltministerium eingereicht. Die Stadt Kamp-Lintfort im Kreis Wesel will unter dem Motto "Kloster - Kohle - Campus" ihre historischen Wurzeln - das Kloster Kamp und das Bergwerk West - und den Wandel erfahrbar machen. Die Emschergenossenschaft will zusammen mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten als "Emscherland 2020 - Wasser, Wege, Wandel" die Gartenschau in die Region holen.
Mit einer Entscheidung des Landes über die Austragung der Landesgartenschau 2020 wird gegen Ende Oktober gerechnet.

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail abawi.ilias@eglv.de; Stadt Kamp-Lintfort, Ariane Bauer, Telefon: 02842/912-302, E-Mail: ariane.bauer@kamp-lintfort.de