Nachrichten aus der Metropole Ruhr

24.01.2020, Haltern, Herne, Marl, Recklinghausen, Metropole Ruhr, Kulturelles

"RuhrDing: Klima" startet im Mai im Norden der Metropole Ruhr

Metropole Ruhr (idr). Das Ausstellungsformat RuhrDing von Urbane Künste Ruhr geht in die zweite Runde. In diesem Jahr befasst sich die dezentrale Schau vom 9. Mai bis 28. Juni mit dem Thema Klima. Verortet ist "RuhrDing: Klima" 2020 im Norden der Metropole Ruhr, an Standorten in Herne, Recklinghausen, Marl sowie am und im Silbersee II in Haltern am See.
Präsentiert werden u.a. Arbeiten von Monira Al Qadiri, Ana Alenso und Pavel Brăila sowie Ausstellungen im Heimatmuseum Unser Fritz, in der Kunsthalle Recklinghausen und im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Das komplette Programm wird am 26. März in Bochum vorgestellt.
Weitere Informationen unter www.urbanekuensteruhr.de/de
Urbane Künste Ruhr ist eine dezentrale Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Sie ist Teil der Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum, deren Gesellschafter und öffentliche Förderer das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr (RVR) sind.

Pressekontakt: Urbane Künste Ruhr, Pressestelle, Janne Tüffers, Telefon: 0234/9748-3412, E-Mail: presse@urbanekuensteruhr.de

24.01.2020, Marl, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Bürgerinitiative startet "Radentscheid Marl"

Marl (idr). Mit einer öffentlichen Veranstaltung startet heute Abend (24. Januar) der Radentscheid in Marl. Das Bürgerbegehren zur Verbesserung des Radverkehrs wurde von einer unabhängigen Initiative initiiert. Ihr Ziel: 5.000 Unterschriften für die Verkehrswende in Marl. Dann muss sich der Rat der Stadt damit befassen.
Der Radentscheid Marl ist neben Aachen, Bielefeld, Bonn und Essen der fünfte in NRW und der erste in einer NRW-Stadt unter 100.000 Einwohnern.
Infos unter www.radentscheid-marl.de

Pressekontakt: Radentscheid Marl/Radler-Stammtisch Marl, Ludger Vortmann, mobil: 0171/3813783, E-Mail: kontakt@radentscheid-marl.de

24.01.2020, Oberhausen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Erste Sanierungsphase des Gasometers Oberhausen abgeschlossen

Oberhausen (idr). Die Sanierung des Gasometer Oberhausen kommt voran: Die Fundamentarbeiten sind abgeschlossen, nun beginnt die Instandsetzung der Außenhülle. Im ersten Schritt wurde der Fundamentsockel auf insgesamt 180 Metern freigelegt, an einigen Stellen mit Stahlmatten verstärkt und neu gegossen. Rund 60 Kubikmeter Beton wurden dabei verbaut.
Nun geht es an die Sanierung der Außenhülle, die rund ein Jahr in Anspruch nehmen wird. Aktuell demontieren Industriekletterer die umlaufenden Treppen sowie die insgesamt zwölf Ausbläser an der Dachkante. Danach wird die Hülle entrostet und mit Korrosionsschutz versehen. Dazu wird der Gasometer voraussichtlich von Juni bis August komplett eingerüstet und verhüllt sein.
Die Sanierung des Gasometer Oberhausens wird gefördert durch den Bund, das Land NRW und den Regionalverband Ruhr (RVR).

Pressekontakt: Gasometer Oberhausen GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dirk Böttger, Telefon: 0208/85037-35, mobil: 0170/1840121, E-Mail: presse@gasometer.de

24.01.2020, Soziales, Dortmund, Metropole Ruhr, Städtebau

Dortmund erhält knapp sechs Millionen Euro für das Projekt Heimathafen

Dortmund (idr). Das Dortmunder Projekt Heimathafen erhält zusätzliche Fördermittel in Höhe von 2,27 Millionen Euro. Die Stiftung Soziale Stadt baut eine lange leerstehende Immobilie im Dortmunder Hafen zu einem integrativen Bildungs- und Beratungshaus aus. Insgesamt stehen nun 5,97 Millionen Euro Fördergelder für das Projekt zur Verfügung.
Im Heimathafen Nordstadt sollen u.a. Qualifizierungs-, Sprach- und Integrationskurse, Weiterbildungsveranstaltungen, Ausbildungs-/Jobcoaching, Arbeitsvermittlung und -beschaffung, soziale Beratung, Kulturtrainings und die Musikschule einen Platz finden. Zudem soll es Räume für Veranstaltungen und eine Lernküche geben.
Der Baubeginn ist für Frühjahr 2020 vorgesehen. Gefördert wird der Heimathafen mit Mitteln der EU, des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund über das Stadterneuerungsprogramm "Soziale Stadt - Dortmund Nordstadt". Rund um den Stadthafen sind bereits die Akademie für Theater und Digitalität und der Lensing Media Port angesiedelt.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Christian Schön, Telefon: 0231/50-25677, E-Mail: cschoen@stadtdo.de

24.01.2020, Bochum, Herne, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Lidl baut ab 2023 Logistikzentrum in Herne und Bochum

Herne/Bochum (idr). Der Discounter Lidl baut an der Stadtgrenze Herne/Bochum ein Logistikzentrum für die gesamte Region. Auf der mehr als elf Hektar großen Fläche soll ein hochmoderner und nachhaltiger Logistik- und Verwaltungsstandort entstehen, der weitere 200 Arbeitsplätze schafft. Der Spatenstich ist für 2023 geplant.
Die neue Immobilie mit Lebensmittelverteilzentrum soll das mittlerweile 21 Jahre alte, bestehende Logistik- und Verwaltungszentrum in Herne ersetzen. Der Bau soll besonders nachhaltig und energieeffizient werden. Zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz des Neubaus sollen u.a. natürlich Kältemittel für die Kühlhäuser, Wärmepumpentechnik für die Klimatisierung, eine Photovoltaikanlage und die Verwendung von Regen- und Brauchwasser beitragen. Das Projekt wird Teil des interkommunalen Gewerbegebiets HerBo43.
Derzeit sind im Logistik- und Verwaltungszentrum Herne rund 240 Mitarbeiter beschäftigt sowie zahlreiche weitere Mitarbeiter in den Filialen. Rund 290 der für Lidl tätigen Mitarbeiter wohnen in Herne, weitere 260 Mitarbeiter stammen aus Bochum.
Infos unter www.herne.de

Pressekontakt: Stadt Herne, Pressebüro, Christoph Hüsken, Telefon: 02323/16-2377, mobil: 0151/64955870, E-Mail: christoph.huesken@herne.de

24.01.2020, Wesel, Xanten, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Gänse und Biber bei Naturausflügen auf der Bislicher Insel entdecken

Xanten (idr). "Ohne Grenzen" - unter diesem Motto steht der Naturausflug mit allen Sinnen am Samstag, 1. Februar, am RVR-NaturForum Bislicher Insel. Niederrhein-Guide Andrea Schulze gewährt Naturinteressierten während der zweieinhalbstündigen Tour durch das Naturschutzgebiet Einblicke in die grenzenlose Welt der Gänse. Denn der Vogelzug macht die arktischen Wildgänse zu Bürgern zweier Welten: den Jahreszeiten gehorchend und dem Futter folgend.
Die Tour startet um 13 Uhr am RVR-NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, in Xanten. Erwachsene zahlen neun Euro, Kinder bis 16 Jahre sind in Begleitung frei. Verbindliche Anmeldungen sind erforderlich unter Telefon: 02801/988230.
Der Sonntag, 2. Februar, steht dann im Zeichen des Bibers: Ingo Bünning lädt von 14 bis 16.30 Uhr zur Biberexkursion durch das Naturschutzgebiet Bislicher Insel. Teilnehmer sollten ein Fernglas mitbringen.
Treffpunkt ist das RVR-NaturForum Bislicher Insel. Die Teilnahme kostet für Erwachsene fünf, für Kinder drei Euro. Verbindliche Anmeldungen unter Telefon: 02801/988230.
Infos rund um das RVR-Naturforum Bislicher Insel sind unter www.bislicher-insel.rvr.ruhr zu finden. Weitere Veranstaltungen zum Thema Naturerlebnis stehen unter www.veranstaltungen.rvr.ruhr. RVR-Broschüren und andere Publikationen können unter www.mediathek.rvr.ruhr heruntergeladen werden.

Pressekontakt: RVR-NaturForum Bislicher Insel, Ilka Weidig, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr.ruhr

24.01.2020, Datteln, Duisburg, Gelsenkirchen, Mülheim, Oberhausen, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus, Vermischtes

Anmeldung für die 7. Schiffsparade auf dem KulturKanal startet

Metropole Ruhr (idr). Am Sonntag, 26. April, erwacht der KulturKanal: Mit der 7. großen Schiffsparade startet der Regionalverband Ruhr (RVR) ins KulturKanal-Jahr 2020. Mehr als 60 Fahrgastschiffe, Motorsport- und Ruderboote „flanieren“ den Rhein-Herne-Kanal hinab, begleitet von tausenden Schaulustigen und zahlreichen kleinen und größeren Festen am Ufer des Kanals zwischen Duisburg und Datteln. Noch nicht angemeldete Vereine, Motorsportboote, Ruderer, Kanuten, Institutionen, Marinas und weitere "Wasserratten" sind aufgerufen, bei der Parade mitzufahren oder sich am KanalErwachen mit einer Veranstaltung oder Tour am Ufer zu beteiligen.
Die Tour führt ab 14 Uhr vom Gelsenkirchener Nordsternpark über Bottrop bis nach Oberhausen zum Kaisergarten, wo die Parade mit dem Abschlussfest ausklingt. Parallel dazu laden zahlreiche Uferveranstaltungen zum Verweilen ein. 2020 steht die Parade zum Auftakt des Kulturjahres am Kanal im Zeichen des 100-jährigen RVR-Jubiläums.
Besucherinnen und Besucher haben wie jedes Jahr die Möglichkeit, auf den Paradeschiffen mitzufahren. Der Ticketverkauf für die Fahrgastschiffe ist gestartet. Zusteigen können sie ab Mülheim, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen und Herne.
Der "KulturKanal" wurde als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gegründet. Projektträger ist seit 2012 der Regionalverband Ruhr in enger Kooperation mit den zehn Anrainerkommunen des Rhein-Herne-Kanals Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop, Datteln sowie den Partnern Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich, Ruhr Tourismus GmbH, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW und Emschergenossenschaft/Lippeverband.
Weitere Infos zur Anmeldung, Tickets und Kontakt unter www.kulturkanal.ruhr
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Fotos der Schiffsparade 2019 stehen zum Download unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Linda Thol, Telefon: 0201/2069-494, mobil: 0160/4825251, E-Mail: thol@rvr.ruhr, RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

23.01.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Wolfsburg, RVR und Adveniat starten Ökologie-Reihe

Mülheim (idr). Zusammen mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und Adveniat startet die Katholische Akademie Die Wolfsburg eine zweiteilige Reihe zur ökologischen Zukunft der Erde. Unter dem Titel "Die Erde im Anthropozän" tauschen sich Umweltexperten und Akteure in Gesprächsrunden in der Katholischen Akademie in Mülheim an der Ruhr aus. Den Auftakt macht die Abendveranstaltung "Planet vor dem Ende? Zwischen Zerstörung und globaler Gestaltung" am Dienstag, 28. Januar, 19 bis 21 Uhr.
An der Podiumsdiskussion nehmen der Umwelt-, Politik- und Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl, die Klimatologin Dr. Susanne Benz und Thomas Wieland, Leiter der Projektabteilung der Bischöflichen Aktion Adveniat, teil. Das Grußwort spricht Nina Frense, Beigeordnete Umwelt des Regionalverbandes Ruhr. Sie meint: "Gerade im Ruhrgebiet als industriell geprägter Ballungsraum und ehemaliges Steinkohlenrevier müssen Themen wie Klimaschutz, Artenvielfalt und eine umweltschonende Stadtentwicklung hohe Priorität haben.“
Infos und Anmeldung: www.die-wolfsburg.de/tagungen/20068

Pressekontakt: Bistum Essen, Maria Kindler, E-Mail: maria.kindler@bistum-essen.de

23.01.2020, Medizin, Soziales, Metropole Ruhr

Hebammenzentrale startet in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (idr). Ab sofort wird es für Schwangere in Gelsenkirchen einfacher, eine Hebamme zu finden. Dafür sorgt die neue Hebammenzentrale Gelsenkirchen. Werdende Mütter und Hebammen können sich entweder online oder telefonisch bei der Zentrale melden, diese übernimmt dann die Vermittlung. Der Service ist kostenlos.
Organsiert wird die Hebammenzentrale vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bochum in Kooperation mit der Stadt Bochum. In Bochum betreut der ASB schon seit zwei Jahren ein solches Projekt.
Infos: www.gelsenkirchen.de/hebammenzentrale

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: presse@gelsenkirchen.de

23.01.2020, Soziales, Metropole Ruhr

Erster Obdachloser in Essen bezieht Mini-Wohnwagen

Essen (idr). Ein Eigenheim für Obdachlose: Zwei Quadratmeter klein ist das "LessHome" des Berliner Tüftlers Wolfgang Goergens. Am Sonntag wird das Haus auf Rädern in Essen an den zukünftigen Bewohner übergeben. Der übergroße Bollerwagen ist ein Zuhause im Miniformat – mit Bett, Wasch- und Kochgelegenheit und Platz für Habseligkeiten. Strom wird über ein Solarmodul erzeugt. Ein Wohnwagen kostet rund 2.500 Euro.
Die Idee, "LessHome" nach Essen zu holen, hatte Reinhard Wiesemann, Betreiber des Essener Unperfekthauses. Die Initiative "Essen packt an!" betreut das Projekt.
Infos: www.essenpacktan.ruhr

Pressekontakt: van Loon Kommunikation GmbH, Betty van Loon, Telefon: 0201/1022-838, E-Mail: BvL@vl-k.de