Nachrichten aus der Metropole Ruhr

13.09.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

Kinderfilmtage Ruhrgebiet locken junge Zuschauer ins Kino

Essen/Mülheim/Oberhausen (idr). Freundschaft, Mut und Erfindungsreichtum stehen im Mittelpunkt der Kinderfilmtage Ruhrgebiet. Vom 22. bis 29. September laufen in Essen, Mülheim und Oberhausen Filme, in denen Kinderträume wahr werden. Auf dem Programm stehen u.a. "Benjamin Blümchen", "Tabaluga", "Der kleine Drache Kokosnuss", "Die unheimlich perfekten Freunde" "Die drei !!!" und "TKKG".
Zur Eröffnung der Kinderfilmtage können die jungen Zuschauer im Oberhausener Lichburg Filmpalast "Das Geheimnis unseres Planeten" mit Checker Tobi entdecken. In der Essener Lichtburg werden am letzten Festivaltag die Gewinner der Preise Emo für den besten Kinderdarsteller und Emmi für die beste deutsche Kinderfilmproduktion ausgezeichnet.
Infos: www.kinderfilmtage-ruhr.de

Pressekontakt: Marcus Schütte, Laura Wiehn, Telefon: 0208/82877603, E-Mail: kinderflmtage.ruhr@masch-media.de

13.09.2019, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Kulturelles

Urbanatix geht in die zehnte Runde

Bochum (idr). Junge Parkour-Läufer, Tricker, Tänzer, Trampolin-Springer und Biker aus ganz NRW treffen auf internationale Spitzenakrobaten: Das ist Urbanatix. Ursprünglich waren nur fünf Vorstellungen im Mai 2010 geplant. Doch der Erfolg war so durchschlagend, das die Show vom 6. bis zum 17. November in der Jahrhunderthalle Bochum in die zehnte Runde geht.
Mit bei der Show "X" sind u.a. Chinese-Pole-Artist Rémi Martin, das Künstler-Kollektiv Back Pocket mit seiner chinesischen Hoop-Diving-Performance, das Duo Mario Espanol und Carlos Zaspel am Flying Pole sowie Diabolo-Könner Guillaume Karpowicz aus Frankreich. Das Bühnenbild wird in diesem Jahr von einer LED-Pyramide dominiert. Die Darsteller können sich auf verschiedenen Ebenen innerhalb der Pyramide und damit innerhalb der Projektionen bewegen.
Infos: www.urbanatix.de

Pressekontakt: Radar Media GmbH, Tatjana Lang, Telefon: 0234/3248723, E-Mail: presse@urbanatix.de

13.09.2019, Medizin, Soziales, Metropole Ruhr

LWL-Klinik Herten plant Neubau

Herten (idr). Die Klinik Herten für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant den Neubau eines gerontopsychiatrischen Zentrums, in dem psychisch erkrankte ältere Menschen behandelt werden. Das Gebäude soll Platz bieten für 47 Betten und ambulante Angebote für die gerontopsychiatrische Behandlung sowie weitere 22 stationäre und zehn Tagesklinik-Plätze für verschiedene psychosomatische Angebote. Die stationären Einheiten der derzeitigen gerontopsychiatrischen Abteilung entsprechen nicht den heutigen Komfortstandards.
Zur Realisierung des Vorhabens muss zunächst der Bebauungsplan angepasst werden. Dafür ist die Klinik im Gespräch mit der Stadt Herten.

Pressekontakt: LWL-Klinik Herten, Rosa Sommer, Telefon: 0151/40635802, E-Mail: rosa.sommer@lwl.org

13.09.2019, Metropole Ruhr, Politik, Umwelt, Verkehr

Konzept zur Essener Umweltspur beschlossen

Essen (idr). Essen bekommt eine Umweltspur. Der Bau- und Verkehrsausschuss stimmte den Vorschlägen der Stadtverwaltung jetzt zu. Das verabschiedete Planungskonzept beinhaltet die konkrete Darstellung der Umweltspur vom Varnhorster Kreisel bis zur Gladbecker Straße sowie eine vom Varnhorster Kreisel in Richtung Süden führende Protected Bike Lane, ein besonders breiter und sicherer Fahrradweg.
Der Baubeschluss wird dem Rat der Stadt Essen im Dezember vorlegt.
Infos: www.essen.de

Pressekontakt: Stadt Essen, Presse- und Kommunikationsamt, Telefon: 0201/88-88012, E-Mail: info@essen.de

13.09.2019, Soziales, Metropole Ruhr, Vermischtes

Kinderschutzbund und Stiftung Zollverein gestalten Kinderrechtepfad

Essen (idr). Der Grundstein für einen Platz der UN-Kinderrechte wurde heute auf dem Welterbe Zollverein in Essen gelegt. Der Platz wird zugleich Startpunkt eines aus zehn Stationen bestehenden Kinderrechtepfads sein. Ziel des Kooperationsprojekts von Essener Kinderschutzbund, Stiftung Zollverein und Ruhr Museum ist es, die UN-Kinderrechte einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Der Platz der UN-Kinderrechte soll ein zentraler Treffpunkt für Besucher des Welterbes werden und zum Austausch und zur Information über die UN-Kinderrechte einladen. In den Herbstferien beginnt die inhaltliche Gestaltung der einzelnen Stationen unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Die Eröffnung ist für den kommenden Frühsommer geplant.
Infos: www.zollverein.de

Pressekontakt: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen, Dörthe Plesken, Telefon: 0201/49550755, E-Mail: plesken@dksb-essen.de; Stiftung Zollverein, Hanna Lohmann, Telefon: 0201/24681-125, E-Mail: hanna.lohmann@zollverein.de

13.09.2019, Soziales, Metropole Ruhr

Fast ein Drittel der Kinder in Tagesbetreuung im Ruhrgebiet hat einen Migrationshintergrund

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Im Ruhrgebiet waren im März 159.728 Kinder unter sechs Jahren in einer Tagesbetreuung. Wie die Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet haben, hatten davon 51.556 oder 32,3 Prozent mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde (2018: 32,9 Prozent). Der Anteil der Kinder, in deren Familien zu Hause überwiegend nicht Deutsch gesprochen wird, stieg im Jahresvergleich leicht von 29,6 auf 30,1 Prozent.
In Gelsenkirchen (51,6 Prozent) hatte im März etwa jedes zweite betreute Kind mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft. Bei den Familien, die sich zu Hause überwiegend nicht in Deutsch unterhalten, wiesen die Städte Duisburg (43,6 Prozent) und Gelsenkirchen (43 Prozent) landesweit die höchsten Quoten auf.
Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Karim Taibi, Telefon: 0201/2069-239, E-Mail: taibi@rvr.ruhr

13.09.2019, Metropole Ruhr, Städtebau, Vermischtes

1,3 Millionen Euro für digitales Zukunftslabor in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (idr). Rund 1,3 Millionen Euro für ein digitales Zukunftslabor in Gelsenkirchen hat die Bezirksregierung Münster im Rahmen des Förderprogramms "Digitale Modellregionen" bewilligt. Heute wurde der Förderbescheid an die Stadt übergeben.
Als "Digitale Modellkommune NRW" entwickelt die Stadt Gelsenkirchen mit Partnern Projekte u.a. im Bereich Smart City. Dafür soll im Arena Park rund um die Veltins-Arena ein Experimentierfeld entstehen, in dem digitale Anwendungen für Verkehr, Bildung, Gesundheit, Sport, Großveranstaltungen, Abfallentsorgung, Beleuchtung, Parkraumbewirtschaftung, Wasserversorgung und Energie getestet werden. Für die Umsetzung und Vernetzung der Akteure soll ein Projektbüro installiert werden.
Mit den Fördermitteln des Landes werden die Einrichtung und der Betrieb des Projektbüros sowie der Ausbau des vorhandenen Netzes zu einem breitbandigen Glasfaser-Netzwerk für WLAN-Anwendungen bis Mitte 2022 zu 90 Prozent finanziert.
Infos: www.gelsenkirchen.de/vernetztestadt

Pressekontakt: Bezirksregierung Münster, Ulla Lütkehermölle, Telefon: 0251/411-1068, E-Mail: pressestelle@brms.nrw.de

13.09.2019, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Umweltausschuss tagt

Essen (idr). Der Umweltausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Freitag, 20. September, 10 Uhr, im Sitzungszimmer 102 des RVR-Hauses an der Kronprinzenstraße 6 in Essen. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Vorstellung des Rahmennutzungskonzepts zur Weiterentwicklung von Haldenstandorten in der Metropole Ruhr sowie eine Diskussion über die Weiterführung des Projekts Schiffsparade/KulturKanal nach 2020.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

13.09.2019, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

8. Kulturkonferenz Ruhr von Land NRW und RVR beschäftigt sich mit Chancen und Risiken des digitalen Wandels

Dortmund (idr). Der digitale Wandel stellt nicht nur Kommunikations- und Produktionsprozesse vor neue Herausforderungen. Auch Kultureinrichtungen und Kulturschaffende müssen Strategien, Antworten und Positionen zur Digitalisierung entwickeln. Die mit 400 Teilnehmern ausgebuchte 8. Kulturkonferenz Ruhr im Dortmunder U bot heute (13. September) ein hochkarätig besetztes Forum zu dem Thema.
Eröffnet wurde die eintägige Konferenz von NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Impulsredner waren Dirk von Gehlen, Leiter der Abteilung Social Media/Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, sowie von Francesca Bria, Beraterin der Europäischen Kommission und Leiterin des DECODE project für Daten-Souveränität in Europa.
Isabel Pfeiffer-Poensgen betonte in ihrer Begrüßung: "Die Kulturkonferenz Ruhr ist für die Region eine wichtige Kommunikationsplattform geworden. Sie regt Dialog und Vernetzung zu Themen an, die wie der Digitale Wandel den Kulturbetrieb auf unterschiedlichen Ebenen betreffen." Karola Geiß-Netthöfel ergänzte: "Die Digitalisierung stellt die Metropole Ruhr vor neue Herausforderungen. Unsere Aufgabe ist es, die Region als attraktiven Standort im digitalen Zeitalter zu profilieren. Auf der Kulturkonferenz wollen wir mit allen Akteuren der Region darüber diskutieren, wie wir digitale Potenziale im Ruhrgebiet heben können."
Die Kulturkonferenz Ruhr von Land NRW und RVR ist Teil der Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Kulturhauptstadt RUHR.2010. Sie bietet der Kulturszene im Ruhrgebiet seit 2012 einmal im Jahr eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs.
Infos: www.kulturkonferenz.rvr.ruhr
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr. Dort können Sie voraussichtlich ab 14 Uhr auch ein Foto von der Veranstaltung herunterladen.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

13.09.2019, Metropole Ruhr, NRW, Politik

RVR konkretisiert Zeitplanung für Regionalplan Ruhr

Essen (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) erarbeitet derzeit auf Beschluss der Verbandsversammlung den neuen einheitlichen Regionalplan Ruhr für das gesamte Ruhrgebiet. Auf Grund der Vielzahl der Stellungnahmen sowie der unzureichenden personellen Ausstattung der Regionalplanung im RVR teilt die Verbandsleitung mit, dass der Zeitplan für die Aufstellung des Plans angepasst werden muss. Der Regionalplan Ruhr soll demnach in der ersten Hälfte der neuen Wahlperiode fertig gestellt werden. Die im September 2020 erstmals direkt gewählte Verbandsversammlung wird diesen dann beschließen.
Das öffentliche Beteiligungsverfahren für den Entwurf des Regionalplans ist im März beendet worden. Der RVR hat in den letzten Wochen sämtliche Stellungnahmen von Kommunen, Fachbehörden, Wirtschafts- und Handwerkskammern, Landwirtschafts- und Umweltverbänden sowie von betroffenen Bürgern erfasst. Im Ergebnis liegen der Regionalplanung zu dem Planentwurf rund 5.000 Stellungnahmen mit knapp 10.000 einzelnen Hinweisen mit zum Teil sehr differenzierten Einzelargumenten vor.
Neben den zahlreichen Eingaben zu der Entwurfsfassung ist der Personalmangel beim RVR entscheidend für die Anpassung des Zeitplans. Das Land NRW stellte dem Regionalverband Ruhr für die ersten Jahre zunächst acht und bis heute nur 14 Planer für diese Aufgabe sowie die entsprechenden Finanzmittel zur Verfügung. Zum Vergleich: In der Regionalplanungsbehörde Arnsberg arbeiten 22, in Münster 22 und in Düsseldorf 33 Planer.
Zusätzlich haben sich während des Arbeitsprozesses zum Regionalplan Ruhr die landesgesetzlichen Grundlagen durch die zweimalige Änderung des Landesentwicklungsplanes (LEP) entscheidend verändert.
Infos: www.regionalplanung.rvr.ruhr
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr