Nachrichten aus der Metropole Ruhr

30.09.2016, Dortmund, Duisburg, Hagen, Oberhausen, Metropole Ruhr, Bildung, Vermischtes

Initiativkreis Ruhr verleiht vierten TalentAward Ruhr an fünf Bildungsförderer

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die diesjährigen TalentAwards Ruhr gehen nach Dortmund, Duisburg, Hagen, Oberhausen und in den Kreis Wesel. Gestern Abend (29. September) verlieh der Initiativkreis Ruhr die Auszeichnungen für Nachwuchsförderer in der Aus- und Weiterbildung in Essen verliehen.
Preisträger sind Anja Höhle für die Talentförderung im MINT-Bereich am Kinder- und Jugendtechnologiezentrum Dortmund KITZ.do, Jörg Knüfken für sein Engagement an Hauptschulen im Kreis Wesel mit dem Projekt Freischreiber, Cordula Hiller-Kitzmann für das Programm zur Berufs- und Studienorientierung an der Theodor-König-Gesamtschule in Duisburg und Serap Tanis, die in Oberhausen als Mitarbeiterin des Katholischen Jugendwerks "die kurbel" Mütter mit Migrationshintergrund zu Interkulturellen Botschafterinnen qualifiziert. Ein Sonderpreis ging an fünf Hagener Berufskollegs, die gemeinsam den "Hagener Berufsschultag" ins Leben gerufen haben.
Der TalentAward Ruhr ist mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro zur Unterstützung der einzelnen Projekte verbunden. Er wurde zum vierten Mal verliehen. Die Preisverleihung bildete den feierlichen Höhepunkt der TalentTage Ruhr. Mehr als 75 Initiativen, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Kommunen zeigen dabei mit rund 90 Einzel-Veranstaltungen in 20 Städten, wo Talente zu finden sind und wie Nachwuchsförderung dank gezielter Angebote gelingen kann.
Weitere Informationen unter www.talentmetropoleruhr.de

Pressekontakt: Initiativkreis Ruhr, Kommunikation, Christian Icking, Telefon: 0201/8966-660, E-Mail icking@i-r.de

30.09.2016, Metropole Ruhr, Politik, Vermischtes

Betrieb des Flughafens Essen/Mülheim soll bis 2024 weitergeführt werden

Essen (idr). Der Rat der Stadt Essen hat einen schrittweisen Ausstieg aus dem Flughafen Essen/Mülheim an der Ruhr beschlossen. Der Flugbetrieb soll bis 2024 weitergeführt, allerdings unter Einschränkung der Betriebszeiten. Außerdem sollen die Flughafengebühren erhöht und zusätzliche Einnahmen z.B. durch Veranstaltungen auf dem Areal generiert werden. So will die Stadt den jährlichen Fehlbetrag der Flughafengesellschaft reduzieren.
Außerdem beschloss der Rat, bis zum Jahr 2018 gemeinsam mit Mitgesellschafter Mülheim einen Masterplan für den Flughafen zu erstellen.
Im Jahr 2024 würde dann ein Teil des Flughafen-Areals für Wohnbebauung oder Gewerbeansiedlung genutzt. 2034 wäre ein endgültiger Ausstieg möglich.
Infos unter www.essen.de

Pressekontakt: Stadt Essen, Presse- und Kommunikationsamt, Telefon: 0201/88-88012, E-Mail: info@essen.de

30.09.2016, Hagen, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Archäologen entdecken Relikte aus der Eiszeit in der Hagener Blätterhöhle

Hagen (idr). Schon zum Ende der Eiszeit nutzten Menschen die Blätterhöhle in Hagen. Das belegen Funde aus der aktuellen Grabungssaison, die heute präsentiert wurden. in den tieferen Erdschichten des Fundplatzes gruben Archäologen u.a. Reste von Holzkoheln aus, die sich mittels Radiokarbonmethode auf die Zeit um 10.950 von Christus datieren ließen. Die Forscher entdeckten auch eine Geschoss-Spitze, die als Rückenspitze bezeichnet wird. Ihre Form ist typisch für die späte Eiszeit.
Seit nunmehr zehn Jahren erkunden jetzt die Forscher die Blätterhöhle und entdeckten dabei sensationelle Funde, die ihr den Rang eines der wichtigsten Fundplätze für diese Epoche in Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus einbrachte.
Bereits seit zehn Jahren erkunden Wissenschaftler die Blätterhöhle, die mittlerweile als einer der wichtigsten Fundplätze für Relikte aus der Mittel- und Jungsteinzeit in Nordrhein-Westfalen gilt. Nun will das Grabungsteam weitere Fundschichten erschließen.
Die umfangreichen Forschungsarbeiten wurden unterstützt von der Stadt Hagen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den Universitäten Köln, Mainz und Bochum und dem Land NRW.

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Frank Tafertshofer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org; LWL-Archäologie für Westfalen,Katja Burgemeister, Telefon: 0251/591-8921

30.09.2016, Duisburg, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

40. Duisburger Filmwoche zeigt 27 Filme zum Thema "Es ist Zeit"

Duisburg (idr). Die Duisburger Filmwoche feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Vom 7. bis zum 13. November zeigt das Dokumentarfilm-Festival 27 ausgewählte Filme – darunter sechs Uraufführungen und drei Deutsche Erstaufführungen, neun Beiträge aus Österreich und zwei aus der Schweiz. Das Programm steht unter dem Titel "Es ist Zeit". Eröffnet wird die Filmwoche mit einem Blick auf die Geschichte und Zukunft des Kinos. "Cinema Future" von Michael Palm vollzieht eine Geschichte nach und entwirft sie in Richtung Zukunft.
Im Rahmen des Festivals werden fünf Filmpreise vergeben, darunter der mit 6.000 Euro dotiert ARTE-Dokumentarfilmpreis. Eingebunden ist außerdem das Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche doxs!, das in diesem Jahr zum 15. Mal über die Bühne geht.
Infos unter www.duisburger-filmwoche.de

Pressekontakt: Duisburger Filmwoche, c/o VHS Duisburg, Alexander Scholz, Telefon: 0203/283-4171, E-Mail: scholz@duisburger-filmwoche.de

30.09.2016, Bottrop, Metropole Ruhr, Freizeit, Vermischtes

Drei neue Attraktionen im Grusellabyrinth NRW

Bottrop (idr). Das Grusellabyrinth NRW hat seine Fläche verdoppelt. Speziell für Halloween haben die Betreiber des Parks die Fläche auf 6.000 Quadratmeter vergrößert und drei neue Attraktionen speziell für Erwachsene konzipiert. Hierfür wurde eigens ein Geschoss in der alten Waschkaue ausgebaut. Zusätzlich bringen zahlreiche Walking-Acts und Erschrecker die Gäste sieben Wochen lang richtig ins Schwitzen.
Der "Grauenhafte Märchenpfad" zeigt, dass nicht alle Geschichten ein Happy End haben müssen. Hier haben die Bösen gesiegt, Schneewittchen die Zwerge gepfählt und der Hutmacher die Grinsekatze gehäutet. Besucher können hier schonmal nass und dreckig werden. In den realen alten Zechenbereich führt "Schacht 13". In Gruppen von jeweils sechs Personen können die Gäste herausfinden, was genau dort lauert. In der Horror-Escape-Hall "Club X" haben Gruppen mit bis zu 25 Personen nur wenige Minuten Zeit, um einen Ausweg zu finden. Hauptattraktion zu Halloween ist "Im Bann der Finsternis". In 13 Showabschnitten und 3 Labyrinthen werden die Gäste vor knifflige Aufgaben und Herausforderungen gestellt. Der spezielle Halloween-Grusel dauert bis zum 20. November.
Infos: www.grusellabyrinth.de

Pressekontakt: Grusellabyrinth NRW, PR & Marketing, Katharina Gorski, Telefon: 02041/5670670,E-Mail: Katharina.Gorski@grusellabyrinth.de

30.09.2016, Top MR, Essen, Metropole Ruhr, Politik, Sport und Sportpolitik, Wirtschaft

RVR-Verbandsversammlung verabschiedet Resolutionen: Ja zum Stahlstandort Ruhr und zu einer Olympia-Bewerbung

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stellt sich hinter die Stahlbeschäftigen der Metropole Ruhr, die um ihre Jobs bangen. In ihrer heutigen (30. September) Sitzung verabschiedete das Ruhrparlament mit großer Mehrheit folgende Resolution:
"In den vergangenen Wochen haben mehrere Tausend Stahlbeschäftigte in der Metropole Ruhr für den Erhalt der Standorte von ThyssenKrupp Steel Europe in der Region demonstriert. Sie fordern Klarheit über die Zukunft des Unternehmens. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) unterstützt den Protest der Beschäftigten und solidarisiert sich mit ihren Forderungen. Eine Neustrukturierung der Stahl-Sparte des Konzerns darf nicht zur Aufgabe ganzer Standorte und damit zum Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen führen.
Das Ruhrparlament bekennt sich zum Stahlstandort Metropole Ruhr und fordert den Erhalt der Werke im Ruhrgebiet. Von der Bundes- und Landesregierung erwartet die Verbandsversammlung, dass sie sich zu den Stahlstandorten in der Region bekennen und entsprechend agieren."
Außerdem befürwortet die RVR-Verbandsversammlung eine Bewerbung um Olympische Sommerspiele. Eine entsprechende Resolution wurde ebenfalls mit großer Mehrheit verabschiedet: "Die polyzentrale Siedlungsstruktur der Region bietet die Chance auf ökologisch und ökonomisch nachhaltige Spiele einer neuen Form mit einer Sportinfrastruktur, die langfristig genutzt werden kann. Städtebauliche Projekte und solche im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sind eine zusätzliche Chance für die weitere Entwicklung der Metropole Ruhr.
Grundlage für eine Bewerbung ist jedoch die Zustimmung der Menschen zum Beispiel auf Basis eines Referendums gemäß unserer Landesverfassung. Darüber hinaus müssen die Voraussetzungen und Regularien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) geprüft und Gespräche mit Bund und Land geführt werden."
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die Resolutionen finden Sie im Wortlaut unter www.ruhrparlament.de (10. Sitzung der Verbandsversammlung).

Pressekontakt: Regionalverband Ruhr, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

30.09.2016, Rheinberg, Wesel, Politik, Städtebau

Regionalplanänderung soll Voraussetzung für Ruhehafen Ossenberg schaffen

Essen/Rheinberg (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr hat die Entwicklung eines Ruhehafens in Rheinberg in die Wege geleitet. Das Ruhrparlament beschloss in seiner heutigen (30. September) Sitzung, das Verfahren zur 82. Änderung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Düsseldorf (GEP 99) einzuleiten. Die Änderung des Regionalplanes ist erforderlich, um im Rheinabschnitt zwischen Duisburg und Wesel linksrheinisch auf dem Gebiet der Stadt Rheinberg einen Hafen für die Ruhezeiten der Güterbinnenschifffahrt zu entwickeln.
Der Niederrhein gehört zu den meist befahrenen Wasserstraßen Europas mit mehr als 100.000 Schiffsbewegungen pro Jahr. 60 Prozent der Güterschiffe fahren nicht im 24-Stunden-Betrieb, somit müssen Binnenschiffer gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten außerhalb der Fahrt einhalten. Das Liegen im Strom ist ein zunehmendes Sicherheitsrisiko. Ruhender und durchfahrender Verkehr sind daher zwingend zu trennen.
Geplant sind zwei Ruhehäfen: "Niedermörmter" bei Rees und "Ossenberg" bei Rheinberg. Bei der Standortauswahl lag besonderes Augenmerk darauf, keine neuen Gewässer zu schaffen, sondern Gewässer mit bereits bestehendem Rheinanschluss zu nutzen.
Im Zuge des Regionalplan-Änderungsverfahrens findet eine umfangreiche Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Hierfür werden die Verfahrensunterlagen bei der Kreisverwaltung Wesel in Wesel und dem Regionalverband Ruhr in Essen öffentlich ausgelegt. Die Verfahrensunterlagen und nähere Informationen zu den Öffnungszeiten der Auslegungsorte sowie zu den Beteiligungsfristen stehen im Internet unter www.regionalplanung.metropoleruhr.de .

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

30.09.2016, Bottrop, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Quitten und Kräuter-Exkursion

Bottrop-Kirchhellen (idr). Quitten und Kräuter stehen nächstes Wochenende im Mittelpunkt zweier Naturführungen, zu denen der Regionalverband Ruhr (RVR) in sein RVR-Waldkompetenzzentrum Heidhof nach Bottrop-Kirchhellen einlädt.
Los geht es am Samstag, 8. Oktober, 10 bis 14 Uhr, mit Quitten, die fast vergessenen Früchte. Zusammen mit Werner Gahlen stellen die Teilnehmer ein Menü aus den Früchten her und verspeisen es gemeinsam.
Am Sonntag, 9. Oktober, 10 bis 13 Uhr, erfahren Naturliebhaber alles über Kräuter und das Immunsystem. Im praktischen Teil werden mit bestimmten Kräutern alte Hausmittel hergestellt. Dafür sollten Etiketten mitgebracht werden.
Eine Anmeldung beider Veranstaltungen ist erforderlich unter 02045/7363 oder krautundhonig@gmx.de. Treffpunkt ist das Waldkompetenzzentrum Der Heidhof, Zum Heidhof 25, in Bottrop-Kirchhellen. Erwachsene zahlen sechs, Kinder vier Euro. Hinzu kommt eine Kostenumlage von maximal 16 bzw. zehn Euro.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR, Werner Gahlen, Telefon: 02045/7363, E-Mail: krautundhonig@gmx.de

30.09.2016, Oberhausen, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Vortrag über Bienen am RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst

Oberhausen (idr). "Was Sie schon immer über Bienen wissen wollten...", ist der Titel eines Vortrags, den Heinz Depping, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Oberhausen, am Sonntag, 9. Oktober, hält. Treffpunkt ist der Lehrbienenstand im Gehölzgarten Ripshorst, Ripshorster Str. 306 in Oberhausen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und ist kostenlos.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: Heinz Depping, Telefon: 0208/861858

29.09.2016, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet ist gesunken

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Von der Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt profitiert auch das Ruhrgebiet. Im September waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 5.892 Menschen oder 2,3 Prozent weniger arbeitslos als im Monat zuvor. Insgesamt waren 252.703 Menschen in der Region (ohne Arbeitsamtsbezirk Wesel) ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 10,6 (August 2016: 10,9 Prozent, September 2015: 10,8 Prozent).
Landesweit waren 713.706 Personen arbeitslos gemeldet, 19.482 Menschen weniger als einen Monat zuvor und 17.269 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die NRW-Arbeitslosenquote liegt bei 7,6 Prozent (August 2016: 7,8 Prozent, September 2015: 7,8 Prozent). Die Arbeitsmarktexperten erwarten, dass die Belebung am Arbeitsmarkt auch im Oktober und bis in den November zu einem Abbau der Arbeitslosigkeit führt.
Infos unter www.arbeitsagentur.de

Pressekontakt: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Stabsstelle Presse und Marketing, Heike Börries,Telefon: 0211/4306-176, E-Mail: Heike.Börries@arbeitsagentur.de