Nachrichten aus der Metropole Ruhr

22.03.2017, Dortmund, Metropole Ruhr, Kulturelles

Dortmunder Museen kooperieren für Schau zum Essen außer Haus

Dortmund (idr). Drei Dortmunder Museen machen gemeinsame Sache: Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte, das Brauerei-Museum und das Hoesch-Museum starten zusammen das Ausstellungsprojekt "Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß". Im Mittelpunkt steht das "Essen to go", seine Bedeutung und Entwicklung während der letzten 150 Jahre. Die erste Schau startet am 2. April im Hoesch-Museum. Sie nimmt die Verpflegung der "Hoeschianer" in den Blick - vom mitgebrachten Essen im Henkelmann seit den 1870er Jahren über die ersten Speisehallen bis hin zu den Kantinen der Gegenwart. Die beiden anderen Ausstellungen starten am 23. April.
Infos unter www.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: Katrin.Pinetzki@stadtdo.de

22.03.2017, Metropole Ruhr, Bildung

Mehr Schüler im Ruhrgebiet besuchen eine Privatschule

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Schüler in der Metropole Ruhr, die an privaten Ersatzschulen unterrichtet werden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Im Schuljahr 2016/2017 besuchten insgesamt 27.023 Kinder und Jugendliche Schulen privater Träger. Zum Vergleich: 1995/95 waren es 23.289. Das geht aus einer Statistik des Landesamtes IT.NRW hervor. Den höchsten Anteil halten Waldorfschulen und private Gymnasien.
Landesweit besucht jeder zwölfte Schüler eine private Bildungseinrichtung, das sind 8,4 Prozent aller 1,9 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs).
Infos unter www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon 0211/9449-2521, E-Mail pressestelle@it.nrw.de

22.03.2017, Medizin, Essen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

wmr kürt innovative Ideen für die Medizinwirtschaft beim Innovation Day auf Zollverein

Essen/Metropole Ruhr (idr). Der "Innovation Call 2017" geht ins Finale. Am 3. April präsentieren die zehn nominierten Start-ups beim Innovation Day im Sanaa-Gebäude auf dem Weltkulturerbe Zollverein in Essen ihre Produktentwicklungen. Die jungen Unternehmen der Medizinwirtschaft waren zuvor von einer Jury ausgewählt worden, um ihre eingereichten Ideen umzusetzen. Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Unternehmern aus der Gesundheitswirtschaft, die sie als Mentoren begleiten.
Durchgeführt wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) im Rahmen ihres Projekts Innovationsraum.Ruhr. 41 Bewerbungen waren für den mit 10.000 Euro dotierten Wettbewerb eingangen. Studierende/Absolventen, Start-ups und Unternehmen aus den Kreativbranchen Architektur, Design und Software/Games in ganz Deutschland waren eingeladen, ihre Ideen für die Medizinwirtschaft einzureichen. Unter den zehn ausgewählten Ideen sind innovative Vorschläge wie eine sprechende Unterschenkelprothese, ein elektrischer Rollator und ein mobiler Regenschutz für Rollstuhlfahrer.
Informationen unter www.innovationsraum.ruhr

Pressekontakt: wmr, Gregor Boldt, Telefon: 0201/632488-24, E-Mail: boldt@business.metropoleruhr.de

22.03.2017, Duisburg, Metropole Ruhr, Vermischtes

Tasmanische Teufel ziehen in den Duisburger Zoo

Duisburg (idr). Als einziger zoologischer Garten in Deutschland beheimatet der Duisburger Zoo seit dieser Woche wieder Tasmanische Beutelteufel. Das letzte Tier dieser Art war vor 33 Jahren am Kaiserberg zu sehen. Für die beiden Neuzugänge aus Kopenhagen hat der Zoo eine neue Australien-Anlage gestaltet. Cam und Currle stehen zwei Außengehege mit Klettermöglichkeiten, Ausgucken, Badeteichen und beheizter Schlafhöhle sowie Innenstallungen zur Verfügung. Morgen (23. März) wird die Anlage offiziell eröffnet.
Der Tasmanische Teufel oder Beutelteufel zählt zu den bekanntesten aber auch seltensten Tierarten des australischen Kontinents. Außerhalb Australiens sind Beutelteufel nur in wenigen, ausgewählten Zoologischen Gärten zu sehen.
Infos unter www.zoo-duisburg.de

Pressekontakt: Zoo Duisburg, Volker Grün, Telefon: 0203/30559-43, E-Mail: gruen@zoo-duisburg.de

22.03.2017, Medizin, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Bochumer Forscher entdecken Muskelkrankheit

Bochum (idr). Bochumer Mediziner haben eine neue, seltene Muskelkrankheit entdeckt. Patienten, die von der muskulären BICD2-Krankheit betroffen sind, leiden an Muskelschwäche in den Beinen, einem unsicheren Gang und der ständigen Gefahr zu stolpern. Ursache für die vererbbare Erkrankung ist ein Defekt im Gen BICD2. Das kann zu Veränderungen in der Skelettmuskulatur oder im Nervensystem führen, manchmal auch zu beidem.
Wie der Gendefekt diese vielfältigen Veränderungen auslöst, wollen die Bochumer Wissenschaftler in Zukunft erforschen. Zudem entwickeln sie einen Diagnoseschlüssel für Kliniker.
Infos unter www.uv.rub.de

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät, Dr. Andreas Unger, Telefon: 0234/32-29120, E-Mail: unger.andreas@rub.de; Universitätsklinikum Bergmannsheil, Neurologische Klinik, Prof. Dr. Matthias Vorgerd, Telefon: 302-6810, E-Mail: matthias.vorgerd@rub.de

21.03.2017, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Kulturelles, Tourismus

ExtraSchicht mit zwei neuen Spielorten

Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr ist am 24. Juni wieder nachtaktiv. Rund 200.000 Besucher werden zur 17. Ausgabe der ExtraSchicht erwartet. Sie können sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Shows, Performances, Konzerten und Führungen freuen. 45 Spielorte in 21 Städten machen mit, darunter zwei neue: das Künstlerhaus in Dortmund und die Maschinenhalle Pattberg in Moers. Nach einer kleinen Pause ist auch das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten zurück.
Das Künstlerhaus in Dortmund ist seit mehr als 30 Jahren in einer alten Waschkaue untergebracht. Es beherbergt Wohnungen und Ateliers für ortsansässige und Gastkünstler und bietet ein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm. Beim ExtraSchicht-Debüt wird dort eine Fotoausstellung präsentiert. Die denkmalgeschützte Maschinenhalle Pattberg ist in Sachen Kultur ein Newcomer: Im vergangenen Jahr zog mit dem Festival "Last Exit Moers" neues Leben in den Industriebau ein. Die Besucher der ExtraSchicht können mit Hilfe einer interaktiven Lichtinstallation ihre Umgebung nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Das CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten lockt bei der Nacht der Industriekultur mit Führungen, Kunstausstellungen, Live-Musik und einer Lasershow.
Der Kartenverkauf für die ExtraSchicht läuft. Bis zum 8. Mai gibt’s das Ticket mit Frühbucher-Rabatt für zwölf Euro (statt 20 Euro an der Tageskasse).
Veranstalter der ExtraSchicht ist die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) mit Unterstützung der Projektpartner Regionalverband Ruhr (RVR), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Emschergenossenschaft.
Infos und Karten: www.extraschicht.de und www.extraschicht.de/tickets

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de

21.03.2017, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus

Flughafen Dortmund mit mehr Zielen in der Sommersaison

Dortmund (idr). Wenn am 26. März der Sommerflugplan am Dortmunder Flughafen in Kraft tritt, können Passagiere unter 33 Zielen in Europa und der Türkei wählen. Im Vergleich zur letztjährigen Saison sind damit drei Flughäfen mehr im Programm.
Neu sind die Flugverbindungen mit der ungarischen Airline Wizz Air nach Varna an der Schwarzmeerküste und zweimal wöchentlich Flüge mit Ryanair nach Thessaloniki in Griechenland. Außerdem bietet Wizz Air Flüge vom Dortmund nach Niš in Serbien und nach Kutaissi in Georgien an. Dafür fällt Warschau als Ziel weg. Grund ist die geringe Nachfrage.
Insgesamt sieben Airlines werden während der Sommermonate vom Flughafen Dortmund abheben.

Pressekontakt: Flughafen Dortmund, Annika Neumann, Telefon: 0231/9213-518, E-Mail: annika.neumann@dortmund-airport.de

21.03.2017, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Giuseppe Verdis Oper "Otello" feiert am 26. März, 18 Uhr, Premiere im Opernhaus Dortmund. In Regie von Intendant Jens-Daniel Herzog und unter musikalischer Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz sind Tenor Lance Ryan als Otello und Sopranistin Emily Newton als Desdemona zu sehen. Herzog sieht in dem Titelhelden den Fremden, den eine Gesellschaft braucht, wenn sie in Schwierigkeiten gerät und jemand die Drecksarbeit machen muss. Er wird erst zum Helden gemacht, um später umso grausamer wieder aus seiner Höhe herabzustürzen.
Infos: www.theaterdo.de
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"The vital unrest" - das ist die Kraft, die alles in Bewegung hält, die Quelle aller Kreativität. Woher kommt diese Kraft? Was entzündet sie? Diesen Fragen geht Bridget Breiner in ihrem neuen zweiteiligen Ballettabend am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier nach. Die Ballettdirektorin entwickelt die Choreografie aus der sogenannte Orgelsinfonie c-Moll von Camille Saint-Saëns und der speziell für diesen Ballettabend geschriebenen "Response" des lettischen Komponisten Georgs Pelēcis. Premiere ist am 25. März, 19.30 Uhr, im Großen Haus.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Die New York Philharmonic - eines von Amerikas Big Five-Orchestern - gastiert am 26. März, 17 Uhr, in der Philharmonie Essen. Unter Leitung seines aktuellen und demnächst scheidenden Musikdirektors Alan Gilbert spielen die Musiker Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 G-Dur und Béla Bartóks "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta". Als Solistin tritt Sopranistin Christina Landshamer auf.
Infos: www.philharmonie-essen.de.
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"Humboldt dankt, Adenauer dementiert" - unter diesem Titel zeigt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vom 25. März bis 8. Oktober erstmals bedeutende Schriftstücke aus dem Bestand des Historischen Archivs Krupp. 44 historische Dokumente sind in der Villa Hügel zu sehen - darunter ein Dankesschreiben des Forschers und Entdeckers Alexander von Humboldt für erhaltene Geburtstagsgrüße sowie ein Brief Kaiser Wilhelms II. an die erst 16-jährige Konzernerbin Bertha Krupp. Die Dokumente spiegeln den Wandel der Kulturtechnik des Schreibens in zwei Jahrhunderten wider.
Infos: www.villahuegel.de
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Basteln, Bauen, Erfinden, Experimentieren und Upcyceln: Beim Kreativ-Festival Maker Faire am 25. und 26. März in der DASA in Dortmund zeigen mehr als 60 Teams, was Garagen, Werkzeugkisten und Haushaltszubehör so hergeben. Tüftler und Bastler begeistern Kinder und Erwachsene auf eine kreative und spielerische Weise für Wissenschaft, Technik und Werken. Dazu gibt's ein Workshop-Programm: Besucher können einen Hamster programmieren, ein Flackerkerzenlicht bauen und Bauklötzen das Laufen lehren.
Infos: www.makerfaire-ruhr.com
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"Listening Session" heißt eine neue Gesprächs- und Clubreihe, die den Fokus auf interkulturelle Pop- und Clubmusik richtet. Bei der Auftaktveranstaltung "Off the Record" am 24. März, 20.30 Uhr, in der Bar "Goldkante" in Bochum dreht sich alles um musikalische Szenen des arabischen Sprachraums und die zeitgenössischen Praxis des Schallplattensammelns. Jannis Stürtz (Habibi Funk, Berlin) hat auf seinen Reisen durch Nord-Afrika und den mittleren Osten seltene Aufnahmen aus Jazz, Funk, traditioneller und Disco-Musik ausgegraben, und Ernesto Chahoud (Beirut Groove Collective) stellt psychedelische libanesische und armenische Musik der 70er Jahre vor. Auf dem Programm stehen Gespräche und DJ-Sets. Die "Listening Session" wird präsentiert vom Programm Interkultur Ruhr von Regionalverband Ruhr (RVR) und Land NRW sowie von Cómeme Records.
Infos: www.interkultur.ruhr

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

21.03.2017, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Fachhochschulen vereinbaren Strategie für den Innovationstransfer im Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Drei Fachhochschulen in der Metropole Ruhr machen sich für eine schnellere Umsetzung von Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft stark. Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, die Fachhochschule Dortmund und die Hochschule Bochum haben unter dem Titel "innogage.ruhr - Working in Transfer" eine Strategie für den Wissens- und Technologietransfer vereinbart.
Die Arbeit der drei Hochschulen orientiert sich inhaltlich an den fünf Bereichen Energiesysteme, gesellschaftlicher Wandel, Mobilitätssysteme, Quartiersentwicklung sowie Informations- und Kommunikationssysteme. Geplant sind u.a. regelmäßige Unternehmensbefragungen, aktives Innovationsscouting, eine transferorientierte Organisations- und Personalentwicklung, ein gemeinsames Innovationszentrum und neue Veranstaltungsformate. Mit ihrem Konzept bewerben sich die Hochschulen um eine Förderung aus dem Programm "Innovative Hochschule".
Infos: www.innogage.ruhr

Pressekontakt: Westfälische Hochschule, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Telefon: 0209/9596-461, E-Mail: praesident@w-hs.de; Fachhochschule Dortmund, Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Telefon: 0231/ 9112-100, E-Mail: rektor@fh-dortmund.de; Hochschule Bochum, Prof. Dr. Jürgen Bock, Telefon: 0234/32-10000, E-Mail: juergen.bock@hs-bochum.de

21.03.2017, Metropole Ruhr, Kulturelles

Starlight Express fährt für Sondervorführung in der englischen Version durch Bochum

Bochum (idr). Fast 30 Jahre rollt der Starlight Express durch Bochum. Am 28. März ist das Rollschuh-Musical erstmalig in der englischen Originalfassung von Andrew Lloyd Webber zu erleben. Für die Sonderaufführung mussten einige Szenen, die exklusiv für die Bochumer Inszenierung geschrieben wurden, neu übersetzt und an die Musik angepasst werden. Auch bei der Choreografie musste einiges geändert werden, damit die Bewegungen zu den teilweise stark von der deutschen Version abweichenden englischen Texten passen.
Infos: www.starlight-express.de

Pressekontakt: Starlight Express, Julia Benkel-Teubner, Friederike Gerwe, Telefon: 0234/5060-260, -240, E-Mail: j.benkel-teubner@starlight-express.de, f.gerwe@starlight-express.de