Nachrichten aus der Metropole Ruhr

29.06.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Schauspiel Dortmund weicht während Theaterumbau in früheren BVB-Fanshop aus

Dortmund (idr). Das Theater Dortmund erhält für die Zeit des Werkstattumbaus eine Außenspielstätte im ehemaligen BVB-Megastore in Dortmund-Hörde. Der Rat der Stadt Dortmund hat jetzt die Finanzierung der Mehrkosten in Höhe von rund 766.000 Euro genehmigt.
Das Schauspiel hatte den Ort vorgeschlagen und wird für die bisher noch offenen Monate der kommenden Spielzeit weitere Premieren und Projekte planen. Der neue Spielplan wird Anfang der kommenden Saison vorgestellt. Die letzte Vorstellung im Schauspielhaus wird am 31. Januar 2016 stattfinden. Zuvor wird der Megastore am 11. Dezember 2015 feierlich eröffnet.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Michael Meinders, Telefon: 0231/50-22745, E-Mail: mmeinders@stadtdo.de

29.06.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Kohlekahn bringt Kino und Kunst ins Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). "Feuer und Stahl" verbinden die Großregion Saarland, Lothringen und Luxemburg mit dem Rheinland und der Metropole Ruhr. Daher schickt das Saarländische Filmbüro den Kohlekahn "Maria Helena" noch bis zum 14. Juli auf Tour entlang der alten Kohlerouten bis ins Ruhrgebiet. Im Gepäck hat das Schiff Kurzfilme, Spielfilme, Dokumentarfilme, Open-Air-Kino, Video- und Klanginstallationen. Lesungen, Vorträge, Diskussionen und Musik bilden den Rahmen des Programms.
Die "Maria Helena" macht u.a. Station in Duisburg (7. und 8. Juli), Oberhausen (9. und 10. Juli), Recklinghausen (11. und 12. Juli). Die Finaletappe endet in Dortmund (13. und 14. Juli).
Infos: www.feuer-und-stahl.de

Pressekontakt: Kontakte für Kultur, Claudia Holthausen, Telefon: 02162/961540, E-Mail: c@holthausen-kfk.de

29.06.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Duisburger Akzente 2016 stehen im Zeichen des Hafengeburtstages

Duisburg (idr). Unter dem Motto "Nah und Fern" widmen die Duisburger Akzente 2016 sich dem Ruhrorter Hafen, dessen Bau vor 300 Jahren beschlossen wurde. Das Jubiläum bietet dem spartenübergreifenden Festival vom 26. Februar bis 13. März zahlreiche Ansatzpunkte zu wirtschafts-, heimat- und sozialgeschichtlichen Rückblicken und Debatten. Das Hafenbecken, Lagerflächen und Anleger sollen in die Veranstaltungen miteinbezogen werden.
Infos: www.duisburger-akzente.de

Pressekontakt: Duisburg Marketing, Gerd Bracht, Telefon: 0203/3052562, E-Mail: Gerd.Bracht@duisburg-marketing.de

29.06.2015, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus

Neuer Ruhrgebiet-Reiseführer "für die Hosentasche"

Frankfurt/Metropole Ruhr (idr). Klein, aber informativ: In den S. Fischer Verlagen ist jetzt "Der Ruhrpott für die Hosentasche" erschienen. Autor Carsten Uekötter, bekennender Fan der Metropole Ruhr, hat die kompakte Regionenbeschreibung verfasst. In fünf Kapiteln schildert er, was die Region z.B. in den Bereich Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Freizeit besonders macht. Harte Fakten zu Hochschulen, Arbeitsmarkt und Bevölkerungsentwicklung werden ergänzt durch zahlreiche Ausflugs- und Freizeittipps. Auch eine kleine Einführung in den Ruhrdialekt fehlt nicht.
Infos: www.fischerverlage.de

Pressekontakt: S. Fischer Verlage, Milena Kahlcke, Telefon: 069/6062-452, E-Mail: milena.kahlcke@fischerverlage.de

29.06.2015, Soziales, Essen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Kind und Job - so geht's auch in der Ferienzeit / Neues Angebot des RVR zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Essen (idr). Kindergarten und Schulbetreuung machen Sommerpause, die Tagesmutter ist krank - Szenarien, die berufstätigen Eltern schnell den Schweiß auf die Stirn treiben. Wenn die Betreuung ausfällt, ist meist ihr Organisationstalent gefragt. Ebenso wie die Flexibilität und die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers. Beschäftigte des Regionalverbandes Ruhr (RVR) können auf diverse Angebote zurückgreifen. Über seine Gleichstellungsstelle unterstützt der Verband sie in allen Fragestellungen und Problemfällen in Sachen Familie.
Das neueste Angebot: ein Eltern-Kind-Büro. Der Raum im Gebäude der Kronprinzenstraße 6 bietet einen komplett eingerichteten Arbeitsplatz für die "Großen": Schreibtisch, Telefon und PC. Für die "Kleinen" gibt es ein Schaukelpferd, Spiele und Bücher. Hier kann sich der Nachwuchs beschäftigen, während Mama oder Papa Arbeit erledigen. Auch eine Wickelmöglichkeit ist vorhanden. Das Büro steht allen Beschäftigten für kurzfristige Betreuungsnotfälle zur Verfügung. Sie reservieren den Raum telefonisch bei der Gleichstellungsstelle und können dann ihr Kind mit zur Arbeit bringen. Das Büro hat sich bereits während des Kita-Streiks bewährt.
Für RVR-Mitarbeiterin Pascale Kähne ist das Angebot ein echtes Plus in Sachen Familienfreundlichkeit. "Der Raum gibt mir eine große Flexibilität", so die Mutter einer zweieinhalbjährigen Tochter. "Wenn ich mit der Kleinen z.B. einen Arzttermin habe und sie danach nicht mehr in die Tagesbetreuung bringen kann, nehme ich sie mit zum RVR." Ihre Tochter habe den Raum sofort in Beschlag genommen, während sie in Sichtweite arbeiten konnte. "Es gibt so vielfältige Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten, dass sie hellauf begeistert war." Mama war mit dem Hinweis "Du arbeiten!" schnell entlassen. Rund fünf Stunden habe sie so schon überbrücken können.
Nicht immer sind es spontane Problemstellungen, mit denen Beschäftigte Rat und Hilfe bei der Gleichstellungstelle suchen. So wie jetzt in den Sommerferien: Sechs freie Wochen, die für Kinder eine Lust, für berufstätige Eltern oft eine Last sind. Über ihren Partner BUK Familienbewusstes Personalmanagemant GmbH bietet der RVR Ferienprogramme für schulpflichtige Kinder an. In zahlreichen Städten können über die BUK Mitmach-Zirkusse, Übernachtungscamps, Sprachkurse oder auch Reisen gebucht werden. Oft kooperiert die BUK dafür mit Vereinen und Initiativen vor Ort.
Im Auftrag des RVR vermittelt die Gesellschaft aber auch langfristige Betreuungen, hilft bei der Suche nach Kindergartenplätzen oder Tagesmüttern oder unterstützt Eltern bei Fragen zu Mutterschutz oder Elterngeld. Kurzfristige Lösungen werden z.B. für Dienstreisen oder Krankheitszeiten angeboten. Auch Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen finden hier Rat und Hilfe. Die Kosten für die Beratungsleistungen übernimmt der RVR, individuelle Betreuungen oder Angebote zahlen die Auftraggeber.
Dreh- und Angelpunkt für alle Fragen der RVR-Beschäftigten rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Betreuung und Pflege ist die Gleichstellungsstelle des Regionalverbandes Ruhr. Sie betreut das Eltern-Kind-Büro, vermittelt Ansprechpartner für individuelle Fragestellungen und berät zu den flexiblen Arbeitszeitmodellen des RVR. "Der RVR ist sich seiner Verantwortung als Arbeitgeber bewusst", sagt die Gleichstellungsbeauftragte Gudrun Kemmler-Lehr. "Ich denke, die Vielzahl der Angebote spricht für sich. Als Arbeitgeber ist der RVR damit sehr attraktiv, denn er bietet viele Möglichkeiten für Beschäftigte, in allen Lebensphasen die Balance zwischen Familie und Beruf zu finden. Sowohl das Eltern-Kind-Büro als auch die Beratungen zu Familienfragen werden hier sehr gut angenommen."
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Sie können sich gern vor Ort ein Bild vom neuen Eltern-Kind-Büro machen und mit einer Mutter über ihre Erfahrungen mit dem Service des RVR sprechen. Kontaktieren Sie uns unter E-Mail: pressestelle@rvr-online.de.
Fotos vom Eltern-Kind-Büro können Sie unter presse.metropoleruhr.de downloaden.

Pressekontakt: Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de, Gudrun Kemmler-Lehr, Telefon: -373, E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@rvr-online.de

26.06.2015, Top MR, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus, Wirtschaft

Tourismus in der Metropole Ruhr wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor

Oberhausen (idr). Rund 5,5 Milliarden Euro Gesamtbruttoumsatz bringt der Tourismus der Metropole Ruhr. Er ist damit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Das ist eines der aktuellen Marktforschungsergebnisse der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und des IMT - Instituts für Management und Tourismus. Heute wurden die neuen Zahlen vorgestellt.
172 Millionen Tage verbrachten Besucher 2014 im Ruhrgebiet und gaben dabei durchschnittlich 32 Euro pro Person und Tag aus. 75 Prozent der geschätzten Bruttoumsätze (rund 4,2 Milliarden Euro) entfallen auf die 145 Millionen Tagestouristen. Vor allem für die Freizeiteinrichtungen, Gastronomie, Einzelhandel und Kulturbetriebe spielen Tagesgäste eine wichtige Rolle. Über alle Tourismussegmente profitierten insbesondere der Einzelhandel mit 45 Prozent und das Gastgewerbe mit 32 Prozent.
Legt man die Wertschöpfung aus dem Tourismus auf Arbeitsverhältnisse um, so ergibt sich für 2014 ein Beschäftigungsäquivalent von über 114.000 Personen, deren Einkommen direkt oder indirekt vom Tourismus im Ruhrgebiet abhängig ist.
Laut Qualitätsmonitor sind die Urlaubsgäste aus dem In- und Ausland sehr zufrieden mit dem Aufenthalt im Ruhrgebiet. So liegt die Gesamtbewertung bei 1,6 und damit höher als im NRW-Durchschnitt (1,8). Gegenüber der Befragung von 2010 haben sich die Qualitätseinschätzungen in allen Bereichen, z.B. Unterkunft, Gastronomie, Preis-Leistungsverhältnis, verbessert.
Infos: www.ruhr-tourismus.de

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959-111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de

26.06.2015, Soziales, Metropole Ruhr

Mehr Empfänger von Asylbewerberleistungen im Ruhrgebiet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Zahl der Menschen in der Metropole Ruhr, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, stieg im vergangenen Jahr um mehr als 44 Prozent auf 24.581. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit. Am höchsten war die Zuwachsrate mit 81,5 Prozent im Kreis Recklinghausen, wo 2014 auch die meisten Empfänger von Asylbewerberleistungen (3.655) lebten.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2521, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

26.06.2015, Soziales, Metropole Ruhr

Stadt Essen plant Verlagerung der Trinkerszene

Essen (idr). Die Stadt Essen will den Treffpunkt der Trinkerszene auf dem Willy-Brandt-Platz auflösen. Dafür wurde ein Drei-Säulen-Modell - Hilfsangebote, Sanitäranlagen und ordnungsrechtliche Maßnahmen - entwickelt, das die Verwaltung heute vorstellte.
Bereits nach den Sommerferien soll die Betreuung der Szene durch Streetworker intensiviert werden. Dafür werden eineinhalb neue Stellen geschaffen. Künftig werden Trinker auf einem knapp 100 Quadratmeter großen Platz an der Hollestraße am Bahnhof geduldet. Dort soll dann auch ein öffentliches Urinal gebaut werden. Letzte Stufe ist ein Trinkverbot auf dem Willy-Brandt-Platz als ordnungsrechtliches Instrument. Dieses soll temporär umgesetzt werden, wenn die anderen Maßnahmen nicht greifen.

Pressekontakt: Stadt Essen, Stefan Schulze, Telefon: 0201/88-88018, E-Mail: Stefan.Schulze@presseamt.essen.de

26.06.2015, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Dortmunder Chess-Meeting mit internationaler Schach-Elite

Dortmund (idr). 140 Jahren nach Gründung des ersten heute noch existierenden Schachclubs in Dortmund gegründet. Ganz im Zeichen dieses Jubiläums steht das 43. Sparkassen Chess-Meeting, das morgen (27. Juni) im Orchesterzentrum NRW startet. Bis zum 5. Juli spielen Großmeister aus aller Welt in Dortmund. Mit dabei ist der Russe Wladimir Kramnik, der bereits zehnmal das Chess-Meeting gewinnen konnte. Zu den weiteren Könnern am Brett zählen u.a. Fabiano Caruana (Italien), der zum vierten Mal in Dortmund an den Start geht, die 21-jährige Hou Yifan, dreifache Schachweltmeisterin aus China sowie Arkadij Naiditsch (Deutschland), seit Jahren die Nummer eins der deutschen Rangliste.
Infos: www.sparkassen-chess-meeting.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Michael Meinders, Telefon: 0231/50-22745, E-Mail: mmeinders@stadtdo.de

26.06.2015, Metropole Ruhr, Bildung, Wissenschaft und Forschung

Universitätsallianz Ruhr will noch mehr Kooperation

Metropole Ruhr (idr). Die Hochschulen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) - Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund und Universität Duisburg-Essen - wollen ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre weiter vertiefen. Demnächst sollen weitere hochschulübergreifende Lehr- und Forschungsverbünde entstehen. Der UA Ruhr-Forschungsrat prüft derzeit, welche Forschungsschwerpunkte sich dafür eignen. Darüber hinaus sind kooperative Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche in Vorbereitung. Ziel ist es, die Universitätsallianz Ruhr als exzellenten Standort in der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft zu etablieren.
Infos: www.uaruhr.de

Pressekontakt: Universitätsallianz Ruhr, Dr. Hans Stallmann, Telefon: 034/32-27892, E-Mail: hans.stallmann@uaruhr.de