Nachrichten aus der Metropole Ruhr

19.10.2018, Hamm, Metropole Ruhr, Kulturelles

Gustav-Lübcke-Museum Hamm erklärt den "Mythos Germanien"

Hamm (idr). Dem "Mythos Germanien" widmet sich das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm mit einer Ausstellung vom 28. Oktober bis zum 14. Juli 2019. Im Mittelpunkt steht dabei das Bild des typischen Germanen, das durch die Nationalsozialisten vermittelt und instrumentalisiert wurde. Groß, blond, blauäugig und stark sollte er sein, so transportierte es auch der Unterricht während der NS-Zeit. Mit diesem Stereotyp wurden auch weitere ideologische Botschaften verbunden.
Im Zentrum der Ausstellung stehen Schulwandbilder und -karten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den Unterricht prägten. Darüber hinaus soll anhand aktueller Schulbücher und Medien gezeigt werden, wie dieses verzerrte und konstruierte Geschichtsbild teilweise noch heute nachwirkt.
Infos unter www.museum-hamm.de

Pressekontakt: Gustav-Lübcke-Museum, Susanne Birker, Telefon: 02381/17-5704, E-Mail: Susanne.Birker@Stadt.Hamm.de

19.10.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

TU Dortmund hat mehr Professorinnen

Berlin/Metropole Ruhr (idr). An der TU Dortmund lehren mehr Professorinnen, als die Mitte der Woche veröffentlichte Studie der WBS Gruppe angab. Laut TU Dortmund liegt der Frauenanteil unter den Lehrenden bei 26 Prozent. 79 Professorinnen und 224 Professoren weist die Personalstatistik der Hochschule aus. Die WBS-Studie war auf einen weiblichen Anteil von nur 20,68 gekommen.
Die Studie hatte ermittelt, dass der durchschnittliche Anteil von Professorinnen bundesweit bei 23 Prozent liegt.
Infos unter www.wbs-gruppe.de

Pressekontakt: Technische Universität Dortmund, Referat Hochschulkommunikation, Eva Prost, Telefon: 0231/755-2535, E-Mail: eva.prost@tu-dortmund.de; Tonka PR, Pascale Bastian, Telefon: 030/403647-608, E-Mail: pascale.bastian@tonka-pr.com

19.10.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Festival "Innovative Citizen" macht Gäste zu "Makern"

Dortmund (idr). Selber machen, Technik smart und kritisch einsetzen und sich mit anderen "Machern" austauschen - das sind Ziele des Innovation Citizen Festivals. In diesem Jahr feiert das Festival für eine demokratischere Technik seinen fünften Geburtstag. Vom 26. bis zum 28. Oktober öffnet es in Dortmund seine Pforten.
In Vorträgen, Gesprächen und Workshops geht es im Dortmunder U und im Union-Gewerbehof Dortmund um die Möglichkeiten und Chancen moderner Technik und wie man sie verantwortungsbewusst einsetzt. Themen sind z.B. "Food+Farming", "Digitale Fertigung" und "Textiles".
Innovative Citizen ist eine gemeinsame Initiative des Fraunhofer-Instituts Umsicht, des Dortmunder U und der Folkwang Universität der Künste. Ein internationaler Ableger fand bereits im September in Saragossa statt.
Infos unter www.innovative-citizen.de

Pressekontakt: Fraunhofer Umsicht, Julia Krayer, E-Mail: julia.krayer@umsicht.fraunhofer.de, Patrick Jaruschowitz, E-Mail: patrick.jaruschowitz@umsicht.fraunhofer.de

19.10.2018, Hagen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Kurzfilmfestival "Eat My Shorts" holt prominente Jury nach Hagen

Hagen (idr). Kurz und knackig geht es beim 6. Hagener Kurzfilmfestival "Eat My Shorts" vom 8. bis zum 10. November zu. Im Hagener CineStar Kino flimmern am Festival-Freitag sechs nominierte Kurzfilme über die Leinwand, unter denen die Jury die Trophäe "Adam" vergibt. Dem prominent besetzten Gremium gehören u.a. die Schauspieler Jochen Nickel, Judy Winter, Claude-Oliver Rudolph, Horst Janson und Katja Woywood an. Der erste Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.
Den Eröffnungsabend bestreitet der österreichische Regisseur Karl-Martin Pold mit seiner Road Movie-Doku "Sie nannten ihn Spencer". Der Streifen war bereits 2017 beim Münchner Filmfest zu sehen.
Infos unter www.eatmyshorts-festival.de

Pressekontakt: Oliver M. Klamke, Telefon: 0202/515568-96, mobil: 0178/2950301, E-Mail: klamke@omk.de

19.10.2018, Medizin, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

2,6 Millionen Euro für forschende Ärzte an der Uni Duisburg-Essen

Essen (idr). Aus der Praxis in die Forschung: An der Medizinischen Fakultät der Uni Duisburg-Essen werden klinisch forschende Ärzte jetzt durch ein Förderprogramm unterstützt. Das Programm "Exzellenz in der Medizin: Clinician Scientist Academy der Universitätsmedizin Essen" (UMEA) wird in den kommenden drei Jahren mit rund 2,6 Millionen Euro durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert. Das Programm ermöglicht es Ärzten, sich in der einen Hälfte der Arbeitszeit ganz der Forschung zu widmen und wissenschaftliche Projekte voranzutreiben.

Pressekontakt: Uni Duiburg-Essen, Medizinische Fakultät, Milena Hänisch, Telefon: 0201/723- 6274, E-Mail: milena.haenisch@uk-essen.de

19.10.2018, Oberhausen, Bildung, Umwelt, Vermischtes

Ferien-Workshop macht Lust auf den Emscher Landschaftspark

Oberhausen (idr). Der Emscher Landschaftspark in der Metropole Ruhr ist mit 490 Quadratkilometern der größte Landschaftspark der Welt. Welche Schätze der Park zu bieten hat, erfahren junge Teilnehmer des Ferien-Workshops "Der Emscher Landschaftspark" am Donnerstag, 25. Oktober, von 10 bis 15 Uhr. RVR-Mitarbeiterin Daniela Scharf nimmt die Teilnehmer mit auf eine Entdeckungsreise rund um das RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst. Im Fokus steht auch die Geschichte des Parks, die in der Ausstellung im Haus virtuell präsentiert wird.
Geeignet ist der Workshop für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos. Verbindliche Anmeldungen bis zum 21. Oktober unter Telefon: 0208/8833483. Treffpunkt ist das RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst, Ripshorster Straße 306 in Oberhausen.
Am Sonntag, 28. Oktober, folgt eine Veranstaltung speziell für Familien: Unter dem Motto "Indian Summer im Gehölzgarten" lädt RVR-Mitarbeiterin Daniela Scharf zu einer herbstlichen Entdeckungsreise. Dabei werden Fragen geklärt wie "Warum leuchten die Blätter mancher Bäume im Herbst orange oder rot?" und "Verlieren wirklich alle Bäume ihre Blätter vor dem Winter?". Die Familienführung dauert rund zwei Stunden und startet um 11 Uhr am Eingang des Gehölzgartens Ripshorst, Ecke Osterfelder/Ripshorster Straße. Die Teilnahme ist kostenlos.
Alle Termine des RVR-Programms "Natur erleben" sowie weitere Veranstaltungen zum Thema Umwelt sind unter www.umweltportal.metropoleruhr.de abrufbar. Im Infopool des Portals stehen zudem die Broschüre "Natur erleben" und weitere Publikationen zum Download bereit.

Pressekontakt: RVR-Informationszentrum Emscher Landschaftspark Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr.ruhr

18.10.2018, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

UDE-Forschungsplattform ForBilD punktet mit Schwerpunkt "Bildung in der digitalen Welt"

Duisburg/Essen (idr). Bereits mehr als zehn Millionen Euro konnte die Forschungsplattform ForBilD ("Bildung in der digitalen Welt") an der Universität Duisburg-Essen (UDE) seit ihrer Gründung zu Beginn des Jahres 2018 einwerben. Die Fördermittel entstammen vorwiegend den Finanztöpfen der Wissenschaftsministerien aus Land und Bund. Sie kommen insgesamt neun Forschungsvorhaben mit unterschiedlichen Laufzeiten zugute, teils in Kooperation mit Leibniz-Instituten. Träger ist das Interdisziplinäre Zentrum für Bildungsforschung (IZfB) an der UDE.
Alle Bildungsetappen sind im Fokus der Projekte: So geht es zum Beispiel um die Medienkompetenz von Personal in Kindertagesstätten oder um den Einsatz digitaler Technik bei Prüfungen in Handwerk und Industrie. Gefragt wird auch danach, wie sich neue Qualitäten des Lernens an Hochschulen entwickeln lassen oder wie Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit durch Internet-Plattformen unterstützt werden können. Projektbeteiligte sind u.a. das Learning Lab, das Institut für Arbeit und Qualifikation und die Fakultät für Ingenieurwissenschaften.
Weitere Informationen unter www.uni-due.de/izfb/forbild

Pressekontakt: UDE, Interdisziplinäres Zentrum für Bildungsforschung, Prof. Dr. Maik Walpuski, Telefon: 0201/183-2806; Ressort Presse, Beate Kostka, Telefon: 0203/379-2430, E-Mail: beate.kostka@uni-due.de

18.10.2018, Bochum, Metropole Ruhr, Städtebau

Konferenz "Big Beautiful Buildings" stellt Nachkriegsmoderne in den Fokus

Bochum (idr). Die Vergangenheit hinter sich lassen und eine bessere Zukunft aufbauen – das war der Geist, der die Nachkriegszeit geprägt hat. Es ging wirtschaftlich bergauf und in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft wurden in den 1950er bis 1970er Jahren neue innovative Akzente gesetzt. Vor diesem Hintergrund lautet das Thema der internationalen Jahreskonferenz der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege: "Big Beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde".
Gerade die Großbauten und Strukturen der Nachkriegszeit werden heute oft eher wenig geschätzt. Dieses Negativ-Image zu hinterfragen, "aufzupolieren" und den Stellenwert dieser Gebäude bewusst zu machen, hat sich die Konferenz ins Programm geschrieben. Die Fachgruppe "Städtebauliche Denkmalpflege" wurde von Akteuren aus Universität, Wissenschaft und Praxis auf Initiative von Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher gegründet.
Die Konferenz, die am 30. und 31. Oktober 2018 in der Christuskirche Bochum stattfindet, ist ein Baustein des gleichnamigen Projektes "Big Beautiful Buildings" (BBB) im Europäischen Kulturerbejahr 2018 "Sharing Heritage".
Am 15. Oktober wurden zudem drei Bauwerke auf dem Campus der TU Dortmund – das Mensagebäude des Studierendenwerks, der Mathe-Tower und die H-Bahn – mit dem Big Beautiful Buildings-Award ausgezeichnet.
Weitere Infos unter www.staedtebau-denkmalpflege.de

Pressekontakt: Technische Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Telefon: 0231/755-2241, E-Mail: stb.rp@tu-dortmund.de

18.10.2018, Soziales, Oberhausen, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Aktion Lichtblicke e.V. unterstützte Kinder und Jugendliche mit 3,8 Millionen Euro

Oberhausen (idr). Rund 3,8 Millionen Euro Spenden konnte die Aktion Lichtblicke im vergangenen Jahr einwerben (Stand: 30.09.2018). Das bilanzierte der Verein jetzt in Oberhausen. Mit dem Geld wurden mehr als 9.000 in Not geratene Kinder und Jugendliche aus NRW sowie deren Familien finanziell unterstützt.
Hinter der Aktion Lichtblicke stehen Radio NRW, der Verband Lokaler Rundfunk (VLR) für die 45 Lokalradios in NRW sowie die kirchlichen Hilfswerke Diakonie und Caritas in NRW. Im aktuellen Geschäftsjahr feiert die Aktion Lichtblicke darüber hinaus ihr 20-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat die Hilfsaktion insgesamt über 50 Millionen Euro an Spenden gesammelt, 45.000 Anträge auf finanzielle Unterstützung bewilligt und über 180.000 Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien aus NRW geholfen.

Pressekontakt: Aktion Lichtblicke e.V., Ina Pfuhler, Telefon: 0208/8587-133, E-Mail: I.Pfuhler@radionrw.de

18.10.2018, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Literatürk: Internationales Literaturfestival im Ruhrgebiet eröffnet mit "Kesseltreiben"

Essen/Metropole Ruhr (idr). "#Mut" ist das Schwerpunktthema des diesjährigen internationalen Literaturfestivals Literatürk vom 12. bis zum 22. November in Essen. Bei der 14. Auflage des Festivals gehen die Lesungen, Diskussionen und Musikdarbietungen dem auf die Spur und fragen: Was bedeutet Mut eigentlich und was heißt es, mutig zu sein, wenn die eigene Existenz oder die der Familie bedroht ist? Wie viel Angst kann und darf ein Mensch haben, um noch als mutig zu gelten?
Literatürk 2018 präsentiert 21 Veranstaltungen, darunter elf Lesungen, Kabarettprogramm, Poetry Slam und die Ausstellung "Glückauf in Deutschland" zur ersten Einwanderungsgeneration türkischer Migranten in Deutschland - zehn Festivaltage an 13 Spielstätten in Gelsenkirchen, Mülheim und Essen, erstmalig auch im Museum Folkwang.
Dominique Manotti eröffnet das Festival mit einer Lesung aus ihrem Buch "Kesseltreiben", Wirtschaftskrimi und Politthriller zugleich, am 12. November im "Glückauf Studio". Weiterhin stehen auf der Gästeliste: Nahostexperte Michael Lüders, Kabarettist Kerim Pamuk, Opferanwalt und Nebenkläger im NSU-Prozess Mehmet Gürcan Daimagüller, Dramatikerin Ivana Sajko aus Zagreb, der türkische Modemacher und Autor Barbaros Sansal, die Bestseller-Autorin Ayse Kulin aus Istanbul und der Migrationsforscher Mark Terkessidis. Alle Veranstaltungen des Literatürk Festivals sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung.
Weitere Informationen unter www.literatuerk.com

Pressekontakt: Literatürk Festival, Nikolaos Georgakis, Telefon: 0171/4739206, E-Mail: presse@literatuerk.de