Nachrichten aus der Metropole Ruhr

10.12.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Brandstifter" wird Regionenschreiber für das Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Der Aktionskünstler, Autor und Musiker "Brandstifter" wird 2020 im Rahmen des Residenzprojektes "Stadt.Land.Text NRW" über das Ruhrgebiet berichten. Er gehört zu den insgesamt zehn ausgewählten Autoren, die ab dem 1. März vier Monate lang verschiedene Regionen Nordrhein-Westfalens erkunden und ihre Eindrücke zu Alltag und Besonderheiten literarisch-künstlerisch verarbeiten. Sie erhalten je ein Stipendium in Höhe von 7.200 Euro.
"Brandstifter" lebt in Mainz. Seine mehrfach ausgezeichneten Arbeiten decken ein breites Spektrum ab, das von Copy Art über Interventionen im öffentlichen Raum bis hin zu Lyrik und experimenteller Musik reicht. Als Regionsschreiber will er verlorene Botschaften in Form von Zetteln sammeln, um daraus eine Asphaltbibliothek zu errichten, die das Leben der Region abbildet.
Infos: www.stadt-land-text.de

Pressekontakt: NRW-Kulturministerium, Pressestelle, Jochen Mohr, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

10.12.2019, Metropole Ruhr, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Veltins-Arena steht jetzt am Rudi-Assauer-Platz

Gelsenkirchen (idr). Die Gelsenkichener Veltins-Arena steht ab sofort am Rudi-Assauer-Platz 1. Diese Adressänderung hat die Stadt Gelsenkirchen jetzt offiziell bestätigt. Der Vorstand des FC Schalke 04 hatte vorgeschlagen, die Fläche nach dem ehemaligen Schalke-Manager zu benennen, um an dessen Wirken zu erinnern. Assauer starb am 6. Februar dieses Jahres.
Infos: www.schalke04.de

Pressekontakt: FC Schalke 04, Abteilung Medien, Kommunikation und PR, E-Mail: medien@schalke04.de

10.12.2019, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Bochum digitalisiert die Parkplatzsuche

Bochum (idr). Die Stadt Bochum und die Bochum Wirtschaftsentwicklung testen zurzeit Systeme, damit Autofahrer schneller einen Parkplatz finden. An zwei Straßen sind Sensoren an Straßenlaternen angebracht worden, die freie Parkplätze registrieren. Die Daten können im Internet abgerufen werden. Bochum ist nach eigenen Angaben die erste Großstadt Deutschlands, die zusammen mit Innogy SE die sogenannten Smart Poles testet. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre ausgelegt.
An einer weiterer Straße kommen auf dem Boden aufgeschraubte Sensoren mit Photozelle zum Einsatz, die den ruhenden Verkehr erfassen sollen.
Infos: www.parken-in-bochum.de

Pressekontakt: WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Bochum mbH, Sven Frohwein, Telefon: 0234/61063-107, E-Mail: sven.frohwein@bochum-wirtschaft.de

10.12.2019, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus

Bei Flow.NRW verbindet sich Tourismusmarketing mit Kreativ- und Digitalwirtschaft

Oberhausen (idr). Urban und international: Wie viel die kreative und digitale Szene in Nordrhein-Westfalen zu bieten hat, soll das neue Projekt "Flow.NRW" bekannt machen. Dafür arbeiten Tourismus NRW, die Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Düsseldorf Tourismus und KölnTourismus mit der Kreativ- und Digitalwirtschaft zusammen.
Die Tourismusorganisationen und Vertreter der Kreativ- und Digitalwirtschaft wollen die internationale Attraktivität der Regionen zum Reisen, Leben und Arbeiten sichtbarer machen. Die Zielgruppe dieses englischsprachig ausgerichteten Projekts sind Reisende, aber auch Expats.
Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 3,75 Millionen Euro für drei Jahre, das Land NRW stellt davon voraussichtlich knapp 3,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Jan Pass, Telefon: 0208/89959168, E-Mail: j.pass@ruhr-tourismus.de

10.12.2019, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Am Ende Zahlen, keine Stimmen, keine Namen. Die Körper wurden aus dem Mittelmeer geborgen. Das Drama "Boat Memory", das vom der Tragödie ertrunkener Flüchtlinge erzählt, wurde vom Ensemble des Mülheimer Theaters an der Ruhr entwickelt. Premiere ist am 13. Dezember, 19.30 Uhr. Es wurde angeregt von Cristina Cataneo, Mailänder Professorin für Forensik und Gerichtsmedizin. Sie versucht, die Identität der Ertrunkenen festzustellen, um ihnen ihre Würde, ihre Namen zurückzugeben.
Infos: www.theater-an-der-ruhr.de
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"Jauchzet, frohlocket!", fordert Jochen Malmsheimer in seinem Weihnachtsprogramm, mit dem er am 15. Dezember, 18 Uhr, im Konzerthaus Dortmund zu Gast ist. Der Abend ist ein halbkonzertanter Spaß für Freunde beißender Pointen. Anhand der großen "B" wie Basteln, Backen, Bescherung und Bamilie modelliert Malmsheimer die weltlichen Aspekte dieses deutschesten aller Zentralfeste heraus. Uwe Rössler und sein Tiffany-Ensemble begleiten ihn mit einer musikalischen Schlittenfahrt von Bach bis Crosby.
Infos: www.konzerthaus-dortmund.de
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Haben wir auf der Erde einen Auftrag oder sind wir alle Weltraumschrott? Um diese Frage lässt Wolfram Lotz seine skurrilen und verletzlichen Figuren kreisen, ratlos, melancholisch, sogar verzweifelt, aber mit unerschütterlichem Humor. Am Theater Oberhausen inszeniert Franziska Henschel das Stück als Mischung aus Live-Hörspiel, Puppen- und Sprechtheater, Performance und Videokunst. Premiere ist am 13. Dezember, 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-oberhausen.de
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2005 gründete sich im flämischen Gent das B'Rock Orchestra mit einem Ziel: die Verjüngung der Welt der Alten Musik. Am 13. Dezember, 19 Uhr, präsentieren sich die Musiker mit dem ChorWerk Ruhr. Gemeinsam führen sie Bachs Weihnachtsoratorium auf.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Wohlstand, Freiheit, Abenteuer - das waren die Hoffnungen, die rund 300.000 Menschen aus Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert dazu bewegten, in die USA auszuwandern. Ihre Geschichte erzählt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Ausstellung "Vom Streben nach Glück" vom 14. Dezember bis 28. Juni in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen. Zu den Exponaten zählen Fotos und Postkarten, landwirtschaftliche Geräte sowie persönliche Gegenständen der Auswanderer.
Infos: www.lwl.org/industriemuseum

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

10.12.2019, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

ERC Consolidator Grants für drei Wissenschaftler im Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Drei Consolidator Grants des European Research Council (ERC) gehen ins Ruhrgebiet. Für seine Forschung zu den neuronalen Grundlagen der räumlichen Navigation beim Menschen erhält der Neuropsychologe Prof. Dr. Nikolai Axmacher von der Ruhr-Universität Bochum eine Auszeichnung. Ein weiterer Grant geht an Prof. Achim Goerres, Politikwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, der politische Solidaritäten in Europa untersucht. Außerdem bekommt der Informatiker Prof. Jian-Jia Chen von der Technischen Universität Dortmund einen Preis.
Der European Research Council ist eine Einrichtung zur Finanzierung von Grundlagenforschung, die die Europäische Kommission gegründet hat. Der ERC Consolidator Grant richtet sich an etablierte Spitzenforscher, die bereits exzellente Forschungsleistungen erbracht haben. Der Grant hat eine Förderdauer von fünf Jahren, die Förderung beträgt bis zu zwei Millionen Euro.
Infos: erc.europa.eu

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Nikolai Axmacher, Telefon: 0234/32-22674, E-Mail: nikolai.axmacher@rub.de; Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Achim Goerres, Telefon: 0203/379-3615, E-Mail: achim.goerres@uni-due.de; TU Dortmund, Prof. Jian-Jia Chen, Telefon: 0231/755-6116, E-Mail: jian-jia.chen@tu-dortmund.de

10.12.2019, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Vermischtes

Behörden vernetzen sich im Kampf gegen Clankriminalität

Essen (idr). Durch eine neue behördenübergreifende Dienststelle soll die Bekämpfung der Clankriminalität im Ruhrgebiet effizienter werden. Bei der "Sicherheitskooperation Ruhr zur Bekämpfung der Clankriminalität" (SiKo Ruhr) tauschen Vertreter von Polizei, Kommunen, Zollbehörde, Bundespolizei und Finanzverwaltung Informationen aus und bündeln Maßnahmen. Ihren Sitz hat die Dienststelle in Essen.
Die "SiKo Ruhr" soll Mitte nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Die Ergebnisse und die vernetzten Arbeitsweisen sollen als Blaupause auch für andere Städte und Regionen bundesweit dienen. Die Dienststelle wird auch präventiv tätig. Gemeinsam mit Pädagogen, Sozialarbeitern und Wissenschaftlern sollen Aussteigerprogramme und Modelle entwickelt werden, die Kindern und Jugendlichen Wege aus dem Clanmilieu aufzeigen. Das Projekt wird im Rahmen der Ruhr-Konferenz umgesetzt.
Infos: www.ruhr-konferenz.nrw

Pressekontakt: NRW-Innenministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/871-2300, E-Mail: pressestelle@im.nrw.de

10.12.2019, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Verbandsversammlung tagt

Essen (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Freitag, 13. Dezember, 10 Uhr, im ChorForum Ruhr an der Fischerstraße 2-4 (Eingang Kronprinzenstraße) in Essen. Bestimmt wird die letzte Sitzung des Ruhrparlaments in diesem Jahr von den Beratungen und der Verabschiedung des Doppelhaushalts für die Jahre 2020/2021.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung der Verbandsversammlung können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

09.12.2019, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Kultur-Hackathon endete mit Preisverleihung im Dortmunder U

Dortmund (idr). Der erste NRW-Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Westfalen-Ruhrgebiet" hat vier Gewinner-Projekte hervorgebracht. Insgesamt hatten zehn Teams aus Hackern, Designerinnen, Programmierern und weiteren kreativen Köpfen, im Dortmunder U Prototypen digitaler Anwendungen auf der Basis offener Kulturdaten präsentiert.
Ausgezeichnet wurden das Projekt "Blomberg VARsetzen", bei dem User mit Hilfe von Virtual und Augmented Reality das Dorf Blomberg kennenlernen, die Anwendung "Mein Stadtarchiv", das Online-Spiel "Demokratie erLeben", bei dem Anwender in die Rollen der Arbeiterkinder Anna und Karl im Jahr 1927 schlüpfen, und das Programm "Sounds without meaning" mit Industrieklängen und Bildern aus der Datenbank "Sounds of Changes".
Beim Kultur-Hackathon hatten Museen, Archive und Bibliotheken ihre digitalisierten Schätze vorgestellt, mit denen "Hacker" dann Ideen für Online-Spiele, Apps, Websites, Virtual-Reality-Anwendungen und andere Visualisierungen entwickelten. Anschließend setzen sie die Ideen in einer achtwöchigen Arbeitsphase praktisch um.
Veranstalter waren das LWL-Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die Kulturbüros Ostwestfalen-Lippe (OWL) und Münsterland sowie der HMKV (Hartware MedienKunstVerein) Dortmund. 24 Kulturinstitutionen hatten Daten in einem Umfang von 1.700 Gigabyte für das innovative Format zur Verfügung gestellt.

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Markus Fischer, Telefon: 0251/591-235; LWL-Industriemuseum, Christiane Spänhoff, Telefon: 0231/6961-127, E-Mail: presse@lwl.org

09.12.2019, Hamm, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr

Hamm ist jetzt der 34. Hauptbahnhof in NRW

Hamm (idr). Hamm hat einen Hauptbahnhof. Heute (9. Dezember) wurde symbolisch eines der 24 neuen Bahnhofsschilder enthüllt. Seit 2017 wurde die Station modernisiert, u.a. wurde die Fassade des historischen Empfangsgebäudes erneuert und eine neue DB Information integriert. Der Bahnsteig zu den Gleisen 12/13 ist jetzt 215 Meter lang und 76 Zentimeter hoch, so dass der Bahnhof fit ist für den RRX. Im zweiten Quartal 2020 wird der neue Aufzug in Betrieb genommen. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) investiert rund fünf Millionen Euro in den Ausbau. Nun müssen noch Beschilderung, Ansagen und Fahrpläne angepasst werden.
Den Bahnhof Hamm betreten täglich rund 30.000 Reisende und Besucher. Hamm ist der 34. Hauptbahnhof der Deutschen Bahn in NRW.
Infos : www.nwl-info.de

Pressekontakt: Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Uli Beele, Telefon: 02303/9526312, E-Mail: u.beele@nwl-info.de; Deutsche Bahn, Dirk Pohlmann, Telefon: 0211/3680-2080, E-Mail: presse.d@deutschebahn.com