Nachrichten aus der Metropole Ruhr

09.04.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

Online-Filme vermitteln Eindrücke vom Klavier-Festival Ruhr und den Mülheimer "Stücken"

Metropole Ruhr (idr). Das Klavier-Festival Ruhr will die Zeit bis zum verschobenen Start seiner Konzertsaison am 18. Mai mit einer Online-Rückschau auf vergangene Jahre überbrücken. Am morgigen Karfreitag (10. Apil) startet das "Digitale Klavier-Festival Ruhr". Ab 10 Uhr ist unter www.klavierfestival.de/musik-fuer-zuhause eine Video-Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Franz Liszt in einer TV-Aufzeichnung mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung des im Jahr 2016 verstorbenen Großmeisters Pierre Boulez zu sehen. Weitere Aufzeichnungen folgen am 14.,16., 18. , 20., 22. und 25. April. Den April-Spielplan beschließen ab 27. April Dennis Russell Davies und Maki Namekawa mit Ausschnitten aus Beethovens Fidelio in einer Klavierfassung Alexander Zemlinskys und ab 29. April Benjamin Moser mit der c-Moll-Sonate Nr. 32 op. 111.
Die ursprünglich zwischen dem 21. April und 17. Mai geplanten Live-Konzerte des Klavier-Festival sollen nach den Sommerferien und im Herbst nachgeholt werden. Für fünf Konzerte stehen bereits Nachholtermine fest.
www.klavierfestival.de
Auch die Mülheimer Theatertage Stücke wollen einen Teil des abgesagten diesjährigen Festivals ins Internet bringen. Vom 16. bis zum 24. Mai stellen die "Stücke" jeweils eine nominierte Autorin oder einen Autor in einem Filmporträt mit Interviews, Ausschnitten aus der Inszenierung, Lesungen oder anderen künstlerischen Beiträgen der Theaterensembles vor. Das detaillierte Programm wird Anfang Mai vorgestellt.
Da es in der aktuellen Situation keinen Wettbewerb um das beste Stück bzw. Kinderstück geben kann, werden die Preisgelder des Mülheimer Dramatikpreises etwas aufgestockt und unter allen nominierten Autorinnen und Auoren aufgeteilt. Alle erhalten so 3.000 Euro als Anerkennung ihrer Arbeit.
Ebenso wird im Wettbewerb der "KinderStücke" verfahren. Die diesjährige Ausgabe wird auf Ende November verschoben.
Infos unter www.stuecke.de

Pressekontakt: Klavier-Festival Ruhr, Werner Häußner, Telefon: 0201/8966873, E-Mail: presse@klavierfestival.de; Stücke Mülheimer Theatertage, Janna Röper, Telefon: 0208/455-4112, E-Mail: roeper@stuecke.de

09.04.2020, Dortmund, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Welterbe Zollverein und Deutsches Fußballmuseum sind Teil des Digitalen Wochenendes der Museen von Facebook

Essen/Dortmund (idr). Das Welterbe Zollverein in Essen beteiligt sich am "Digitalen Wochenende der Museen". Im Rahmen der Facebook-Aktion öffnen Museen am Ostersamstag und -sonntag ihre Türen für Online-Nutzer. Per Video gewähren sie in Online-Führungen Einblicke in ihre Ausstellungen. Am Ostersonntag um 14 Uhr nimmt der ehemalige Bergmann und Gästeführer Horst Rudnik die Zuschauer mit auf seinen "Pütt" und erzählt von seinem früheren Arbeitsleben über und unter Tage. Zu sehen ist das unter https://www.facebook.com/facebookappDeutschland
Neben dem Unesco-Welterbe Zollverein beteiligt sich u.a. auch das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund am "Digitalen Wochenende". Die virtuelle Führung startet um 18 Uhr.

Pressekontakt: Stiftung Zollverein, Hannah Bontke, Telefon: 0201/24681-360, E-Mail: presse@zollverein.de

09.04.2020, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Data Hub Ruhr ruft innovative Data-Startups ins Ruhrgebiet

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Gründerallianz Ruhr sucht innovative Start-ups aus aller Welt, die in Kooperation mit Unternehmen aus der Metropole Ruhr Lösungsansätze für smarte Datennutzung erarbeiten. Ihre Ideen präsentieren die Start-ups im Rahmen eines Wettbewerbs, den der Data Hub Ruhr der Gründerallianz bereits zum dritten Mal ausrichtet. Teilnehmende Start-ups erhalten die Chance auf bis zu 20.000 Euro Preisgeld sowie eine dreimonatige Kooperation mit dem Partner aus dem Ruhrgebiet.
Die Aufgabe: Die Bewerber lösen konkrete Fragestellungen der teilnehmenden Unternehmen mithilfe vorhandener Datensätze. Mit dabei sind u.a. NetConnect Germany, die RAG Aktiengesellschaft oder Vonovia. Der Bochumer Immobilienkonzern will beispielsweise seine Dienstleister automatisierter und damit zeiteffizienter koordinieren. So soll eine Lösung entwickelt werden, um die Einsätze des Winterdienstes automatisch mit Daten wie Niederschlagsmenge, Luftfeuchtigkeit in Bodennähe oder Temperatur abzugleichen und den Ablauf effizienter zu machen.
Bewerbungen sind bis zum 8. Mai möglich unter datahub.gruen- gedr.MKderallianz.ruhr

Pressekontakt: Gründerallianz Ruhr, Kommunikation, Sarah Wurzer, mobil: 0160/93911760, E-Mail: sarah@gruenderallianz.ruhr

09.04.2020, Metropole Ruhr, Wirtschaft

IHK Nord Westfalen startet Projekt #AzubiSharing

Münster/Metropole Ruhr (idr). Die IHK Nord Westfalen unterstützt Betriebe und Auszubildende in der Emscher-Lippe-Region und dem Münsterland durch #AzubiSharing. Weil viele Unternehmen ihre Auszubildenden durch die derzeitige Lage nicht praxisgerecht schulen können, vermittelt die IHK passende Partnerbetriebe.
Die Azubis werden vorübergehend "ausgeliehen" - mit Vorteilen für alle Beteiligten. Die Azubis lernen weiter, die ausleihenden Betreibe werden entlastet und die aufnehmenden Betriebe profitieren von der Arbeit der Leih-Azubis.
Weitere Informationen: www.ihk-nordwestfalen.de/azubisharing

Pressekontakt: Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Andrea van der Schüür, Telefon: 0251/707-263, E-Mail: vanderschueuer@ihk-nordwestfalen.de; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Guido Krüdewagen, Telefon: -233, E-Mail: kruedewagen@ihk-nordwestfalen.de

09.04.2020, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Chatbot BeLa beanwortet Fragen von Lehramtsstudierenden

Duisburg/Essen (idr). Eine schlaue Eule steht Lehramtsstudierenden der Uni Duisburg-Essen bei Routinefragen zum Studium zur Seite. BeLa heißt der bundesweit erste Chatbot, der Lehramtsstudierenden rund um die Uhr zur Verfügung steht. Der blaue Vogel wartet auf der Homepage des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) auf Fragen. Programmiert ist sie auf wiederkehrende Themen wie Bewerbung und Einschreibung, Praxisphasen oder die Nutzung von Bibliothek und Mensa.
Das Besondere: BeLa gibt Antworten auf frei formulierte Fragen. Mehr als 1.800 kann sie beantworten.
Zukünftig soll ihr Wissen noch wachsen, wenn Fakultäten und Einrichtungen BeLa eigenständig mit Infos füttern. Geplant ist, dass der Chatbot auch in das LehramtsWiki und die myUDE-App integriert wird.

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Zentrum für Lehrerbildung, Dr. Andrea Geisler, Telefon: 0201/183-2003, E-Mail: andrea.geisler@uni-due.de; Cathrin Becker, Telefon: 0203/379-1488, E-Mail: cathrin.becker@uni-due.de

09.04.2020, Hattingen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Ruhrverband übernimmt Kanalnutzungsrechte der Stadt Hattingen

Hattingen (idr). Nach mehr als drei Jahren Vorbereitung hat die Stadt Hattingen die Übertragung der Abwasserbeseitigungspflichten auf den Ruhrverband abgeschlossen. Die Partner unterzeichneten jetzt die Dokumentation zur Übertragung. Der Ruhrverband wird zum 1. Juli die Pflicht zum Sammeln und Fortleiten des in der Stadt anfallenden Abwassers übernehmen.
Das Abkommen bringe auf einen Schlag 110 Millionen Euro für die Schuldentilgung in die Stadtkasse, so die Stadt. Zusätzlich kann Hattingen durch Besonderheiten der kommunalen Buchungssystematik in den nächsten 20 Jahren mehrere Millionen Euro als Haushaltsverbesserungen verbuchen. Der Ruhrverband als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat durch die Kanalnetzübertragung keine finanziellen Vorteile.
Gebühren- und Satzungshoheit sowie Konzeption und Planung der Abwasserableitung verbleiben bei der Stadt Hattingen.
Der Rat der Stadt hatte vor einem Jahr entschieden, die Kanalnutzungsrechte zu übertragen.
Infos unter www.hattingen.de

Pressekontakt: Stadt Hattingen, Jana Golus, Telefon: 02324/204-3021, E-Mail: j.golus@hattingen.de

09.04.2020, Dortmund, Duisburg, Essen, Hamm, Oberhausen, Metropole Ruhr, Bildung, Umwelt

RVR und Partner starten ein außerschulisches Bildungsprojekt zur Industrienatur

Essen/Metropole Ruhr (idr). Industrienatur als grünes Klassenzimmer: Der Regionalverband Ruhr (RVR), die Ruhr-Universität Bochum, die Bergische Universität Wuppertal und die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet werden fünf außerschulische, quartiersnahe Lern- und Erlebnislabore in der Metropole Ruhr aufbauen. Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen und Jahrgänge erkunden hier mit Experimenten und Projekten die Industrienatur der Region.
Ziel ist es, diese spezielle Stadtnatur des Ruhrgebiets kennen, wertschätzen, pflegen und erhalten zu lernen. "Jungen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen die Möglichkeit zu eröffnen, die grüne Infrastruktur der Metropole Ruhr und ihren Beitrag zum Klimaschutz zu erfahren, ist uns ein wichtiges Anliegen," so Nina Frense, Beigeordnete des Bereichs Umwelt beim RVR. "Biodiversität, Inklusion und Interkultur werden bei diesem Bildungsprojekt für nachhaltige Entwicklung ganz eng miteinander verzahnt."
Die fünf außerschulischen Lern- und Erlebnislabore sollen im Landschaftspark Duisburg-Nord, im Gleispark Frintrop in Oberhausen, an der Eickwinkelhalde in Essen, an der Kokerei Hansa in Dortmund und an der Halde Sachsen in Hamm entstehen. Diese Areale sind schon jetzt Standorte der Route Industrienatur und befinden sich überwiegend im Eigentum des RVR. Auf den Flächen werden Container errichtet, durch die als Lernlabore vor Ort Experimente durchgeführt werden können.
Begonnen wird in der ersten Projektphase mit maximal zehn Stützpunktschulen an den Standorten in Essen und Hamm. Im Laufe des Projektes sollen bis zu 35 Schulen mit über 3.000 Schülerinnen und Schülern teilnehmen können.
Das Projekt ist auf 4,5 Jahre bzw. 5 Schuljahre angelegt und wird gefördert mit Mitteln des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu 75 Prozent und des Landesumweltamtes (12,5 Prozent) sowie des RVR (12,5 Prozent). Es stehen insgesamt rund 2,75 Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Infos unter www.rvr.ruhr und www.bfn.de
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Presseinformation finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Projektentwicklung Grüne Infrastruktur, Brigitte Brosch, Telefon: 0201/2069-734, E-Mail: brosch@rvr.ruhr; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail; klask@rvr.ruhr

08.04.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Vermischtes

World Robot Olympiad kommt 2021 nach Dortmund

Dortmund (idr). Dortmund wird Treffpunkt für Roboter: Im November 2021 wird die Ruhrgebietsstadt Austragungsort der World Robot Olympiad (WRO). Im Finale des internationalen Wettbewerbs für Kinder und Jugendliche messen sich vom 19. bis zum 21. November 2021 junge Entwickler aus 80 Ländern. Erwartet werden rund 3.000 internationale Gäste.
In unterschiedlichen Wettbewerbsdisziplinen lösen die teilnehmenden Teams Aufgaben auf einem Parcours, entwickeln umfangreiche Robotermodelle oder spielen gegeneinander Fußball. Beim Weltfinale der WRO 2019 in Ungarn hatte Deutschland sich bei der Wahl des nächsten Austragungsortes gegen den Mitbewerber Südkorea durchgesetzt.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Frank Bußmann, Telefon: 0231/50-23022, E-Mail: fbussmann@stadtdo.de

08.04.2020, Oberhausen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Intendant Florian Fiedler verlässt das Theater Oberhausen

Oberhausen (idr). Der Vertrag von Florian Fiedler als Intendant des Theaters Oberhausen wird nicht verlängert. Stadt und Intendant haben dies nach eigenen Angaben einvernehmlich beschlossen. Die Intendanz Fiedlers endet 2022.
Trotz zahlreicher positiver Entwicklungen und neuer Projekte sei es dem Theater unter der Intendanz von Florian Fiedler nicht gelungen, eine weitergehende emotionale Bindung des Publikums an das Theater zu entwickeln, so die Stadt. Die Zuschauerzahlen seien vor allem im "Großen Haus" deutlich zurückgegangen. Das Theater zählte zuletzt ungefähr 7.000 Gäste weniger als im Durchschnitt seit 1994.
Fiedler wird das Theater noch zwei Spielzeiten führen. Eine Findungskommission soll dem Oberhausener Rat bis zum Frühjahr 2021 einen Vorschlag für seine Nachfolge vorlegen.
Infos unter www.oberhausen.de

Pressekontakt: Stadt Oberhausen, Pressestelle, Martin Berger, Telefon: 0208/825-2041, E-Mail: presse@oberhausen.de

08.04.2020, Soziales, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Bochumer Psychologen befragen Teams im Homeoffice

Bochum (idr). Gestern noch Flurfunk und gemeinsame Besprechungen, heute Disziplin in der Videokonferenz: Statt gemeinsam vor Ort arbeiten viele Teams jetzt dezentral im Homeoffice. Wie ihnen der Umstieg in die virtuelle Zusammenarbeit gelingt und welche Faktoren den Erfolg ausmachen, will eine Arbeitsgruppe aus der Wirtschaftspsychologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausfinden. Dafür starten die Wissenschaftler eine Online-Umfrage: Unter l.rub.de/28997087 können Betroffene mitmachen.
Die Forscherinnen und Forscher interessieren sich beispielsweise dafür, welche Auswirkungen die von den Teams genutzte Technologie auf Zusammenarbeit und Motivation hat.

Pressekontakt: Ruhr-Uni Bochum, Fakultät für Psychologie, Lisa Thomaschewski, Telefon: 0234/32-28607, E-Mail: lisa.thomaschewski@rub.de