Nachrichten aus der Metropole Ruhr

23.02.2018, Bochum, Dortmund, Hagen, Herne, Lünen, Witten, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Analyse von Standortwechseln zeigt: Unternehmen bleiben meist in der Region

Dortmund/Metropole Ruhr (idr). Unternehmen rund um Dortmund, die ihren Standort wechseln, bleiben meist in der Region. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Creditreform-Verbandes im Auftrag der Creditreform Dortmund/Witten. Die Experten hatten die Zu- und Abwanderung von Firmen aus dem Dortmunder Postleitzahlengebiet in den vergangenen zehn Jahren untersucht. Das Ergebnis: 21,6 Prozent aller Betriebe siedelten von Dortmund aus in den Postleitzahlenbereich 59 mit Hamm, Unna, Soest oder Arnsberg über. Rund 20,7 beziehungsweise 20,6 Prozent zogen in die Postleitzahlengebiete 58 (u.a. Hagen, Witten) und 44 (Lünen, Herne, Bochum). Von hier kamen auch die Firmen, die ihren Standort nach Dortmund verlegten - angeführt vom PLZ-Bereich 58 mit 21,3 Prozent, über 44 mit 19,2 Prozent und den PLZ-Bereich 59 mit 17,7 Prozent. "Wechselfreudig" zeigten sich vor allem Handelsunternehmen.
Insgesamt betrachteten die Experten für die Untersuchung 60.048 Betriebe. 56.733 davon hatten ihren juristischen Sitz während des gesamten Untersuchungszeitraumes in Dortmund. Sie bilden den „Bestand“, auf den sich die prozentualen Verteilungen beziehen. Neu hinzu kamen in der untersuchten Zeit 1.391 Firmen. Gleichzeitig wanderten 1.625 ab.

Pressekontakt: Zilla Medienagentur, Tobias Böcker, Telefon: 0231/222446-0, E-Mail: tobias.boecker@zilla.de; Creditreform Dortmund/Witten, Telefon: 0231/5494-736, E-Mail: h.irmer@dortmund.creditreform.de

23.02.2018, Medizin, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Baubeginn für Gesundheits- und Dienstleistungszentrum in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (idr). Im Gelsenkirchener Büropark Schloss Berge haben die Arbeiten für ein großes Gesundheits- und Dienstleistungszentrum begonnen. Ein gewerblicher Investor errichtet auf rund 4.300 Quadratmetern Fläche ein Zentrum für Arztpraxen, Labore, Therapieeinrichtungen und Büros - insgesamt ist hier Raum für rund 100 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das Investitionsvolumen beträgt etwa acht Millionen Euro. Heute (23. Februar) feierte das Projekt "Sohlenfest", d.h. das Fundament wurde gegossen.
Erd- und erstes Geschoss sind bereits vermietet. Fresenius richtet hier eine der größten Dialysen im nördlichen Ruhrgebiet ein.
Mit der Ansiedlung des Gesundheitszentrums ist der Büropark Schloss Berge fast vollständig vermarktet. Insgesamt bietet der Standort rund 900 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Infos unter www.gelsenkirchen.de

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Pressestelle, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: pressestelle@gelsenkirchen.de

23.02.2018, Bergkamen, Ennepetal, Kamen, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Ennepetaler und Bergkamener sind Vizeweltmeister im Schneepflugfahren

Gelsenkirchen/Danzig (idr). Die Vizeweltmeister im Schneeschieben kommen aus der Metropole Ruhr. Bei der dritten Weltmeisterschaft im Schneepflug-Fahren in Danzig holten Reiner Dunker (Bergkamen) und Tim Petermann (Ennepetal) von der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Kamen Platz zwei, geschlagen wurden sie nur von Österreich. 21 Starter aus sieben Nationen steuerten die Winterdienst-Fahrzeuge vorwärts und rückwärts durch den engen Parcours.
Eingebettet war diese dritte Weltmeisterschaft in die Internationale Winterdienst-Konferenz. Experten aus der ganzen Welt tauschen sich hier alle vier Jahre über neue Techniken, die Herausforderungen des Klimawandels und modernes Winterdienstmanagement aus.
Infos unter www.strassen.nrw.de

Pressekontakt: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Susanne Schlenga, Telefon: 0209/3808-333, E-Mail: kommunikation@strassen.nrw.de

23.02.2018, Essen, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes

RVR gratuliert Velocity zur Auszeichnung beim Deutschen Fahrradpreis / Projekt betreut Fansite zum Radschnellweg Ruhr

Essen (idr). Die Initiative Velocity Ruhr gehört zu den Gewinnern des Deutschen Fahrradpreises 2018. Mit ihrer Webseite "Der inoffizielle Radschnellweg Ruhr – Die Fanseite des RS1" belegten die Essener den zweiten Platz in der Kategorie Kommunikation. Seit Ende 2014 begleitet die ruhrgebietsweite Initiative die Planung zum Radschnellweg Ruhr (RS 1) auf der Webseite VeloCityRuhr.Net und auf Plattformen im Internet. Inzwi-schen folgen mehrere tausend Nutzer auf Facebook, Twitter und Flickr.
Martin Tönnes, Beigeordneter für Planung beim Regionalverband Ruhr (RVR), beglückwünscht das Team zur erfolgreichen Teilnahme: "Diese sehr gute Platzierung im Wettbewerb um den Deutschen Fahrradpreis ist eine große Anerkennung für das bürgerschaftliche Engagement von Velocity Ruhr für die Fanseite des RS1. Die große Zahl der Freunde und Follower in den sozialen Medien zeigt, wie stolz die Menschen im Ruhrgebiet auf diesen deutschlandweit bislang einzigartigen Radschnellweg Ruhr sind."
Den ersten Platz in der Kategorie Kommunikation belegte das Projekt "Volksentscheid Fahrrad: Berlin dreht sich! – Deutschlands erstes Fahrrad-gesetz". Verliehen wurden gestern (22. Februar) in Essen je drei Preise in den Kategorien "Infrastruktur", "Kommunikation", "Service" und "Video". Zudem wurde Schauspieler Hannes Jaennicke als "als fahrradfreundlichste Person des öffentlichen Lebens" geehrt.
Der Radschnellweg Ruhr ist vom Regionalverband Ruhr mit initiiert worden und wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Du-isburg und Hamm miteinander verbinden. Bauträger ist seit Ende 2017 Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Es-sen und Mülheim hat der RVR bereits Ende 2015 fertiggestellt.
Infos zum Radschnellweg: www.rs1.rvr.ruhr
Infos über Velocity Ruhr: rs1.velocityruhr.net

Pressekontakt: Deutscher Fahrradpreis, Myriam Pretzsch. Telefon: 0221/20894-23, E-Mail: info@der-deutsche-fahrradpreis.de; Velocity Ruhr,

22.02.2018, Metropole Ruhr, Verkehr

Land fasst Beschlüsse für Reaktivierung der Niederrheinbahn und Erweiterung des RRX-Netzes

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Der Verkehrsausschuss im Düsseldorfer Landtag hat in seiner gestrigen Sitzung zwei Projekte beschlossen, die sich positiv auf den Nahverkehr in der Metropole Ruhr auswirken. Pendler zwischen Moers und Kamp-Lintfort im Kreis Wesel werden von der Reaktivierung der Niederrheinbahn profitieren. Die Strecke wurde in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes aufgenommen. Außerdem wird es eine Erweiterung des Rhein-Ruhr-Express RRX geben: Die Stadt Münster soll angeschlossen werden.
Der ÖPNV-Bedarfsplan des Landes umfasst die langfristigen Planungen für den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur. Mit der Reaktivierung der Niederrheinbahn auf der Strecke der ehemaligen Grubenanschlussbahn wird Kamp-Lintfort über die Schiene an Duisburg angebunden. Derzeit hat die Stadt Kamp-Lintfort keinen Bahnanschluss. Die Gesamtkosten betragen nach heutigem Stand 15,48 Millionen Euro bei einem Landesanteil von 12,96 Millionen Euro.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wird die Stadt Münster in das Netz des Rhein-Ruhr-Express (RRX) über die nördliche Ruhrgebietsstrecke (Haard-Achse) eingebunden.

Pressekontakt: NRW-Verkehrsministerium, Bernhard Meier, Telefon: 0211/3843-101, E-Mail: bernhard.meier@vm.nrw.de

22.02.2018, Duisburg, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Publikum des Jahres 2017" kommt aus Duisburg

Hamburg/Duisburg (idr). Die Zuhörer der Duisburger Philharmoniker sind "Publikum des Jahres 2017". Ausgelobt hatte den Titel das Klassikmagazin concerti. Das Duisburger Publikum setzte sich bei der Jury gegen sechs weitere Konzert- und Opernveranstalter durch, die es zum Jahreswechsel aus insgesamt 58 Bewerbungen auf die Shortlist geschafft hatten. Der Lohn: ein Überraschungsempfang im Wert von 25.000 Euro sowie ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für die Nachwuchsarbeit.
Bewertet hatte die u.a. mit Musikern und Mitgliedern des Deutschen Musikrats besetzte Jury die Bewerber in den vier Kategorien "Treue", "Begeisterung", "Aktivitäten" und "Altersstruktur".
Infos unter www.concerti.de

Pressekontakt: Stadt Duisburg, Presse- und Informationsamt, Falko Firlus, Telefon: 0203/283-7343, E-Mail: kommunikationstadt-duisburgde; concerti, Redaktion, E-Mail redaktion@concerti.de

22.02.2018, Medizin, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Bochumer entdecken Einfluss von Enzym auf krankhafte Herzmuskelverdickung

Bochum (idr). Forscher der Ruhr-Uni Bochum haben ein Enzym entdeckt, das im Zusammenspiel mit dauerhaft starken Belastungen zu einer Verdickung des Herzmuskels führen kann. Ein krankhaft verdickter Herzmuskel führt zu einer Herzinsuffizienz, die lebensbedrohlich werden kann. Die Bochumer Wissenschaftler fanden jetzt zusammen mit Bonner Kollegen heraus, dass sich der Muskel ohne ein bestimmtes Enzym, die lösliche Adenylatzyklase, nicht verändert. Die Entdeckung dieses neuen Mechanismus' weckt die Hoffnung auf neue Therapiekonzepte.
Infos nter www.rub.de

Pressekontakt: Ruhr-Uni Bochum, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Forschungslabor Molekulare Kardiologie, Prof. Dr. Kornelia Jaquet, Telefon: 0234/302-6050, -27639, E-Mail: kornelia.jaquet@rub.de

22.02.2018, Marl, Metropole Ruhr, Kulturelles

Bildband zeigt Bergbau-"Kathedralen im Revier"

Essen (idr). Es gibt sie noch, die Fördertürme des Ruhrgebiets. Der Marler Fotograf Rolf Arno Specht hat mit seiner Kamera "Inventur" gemacht in der Metropole Ruhr. Herausgekommen ist der Bildband "Kathedralen im Revier. Zechenlandschaft Ruhrgebiet", das passend zum Finale des Bergbaus im Essener Klartext Verlag erschienen ist. Seine Aufnahmen sind nicht nur eine Bestandsaufnahme sämtlicher noch existierender Fördertürme und Fördergerüste im Ruhrgebiet, sondern auch eine Hommage an die Zeit "auf Zeche". Auf 176 Seiten zeigt er die Schönheit der Stahlriesen bei Tag und Nacht, das Geschehen unter Tage und die Welt der Kohle aus der Vogelperspektive.
Infos unter www.klartext-verlag.de

Pressekontakt: Klartext Verlag, Laura Blankenburg, Telefon: 0201/804-2771, E-Mail: blankenburg@klartext-verlag.de

22.02.2018, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr

Neues elektronisches System soll aus Smartphones Tickets machen - VRR startet Test

Gelsenkirchen/Düsseldorf (idr). Smartphone statt Fahrschein: Am 1. März startet der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) den Praxistest für seine neue nextTicket-App. Die soll das gedruckte Ticket ablösen machen. Fahrgäste brauchen für Bus und Bahn nur noch ihr Smartphone und die App – die Suche nach dem richtigen Tarif vor Fahrtantritt entfällt. Vor Fahrtbeginn checken die Kunden über die Applikation ein, an der Zielhaltestelle checken sie wieder aus. Der Fahrpreis wird automatisch berechnet. Heute wurde das Projekt in Düsseldorf vorgestellt.
Das NRW-Verkehrsministerium fördert das Pilotprojekt mit insgesamt 600.000 Euro.
Jetzt wird das System erstmal getestet. So will der VRR auch prüfen, inwieweit Fahrgäste bereit sind, ihr Smartphone für das Ticketing im ÖPNV zu nutzen und die Vereinfachung Einfluss darauf hat, wie oft sie Bus und Bahn nutzen. Dafür sucht der VRR noch Probanden. Rund 3.200 Teilnehmer haben sich bereits für den Praxistest nextTicket angemeldet.
Infos unter www.nextticket.de

Pressekontakt: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Dino Niemann, Telefon: 0209/1584418, E-Mail: niemann@vrr.de, NRW-Verkehrsministerium, Maik Grimmek, Telefon: 0211/3843-1019, E-Mail: maik.grimmeck@vm.nrw.de,

22.02.2018, Xanten, Umwelt, Vermischtes

Mit dem RVR Flora und Fauna der Bislicher Insel entdecken

Xanten (idr). Viel Gelegenheit, frische Luft zu tanken, bietet der Regionalverband Ruhr (RVR) am nächsten Wochenende rund um das NaturForum Bislicher Insel. Gleich drei Veranstaltungen bringen Naturliebhabern Flora und Fauna des Naturschutzgebietes näher. Los geht es am Freitag, 2. März, 18 Uhr, mit dem Diavortrag "Wild- und Heilkräuter auf der Bislicher Insel" von Torsten Wollberg.
Dabei lernen die Zuschauer nicht nur die Pflanzenvielfalt der Bislicher Insel in der Theorie kennen, sie dürfen auch kosten, was sich aus essbaren Wildkräutern alles machen lässt. Zum Schluss gibt es einige Rezeptvorschläge zum Mitnehmen. Die Veranstaltung dauert zwei Stunden und kostet für Erwachsene fünf, für Kinder drei Euro. Anmeldungen unter Telefon: 02801/988230.
Wen treffen wir im Aueland? Dieser Frage gehen Teilnehmer der Exkursion am Samstag, 3. März, von 13 bis 15.30 Uhr nach. Unter der Leitung von Andrea Schulze begibt sich die Gruppe auf eine Gänseexkursion. Welche Gänsearten sind noch da, welche sind schon fort? Falls vorhanden, bitte Fernglas mitbringen.
Erwachsene zahlen acht Euro, Kinder in Begleitung sind frei. Verbindliche Anmeldungen ebenfalls unter Telefon: 02801/988230.
Am Sonntag, 4. März, lädt der RVR dann zu einer Expedition ins Vogelreich der Bislicher Insel. Bei der dreistündigen Tour unter Leitung von Vogelkundler Bruno Gasthaus lernen die Teilnehmer die gefiederten Bewohner des Naturschutzgebietes kennen. Fernglas und Notizblock sollten mitgebracht werden. Außerdem gibt es Gelegenheit zu fotografieren.
Los geht es um 10 Uhr. Erwachsene zahlen fünf, Kinder bis 16 Jahren drei Euro.
Treffpunkt für alle Veranstaltungen ist das NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, in Xanten.
Das Veranstaltungsprogramm des NaturForums Bislicher Insel ist unter www.naturforum-bislicher-insel.de abrufbar (Online-Kalender und PDF-Download). Noch mehr Termine zum Thema Umwelt im gesamten Ruhrgebiet stehen unter www.umweltportal.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR, NaturForum, Jutta Eckardt, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr-online.de