Nachrichten aus der Metropole Ruhr

23.08.2016, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

idr-Tipps 24.8. - 30.8.

Metropole Ruhr (idr). Coffee to go war gestern – Moers hat "Comedy to go"! Am Samstag, 27. August, ist ComedyArts Straßentheatertag. Rund einen Monat vor der Eröffnung des 40. Internationalen ComedyArts Festivals Moers am 22. September präsentieren Humor- und Straßenkünstler aus Belgien, Frankreich, Deutschland und England ihre Shows zwischen 11 und 15 Uhr rund um das Pumpeneck und den Gänsebrunnen sowie am Königlichen Hof. Los geht es um 11 Uhr mit dem Jongleur und Tänzer Ben Smalls am Pumpeneck.
Infos: www.comedyarts.de
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Beim 24. Festival "Welttheater der Straße" verwandeln internationale Künstler die Straßen und Plätze der Schwerter Altstadt am 26. und 27. August in eine bunte Open Air-Bühne. Von Akrobatik, Musik, Masken- und Zirkustheater bis hin zu Platzinszenierungen und Lichtinstallationen reicht das Programm. Das Festival startet um 18.30 Uhr mit einem Kindertheater.
Infos: www.welttheater-der-strasse.de
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Schlagerstars, Jazzformationen, Kabarettisten, Punkbands, Rapper und Rockmusiker teilen sich vom 26. bis 28. August vier Bühnen auf dem Waltroper Parkfest im Stadtpark. Mit dabei sind Mia, Eko Fresh, Ohrbooten und Jan-Christian Zeller. Außerdem werden auf dem Veranstaltungsgelände Walkacts, Kunstausstellungen, Markt- und Themenbereiche sowie Kinder- und Familienprogramme angeboten.
Infos: www.waltroper-parkfest.de
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Einen lebendigen Dialog zwischen Kunst und Philosophie können Kunstliebhaber bei der Performance "Not on Earth" von Nezaket Ekici am Sonntag, 28. August 2016, 14 Uhr im Lehmbruck Museum in Duisburg erleben. Dabei wird der Körper der deutsch-türkischen Künstlerin zu einem überdimensionalen Pinsel. Mit schwimmenden und rollenden Bewegungen malt sie ein Bodenbild vollflächig rot. Anschließend wird der Frage nachgegangen, wie man zeitgenössische Performance mit klassischer Philosophie verbinden kann.
Infos: www.lehmbruckmuseum.de
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"Djelem Djelem" - heißt es vom 28. August bis 11. September, wenn das 3. Internationale Roma-Kulturfestival am Nordmarkt, im Depot, im domicil in der Hansastraße, im Dietrich-Keuning-Haus und im Torhaus Rombergpark in Dortmund stattfindet. Im Mittelpunkt des Festivals stehen Theater- und Filmvorführungen, Musik und Familienfeste. Los geht es am 28. August um 19 Uhr mit der Balkan-Brass Band "Fanfare Ciocârlia" im domicil.
Infos: www.dortmund.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

23.08.2016, Soziales, Essen, Metropole Ruhr, Bildung, Wirtschaft

Lange Nacht der interkulturellen Berufsberatung

Essen (idr). Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr legen Berufsberater in Essen am 2. September erneut eine Spätschicht ein. Bei der bundesweit einmaligen "Langen Nacht der interkulturellen Berufsberatung" im Essener Zentrum für Türkeistudien (ZfTi, Altendorfer Straße 3) können sich Jugendliche mit Migrationshintergrund zwischen 17 und 22 Uhr rund um das Thema Ausbildung informieren. Hinter dem Angebot steht die KAUSA Servicestelle Essen (KSE). Sie berät und informiert Jugendliche, Eltern und Selbstständige in Sachen Berufliche Bildung. Träger ist das Zentrum für Türkeistudien.
Mehr als zehn erfahrene Beraterinnen und Berater stehen im Rahmen der Langen Nacht zur Verfügung, Termine sind nicht nötig. Außerdem arbeitet ein Theaterpädagoge mit den Jugendlichen an der Präsentation ihrer Stärken und ein Fotograf erstellt ein kostenloses Bewerbungsfoto.
Präsentiert wird die Veranstaltung von Essener Institutionen: Agentur für Arbeit Essen, die Boje, CVJM Essen Sozialwerk gGmbH, IHK zu Essen, Jobcenter Essen, Jugendberufshilfe Essen, Jugendberufsagentur, Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, Arbeit und Bildung Essen gemeinnützige GmbH, BfZ Essen, Bildungsbüro Essen, Jugendamt Essen, Elternverband Ruhr, Essener Verbund der Immigrantenvereine sowie IKUA-Interkulturelle Unternehmer- und Akademiker e.V.
Infos unter www.kausa-essen.de

Pressekontakt: KSE, Cem Şentürk, Telefon: 0201/3198-106, E-Mail: sentuerk@kausa-essen.de

23.08.2016, Duisburg, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Vermischtes

Sommerkino im Landschaftspark Duisburg-Nord schließt mit neuem Besucherrekord

Duisburg (idr). Die Industriekulisse mit Lichtinstallationen ist für Fans des Open Air-Kinos schon lange ein "Muss", 2016 verbuchte das Stadtwerke-Sommerkino in Duisburg mit 44.125 Besuchern einen neuen Rekord. Bei 44 Spielterminen entspricht das einer Auslastung von 94,2 Prozent auf den 1.070 Sitzplätzen. Die meisten Filmfreunde kamen aus Duisburg (etwa 50 Prozent), gefolgt von Zuschauern aus Moers, Dinslaken und Oberhausen, teils auch mit weiterer Anreise wie aus Bochum oder dem Kreis Recklinghausen. Die Stadtwerke bleiben für mindestens drei weitere Jahre Hauptsponsor.
Ein Höhepunkt des diesjährigen Programms war der Stummfilm "Safety Last", der von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Carl Davis live musikalisch begleitet wurde. Dies zog auch internationalen Besuch ins Hüttenwerk.

Pressekontakt: filmforum GmbH, Simone Scheidler, Telefon: 0203/2854741, E-Mail: scheidler@filmforum.de

23.08.2016, Soziales, Metropole Ruhr, Bildung, Politik

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann eröffnete das Projekt "Angekommen in Recklinghausen" mit Vertragsunterzeichnung

Recklinghausen (idr). Ziel des Projektes "angekommen in deiner Stadt" ist es, berufsschulpflichtige Seiteneinsteiger (insbesondere Flüchtlinge) bei ihrer Integration in die Gesellschaft zu begleiten und zu unterstützen. Zum Projektstart im Kreis Recklinghausen kam NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit dem Kreis Recklinghausen und der Walter Blüchert Stiftung gestern in die Ruhrfestspielstadt.
Das Ankommen in einer fremden Stadt, in einem fremden Land ist aktuell auch ein Schicksal vieler Jugendlicher im Kreis Recklinghausen. Die Ausgangslage der jungen Menschen, die hier leben, lernen und arbeiten wollen, ist dabei individuell sehr unterschiedlich. Deshalb gehört flexibler, maßgeschneiderter Unterricht in den Internationalen Förderklassen zum Programm – ebenso wie Betreuung und Begleitung außerhalb der Schule und eine Lern- und Begegnungsstätte als geschützter Rückzugsraum.
Am Programm "angekommen in deiner Stadt" werden acht öffentliche Berufskollegs im Kreis Recklinghausen beteiligt, an denen Internationale Förderklassen eingerichtet sind. Aktuell werden dort circa 500 Schüler unterrichtet. Das Kooperationsprojekt hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt läuft bereits in Dortmund, Bielefeld und Münster. Das Schulministerium unterstützt das Programm an allen vier Standorten mit je einer zusätzlichen Lehrerstelle.
Infos zum Projekt unter www.an-ge-kommen.de

Pressekontakt: Kreis Recklinghausen, Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: svenja.kuechmeister@kreis-re.de

23.08.2016, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Verkehr

Essener Kreuzeskirche erhält zwei einzigartige Kirchenfenster nach Entwürfen von James Rizzi

Essen (idr). "Die Rizzis" kommen, ungewöhnliche Fenster für ein ungewöhnliches Kirchenprojekt: Der New Yorker Pop-Art-Künstler James Rizzi (1950 – 2011) hatte eigens für die beiden Seitenschiffe der protestantischen Gottesdienst- und Veranstaltungsstätte Kreuzeskirche zwei Kirchenfenster entworfen. Am kommenden Sonntag, 28. August, werden sie um 10 Uhr im Rahmen eines Festgottesdienstes eingeweiht. Es sind die einzigen Kirchenfenster, die nach Vorlagen von James Rizzi gestaltet wurden. Auf den beiden je fünf Meter breiten und sieben Meter hohen Fenstern sind christliche Motive wie das Abendmahl oder der "verlorene Sohn" in Rizzis Kunstsprache mit Elementen der Naiven Malerei und der Pop-Art abgebildet. Die Kosten von insgesamt 180.000 Euro waren in dem Finanztopf für Sanierung und Umbau der Kirche enthalten. Aufgebracht wurden die Mittel zu 80 Prozent vom Land NRW und zu 20 Prozent von der Gemeinde.
Einmalig in Deutschland ist bislang das Eigentümer- und Nutzungskonzept der Essener Kreuzeskirche: Nach der Rettung der 1896 geweihten Kirche durch den Essener Kreativ-Unternehmer Reinhard Wiesemann und den Bauunternehmer Rainer Alt stehen Begegnungen von Glaube, Wissenschaft und Kunst auf der Agenda. Neben dem Gottesdienstprogramm sind dort Nachbarschaftsfeste, kulturelle Veranstaltungsreihen wie das Orgelfestival oder auch private Feiern zu Gast.
Das Forum Kreuzeskirche ist eine private Initiative von Bürgern der Stadt Essen, der Universität Duisburg-Essen, dem KWI – Kulturwissenschaftliches Institut Essen, der Ev. Kirchengemeinde Essen-Altstadt und der Folkwang Universität der Künste.
Mehr Infos unter www.kreuzeskirche.de

Pressekontakt: Kirchenkreis Essen, Stefan Koppelmann, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0201/2205-221, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@evkirche-essen.de

23.08.2016, Bochum, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Erste Fachkonferenz für digitales Marketing in Bochum

Bochum (idr). Mehr als 250 Teilnehmer werden am 26. August zur "koks.digital", der ersten Konferenz für Digitales Marketing im Ruhrgebiet, erwartet. Themen der Veranstaltung im "Riff - Die Bermudahalle" (Konrad-Adenauer-Platz 3) in Bochum sind zum Beispiel der Aufbau moderner Online-Vertriebsplattformen, das Entwickeln von Facebook-Kampagnen oder IT-Sicherheitslösungen. Das Credo der Veranstalter: Die Zeit der Steinkohlen-Förderung geht zu Ende, jetzt produziert das Ruhrgebiet digitalen Koks. Vor diesem Hintergrund sollen sich Studierende, Startups und erfahrene "digitale Kumpel" austauschen.
Initiatoren von koks.digital sind die Go Between Digital GmbH aus Bochum und der Initiativkreis Ruhr.
Mehr Infos unter www.koks.digital

Pressekontakt: Go Between Digital GmbH, Oliver Daniel Sopalla, Telefon: 0234/52007218, E-Mail: oliver@koks.digital

23.08.2016, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Kreativität heute – Internationale Konferenz und Preisverleihung in Essen

Essen (idr). Kreativität als allgegenwärtiger Hoffnungsträger – sei es im Bildungssystem, im Gesundheitswesen oder in der Stadtentwicklung. Das fünfte Forum d'Avignon Ruhr am 25. August in der Philharmonie Essen stellt den Rohstoff Kreativität auf den Prüfstand. Unter dem Motto "Kreativität: Rohstoff, Ressource, Zukunft" diskutieren Teilnehmer aus 30 Ländern über die Chancen und Grenzen von Kreativität. Von praktischen Beispielen bis zur philosophischen Reflexion geht es darum, die Leistungsfähigkeit kreativer Ressourcen und ihre notwendigen Rahmenbedingungen zu bestimmen.
NRW-Kulturministerin Christina Kampmann wird das Forum d'Avignon Ruhr eröffnen. Zum Abschluss des Forum d'Avignon Ruhr prämiert Minister Duin innovative Kultur- und Kreativprojekte aus Europa mit dem N.I.C.E. Award. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird gefördert vom NRW-Wirtschaftsministerium sowie den Städten Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen. Vom Computerchip im Regenmantel bis zum Alltag in Flüchtlingscamps zeigen die nominierten Projekte exemplarisch, wie die Ressource Kreativität für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen genutzt werden kann.
Das european centre for creative economy (ecce) veranstaltet das Forum d'Avignon Ruhr seit 2012 einmal jährlich in Essen. Die internationale Kulturkonferenz ist eine Kooperation von ecce und dem französischen Forum d’Avignon, das 2008 während der französischen EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen wurde.
Mehr Infos unter www.

Pressekontakt: Forum d'Avignon Ruhr, Susanne Pahl, Telefon: 0231/2222-7524, E-Mail: pahl@e-c-c-e.com

23.08.2016, Top MR, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Kulturelles

RVR und Stiftung Mercator suchen „Zukunftszeichen“ für die Wissensmetropole Ruhr / Ideen können noch bis zum 15. September eingereicht werden

Metropole Ruhr (idr). Gesucht wird: ein "Zukunftszeichen Ruhr". Ein Symbol, das die Entwicklung des Ruhrgebiets zu einer starken Wissensmetropole nach außen stärker sichtbar macht. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat dafür zusammen mit der Stiftung Mercator im Juni 2016 einen Ideenwettbewerb gestartet, der jetzt in die Endphase geht. Bewerbungen können noch bis zum 15. September eingereicht werden. Zur Wissensmetropole Ruhr gehören fünf Unis, drei Kunsthochschulen, 17 Fachhochschulen mit mehr als 260.000 Studierenden und mehr als 60 außeruniversitäre Forschungsinstitute. Das neue Symbol soll auf die wachsende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Region aufmerksam machen.
Gesucht wird als "Zukunftszeichen Ruhr" ein Objekt, eine Installation oder eine Aktion, die starke, aussagekräftige Bilder liefert. Es kann sich um ein dauerhaftes oder temporäres Projekt handeln. Wichtig ist: Die Sichtbarkeit der Wissenschaftseinrichtungen im Ruhrgebiet wird erhöht, und das neue Symbol hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es soll zudem mediale Aufmerksamkeit erzeugen und helfen, die Metropole Ruhr als Wissens-, Forschungs- und Bildungsregion nach innen und außen wahrnehmbar zu machen. Potentielle Orte und Institutionen, an denen das ausgewählte Zukunftszeichen aufgestellt werden kann, sind neben Hochschulen auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Schülerlabore, Schülerforschungszentren sowie forschende Museen und Unternehmen.
Teilnehmen können bundesweit Einzelakteure und Teams aus allen künstlerischen und gestalterischen Richtungen. Möglich sind auch Einreichungen interdisziplinär arbeitender Gruppen. Der erste Preis des Ideenwettbewerbs zum "Zukunftszeichen Ruhr" ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über 5.000 bzw. 3.000 Euro freuen.
Eine prominent besetzte Jury unter Vorsitz von Dr. h.c. Fritz Pleitgen, u.a. Vorsitzender der Geschäftsführung der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, wählt die besten Vorschläge aus. Voraussichtlich Anfang 2017 findet die Preisverleihung statt. Die Koordinierung des Ideenwettbewerbs liegt beim RVR im Projektbüro „Wissens-Nacht Ruhr“. Weitere Informationen über die Teilnahmebedingungen, die Mitglieder der Jury sowie das Bewerbungsportal gibt es unter www.zukunftszeichen.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Jens Hapke, Leiter Team Medien/Internet, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de; Stiftung Mercator, Cathrin Sengpiehl, Kommunikationsmanagerin Presse, Telefon: 0201/24522-841, E-Mail: cathrin.sengpiehl@stiftung-mercator.de

22.08.2016, Top MR, Essen, Mülheim, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Umwelt, Verkehr

Bundesumweltministerin Hendricks befährt den RS1 und stellt Bundesförderung in Aussicht

Mülheim/Essen (idr). Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek sind heute (22. August) auf dem Radschnellweg Ruhr (RS 1) von Mülheim nach Essen gefahren. Der zehn Kilometer lange Abschnitt ist die Referenzstrecke für den Schnellweg, der in seiner Endausbaustufe auf 101 Kilometer Länge Duisburg und Hamm miteinander verbinden soll. Die gute Nachricht: Das Bundesumweltministerium will sich in Zukunft noch stärker für Radschnellwege wie den RS1 einsetzen. Voraussichtlich ab dem kommenden Jahr will der Bund ihren Bau mit zunächst 25 Millionen Euro jährlich fördern. Am Ausbau des Radschnellwegs Ruhr beteiligt sich der Bund mit der anteiligen Finanzierung eines Abschnitts in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr bereits mit 3,7 Millionen Euro im Rahmen der Städtebauförderung. Hendricks: "Radschnellwege sind ein wichtiger Teil der Lösung für unsere Verkehrsprobleme. Sie machen den Radverkehr attraktiver und tragen so zum Klimaschutz bei. Jede zweite Autofahrt ist heute kürzer als fünf Kilometer. Radschnellwege können gerade in Verbindung mit Elektrofahrrädern viele Pendler zum Umstieg aufs Rad bewegen. So erspart man sich den Stau und tut noch was für Gesundheit und Klimaschutz. Nordrhein-Westfalen ist mit dem Radschnellweg Ruhr bei diesem Trend führend in Deutschland." Groschek: "Die zugesagte Unterstützung des Bundes für den Bau von Radschnellwegen ist eine wirklich gute Botschaft. Auf den 101 Kilometern zwischen Duisburg und Hamm können sich 1,6 Millionen Einwohner im Einzugsbereich des RS1 über diese positive Nachricht freuen." Der stellvertretende Direktor des Regionalverbandes Ruhr, Martin Tönnes, freut sich über die Zusage des Bundes: "Neben dem bisherigen großen Engagement des Landes NRW hat jetzt auch der Bund den Bau von Radschnellwegen in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Zudem will Berlin ab dem kommenden Jahr direkt in die Finanzierung einsteigen. Das sind innerhalb von wenigen Wochen zwei gute Nachrichten für den Radschnellweg Ruhr und ein Gewinn für die neue Mobilität in der Metropole Ruhr. Sechs Jahre nach der visionären Idee für den Radschnellweg von Duisburg bis Hamm ist die Finanzierung gesichert. Alle Beteiligten können stolz auf diesen Erfolg für das gesamte Ruhrgebiet sein. Grundlage dafür waren das engagierte Eintreten bei der Planung und große Geschlossenheit bei der Umsetzung. Jetzt wird der weitere Ausbau des RS1 Fahrt aufnehmen." Der RS1 ist ein Projekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Der Radschnellweg soll auf 101 Kilometern zwischen Duisburg und Hamm zehn Zentren mit vier Universitäten sowie weiteren Hochschulstandorten verbinden. Derzeit wird in Mülheim am nächsten Teilabschnitt der Strecke gebaut. Infos: www.rs1.ruhr

Pressekontakt: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Pressestelle, Telefon: 030/183052010; RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke(at)rvr-online.de

22.08.2016, Alpen, Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck

Presseeinladung: RVR und Kreis Wesel stellen neue Broschüre für Bauernhoferlebnisse am Niederrhein vor

Essen/Rheinberg (idr). Ob frische Eier von fleißigen Legehennen, Biofleisch-Spezialitäten, fangfrische Forellen, Weinbergschnecken, Nordmanntannen aus eigener Kultur oder Rote-Beete-Ketchup – das Landleben am Niederrhein hat eine große Genuss-Vielfalt zu bieten. Der neue Wegweiser "Bauernhoferlebnisse in der Metropole Ruhr" stellt 152 landwirtschaftliche Betriebe und ihre Produkte in den Kreisen Wesel und Kleve vor. Die Broschüre ist ein Kooperationsprojekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) mit den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Landwirtschaftskammer NRW.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Präsentiert werden die "Bauernhoferlebnisse in der Metropole Ruhr" im Rahmen eines Pressetermins am Donnerstag, 25. August, um 11 Uhr, am Krauthaus Heesenhof, Heesenweg 44, 47495 Rheinberg. Ihre Gesprächspartner sind der Weseler Landrat Dr. Ansgar Müller, RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow sowie Dr. Franz-Josef Stork von der Landwirtschaftskammer. Bitte geben Sie unter pressestelle@rvr-online.de Nachricht, ob Sie teilnehmen.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de