Nachrichten aus der Metropole Ruhr

21.08.2018, Metropole Ruhr, Politik

Land fördert Breitbandausbau auch in Hamminkeln

Hamminkeln (idr). Hamminkeln gehört neben Aachen, Düsseldorf und Radevormwald zu den Kommunen, die vom NRW-Wirtschaftsministerium einen Zuwendungsbescheid zur Förderung des Breitbandausbaus erhalten haben. Die Stadt im Kreis Wesel bekommt mit 13,81 Millionen Euro die mit Abstand höchste Summe. Insgesamt fließen fast 27 Millionen Euro Landesmittel in Projekte, um mehr als 7.000 Haushalte und gut 1.000 Unternehmen an schnelle Breitbandnetze anzuschließen.

Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Rabea Ottenhues, Telefon: 0211/61772-124, E-Mail: Rabea.Ottenhues@mwide.nrw.de

21.08.2018, Medizin, Metropole Ruhr

Dortmunder Klinik bietet Musiktherapie für Frühchen an

Dortmund (idr). Im Klinikum Dortmund erhalten Frühchen kostenlose Musiktherapie. Aus Spenden wird dafür eine Musiktherapeutin bezahlt. Um den Stress für die zu früh geborenen Säuglinge zu reduzieren, simuliert sie mit einem Monochord und Summen die Situation im Mutterleib, wo die Stimme der Mutter und deren Vibrationen andere Geräusche überlagern. Während der Therapie sinkt die Herzfrequenz des Frühchens und die Sauerstoffsättigung steigt.
Infos: www.klinikumdo.de

Pressekontakt: Klinikum Dortmund, Marc Raschke, Telefon: 0231/95321200, E-Mail: marc.raschke@klinikumdo.de

21.08.2018, Medizin, Soziales, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Bochumer Biopsychologen untersuchen Gehirne von Aufschiebern und Machern

Bochum (idr). Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. An dieses Motto halten sich längst nicht alle Leute. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, dass zwei Hirnregionen dafür verantwortlich sind, ob jemand ein Aufschieber oder Macher ist.
Die Biopsychologen untersuchten 264 Menschen im Kernspintomografen. Das Ergebnis: Probanden mit schlechter Handlungskontrolle haben eine größere Amygdala. Außerdem ist bei ihnen die funktionelle Verbindung zwischen der Amygdala und dem sogenannten dorsalen anterioren cingulären Kortex (dorsaler ACC) weniger stark ausgeprägt.
Die Funktion der Amygdala ist es vor allem, vor möglichen negativen Konsequenzen einer Handlung zu warnen. Der dorsale ACC ist dafür zuständig, Handlungen in die Tat umzusetzen. Ist das Zusammenspiel der beiden Hirnregionen gestört, kann die Handlungskontrolle nicht mehr erfolgreich ausgeführt werden.
Künftige Studien sollen zeigen, ob die unterschiedlich gut ausgeprägte Handlungskontrolle durch spezifisches Training verändert werden kann.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Caroline Schlüter, Telefon: 0234/32-21775, E-Mail: caroline.schlueter@rub.de

21.08.2018, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Ausgehend von ihrer eigenen Biographie als schwarzafrikanische lesbische Mutter setzt Mamela Nyamza sich in ihrer neuen Arbeit "Black Privilege" mit Südafrika auseinander. Dabei geht es der Tänzerin und Choreografin um die Scheinheiligkeit der Gesellschaft, in der jeder permanent be- und verurteilt wird. Das Stück wird vom 22. bis 25. August, jeweils 20 Uhr, bei PACT Zollverein in Essen erstmals außerhalb von Südafrika gezeigt. Es ist ein Auftragswerk der Ruhrtriennale.
Infos: www.pact-zollverein.de und www.ruhrtriennale.de
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Mit einem großen Orchesterkonzert startet die Philharmonie Essen am 26. August, 19 Uhr, in die neue Saison: Wenige Tage bevor Yannick Nézet-Séguin sein Amt als Musikdirektor der Metropolitan Opera New York antritt, ist er im Alfried Krupp Saal mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra zu erleben, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Mit Werke von Haydn, Tschaikowski und Liszt schlägt das Programm einen Bogen von der Klassik zur Romantik.
Infos: www.philharmonie-essen.de
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Ihren Saisonabschluss feiern die Dortmunder DJ-Picknicks mit einem Festival. Das Summersounds Hoeschpark Open Air am 25. August, 14 bis 23 Uhr, verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 100 Akteuren auf drei Live-Bühnen und fünf DJ-Floors. Headliner sind das Pop-Trio Chai Khat aus Essen und der Bochumer Figur Lemur. Zahlreiche Sportangebote und Aktionen, eine Silent-Disco und ein Streetfood-Biergarten runden das Angebot ab. Der Eintritt ist frei.
Infos: www.djpicknick.de
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"Höchste Zeit - Vier Heldinnen im Hochzeitsrausch", heißt die neue Eigenproduktion des Ebertbades in Oberhausen unter der Regie von Gerburg Jahnke. Vom 24. August bis 16. September läuft dort die bunte Revue über Liebe, Fremdgehen, Treue und Blödheit, über Zweisamkeit und Verlassenwerden - und über Freundschaft. Dabei rauschen vier Damen statt in eine wilde Vor-Ja-Wort-Party in die chaotischste Nacht ihres Lebens - und das in einem Hotelzimmer in Oberhausen.
Infos: www.ebertbad.de
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Die Tische sind bald wieder gedeckt: für das Nightlight-Dinner auf der Bahnhofstraße in Herne. Am 24. August können Besucher bereits zum 18. Mal an der 700 Meter langen Picknicktafel Platz nehmen. Jeder kann Essen mitbringen oder vor Ort kaufen. Für Unterhaltung sorgen zahlreiche Walkacts, Kleinkunst und Musik.
Infos: www.herne.de/Kultur-und-Freizeit

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr.ruhr

21.08.2018, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Förderung für Forschungskollegs im Ruhrgebiet wird fortgesetzt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Zwei NRW-Forschungskollegs in der Metropole Ruhr werden für weitere dreieinhalb Jahre vom Land gefördert. Die 2014 gestarteten Kollegs, in denen Nachwuchswissenschaftler fachübergreifend mit Forschern verschiedener Disziplinen zusammenarbeiten, erhalten in der zweiten Förderphase ab 2019 jeweils 2,2 Millionen Euro. Sie verknüpfen Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.
An den Forschungskollegs "Future Water - Globale Wasserforschung in der Metropole Ruhr" und "Energieeffizienz im Quartier – Clever versorgen. umbauen. aktivieren" sind jeweils mehrere Universitäten und Fachhochschulen im Ruhrgebiet beteiligt. Insgesamt wurden sechs Kollegs evaluiert und zur weiteren Förderung empfohlen.

Pressekontakt: NRW-Wissenschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

21.08.2018, Top MR, Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mülheim

300.000 Fahrten: 2018 ist die bisher erfolgreichste Saison für metropolradruhr

Leipzig/Metropole Ruhr (idr). 300.000mal wurden die Räder von metropolradruhr in diesem Jahr ausgeliehen. Damit wurden bereits Anfang August die Gesamtverleihzahlen von 2017 erreicht. Für den Betreiber nextbike ist 2018 damit die bislang erfolgreichste Saison. Besonders intensiv genutzt werden die Metropolräder in Dortmund, Duisburg, Bochum und Essen. In den vier Städten wurden über 70 Prozent aller Fahrten getätigt.
Das Betreiberkonzept setzt auf Kooperationen mit Öffentlichen Verkehrsbetrieben und der Privatwirtschaft. Für viele ÖPNV-Kunden gelten Sonderkonditionen bei der Ausleihe. Eine weitere große Nutzergruppe sind Studenten. Sie haben 60 Freiminuten pro Fahrt. Neu sind seit diesem Jahr die Fachhochschule und Universität Dortmund dabei. Ab dem Wintersemester kommt die Hochschule Hamm-Lippstadt dazu.
2010 startete das Verleihsystem metropolradruhr als Pilotprojekt des Regionalverbandes Ruhr (RVR) mit Förderung des Bundes. "Unsere mit den Städten geleistete Aufbauarbeit ist ein Gewinn für das Ruhrgebiet", so RVR-Beigeordneter Martin Tönnes. Verleihstationen gibt es in zehn Städten der Metropole Ruhr. Seit dem Auslaufen der Bundesförderung 2013 finanziert sich metropolradruhr durch Einnahmen aus dem Verleih, Werbevermarktung und Kooperationen. Um das Angebot noch attraktiver zu machen, plant nextbike, die flexible Rückgabe von Rädern außerhalb von Stationen und die weitere Modernisierung der Fahrradflotte.
Infos: www.metropolradruhr.de
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Unter www.presse.rvr.ruhr können Sie die ausführliche Pressemitteilung und ein Foto herunterladen.

Pressekontakt: nextbike GmbH (für Ausleihzahlen), Mareike Rauchhaus,Telefon: 0341/3089889-19, E-Mail: rauchhaus@nextbike.com; RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

20.08.2018, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Fast 5.300 Blumenfreunde schauten sich Titanenwurz-Blüte in Dortmund an

Dortmund (idr). Die erste Blüte von Titanenwurz "David" in Dortmund war ein Zuschauermagnet: Fast 5.300 Besucher schauten sich das Spektakel am Wochenende live im Botanischen Gartens Rombergpark an. Schon Freitagmittag öffnete sich das Hüllblatt der Pflanze und gab zum ersten Mal den Blick ins Innere des Blütenstandes frei. Am Samstagvormittag schloss sich die Blume wieder.
Sobald der Blütenstand vollständig verwelkt ist, macht die Knolle eine Ruhezeit. Erst in einigen Monaten erscheint ein neues Blatt. Bis zur nächsten Blüte dauert es drei bis fünf Jahre.
Der Dortmunder Park gehört zu den 19 deutschen Botanischen Gärten, die bislang die Blüte präsentieren konnten. Bis zu 2,5 Meter groß kann der Blütenstand einer Titanenwurz werden.
Infos: www.rombergpark.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Anke Widow, Telefon: 0231/50-22135, E-Mail: awidow@stadtdo.de

20.08.2018, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Kulturelles

Folkwang Universität kürt Ensemble in Residence

Essen (idr). Das Ensemble BRuCH wurde zum Folkwang Ensemble in Residence gekürt. Zum zweiten Mal in zehn Jahren vergibt die Folkwang Universität der Künste in Essen den mit 5.000 Euro dotierten Titel. Gewürdigt werden damit junge Kammermusikensembles, die kurz vor dem Durchbruch im internationalen Konzertleben stehen.
Dem Ensemble BRuCH gehören vier Studentinnen aus dem Exzellenzstudiengang Konzertexamen der Folkwang Universität der Künste an. Sie konzertieren mit dem Schwerpunkt Moderne Musik.
Infos: www.folkwang-uni.de

Pressekontakt: Folkwang Universität der Künste, Anica Ziganki, Telefon: 0201/4903-205, E-Mail: ziganki@folkwang-uni.de

20.08.2018, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Essener Nonne baut Kloster in Lettland auf

Essen/Ikskile (idr). Eine Schwester aus dem Essener Karmel-Kloster hat in Lettland das erste kontemplative Kloster in Lettland aufgebaut. Die Einrichtung in Ikskile bei Riga wurde am Wochenende eingeweiht.
2002 war die heute 74-jährige Essener Nonne Elija Nehen ins Baltikum geschickt worden, um dort auf die Bitte lettischer Katholiken das Kloster zu gründen. Neben ihr als Priorin leben fünf weitere Schwestern aus Lettland und der Ukraine in dem Haus.
Schwester Elija gehört seit 50 Jahren dem Orden der Unbeschuhten Karmelitinnen an. Seit 1968 lebte sie im Essener Karmel-Kloster "Maria in der Not".
Infos: www.bistum-essen.de

Pressekontakt: Bistum Essen, Thomas Rünker, Telefon: 0201/2204-465, E-Mail: Thomas.Ruenker@bistum-essen.de

20.08.2018, Top MR, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus, Vermischtes

Sommerferien in der Metropole Ruhr – Zahl der Woche: 1.200 Kilometer Radwege durchziehen das Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Natürlich kann man das Ruhrgebiet auch mit dem Auto erkunden. Dank eines weit verzweigten Radwegenetzes macht die Entdeckungsreisen mit dem Fahrrad jedoch viel mehr Spaß.
1.200 Kilometer umfasst das radtouristische Netz, das von der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) unter dem Titel radrevier.ruhr beworben wird. Rund 200 Kilometer Radwege hat der Regionalverband Ruhr (RVR) seit den 80er Jahren gebaut, die meisten davon auf ehemaligen Bahntrassen. Zurzeit pflegt der RVR etwa 190 Kilometer Radwege.
Haupttouristischer Radweg ist der 240 Kilometer lange RuhrtalRadweg, der von Winterberg bis Duisburg führt. Mehr als die Hälfte der Strecke verläuft durch das Ruhrgebiet. Das Beispiel des RuhrtalRadweges zeigt, wie sich der Radtourismus zu einem Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Die Route erzielte 2016 einen Gesamt-Bruttoumsatz von 29,1 Millionen Euro. 800.000 Tagesausflügler gaben im Schnitt 19 Euro je Tag aus. Radwanderer, die länger unterwegs waren, kamen auf 160.000 Aufenthaltstage und zahlten im Schnitt täglich 87 Euro.
Um Radtouristen die Orientierung zu erleichtern, baut der RVR derzeit ein Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild auf. Mehr als 250 Knotenpunkte sollen künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes in der gesamten Metropole stehen und zeigen, wo’s lang geht. Da die Wegweiser durchnummeriert sind, müssen sich Radler nur noch die Nummern der Knotenpunkte auf ihrer Strecke merken. Rund 150 dieser Wegweiser wurden bereits aufgestellt. Im Osten der Metropole Ruhr ist der Aufbau abgeschlossen, derzeit laufen die Arbeiten im mittleren Ruhrgebiet. In den Städten Bottrop, Duisburg und Mülheim sowie im Kreis Wesel beginnt der Ausbau im Oktober.
Infos: www.radrevier.ruhr

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr