Nachrichten aus der Metropole Ruhr

10.12.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Kulturelles

Neuer Stiftungspreis im Sinne Wilhelm Buschs

Dortmund (idr). Der Dichter und Zeichner Wilhelm Busch schuf eine neue Kunstform, an die neuere Genres wie Comics und Graphic Novels anknüpfen. In seinem Sinne soll ein neuer Preis die gelungene Verknüpfung von Grafik und Text in einer Bachelor- oder Masterarbeit würdigen. Der Stiftungspreis Wilhelm Busch belohnt ab dem Studienjahr 2018/2019 mit 2.000 Euro den von einer Jury zur besten deutschsprachigen Arbeit gekürten Beitrag zum Thema Zeichnung und Literatur.
Der Preis wird von der in Dortmund ansässigen Stiftung Deutsche Sprache erstmals 2019 und dann alle zwei Jahre vergeben. Die Arbeiten müssen bis spätestens 31. Juli 2019 beim Vorstand der Stiftung Deutsche Sprache eingereicht werden.
Weitere Infos unter www.stiftung-deutsche-sprache.de

Pressekontakt: Prof. Dr. Walter Krämer, Telefon: 0231/755-3125, E-Mail: walterk@statistik.tu-dortmund.de

10.12.2018, Medizin, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Städtebau

Bochum ist Kompetenzzentrum im "Gesunde Städte Netzwerk"

Bochum (idr). Auf der Datengrundlage von öffentlichen Basis- und Spezialgesundheitsberichten plant die Stadt Bochum seit mehr als zehn Jahren. Zur alle drei Jahre erhobenen Basisversion gehören z.B. Angaben zur Häufigkeit bestimmter Erkrankungen und zu den Einrichtungen des Gesundheitssystems in Bochum. Die Spezialberichte nehmen bestimmte Personengruppen oder Krankheiten in den Blick.
Die Daten sind Grundlage für die Beurteilung gesundheitlicher Herausforderungen und für die Entscheidung über gesundheitsförderliche Maßnahmen und geeignete Orte dafür. Die Stadt Bochum stellt ab sofort als Kompetenzzentrum ihr Wissen der Gesundheitsberichterstattung allen Mitgliedskommunen im bundesweiten "Gesunde Städte Netzwerk" zur Verfügung. Das versteht sich als Teil der "Gesunde Städte Bewegung" der Weltgesundheitsorganisation WHO. Insgesamt gehören dem Netzwerk aktuell 81 Kommunen an, 15 davon aus Nordrhein-Westfalen. Seit 2012 ist Bochum dort Mitglied.
Das Netzwerk hat derzeit sieben aktive Kompetenzzentren zu unterschiedlichen Themen. In der Metropole Ruhr ist dabei bereits die Stadt Herne mit dem Kompetenzzentrum für Gesundheitskonferenzen vertreten. Mitgliedsstädte können nach einem Antragsverfahren als Kompetenzzentren im Gesunde Städte-Netzwerk anerkannt werden. Die Kompetenz der Zentren liegt in einer methodischen Umsetzung spezieller Bausteine der Gesundheitsförderung in die Praxis. Die Bausteine umfassen z.B. Bürgerbeteiligung, Vernetzung der lokalen Akteure, Verknüpfung der Instrumente der Gesundheitsförderung innerhalb der Kommune und Neuorientierung der Gesundheitsdienste.
Weitere Infos unter www.bochum.de/gesundheitsberichterstattung, unter www.bochum.de/presseservice sowie unter www.gesunde-staedte-netzwerk.de

Pressekontakt: Stadt Bochum, Pressestelle, Telefon: 0234/910-3081, E-Mail: pressestelle@bochum.de

10.12.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

MKK in Dortmund widmet "SitzPolsterModen" eine Ausstellung

Dortmund (idr). Wo sich Promis und "Normalos" niederlassen, vom stillen Örtchen bis zum repräsentativen Thron: Das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) zeigt "SitzPolsterModen".
Zu den Exponaten der Ausstellung zählen ein mittelalterlicher Kaiserthron ebenso wie ein umhäkelter Toilettensitz und ein Besucherstuhl aus dem Dortmunder Konzerthaus. Bis zum 19. Mai dokumentiert diese Schau die Ergebnisse eines Studienprojekts: 14 Monate lang haben sich sechs Studierende des Masterstudiengangs Kulturanalyse und Kulturvermittlung der TU Dortmund mit Polstermöbeln und dem Verhältnis von Kleider- und Möbelmoden beschäftigt.
Zu sehen sind – verteilt auf 30 Installationen auf allen Ebenen in der Dauerausstellung - Objekte von über 60 Leihgeberinnen und Leihgebern aus der ganzen Welt sowie Spendern. Mitmachen erwünscht: Besucherinnen und Besucher können sich mit eigenen Exponaten beteiligen. Unter den Titeln "Versteckt & Verloren" und "Wäsche & Stuhl" kann man in der Sofaritze verlorene Dinge einsenden sowie Fotos schicken von "Modemöbeln": Möbeln, die Kleidung tragen.
Weitere Infos unter www.mkk.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

10.12.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Vermischtes

Headliner für das Juicy Beats 2019 stehen fest

Dortmund (idr). AnnenMayKantereit und SDP sind als Headliner beim Juicy Beats Musikfestival 2019 gesetzt. Gefühlvolle Inhalte ohne Pathos, dafür stehen die Kölner AnnenMayKantereit. Als Kontrast präsentieren die Festival-Macher als zweiten Headliner das Berliner Rapper-Duo SDP, die ihren musikalischen Spagat zwischen Beats und Akustikgitarren jenseits von Rap-Klischees vollführen.
Insgesamt werden zur 24. Auflage des Juicy Beats Festivals - am 26. und 27. Juli im Dortmunder Westfalenpark - wieder über 150 Acts auf etlichen Bühnen im Park auftreten.
Weitere Informationen unter www.juicybeats.net

Pressekontakt: Kulturservice Ruhr, Carsten Helmich, Telefon: 0231/1384259, E-Mail: kontakt@juicybeats.net

10.12.2018, Duisburg, Metropole Ruhr, Vermischtes

Chor aus Duisburg tritt an beim Finale "Der beste Chor im Westen"

Duisburg/Köln (idr). Die musical kids Rheinhausen aus Duisburg haben es bis ins Finale geschafft: Am Freitag, 14. Dezember, wetteifern sie mit vier anderen Chören aus NRW um den Titel "Der beste Chor im Westen" und 10.000 Euro Preisgeld. Das WDR Fernsehen überträgt ab 20.15 Uhr live aus dem TV-Studio in Köln-Bocklemünd. Das Voting-Ergebnis des TV-Publikums zeigt der Sender im Anschluss an "WDR aktuell" um 21.55 Uhr.
2018 findet der Wettbewerb zum dritten Mal statt: Insgesamt haben sich in diesem Jahr rund 630 Sängerinnen und Sänger beteiligt. Auf den Gewinnerchor wartet neben Titel und Preisgeld ein Auftritt mit dem WDR-Rundfunkchor.
Weitere Infos unter presse.wdr.de

Pressekontakt: WDR, Pressedesk, Telefon: 0221/2207100, E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

10.12.2018, Dorsten, Vermischtes

Weihnachtsbäume vom RVR-Hof Punsmann

Dorsten (idr). Wer das Thema Weihnachtsbaum bei allzu schlechtem Wetter am vergangenen Samstag noch aufgeschoben hat, für den gibt es jetzt in Dorsten eine zweite Chance: Beim Weihnachtsbaumverkauf auf dem RVR-Hof Punsmann sind noch einige Bäume übrig geblieben. Die Fichten und Nordmanntannen kann man in dieser Woche von Montag bis Freitag (10. bis 14. Dezember) jeweils in der Zeit von 8 bis 16 Uhr vor Ort erwerben. Es gilt: so lange der Vorrat reicht. Die Preise sind gleich geblieben.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Team Waldbewirtschaftung Ost, Manuela Ortenstein, Telefon: 02369/984965, E-Mail: ortenstein@rvr.ruhr; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

10.12.2018, Castrop-Rauxel, Freizeit, Vermischtes

Mit dem RVR Weihnachtsbäume schlagen in Castrop-Rauxel

Gelsenkirchen (idr). Weihnachtsbaumschlagen wird zum Familienausflug: Am Sonntag, 16. Dezember, können von 13 bis 16 Uhr Interessierte selbst zu Säge und Axt greifen. Förster Matthias Klar lädt zum traditionellen Weihnachtsbaumschlagen mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) ins Castroper "Grutholz" ein. Es werden ausschließlich Fichten verkauft. Unabhängig von der Größe wird jeder Baum 20 Euro kosten. Er wird nach der Bezahlung durch den RVR "eingenetzt". Als Rahmenprogramm verkaufen die Jungjäger des Hegeringes Castrop-Rauxel Wildbratwürstchen und warme Getränke. Gefrorenes, vakuumiertes Wildfleisch aus der Region wird erstmalig durch einen Castroper Metzger zum Kauf angeboten. Die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Recklinghausen stellt heimische Tier- und Vogelarten vor.
Treffpunkt ist der Wanderparkplatz in der Nähe der B235. Dieser grenzt direkt an das Hundevereinsgelände.
Weitere Infos unter www.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Revierleiter Waldbewirtschaftung West, Matthias Klar, Telefon: 0209/3619943, E-Mail: klar@rvr.ruhr

10.12.2018, Hamminkeln, Vermischtes, Wirtschaft

"Stadt der Städte": Kampagne stellt Hamminkeln als Teil der Metropole Ruhr vor

Hamminkeln/Metropole Ruhr (idr). Hamminkeln steht im Rampenlicht: Die Stadt im Kreis Wesel ist Hauptdarstellerin der Serie "53 Städte, 52 Wochen" für die Standortmarketing-Kampagne des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Das Stadtporträt ist jetzt online: www.metropole.ruhr/hamminkeln; morgen (11. Dezember) folgt ein Filmclip, der über die sozialen Medien verbreitet und auf der Homepage gezeigt wird.
Das Porträt stellt eine Kommune vor, die bei aller Beschaulichkeit beste Arbeitsbedingungen bietet. Mit mehr als 1.000 Arbeitsplätzen in der Textilindustrie ist Hamminkeln einer der größten Standorte der Branche in Deutschland. Hier werden z. B. auch Stoffe für die Verhüllungsaktionen des Künstlers Christo produziert. Dazu ist die Stadt in Sachen Umweltschutz ganz vorn: Als eine der ersten ländlichen Kommunen bietet sie Bürgern und Unternehmen E-Carsharing an.
Das Städtevideo wird ab morgen (11. Dezember) zu sehen sein. Es zeigt eine Region, die geprägt ist von Unterstützung und Kooperation. Davon zeugen die mehrfach ausgezeichneten Obstsäfte der Firma Van Nahmen, die zu den Stars der deutschen Fruchtsaftszene zählen. Auf Streuobstwiesen gedeihen die Früchte. Auch das rege Vereinsleben in Hamminkeln steht für die Zusammenarbeit vor Ort.
2018 stellt die RVR-Kampagne jede Woche eine oder zwei der 53 Städte der Metropole Ruhr vor. Neben den ausführlichen Stadtporträts mit den Schwerpunkten Arbeiten, Business und Leben kommen die Menschen zu Wort. Der Leitsatz "Ich bin eine(r) von fünf Millionen!" zieht sich als roter Faden durch die Videoclips in Lang- und Kurzversion, die begleitend zu den Stadtporträts veröffentlicht werden. Die Serie ist Teil der groß angelegten Standortmarketing-Kampagne, mit der das Ruhrgebiet sein Image bei Investoren und Fachkräften nachhaltig verändern will. Unter dem Motto "Stadt der Städte" ("City of Cities") spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Die Region profiliert sich u.a. als größere Metropole als Berlin, als Heimat starker Startups und mit dem ersten Radschnellweg in Deutschland.
Die erste Kampagne der Region seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist eine Initiative aus dem Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Standortmarketing-Kampagne ist zunächst für die Jahre 2017 bis 2019 angelegt.
Infos: www.metropole.ruhr und www.facebook.com/stadtderstaedte

Pressekontakt: RVR, Kampagnenbüro, Carolin Fisch, Telefon: 0201/2069-331, E-Mail: fisch@rvr.ruhr

10.12.2018, Essen, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Verbandsversammlung tagt

Essen (idr). Am Freitag, 14. Dezember, tagt das Ruhrparlament zum letzten Mal im Jahr 2018. Die Verbandsversammlung tritt um 10 Uhr im ChorForum Ruhr (Fischerstraße 2 – 4, 45128 Essen) zusammen. Bestimmt wird die anstehende Sitzung von den Beratungen und der Verabschiedung des Haushaltes 2019.
HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN: Das Ruhrparlament tagt öffentlich. Zur Berichterstattung melden Sie sich bitte unter pressestelle@rvr.ruhr an. Die komplette Tagesordnung sowie aktuelle Anträge der Fraktionen und die Beschlussvorlagen stehen im Netz unter www.ruhrparlament.de.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

07.12.2018, Bochum, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhrgebietsforscher untersuchen die Entstehung von Ozonlöchern

Bochum/Metropole Ruhr (idr). Ein Forscherteam der Ruhr-Uni Bochum, der Uni Duisburg-Essen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sind chemischen Prozessen auf der Spur, die die Ozonschicht schädigen können. Ihre Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Moleküle mit Fluor, Chlor oder Brom zusammen mit Wasser unheilvolle Substanzen in der Atmosphäre freisetzen können. Verunreinigte Eispartikel in den Wolken können beispielsweise das Entstehen von Radikalen begünstigen und so eine Reaktion auslösen, die die Ozonschicht angreift.
Im Labor erzeugten die Wissenschaftler winzige Eispartikel und analysierten, was passiert, wenn UV-Licht auf mineralisch verunreinigtes Eis trifft. So entstehen Radikale. Die Forscher hoffen, so die grundlegenden Prozesse hinter Phänomenen wie Ozonlöchern verstehen.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Physikalische Chemie I, Prof. Dr. Karina Morgenstern, Telefon: 0234/32-25283, E-Mail: karina.morgenstern@rub.de; Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Physik, Dr. Cord Bertram, Telefon: 0203/379-4568, E-Mail: cord.bertram@uni-due.de