Nachrichten aus der Metropole Ruhr

01.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles, Vermischtes

"Phoenixsee": Neue WDR-Serie über den Zusammenprall der Milieus

Dortmund (idr). Der "Phoenixsee" in Dortmund-Hörde ist Titelgeber und zentraler Ort der Handlung einer neuen sechsteilige WDR-Serie, die im kommenden Jahr ausgestrahlt wird. Erzählt wird die Geschichte von zwei ungleichen Familien, die ums Überleben in Zeiten der Krise kämpfen.
Mitten in der Arbeitersiedlung leben die alteingesessenen Neuraths. Vater Mike droht die Entlassung im Autowerk, außerdem hat er eine Anzeige wegen Schwarzarbeit am Hals. Gleich nebenan im Villenviertel am Phoenixsee sind vor kurzem die Hansmanns eingezogen. Bei ihnen scheint alles gut zu laufen, bis Birger Hansmann in die kriminellen Machenschaften seines Ex-Chefs hineingezogen wird und für ihn alles auf dem Spiel steht. In dieser Situation müssen sich beide Familien miteinander arrangieren - trotz unterschiedlicher Milieus.
Die Dreharbeiten in Dortmund, Leverkusen, Köln und Umgebung laufen bis zum 21. Oktober.

Pressekontakt: WDR, Presse und Information, Telefon: 0221/220-7100

01.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Vermischtes

Zwei Bewerbungen aus dem Ruhrgebiet für die Landesgartenschau 2020

Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr hat bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2020 gleich zwei Hüte in den Ring geworfen. Beide haben ihre Konzepte beim NRW-Umweltministerium eingereicht. Die Stadt Kamp-Lintfort im Kreis Wesel will unter dem Motto "Kloster - Kohle - Campus" ihre historischen Wurzeln - das Kloster Kamp und das Bergwerk West - und den Wandel erfahrbar machen. Die Emschergenossenschaft will zusammen mit den Städten Castrop-Rauxel, Recklinghausen, Herne und Herten als "Emscherland 2020 - Wasser, Wege, Wandel" die Gartenschau in die Region holen.
Mit einer Entscheidung des Landes über die Austragung der Landesgartenschau 2020 wird gegen Ende Oktober gerechnet.

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail abawi.ilias@eglv.de; Stadt Kamp-Lintfort, Ariane Bauer, Telefon: 02842/912-302, E-Mail: ariane.bauer@kamp-lintfort.de

01.09.2015, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus

Einladung zur Pressekonferenz: RTG und VRR wollen Zusammenarbeit weiter ausbauen

Essen (idr). Für die ExtraSchicht kooperieren die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erfolgreich miteinander. Jetzt wollen beide Partner ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Freizeit, Tourismus und Kongress stärken und die Zusammenarbeit weiter ausbauen.
Details der geplanten Kooperation stellen die Einrichtungen bei einer Pressekonferenz am Donnerstag, 3. September, 9.45 Uhr, im Café "Die Kokerei" auf dem Welterbe Zollverein, Kokereiallee 71, in Essen, vor. Ansprechpartner sind RTG-Geschäftsführer Axel Biermann und Luis Castrillo, Vorstand beim VRR.

Pressekontakt: VRR, Sabine Tkatzik, Telefon: 0209/1584-421, E-Mail: tkatzik@vrr.de

01.09.2015, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

Frühe Herbstbelebung auch am Ruhrgebiets-Arbeitsmark

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Auch die Metropole Ruhr (ohne Kreis Wesel) profitierte im August von der frühen Herbstbelebung am Arbeitsmarkt. 261.590 Menschen waren im vergangenen Monat arbeitslos, das waren 3.378 oder 1,3 Prozent weniger als im Juli. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 11,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Arbeitslosigkeit um 1,5 Prozent zurück.
Im NRW-Schnitt lag die Arbeitslosenquote im August bei acht Prozent.
In allen Agenturbezirken des Ruhrgebiets war die Arbeitslosenzahl von Juli auf August rückläufig. Die NRW-weit höchsten Arbeitslosenquoten meldeten Duisburg mit 13,3 Prozent und Gelsenkirchen (12,8 Prozent). Das waren auch die einzigen Agenturbezirke, in denen die Arbeitslosigkeit gegenüber August 2014 gestiegen war.

Pressekontakt: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Werner Marquis, Aneta Schikora, Telefon: 0211/4306-554, -326, E-Mail: Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de

01.09.2015, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Das Schauspielhaus Bochum eröffnet seinen Premierenreigen am 5. September, 19.30 Uhr, mit Anton Tschechows Klassiker "Der Kirschgarten" in der Regie von Tamás Ascher, der zu den bekanntesten Theatermachern Ungarns zählt. Am Tag danach (6. September, 19 Uhr) kommt in den Kammerspielen "Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth auf die Bühne.
Infos: www.schauspielhausbochum.de
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In seinem Ballettabend "b.17" hat sich Martin Schläpfer die 7. Sinfonie von Gustav Mahler vorgenommen und forscht nach dessen jüdischen Wurzeln. Musik und Tanz verbinden sich darin zu einem Psychogramm getriebener Existenzen. Die Suche nach Heimat ist dabei die Grundierung zu einem Stück, das sich immer mehr zu einem Tanz auf dem Vulkan verdichtet. Am 5. September, 19.30 Uhr, feiert die Choreografie Premiere am Theater Duisburg.
Infos: www.theater-duisburg.de
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Wie reagiert ein politisches System, wenn sich einer der höchstrangigen Vertreter plötzlich von diesem abwendet? Dieser Frage geht Intendant Jens-Daniel Herzog in seiner Inszenierung von Richard Wagners "Tristan und Isolde" am Opernhaus Dortmund nach. Premiere ist am Sonntag, 6. September, 16 Uhr. Die Bayreuth-Sopranistin Allison Oakes wird dabei ihr Rollendebüt als Isolde geben.
Infos: www.theaterdo.de
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Ein "Lehrstück ohne Lehre" schrieb Max Frisch mit seinem Drama "Biedermann und die Brandstifter", das am 5. September, 19.30 Uhr, Premiere am Schlosstheater Moers Premiere feiert. Das Stück in der Inszenierung von Intendant Ulrich Greb zeigt, wie aus Egoismus, angepasster Bequemlichkeit, dummer Eitelkeit und Feigheit eine hochexplosive Mischung entsteht, mit deren Hilfe sich Gewalt ungehindert ausbreiten können.
Infos: www.schlosstheater-moers.de
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Es sind die Außenseiter und Randfiguren der Wohlstandsgesellschaft, die in der "Avenue Q" leben, liebenswerte Charaktere, die davon träumen, ein Star zu sein oder auch nur eine erfolgreiche Kindergärtnerin. Das Musical von Robert Lopez und Jeff Marx feiert am 5. September, 19.30 Uhr, Premiere am Theater Hagen. In dem Stück spielen Puppen ähnlich denen in der Sesamstraße mit. Sie zeigen ihre erwachsenen Seiten, etwa wenn es um Spekulationen über die sexuelle Orientierung von Ernie und Bert geht.
Infos: www.theater-hagen.de
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Albert Ostermaier widmet dem französischen Sänger und Komponisten Serge Gainsbourg sein "Requiem für einen Liebenden". Geschrieben hat er das Stück für Dominique Horwitz, das Theater Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen. In dem Stück lässt er dem Tode nahe Gainsbourg sein Leben und seine Musik Revue passieren. Das Stück wird am 4. September, 19.30 Uhr, am Theater Oberhausen uraufgeführt. Regie führt Peter Carp. Nächster Termin: 5. September, 19.30 Uhr.
Infos: www.theater-oberhausen.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

01.09.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles

Literaturbüro Ruhr nimmt mit "ruhrSpott" Macken des Ruhrgebiets und anderer Metropolen aufs Korn

Gladbeck (idr). "ruhrSpott" heißt das diesjährige Herbstprojekt des Literaturbüros Ruhr in Gladbeck. Bei Lesungen, Rezitation, Musik und Gespräch vom 9. September bis 14. November sind die Gäste eingeladen, über die Macken und Schwächen des Ruhrgebiets und anderer Metropolen zu lachen. 23 Schriftsteller, Journalisten, Schauspieler und Musiker präsentieren Geschichten über metropole und metropopelige Heimaten. Die Veranstaltungen finden in Gladbeck, Duisburg, Essen, Mülheim und Dortmund statt.
Zum Auftakt liest der Reisejournalist Georg Stefan Troller aus seinen Büchern "Meine Blamagen - Aus dem Leben eines Interviewers" und "Mit meiner Schreibmaschine - Geschichten und Begegnungen". Zum weiteren Programm gehören u.a. ein Abend mit Satiren und Feuilletons von Michael Klaus und Sigismund von Radecki, New Yorker Geschichten von Dorothy Parker sowie mit Fritz Eckenga, der aus "Mit mir im Reimen. Alle Gedichte und neue" liest.
Infos: www.ruhrspott.com

Pressekontakt: Literaturbüro Ruhr, Verena Geiger, Telefon: 02043/992168, E-Mail: E-Mail: verena.geiger@stadt-gladbeck.de

01.09.2015, Metropole Ruhr, NRW, Bildung

Bochumer Wissenschaftler untersuchen Wirksamkeit von Sprachbildungsförderung in der Kita

Bochum (idr). Psychologen der Ruhr-Universität Bochum untersuchen die "Sprachbildung und -entwicklung im KitaAlltag". Zusammen mit dem Deutschen Jugendinstitut München wollen die Wissenschaftler evaluieren, wie unterschiedliche Maßnahmen zur Förderung sprachlicher Bildung von zwei- bis sechsjährigen Kindern wirken. Dafür gibt das NRW-Familienministerium rund zwei Millionen Euro.
Das Ministerium stattet Einrichtungen, die einen hohen Anteil von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf haben, mit mehr finanziellen Mitteln aus, und fördert die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte. Das Bochumer Projekt soll nun erforschen, in welchem Maße die unterschiedliche Ressourcen, die das Ministerium den Kitas zur Verfügung stellt, dazu beitragen, dass sich die sprachlichen Kompetenzen der Kinder bis zum Übergang in die Schule deutlich verbessern.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Birgit Leyendecker, Telefon: 0234/32-28364, E-Mail: birgit.leyendecker@rub.de

01.09.2015, Medizin, Metropole Ruhr

Essener Studie zu vererbbaren Brustkrebs-Erkrankungen

Essen (idr). Wie wirkt sich der Lebensstil auf eine Brustkrebserkrankung aus? Mit dieser Frage wollen sich Forscher des Brustzentrums an der Universitäts-Frauenklinik Essen in den nächsten drei Jahren auseinandersetzen. Sie sollen unter anderem klären, warum manche Frauen trotz erblicher Vorbelastung nicht an Krebs erkranken und wie die Faktoren Ernährung oder Bewegung den Ausbruch der Erkrankung verzögern oder verhindern können.
Im Rahmen der bundesweiten LIBRE-Studie (Lebensstilintervention bei gesunden und erkrankten BRCA1/2 Mutationsträgerinnen und Frauen mit einem hohen Risiko für Brust- und Eierstockkrebs) werden ab sofort Frauen zwischen 18 und 70 Jahren gesucht, bei denen eine Veränderung der Gene BRCA1 oder BRCA2 nachgewiesen wurde. Die Teilnehmerinnen der Studie werden in zwei Gruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe eine sportmedizinische Untersuchung, eine Ernährungsberatung sowie eine Aufklärung über die Vorteile körperlicher Bewegung erhält. Die Mitglieder der zweiten Gruppen beteiligen sich an einem strukturierten Ernährungs- und Sportprogramm. Anmeldungen sind unter 0201/723-85647 möglich.
Nach drei Monaten sowie jeweils einmal pro Jahr werden beide Gruppen klinisch untersucht, um Veränderungen des Lebensstils und die Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit zu erfassen. Die Studie wird durch die Deutsche Krebshilfe gefördert.
Infos: www.uni-brustzentrum-essen.de

Pressekontakt: Universitäts-Frauenklinik Essen, Dr. Oliver Hoffmann, Katharina Denzel, Tel.: 0201/723-85647, oliver.hoffmann@uk-essen.de, katharina.denzel@uk-essen.de

01.09.2015, Hamminkeln, Schermbeck, Umwelt, Vermischtes

Einladung zum Pressetermin: Grundschüler aus Hamminkeln lernen im "grünen Klassenzimmer" in der Üfter Mark

Schermbeck (idr). Wie weit springt ein Reh? Wie wohnen Vögel? Und was ist ein Schulwald? Diese und viele weitere spannenden Fragen beantworten die Förster von RVR Ruhr Grün rund 50 Grundschülern aus Hamminkeln bei einem Ausflug am Donnerstag, 3. September, in die Üfter Mark in Schermbeck. Zwei Klassen von der Hermann Landwehr Grundschule absolvieren fünf Lernstationen entlang des Ameisenpfades.
Es ist die erste gemeinsame Veranstaltung von Schule und RVR Ruhr Grün, doch schon jetzt hat die Hermann Landwehr Grundschule Interesse an weiteren Kooperationen signalisiert.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Pressevertreter sind herzlich eingeladen, über den waldpädagogischen Ausflug zu berichten. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr der Nottkamp-Parkplatz bei Schermbeck. Bei Rückfragen ist Revierleiter Christoph Beemelmans aus der Üfter Mark unter 0162/2466628 zu erreichen.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Christoph Beemelmans, Telefon: 02866/4491, E-Mail: beemelmans@rvr-online.de

31.08.2015, Soziales, Metropole Ruhr, Bildung

TalentTage Ruhr zeigen gelungene Beispiele für Nachwuchsförderung

Essen (idr). Die Metropole Ruhr zeigt, was sie kann: Vom 14. bis 22. September informieren mehr als 50 Initiativen, Hochschulen, Unternehmen, Kammern und Kommunen, wie Nachwuchsförderung dank gezielter Bildungsangebote gelingen kann. Die 2. TalentTage Ruhr, die in zwölf Städten stattfinden, sind ein Projekt der TalentMetropole Ruhr, unter deren Dach der Initiativkreis Ruhr seine Bildungsaktivitäten bündelt.
Den Auftakt markiert der 3. Wissensgipfel Ruhr am 14. September in der Essener Philharmonie, der in diesem Jahr unter dem Motto "Wir bilden Zukunft" steht. Veranstalter sind die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet, der Regionalverband Ruhr (RVR) sowie der Initiativkreis Ruhr.
Höhepunkt ist die Verleihung des TalentAward Ruhr an engagierte Talentförderer. Den Abschluss bildet die Fachtagung "TalentPerspektiven Ruhr".
Dass die Metropole Ruhr für ihre Bewohner ein attraktiver Arbeits- und Lebensraum ist, belegt eine Forsa-Umfrage unter 1.001 Bürgern im Auftrag des Initiativkreises Ruhr in Essen. Zwei Drittel meinen, das Ruhrgebiet sei im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland attraktiver oder ähnlich attraktiv. Fast zwei von drei Befragten bewerten die Chancen von Schulabgängern und Studienabsolventen, im Ruhrgebiet einen Arbeitsplatz zu finden, als gut.
In der schulischen Bildung sehen viele noch Verbesserungsbedarf: 76 Prozent meinen, die Schulen müssten mehr tun, um Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten. 84 Prozent sind der Meinung, Jugendliche sollten während ihrer Schulzeit mehr berufspraktische Erfahrungen sammeln.
Infos: www.talentmetropoleruhr.de

Pressekontakt: Initiativkreis Ruhr, Christian Icking, Telefon: 0201/8966-660, E-Mail icking@i-r.de