Nachrichten aus der Metropole Ruhr

26.03.2019, Metropole Ruhr, Umwelt

21 Ruhrgebietsstädte schalten zur Earth Hour das Licht aus

Metropole Ruhr (idr). Licht aus! 21 Städte in der Metropole Ruhr setzen am kommenden Samstag (30. März) ein Zeichen für den Klimaschutz. Sie beteiligen sich an der WWF Earth Hour und schalten um 20.30 Uhr eine Stunde lang die Lichter an markanten Bauwerken aus. So werden u.a. der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen, der Gasometer in Oberhausen und das Bochumer Bergbau-Museum sowie zahlreiche Kirchen und Rathäuser vorübergehend in Dunkel gehüllt.
Infos: wwf.de/earthhour

Pressekontakt: WWF, Pressestelle, Immo Fischer, Telefon: 030/311777-427, E-Mail: immo.fischer@wwf.de

26.03.2019, Metropole Ruhr, Vermischtes

"Kümmerer" der Entsorgungsbetriebe Essen soll Erscheinungsbild der Innenstadt verbessern

Essen (idr). Die Entsorgungsbetriebe Essen (EBE) haben jetzt einen "Kümmerer". Der EBE-Mitarbeiter soll dazu beitragen, das Erscheinungsbild der Innenstadt zu verbessern, indem er Müllecken, Verschmutzungen und Beschädigungen ausmacht und meldet. Ausdrücklich soll er auch auf Mängel aufmerksam machen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Entsorgungsbetriebe fallen, etwa verstopfte Brunnen und defekte Baumscheiben-Einfassungen. Ziel ist es, die zuständigen Stellen in der Stadt miteinander zu vernetzen.
Infos: www.ebe-essen.de

Pressekontakt: Entsorgungsbetriebe Essen, Bettina Hellenkamp, Telefon: 0201/854-1060, E-Mail: bhellenkamp@ebe-essen.de

26.03.2019, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Nachdem Bridget Breiner mit ihren Shakespeare-Choreografien "Othello", "Prosperos Insel" und "Romeo und Julia" Erfolge feierte, widmet sie sich nun der berühmtesten Komödie des englischen Dramatikers. Am 31. März, 18 Uhr, wird ihre Abschiedsproduktion "Sommernachtstraum" am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier uraufgeführt.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Zum ersten Mal wird im Rahmen der Essener TUP-Festtage Kunst⁵ unter dem Titel "Schließ deine Augen – Rien ne va plus!" ein spartenübergreifendes Projekt mit Künstlern des Aalto-Musiktheaters, der Ballett-Compagnie und des Schauspiels gezeigt. Die Uraufführung findet am 27. März, 19 Uhr, in der Casa des Schauspiels Essen statt. Die Inszenierung geht der Frage nach, was passieren würde, wenn die Menschen nicht erwachsen würden. Was zunächst wie ein Hohelied auf die Kindheit anmutet, nimmt beunruhigende Dimensionen an. Weitere Vorstellungen: 30. März und 5. Mai.
Infos: www.schauspiel-essen.de
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"Im Zeichen des Orients" steht das interkulturelle Tanzfestival des Netzwerks Up To Dance am 30. März in den Flottmann-Hallen in Herne. Neben Workshops stehen um 15, 17.30 und 20 Uhr drei verschiedene Shows auf dem Programm. Rund 200 Aktive zeigen vom Tango bis zum ägyptischen Kaffeehaustanz Tänze aus aller Welt. Ein bunter Basar ergänzt das Angebot.
Infos: uptodance.jimdo.com
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Klaus Rinke, eine der zentralen Figuren der Düsseldorfer Kunstszene um Joseph Beuys, gilt als "Universalkünstler", der in nahezu allen Medien arbeitet. Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg stellt in der Ausstellung "Die vierte Kraft" erstmals Rinkes Zeichnungen in ihrer ganzen Bandbreite ins Zentrum. Einzigartig sind die riesigen Formate, in denen der Künstler seine Grafitbilder und "gezeichneten Malereien" realisiert. Mit Dimensionen von mehreren Metern füllen sie ganze Räume. Daneben stehen zahlreiche kleinformatige Studien aus sechs Jahrzehnten. Die Ausstellung läuft vom 29. März bis 23. Juni.
Infos: www.museum-kueppersmuehle.de
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"Ich danke allen für nichts" heißt das neue Programm von Willi Thomczyk, das der Schauspieler, Komiker, Musiker und Schriftsteller am 29. März, 20 Uhr, in der Bleckkirche Gelsenkirchen präsentiert. Thomczyk lädt ein zu einer Zeitreise durch sein Leben. John Lennon, Rio Reiser, Bukowski, Johnny Cash, Büchner und Beckett kommen zu Wort. Und vor allem Thomczyk - Prolentenblag, Messdiener, Schauspielschüler, Revoluzzer, Hippie, Clown. Er singt, spielt, improvisiert und provoziert.
Infos: www.bleckkirche.info
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Hauptdarsteller Christian Clavier und Regisseur Philippe de Chauveron kommen zur Filmpremiere von "Monsieur Claude 2" am 1. April, 20 Uhr, in der Lichtburg in Essen. Damit kehrt Familie Verneuil auf die Kinoleinwand zurück. Claude und seine Frau Marie müssen sich als traditionsbewusste Schwiegereltern erneut ihren Toleranzgrenzen stellen, als ihre Töchter samt Ehemännern Frankreich den Rücken kehren wollen. Die Familienkomödie begeisterte in Frankreich bereits mehr als sechs Millionen Zuschauer.
Infos: www.lichtburg-essen.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

26.03.2019, Medizin, Metropole Ruhr, NRW

FALKO ermöglicht elektronischen Versand von Patientenakten

Bochum (idr). Die Falldatenkommunikation zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen soll in Zukunft problemlos auf elektronischem Wege ablaufen können. Dafür wurde unter Federführung des Netzwerkes MedEcon Ruhr in den vergangenen drei Jahren eine Kommunikationsstruktur aufgebaut, die den Versand kompletter Krankenakten im Verlegungs- oder Konsilfall ermöglicht.
Bislang konnte bereits der radiologische Bildaustausch auf der Infrastruktur des Westdeutschen Teleradiologieverbundes genutzt werden, der mittlerweile rund 400 Einrichtungen bundesweit vernetzt. Mithilfe der "Medizinischen Falldatenkommunikation in interoperablen Netzwerken" (FALKO) sollen nun auch alle weiteren notwendigen Behandlungsdokumente schnell, datenschutzkonform und über unterschiedliche IT-Systeme hinweg ausgetauscht werden. Auch Patienten können ihre vorhandenen Dokumente und Dateien einem Krankenhaus oder einer Rehaklinik frühzeitig zur Verfügung stellen. Dafür wurde ein Uploadportal entwickelt.
Infos: www.falko.nrw und www.medecon.ruhr

Pressekontakt: MedEcon Ruhr, Leif Grundmann, Telefon: 0234/97836-25, E-Mail: grundmann@medecon.ruhr

26.03.2019, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Berliner Theatertreffen: 3sat-Preis für Ersan Mondtags Inszenierung "Das Internat" am Theater Dortmund

Dortmund (idr). Für seine Inszenierung "Das Internat" am Theater Dortmund erhält Ersan Mondtag den mit 10.000 Euro dotierten 3sat-Preis beim Berliner Theatertreffen. Der Regisseur zeige sich "einmal mehr als bildmächtiger Regisseur, der gekonnt mit den Ängsten der Zuschauer spielt. Märchen- und Horrormotive und ihre vielfältigen Assoziationsmöglichkeiten verknüpft er zu einer spektakulären Feier des Unheimlichen", urteilte die Jury.
Ersan Mondtag arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Musik, Performance und Installation. Er inszenierte u.a. am Thalia Theater Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, am Berliner Ensemble, am Maxim Gorki Theater, am Theater Bern, am Schauspiel Köln und an den Münchner Kammerspielen. Das Fachmagazin Theater heute kürte Mondtag zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2016.
Die Preisverleihung findet am 4. Mai in Berlin statt.
Infos: www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen und www.theaterdo.de

Pressekontakt: Theater Dortmund, Djamak Homayoun, Telefon: 0231/50-22390, E-Mail: dhomayoun@theaterdo.de

26.03.2019, Top MR, Oberhausen, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

Haus Ripshorst präsentiert Fotoausstellung zu Trinkhallen im Ruhrgebiet

Oberhausen (idr). Sie ist Kult im Ruhrgebiet: die Bude. Haus Ripshorst in Oberhausen würdigt diese "Institution" mit einer Fotoausstellung. Vom 30. März bis 10. Juni zeigt das Besucherzentrum Emscher Landschaftspark des Regionalverbandes Ruhr (RVR) die Fotoausstellung "Trinkhallen – die Seelen der Nachbarschaft" mit Bildern von Wolfgang Schneider. Zu sehen sind Fotos von Buden des Ruhrgebiets aus den 1960er Jahren bis heute.
Die ersten Trinkhallen errichteten Mineralwasseranbieter Mitte des 19. Jahrhunderts. Nachdem der Trinkhallenboom um 1960 seinen Höhepunkt erreicht hatte, läutete der Niedergang der Schwerindustrie schon bald das Trinkhallensterben ein. Heute gibt es immerhin noch 8.000 von ihnen.
Fotograf Wolfgang Schneider studierte Sozialwissenschaft und Kunst in Duisburg, Bournemouth und Montpellier. Als freischaffender Künstler stellte er bereits u.a. in Los Angeles, in Kaliningrad und in Duisburg aus.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten von Haus Ripshorst dienstags bis sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die Fotoausstellung wird am Freitag, 29. März, um 11 Uhr eröffnet. Der Fotograf Wolfgang Schneider gibt eine Einführung und begleitet den anschließenden Rundgang. Sie sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.

Pressekontakt: RVR, Haus Ripshorst, Wolfgang Gaida, Telefon: 0208/8832568, E-Mail: gaida@rvr.ruhr

25.03.2019, Bochum, Essen, Metropole Ruhr, Städtebau, Vermischtes

Zahlenkorrektur: Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im Ruhrgebiet um 14 Prozent gestiegen

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). In der Metropole Ruhr wurden im vergangenen Jahr mehr Wohnungen in weniger Gebäuden gebaut. Die Bauämter in der Region gaben ihr ok für 3.296 neue Wohngebäude (2017: 3321) mit 10.458 Wohnungen (2017: 9148, +14,3 Prozent). Das hat das Statistik-Team des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Grundlage waren Daten des Landesamtes IT.NRW. Insgesamt stieg die Zahl der Wohnungen durch Neu- oder Umbau im Jahreszeitraum um 14 Prozent auf 11.685.
Die höchste Steigerung war in Essen zu verzeichnen: Die Zahl der Baugenehmigungen stieg um 73,1 (!) Prozent auf 2.136. Bochum verzeichnete ein Plus von 62 Prozent (plus 794 Wohnungen). Weniger Baugenehmigungen für Wohnungen wurden u.a. in den Kreisen Recklinghausen (–23,9 Prozent) und Unna (–16,3 Prozent) sowie in Oberhausen (14,8 Prozent) erteilt.
NRW-weit wurden im vergangenen Jahr 5,7 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor- nämlich 55.492.
Infos unter www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Karim Taibi, Telefon: 0201/2069-239, E-Mail: taibi@rvr.ruhr

25.03.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Exzellenzcluster Casa an der Ruhr-Uni Bochum entwickelt Strategien gegen Cyber-Angriffe

Bochum (idr). An der Ruhr-Uni Bochum eröffnet zum Ende des Monats das Exzellenzcluster "Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer", kurz Casa. Das internationale Forschungsprojekt entwickelt Strategien gegen große Cyberspace-Angreifer wie staatliche oder halbstaatliche Organisationen und verknüpft technische mit geisteswissenschaftlicher Forschung. Wissenschaftler mit technischer Ausrichtung kooperieren hier mit Forschenden aus der Psychologie. Diese Konstellation ist europaweit einzigartig. Die feierliche Eröffnung ist für den 29. März geplant.
Das Projekt wird in den nächsten sieben Jahren mit insgesamt rund 30 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Horst-Görtz-Institut / Exzellenzcluster Casa, Dr. Patrick Schulte, Telefon: 0234/32-27722, E-Mail: patrick.schulte@rub.de, info@casa.rub.de

25.03.2019, Marl, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Marl feiert 25 Jahre Almauftrieb

Marl (idr). Marl feiert 25 Jahre "Almauftrieb": Am Samstag, 30. März, verlassen die Skulpturen "Zwei Burgunder Kühe" von Samuel Buri zum 25. Mal ihr Winterquartier im Rathaus und ziehen auf die Insel im Rathaus-See. Damit beginnt für diese und weitere Kunstwerke die Freiluft-Saison. Beim traditionellen Marler Almauftrieb bringt ein festlich geschmückter Pferdewagen die beiden Kühe "Dorothée und Niggel" in die Stadt. Das letzte Stück reisen die Kühe im Schlauchboot. Begleitet werden sie von den "Alphornbläsern Marl" und dem "Swing‘n Oberkrain"-Sextett. Startpunkt ist das Skulpturenmuseum Glaskasten.
Infos unter www.marl.de

Pressekontakt: Stadt Marl, Abteilung Kommunikation & Medien, Daniel Rustemeyer, Telefon: 02365/99-2723, E-Mail: daniel.rustemeyer@marl.de

25.03.2019, Medizin, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Essener Mediziner: Nächtliche Atemaussetzer können Demenz begünstigen

Essen (idr). Atemaussetzer im Schlaf können das Gehirn belasten und das Demenzrisiko erhöhen. Das haben Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikum Essen herausgefunden. Fast 90 Prozent der dementen Patienten in einer altersmedizinischen Krankenhausumgebung leiden an Atemaussetzern (Apnoe) im Schlaf. Rund 40 Prozent der Patienten hatten eine leichte und fast 48 Prozent eine mittlere bis schwere Atmungsstörung.
Mit nasaler Sauerstoffgabe oder positiver Atemdrucktherapie kann Abhilfe geschaffen werden, so wird der Sauerstoffmangel im Gehirn vermieden. Studien zeigten bereits, dass sich durch diese Maßnahmen die Denkfähigkeit auch bei Demenzerkrankten etwas verbessert. Weil die Masken aber oft als störend empfunden und deshalb häufig nicht während der gesamten Nacht getragen werden, sehen die Forscher weiteren Entwicklungsbedarf.

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, Ressort Presse, Telefon: 0203/379-2430, E-Mail: presse@uni-due.de