Nachrichten aus der Metropole Ruhr

21.09.2017, Dortmund, Unna, Wesel, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Verkehr

200 Millionen Euro vom Bund für A40-Ausbau in Dortmund und Ortsumgehung Wesel

Berlin/Düsseldorf (idr). Die Metropole Ruhr profitiert von der Bewilligung von Bundesmitteln für wichtige Straßenbau-Projekte. Insgesamt investiert der Bund 466,3 Millionen Euro in die Infrastruktur. Mehr als 200 Millionen fließen in den Ausbau der Autobahn 40 bei Dortmund und den Neubau der Bundesstraße 58, Ortsumgehung Wesel. Mit der Bewilligung kann der Bau nun beginnen.
In Dortmund wird die heutige B1 von Dortmund-Ost (B236) bis zum Autobahnkreuz Dortmund/Unna (A1/A 44) sechsstreifig zur A40 ausgebaut. Diese Baumaßnahme wird 105,1 Millionen Euro kosten.
Beim Abschnitt der B58 in Wesel handelt es sich um den Neubau einer ca. 3,8 Kilometer langen Ortsumgehung. Der nun für den Bau freigegebene Abschnitt beginnt östlich der bereits fertiggestellten Rheinbrücke und führt bis zum Anschluss an die B70 in Wesel. Die Maßnahme kostet 107,3 Millionen Euro.

Pressekontakt: NRW-Verkehrsministerium, Pressestelle, Bernhard Meier, Telefon: 0211/3843-1013, E-Mail: Bernhard.Meier@vm.nrw.de

21.09.2017, Essen, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Essener Software-Unternehmen erhält Cloud Rocket Award

Essen (idr). Das Essener Software-Unternehmen Edit Systems GmbH gehört zu den bundesweit fünf "Cloud Rockets", die der Multi Cloud-Anbieter Cancom Pironet und Hewlett Packard Enterprise jetzt erstmals ausgezeichnet haben. Gesucht wurden kleine und mittelständische Software-Hersteller, die mit ihren deutschsprachigen Entwicklungen innovative Lösungen bieten.
Die Gewinner des ersten Wettbewerbs erhalten Vertriebs- und Marketingunterstützung im Gesamtwert von 30.000 Euro. Dazu werden sie in die Marktplätze der Preisgeber aufgenommen.
Edit System überzeugte mit ihrer Software reybex für den Online-Handel. Mit dem Programm lassen sich sämtliche Vertriebswege zentral steuern. So können Händler ihr komplettes Auftragsmanagement vom Auftrag bis zum Versand abwickeln.
Infos unter www.cancom-pironet.de und www.reybex.com

Pressekontakt: Edit Systems GmbH, Silke Reimers, Telefon: 0201/360396-25 E-Mail: reimers@editsystems.com

21.09.2017, Essen, Mülheim, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Ruhrbahn setzt in einem Pilotprojekt ab 2020 abgasfreie Busse in Essen und Mülheim ein

Essen/Mülheim (idr). Die Ruhrbahn will in einem Pilotprojekt ab 2020 den Einsatz von Elektrobussen vorbereiten. Zunächst sollen die Batteriebusse auf je einer Linie in Essen und Mülheim zum Einsatz kommen.
Vorausgegangen war eine Machbarkeitsstudie zur Elektrifizierung der Buslinien der Ruhrbahn. Ergebnis: Durch eine vollständige Umstellung ließen sich jährlich 25.500 Tonnen Kohlendioxid und 200 Kilogramm Feinstaub einsparen. Als kosteneffizienteste Lösung empfehlen die Experten Batteriebusse. Das erfordert allerdings höhere Investitionen: Für die neun benötigten Fahrzeuge müsste die Ruhrbahn 2,4 Millionen Euro mehr aufbringen als für Dieselbusse. Deshalb soll die Studie jetzt weiter ausgearbeitet und die Finanzierung geprüft werden. 2018 werden die Ergebnisse dem Aufsichtsrat der Ruhrbahn zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.
Infos unter www.ruhrbahn.de

Pressekontakt: Ruhrbahn, Kommunikation, Simone Klose, Telefon: 0201/826-1418, E-Mail: s.klose@ruhrbahn.de

21.09.2017, Top MR, Metropole Ruhr, Vermischtes

Positiver Trend bei der Bevölkerungszahl im Ruhrgebiet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Einwohnerzahl der Metropole Ruhr entwickelt sich positiv. Zum Stichtag 30. Juni 2016 lebten knapp 5,2 Millionen (exakt: 5.116.899) Menschen in der Region. Im ersten Halbjahr des Jahres ist die Bevölkerungszahl somit leicht um rund 7.600 Personen (+0,1 Prozent) angewachsen. Das ermittelten Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW.
Die größten Zuwächse hatten Bergkamen (+1,7 Prozent), Duisburg (+1,5 Prozent) und Rheinberg (+1,4 Prozent) zu verzeichnen. Viele Kommunen, die in den vergangenen Jahren von Schrumpfung betroffen waren, konnten wieder eine positive Einwohnerentwicklung verzeichnen. Neben Duisburg wuchsen so seit Ende 2015 auch Gelsenkirchen (+0,7 Prozent), Mülheim an der Ruhr und Herne (jeweils +0,6 Prozent).
Dortmund bleibt mit 586.181 Einwohnern die drittgrößte Stadt NRWs, Essen mit 582.624 Einwohnern die viertgrößte.
Auch NRW-weit ist die Bevölkerungszahl um 0,1 Prozent gestiegen - auf fast 17,9 Millionen Menschen. Der Anstieg resultierte aus einem positiven Saldo bei den Wanderungsbewegungen: Es zogen 36.252 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen.
Infos unter www.it.nrw und www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Ann-Kristin Marx, Telefon: 0201/2069-434, E-Mail: marx@rvr-online.de

21.09.2017, Duisburg, Essen, Mülheim, Metropole Ruhr, Verkehr

Wiege- und Schrankenanlage auf der A40-Rheinbrücke kommt Anfang 2018

Duisburg/Metropole Ruhr (idr). Anfang 2018 soll die A40-Rheinbrücke bei Duisburg mit Waage und Schranke ausgestattet werden. Das kündigte jetzt der Landesbetrieb Straßen.NRW an. Entsprechende Anlagen sollen in beiden Fahrtrichtungen installiert werden, um zu verhindern, dass LKW mit einem Gesamtgewicht von mehr als 44 Tonnen beziehungsweise 11,5 Tonnen Achsgewicht die Brücke passieren.
Erst im August hatte die Brücke nach der Entdeckung mehrerer Risse für zwei Wochen gesperrt werden müssen. Der nötige Neubau wird voraussichtlich 2019 starten. Die erste Brückenhälfte soll bis 2023 erbaut und der komplette Neubau 2026 fertiggestellt sein.
Auch an anderen Abschnitten der Autobahn wird gearbeitet. So muss in den kommenden Wochen im weiteren Verlauf der A40 Richtung Essen der offenporige Asphalt erneuert werden. Dafür wird die Autobahn an zwei verlängerten Wochenenden in jeweils eine Richtung zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum gesperrt.
In Fahrtrichtung Dortmund wird die Vollsperrung von Donnerstag, 5. Oktober, ab 22 Uhr, bis Montag, 9. Oktober, um 5 Uhr eingerichtet. Die Fahrbahn in Richtung Duisburg wird von Donnerstag, 19. Oktober, ab 22 Uhr bis Montag, 23.Oktober, 5 Uhr, gesperrt.
Straßen.NRW investiert in diese Maßnahme rund 2,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
Infos unter www.straßen.nrw.de

Pressekontakt: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Zentrale Kommunikation, Bernd A. Löchter, Telefon: 0209/3808333, E-Mail: Mail: kommunikation@strassen.nrw.de; Frank Theißing, Telefon: 0201/7298-274

21.09.2017, Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen, Moers, Metropole Ruhr, Kulturelles

doxs! präsentiert 29 europäische Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche

Duisburg (idr). In 29 ausgesuchten Filmen befasst sich die sechste Ausgabe des Duisburger Dokumentarfilm-Festivals für Kinder und Jugendliche doxs! mit den Lebenswelten und Träumen der jungen Generation. Vom 6. bis zum 12. November erzählen sie vom uralten und stets neuen Traum, aus allem auszusteigen, von traumatisierenden Kriegserfahrungen, Fluchtschicksalen und religiösem Fanatismus, von Familien und Rebellion.
Eine zehnköpfige Jugendjury vergibt die von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gestiftete "Große Klappe". Acht Produktionen konkurrieren um diese mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung. Eine internationale Fachjury prämiert den besten europäischen Kinderdokumentarfilm mit dem ECFA Documentary Award.
Spielstätten des Festivals sind Bochum, Essen, Dortmund, Dinslaken, Gelsenkirchen und erstmals Moers. Das Festivalzentrum ist in Duisburg.
Zu den Höhepunkten zählt das Sonderprogramm der Vorschulreihe. Hier bringt doxs! die Kinderdokumentarfilme des 2014 verstorbenen Filmemachers Harun Farocki auf die große Leinwand. Farocki, eine der Schlüsselfiguren des politischen Essayfilms in Deutschland, hatte in den 1970er Jahren mehrere Beiträge für die "Sesamstraße" und "Das Sandmännchen" gedreht.
Infos unter www.do-xs.de

Pressekontakt: doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche, Gudrun Sommer, Telefon: 0203/283-4164, E-Mail: filmwoche@stadt-duisburg.de

21.09.2017, Soziales, Bochum, Metropole Ruhr, Städtebau

NRW-Bauministerium und Architektenkammer zeichnen Wohnprojekt Bochumer Claudius-Höfe aus

Düsseldorf/Bochum (idr). Das Projekt Claudius-Höfe in Bochum erhält den Landespreis 2017 für Architektur, Wohnungs- und Städtebau. Das integrative Quartier gehört zu insgesamt zehn ausgewählten Projekten, die vom NRW-Bauministerium in Kooperation mit der Architektenkammer NRW geehrt werden. Verliehen werden die Auszeichnungen am 9. Oktober in Düsseldorf.
Die Claudius-Höfe seien ein gelungenes Beispiel dafür, wie mit Partizipation späterer Mieter, der Einbeziehung spezifischer Ansprüche an Wohnqualitäten wie Freisitze oder Balkone eine hohe Gebrauchsqualität entstehen kann, begründete die Jury ihre Entscheidung. In den Claudius-Höfen leben Behinderte und Nicht-Behinderte, Junge und Alte zusammen. Rund 200 Menschen wohnen hier. Herzstück ist ein zentraler Marktplatz.
Weitere Preisträger-Projekte kommen aus Aachen, Bonn, Dülmen, Düsseldorf, Köln, Krefeld, Münster und Troisdorf. Der NRW Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau war erstmals mit dem Schwerpunkt "Gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau" ausgelobt worden. Bewerben konnten sich Architekten in Abstimmung mit ihren Bauherren und Auftraggebern mit Bauwerken aus den zurückliegenden fünf Jahren. 54 Beiträge wurden eingereicht.
Infos unter www.aknw.de

Pressekontakt: Architektenkammer NRW, Christof Rose, Telefon: 0211/496734, E-Mail: rose@aknw.de; NRW-Bauministerium, Fabian Götz, Telefon: 0211/8618-4264, E-Mail: fabian.goetz@mhkbg.nrw.de

21.09.2017, Oberhausen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen zeigt Mordillo-Zeichnungen

Oberhausen (idr). Zum 85. Geburtstag widmet die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen dem argentinischen Künstler Guillermo Mordillo eine umfassende Ausstellung. Zum ersten Mal seit 25 Jahren zeigt ein deutsches Museum Originale des Zeichners in einer Retrospektive. "Mordillo – The Very Optimistic Pessimist" präsentiert vom 23. September bis zum 7. Januar mehr als 150 Zeichnungen der berühmten knollennasigen Wesen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch hochwertige Druckgrafiken und eine umfassende Darstellung der Biografie Mordillos. Bilder aus Schaffensphasen in Buenos Aires, Lima, New York, Paris und Monaco bieten einen Überblick über sein vielfältiges Werk. Zu sehen sind auch humoristische Zeichnungen aus seiner Zeit als Werbegrafiker und Illustrator.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Karikaturmuseum Krems und Guillermo Mordillo.
Infos unter www.ludwiggalerie.de

Pressekontakt: Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Dagmar Winkler, Telefon: 0208/41249-16, E-Mail: dagmar.winkler@oberhausen.de

21.09.2017, Top MR, Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Mülheim, Metropole Ruhr, Kulturelles

RVR fördert regionale Kultur mit weiteren 12.400 Euro

Essen/Metropole Ruhr (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) fördert im zweiten Halbjahr 2017 fünf weitere Kulturprojekte in der Region. Nach der ersten Förderentscheidung im ersten Halbjahr 2017 verblieben 12.400 Euro, über deren Verwendung der RVR-Kulturausschuss in seiner letzten Sitzung entschieden hat.
Gefördert werden die Reihe "FineArtJazz nördliches Ruhrgebiet" der Initiative PublicJazz, Gelsenkirchen (2.200 Euro), das Hagener Kurzfilmfestival "Eat My Shorts" (3.000 Euro), die Theaterperformance "A text is worth a thousand pots" des Netzwerks Vorschlag:Hammer in Mülheim (4.000 Euro), das Netzwerk klangbasierte Künste analog/digital mit Künstlern aus Mülheim, Wuppertal, Essen, Bochum, Düsseldorf und Köln (1.500 Euro) sowie das Bildungsfestival 2018 mit Schülern aus Brennpunktschulen aus ganz Deutschland in Essen (1.700 Euro).
Der RVR-Kulturausschuss hatte bereits im März die Förderung von insgesamt 17 regionalen Projekten beschlossen und dafür insgesamt 92.500 Euro zur Verfügung gestellt. Um die restlichen Fördermittel hatten sich sieben Projekte beworben. Zukünftig soll die Entscheidung über die Verteilung der gesamten Fördersumme in der ersten Sitzung des Jahres erfolgen.
Infos und Anträge: www.kulturförderung.rvr.ruhr
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Ausführliche Informationen zu den vom RVR geförderten Kulturprojekten finden Sie in den Sitzungsunterlagen des Ausschusses vom 14. September. Sie können unter www.ruhrparlament.de eingesehen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

20.09.2017, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

Thyssenkrupp und Tata Steel streben Joint Venture für europäische Stahlaktivitäten an

Essener (idr). Thyssenkrupp und Tata Steel haben heute eine Grundsatzvereinbarung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Ziel ist es, einen führenden europäischen Flachstahlanbieter zu schaffen. Das neue Unternehmen würde einen Pro-forma-Umsatz von etwa 15 Milliarden Euro erzielen und rund 48.000 Mitarbeiter an aktuell 34 Standorten beschäftigen. Thyssenkrupp kündigte an, dass beim Zustandekommen des Joint Venture in den kommenden Jahren rund 2.000 Stellen in dem Unternehmen gestrichen würden.
Die neue Holding soll mit Sitz in den Niederlanden geführt werden. Vorstand und Aufsichtsrat würden paritätisch mit Vertretern von Thyssenkrupp und Tata besetzt. Die Joint-Venture-Partner erwarten Synergien von 400 bis 600 Millionen Euro jährlich.
In den kommenden Monaten wird eine so genannte Due Diligence vorgenommen. Dabei gewähren sich die Verhandlungspartner gegenseitig Einblick in vertrauliche Geschäftsunterlagen. Eine Vertragsunterzeichnung wird für Anfang 2018 erwartet, der Vollzug des Zusammenschlusses soll Ende des kommenden Jahres folgen.
Infos: www.thyssenkrupp.com/zukunft-fuer-stahl

Pressekontakt: Thyssenkrupp, Nicola Röttger, Telefon: 0201/844-536481, E-Mail: press@thyssenkrupp.com