Nachrichten aus der Metropole Ruhr

23.09.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

Essener Musikfestival "Now!" steht unter dem Motto "Transit"

Essen (idr). Zeitgenössische Musik präsentiert das Festival "Now!", das die Philharmonie Essen gemeinsam mit der Folkwang Universität der Künste, der Stiftung Zollverein, Pact Zollverein und dem Landesmusikrat NRW veranstaltet. Unter dem Motto "Transit" stehen vom 23. Oktober bis 3. November 25 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Konzerte mit 15 Uraufführungen, Installationen und Workshops.
Die Essener Philharmoniker eröffnen die diesjährige Festivalausgabe mit Arnold Schönbergs "Gurreliedern". Drei Chöre wirken in dem Oratorium mit. Auf Pact Zollverein bringt ein Synthesizer-Wochenende die Übergänge von der Analog- zur Digitaltechnik zum Klingen. Werke wie Stockhausens "Kontra-Punkte" verdeutlichen, wie sich die zeitgenössische Musik nach dem Zweiten Weltkrieg durch starke Impulse immer wieder verändert hat.
Infos: www.philharmonie-essen.de

Pressekontakt: Theater und Philharmonie Essen GmbH, Christoph Dittmann, Telefon: 0201/8122-210, E-Mail: christoph.dittmann@tup-online.de

23.09.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Sicherheit durch Einstimmigkeit: Konsortien erforschen Blockchain-Technologie für Behörden

Gelsenkirchen/Bochum/Aachen (idr). Zwei Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Städten und Unternehmen sollen Blockchain-Reallabore für den sicheren Datenaustausch entwickeln, erproben und zur Nutzungsreife führen. Daran beteiligt sind die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, die Ruhr-Universität Bochum, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule und die Fachhochschule Aachen sowie die Städte Gelsenkirchen und Aachen. Das NRW-Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 1,8 Millionen Euro.
Ziel ist es, einen sicheren und damit verlässlichen Datenaustausch zwischen Behörden, Betrieben und Bürgern mithilfe der Blockchain-Technologie aufzubauen, z. B. bei Einwohnermeldebescheinigungen und Führerscheinen. Dafür werden die Daten nicht zentral und damit angreifbar gespeichert, sondern auf mehrere Rechner und Server verteilt. Ihre Richtigkeit wird nur bestätigt, wenn alle beteiligten Maschinen zustimmen. Nachträgliche Änderungen sind damit technisch so gut wie unmöglich.

Pressekontakt: Westfälische Hochschule, Dr. Barbara Laaser, Telefon: 0209/9596-464, E-Mail: public.relations@fh-gelsenkirchen.de

23.09.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

Zusammenspiel der Künste: Museum Folkwang und Pact Zollverein kooperieren im Bauhaus-Jubiläumsjahr

Essen (idr). Im Rahmen des Jubiläumsprogramms "100 Jahre Bauhaus im Westen" kooperieren herausragende Museen und Tanzeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Mit dabei sind in Essen das Museum Folkwang und Pact Zollverein. Sie stellen das facettenreiche Schaffen des Choreografen William Forsythe in den Mittelpunkt.
Forsythe präsentiert vom 22. November bis 1. Dezember vier für das Museum entwickelte Werke. Nach "City of Abstracts", "Human Writes Drawings" und "Aviariation" schließt "Acquisition/Körperschaft" die Serie ab. Mit den für Pact Zollverein geschaffenen Arbeiten "Himmel und Hölle" und "Alignigung" schlägt der Künstler eine Brücke zur Werkpräsentation im Museum Folkwang. Die Uraufführung einer neuen Bühneninszenierung von Brigel Gjoka und Rauf'RubberLegz'Yasit, die in Zusammenarbeit mit Forsythe entstand, rundet das Programm ab.
Weitere Kooperationen finden in Düsseldorf und Köln statt. Ausgangspunkt für die Projekte ist die von der Bauhaus-Schule gelehrte Transdisziplinarität.
Infos: www.bauhaus100-im-westen.de

Pressekontakt: NRW-Kulturministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

23.09.2019, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

Bogestra und HCR setzen künftig 22 Elektrobusse ein

Bochum (idr). Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) und die Straßenbahn Herne - Castrop Rauxel GmbH (HCR) kaufen 22 neue Elektrobusse. Die ersten Busse sollen im Sommer 2020 eingesetzt werden. Die Fahrzeuge kosten rund zehn Millionen Euro. Beschafft werden können sie mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums, des Landes NRW und des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr.
Die Bogestra nimmt 20 Elektrobusse in Betrieb, die HCR zwei. Die Kapazität der Akkus ermöglicht einen Einsatz auf einer Strecke von bis zu 200 Kilometer ohne Zwischenladung.
Infos: www.bogestra.de

Pressekontakt: Bogestra, Sandra Bruns, Telefon: 0234/303-2384, E-Mail: sandra.bruns@bogestra.de

23.09.2019, Metropole Ruhr, NRW, Wirtschaft

Vonovia übernimmt Mehrheitsanteil am schwedischen Wohnungsunternehmen Hembla

Bochum (idr). Vonovia übernimmt knapp 70 Prozent der Stimmrechte und 61,19 Prozent des Grundkapitals des Stockholmer Unternehmens Hembla. Nach dem Erwerb von Victoria Park 2018 ist dies der zweite Schritt des Bochumer Wohnungsunternehmens auf dem schwedischen Markt. Die 21.411 Wohnungen von Hembla befinden sich vor allem im Großraum Stockholm. Das Gesamtvolumen des Geschäfts umfasst 1,14 Milliarden Euro.
Die Bochumer Vonovia SE ist Europas größtes privates Wohnungsunternehmen. Der Konzern besitzt rund 396.700 Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. Hinzu kommen 79.000 verwaltete Wohnungen. Der Portfoliowert liegt bei 47,4 Milliarden Euro.
Infos: www.vonovia.de

Pressekontakt: Vonovia SE, Nina Henckel, Telefon: 0234/314-1909, E-Mail: Nina.Henckel@vonovia.de

23.09.2019, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Verbandsausschuss tagt

Essen (idr). Der Verbandsausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Montag, 30. September, 10 Uhr, im Sitzungszimmer 102 des RVR-Hauses, Kronprinzenstraße 6, Essen. Auf der Tagesordnung stehen Themen nach RVR-Gesetz und Landesplanungsgesetz.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

20.09.2019, Soziales, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Sport und Sportpolitik

Duisburger Wissenschaftler entwickeln Maßnahmen gegen Gewalt auf dem Fußballplatz

Essen (idr). Wie Konflikte auf dem Fußballplatz ohne blutende Nasen gelöst werden können, erforscht derzeit das Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Für Essen, das seit einigen Jahren besonders mit gewalttätigen Auseinandersetzungen im Fußball zu kämpfen hat, haben die Experten Problemlösungen und Präventionsmaßnahmen entwickelt. Umgesetzt werden sie vom Essener Sportbund (ESPO), dem Fußballkreis Essen und den Sport- und Bäderbetrieben.
Dazu zählt etwa die "aufsuchende Beratung", bei der das Training von Vereinen besucht, (Risiko-)Spiele begleitet und beobachtet werden. Zudem sollen Runde Tische mit den Fußballvereinen von Migranten ihre Interessen und das Vertrauen in den organisierten Sport stärken. Weiterhin empfiehlt die Studie, einzelne gewaltbereite Spieler oder Zuschauer aus den Vereinen und von den Spielen auszuschließen.

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Alexandra Nießen, Telefon: 0203/379-1487, E-Mail: alexandra.niessen@uni-due.de

20.09.2019, Oberhausen, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

Emscherkunstweg feiert Übergabe des "Zauberlehrlings" mit Spätsommerfest am Haus Ripshorst

Oberhausen (idr). Der "Zauberlehrling" kehrt auf den Emscherkunstweg zurück. Das Kunstwerk von Inges Idee in Oberhausen – auch bekannt als tanzender Strommast – wurde im Rahmen der zweiten Emscherkunst-Ausstellung 2013 realisiert und 2018 aufgrund statischer Mängel abgebaut. Kürzlich erhielt die 35 Meter hohe Neukonstruktion ihren finalen Anstrich und ist nun wieder als Landmarke weithin sichtbar. Am Samstag, 28. September, wird das Kunstwerk von der Emschergenossenschaft an den RVR übergeben.
Umrahmt wird die Übergabe vom Spätsommerfest am RVR-Informationszentrum Haus Ripshorst in Oberhausen. Ab 12 Uhr gibt es rund um den alten Bauernhof ein Programm für die ganze Familie. Dazu gibt es außerdem Informationen rundum die Emscherkunst. So erläutern ab 13 Uhr Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr und Dr. Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin der Kultur Ruhr GmbH, wie der Emscherkunstweg entstand. Anschließend gibt Britta Peters, Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr, Einblicke in die kuratorischen Überlegungen und die Konzeption des Skulpturenweges. Im Anschluss erfolgt die offizielle Übergabe des Kunstwerks.
Für Kinder gibt es ab 13 Uhr zwei verschiedene Workshops, in denen Zaubertricks gelernt oder fantasievolle Wesen aus Materialien der Stromversorgung gebastelt werden können. Außerdem steht ein Poetry Slam Basic-Workshop für Jugendliche auf dem Programm. Einige Werke des Emscherkunstwegs können auf einer Radtour und einem geführten Spaziergang erkundet werden.
Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenlos. Veranstalter des Spätsommerfests ist die Emschergenossenschaft.
Der Emscherkunstweg ist ein Kooperationsprojekt von Urbane Künste Ruhr, der Emschergenossenschaft und dem Regionalverband Ruhr (RVR). Der Skulpturenweg ist hervorgegangen aus dem temporären Ausstellungsformat Emscherkunst, das seit 2010 den Umbau des Emscher-Systems durch die Emschergenossenschaft begleitet hat. Ziel ist es, eine permanente Sammlung herausragender künstlerischer Arbeiten im öffentlichen Raum aufzubauen.

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Kommunikation, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail abawi.ilias@eglv.de; Urbane Künste Ruhr, Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit, Judith Frey, Telefon: 0201/104–2958, E-Mail: jf@urbanekuensteruhr.de; Regionalverband Ruhr, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

20.09.2019, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Opernstudio NRW geht mit ersten Absolventen an den Start

Dortmund (idr). Der erste Jahrgang des neuen Opernstudios NRW startet. Aus 650 Bewerbungen wurden zehn Musiker aufgenommen, die im Anschluss an ihr Studium nun zwei Jahre lang erste Erfahrungen an den beteiligten Häusern sammeln können, die sie optimal auf die Arbeit im Opern- und Theaterbetrieb vorbereiten. Die Opernhäuser in Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal wollen mit dem Opernstudio NRW ein wichtiges Bindeglied zwischen der Ausbildung in den Kunsthochschulen und der professionellen Laufbahn schaffen.

Pressekontakt: Theater Dortmund, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 0231/5022-524, E-Mail: akalouti@theaterdo.de

20.09.2019, Soziales, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Mülheimer verfügen laut Statisik über das höchste Pro-Kopf-Einkommen im Ruhrgebiet

Metropole Ruhr (idr). Das verfügbare Einkommen der Bürger in der Metropole Ruhr ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Statistisch gesehen hatte stieg die Summe zwischen 2013 und 2017 in allen Städten und Kreisen der Region. Das geht aus einer aktuellen Studie des Landesamtes IT.NRW hervor.
Über das höchste durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen konnten 2017 Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis verfügen: Hier lag der errechnete Wert bei 24.614 Euro. Mit 23.139 Euro wies Mülheim das zweithöchste verfügbare Pro-Kopf-Einkommen aus. Rang drei belegt der Kreis Wesel mit 22.034.
Für das gesamte Bundesland lag der Pro-Kopf-Wert bei durchschnittlich 22.263 Euro. Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen zur Verfügung steht
Infos unter www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de