Nachrichten aus der Metropole Ruhr

18.12.2018, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes

Gartenstadtradweg in Dortmund heißt künftig "Heißer Hoeschianer"

Dortmund (idr). Der geplante Gartenstadtradweg, den der Regionalverband Ruhr (RVR) in Dortmund zwischen Phoenix See und Westfalenhütte baut, wird künftig "Heißer Hoeschianer" heißen. Das ist das Ergebnis eines Namenswettbewerbs, den die Stadt Dortmund ausgelobt hat. 158 Vorschläge gingen ein. Die Entscheidung traf eine fünfköpfige Jury, der u.a. der RVR-Beigeordnete für den Bereich Planung, Martin Tönnes, angehörte.
Spätestens im Sommer 2019 soll der erste 4,6 Kilometer lange erste Abschnitt des Radweges "Heißer Hoeschianer" gebaut werden. Voraussichtlich Anfang 2020 ist dann die Strecke vom Phoenix See bis zur Paderborner Straße befahrbar. Für den ersten Bauabschnitt hat der RVR Fördergelder von Bund und Land in Höhe von 1,86 Millionen Euro erhalten.

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

18.12.2018, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Wissenschaftler entwickeln langlebige implantierbare Sensoren

Bochum (idr). Mit implantierten Biosensoren, die ständig bestimmte Biomarker messen, lässt sich der Verlauf zahlreicher Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und des Stoffwechsels überwachen. Allerdings werden diese Sensoren derzeit noch vom Körper als fremd erkannt und bekämpft, sodass sie nicht lange halten. Eine neue Technik für den dauerhaften Einsatz im Körper sollen die Mitglieder des europäischen Konsortiums "Initial Training Network Implantsens" unter Leitung von Chemikern der Ruhr-Universität Bochum entwickeln. Die EU fördert das Projekt für vier Jahre mit rund drei Millionen Euro.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Wolfgang Schuhmann, Dr. Sabine Seisel, Telefon: 0234/32-26200, -25464, E-Mail: wolfgang.schuhmann@rub.de, sabine.seisel@rub.de

18.12.2018, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Eine Dreiecksgeschichte erzählt Georgess Bizet in seiner Oper "Die Perlenfischer": Zurga und Nadir lieben dieselbe Frau, die Tempelsängerin Leyla. Um ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen, entsagen beide ihrer Liebe. Nach Jahren trifft Nadir Leyla wieder, die während der Fangzeit der Fischer im Tempel beten soll, um das Meer zu beruhigen. Er dringt in den Tempel ein und gesteht Leyla seine Liebe. Die beiden werden entdeckt, der geballte Zorn der Priester und der Dorfbewohner bricht über die beiden herein. Nur Zurga will ihnen vergeben, bis auch er Leyla wiedererkennt. Die Oper feiert am 22. Dezember, 19.30 Uhr, am Gelsenkirchener Musiktheater im Revier Premiere.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de
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Für viele gehört der Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zu Weihnachten wie Kerzenlicht und Tannenbaum. Vor dem Fest wird der Märchenklassiker als Filmkonzert mit Orchesterbegleitung gezeigt. Aufführungen gibt es am 22. Dezember im Konzerthaus Dortmund sowie am 23. Dezember in der Philharmonie Essen. Beginn ist jeweils um 16 und um 19.30 Uhr.
Infos: www.konzerthaus-dortmund.de und www.phiharmonie-essen.de
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Die New York Gospel Stars verbreiten am 26. Dezember, 20 Uhr, weihnachtliche Stimmung in Bochum. In der Christuskirche geben sie unter dem Motto "Joy to the world, the Lord has come" ein Konzert. Sie präsentieren traditionelle Spirituals, leise Balladen und klassische Gospel-Songs.
Infos: www.christuskirche-bochum.de
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Mitsingen erwünscht: Am 23. Dezember, 16.30 Uhr, findet in der Gelsenkirchener Veltins-Arena das große Weihnachtssingen statt. Mehr als 30.000 Besucher werden einstimmen. Tickets gibt es noch an der Tageskasse. Ebenfalls am 23. Dezember, 19 Uhr, lädt Klangvokal auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt dazu ein, gemeinsam die Stimme zu erheben. 16 Lieder werden gemeinsam mit Unterstützung eines Projektchors angestimmt.
Infos: www.veltins-arena.de und www.klangvokal.de
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2018 schließt die letzte Zeche in Deutschland. Die Fotografieausstellung "Schicht im Schacht - Leben ohne Kohle" im Wissenschaftspark Gelsenkirchen präsentiert vom 19. Dezember bis 6. April 60 Werke von vier Fotografen, die den Abschied von der Kohle mehrere Jahre lang aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beobachtet haben. Sie zeigen die Spuren einer lebendigen Vergangenheit und thematisieren, wie es nach Ende der Kohlenförderung weitergeht. Es geht vor allem um die Verbindung zwischen Arbeit, Kultur und Leben.
Infos: www.wipage.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-282, E-Mail: idr@rvr.ruhr

18.12.2018, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

RWI senkt Konjunkturprognose für die kommenden zwei Jahre

Essen (idr). Das RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen senkt seine Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr von 1,7 auf 1,4 Prozent. Für 2020 wird der Wert von 1,9 auf 1,6 Prozent korrigiert.
Der Beschäftigungsaufbau wird sich nach Ansicht des RWI verlangsamen, die Arbeitslosenquote aber weiter auf 4,8 Prozent im kommenden Jahr und 4,5 Prozent im Jahr 2020 zurückgehen. Die Inflationsrate soll mit 1,8 Prozent etwas unter den letzten Werten liegen. Grund dafür sind die fallenden Rohölpreis seit Oktober. Außerdem haben sich die Transportkapazitäten verbessert, die aufgrund des Niedrigwassers knapp waren. Die öffentlichen Haushalte werden 2019 und 2020 voraussichtlich Überschüsse von 37 bzw. 30 Milliarden Euro erzielen.
Infos: www.rwi-essen.de

Pressekontakt: RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Torsten Schmidt, Telefon: 0201/8149-287, Pressestelle, Sabine Weiler, Telefon: -213, E-Mail: Sabine.Weiler@rwi-essen.de

18.12.2018, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Knapp 16 Millionen Euro Förderung für Kultur Ruhr GmbH

Bochum/Arnsberg (idr). Die Kultur Ruhr GmbH mit Sitz in Bochum erhält in diesem Jahr 15,09 Millionen Euro aus Mitteln der Kunst- und Kulturförderung im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik des Landes. Der Förderbescheid wurde jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg überreicht.
Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist zusammen mit dem Land NRW Gesellschafter der Kultur Ruhr GmbH. Hauptaufgabe der Gesellschaft ist die Planung und Durchführung der Ruhrtriennale. Desweiteren umfasst die Kultur Ruhr drei weitere Programmsäulen: ChorWerk Ruhr, Tanzlandschaft Ruhr und Urbane Künste Ruhr.
Infos: www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Pressekontakt: Bezirksregierung Arnsberg, Anna Carla Springob, Telefon: 02931/82-2170, E-Mail: annacarla.springob@bra.nrw.de

18.12.2018, Soziales, Top MR, Metropole Ruhr, Vermischtes

Metropole Ruhr erzielte 2017 einen Wanderungsgewinn

Essen/Metropole Ruhr (idr). 185.108 Menschen zogen 2017 ins Ruhrgebiet, 21,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Im selben Jahr gab es 174.986 Fortzüge aus der Metropole Ruhr (-15,8 Prozent). Damit konnte die Region einen Wanderungsgewinn von 10.122 Menschen verzeichnen (Vorjahr: 27.429). Das geht es den aktuellen Zahlen der Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor.
Der größte Teil der Zugezogenen kommt aus dem Ausland in die Metropole Ruhr. Die Zahl der ausländischen Zuwanderer sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich - um 22.295 auf 87.261. Die meisten kamen aus Rumänien (14.245), Polen (7.667) und Bulgarien (7.031). Aus der Metropole Ruhr ins Ausland zogen 67.529 Menschen, das waren 25,9 Prozent weniger als 2016. Die drei häufigsten Ziele waren Rumänien (13.322), Polen (6.126) und Bulgarien (4.442). Insgesamt lag der Wanderungsgewinn bei den ausländischen Bürgen bei 19.732. Der positive Wanderungssaldo in der Metropole Ruhr resultiert nur aus den Zuzügen aus dem Ausland.
Aus dem übrigen NRW zogen 48.403 Menschen in die Metropole Ruhr, 40,2 Prozent weniger als 2016. Auch die Zahl der Fortzüge aus dem Ruhrgebiet in die anderen Teile Nordrhein-Westfalens ging zurück. Sie sank um 7,3 Prozent auf 52.891.
Infos: www.statistik.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

17.12.2018, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Ministerin Pfeiffer-Poensgen weiht neue Fakultätsgebäude an der Universität Bochum ein

Bochum (idr). Über 190 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm hat das Land NRW in Neubauten und Ersteinrichtung investiert: NRW-Ministerin Pfeiffer-Poensgen kam zur Einweihung der Gebäude IA und IB nach rund fünfjähriger Bauzeit heute an die Ruhr-Universität Bochum. In den beiden Gebäuden sind seit Beginn des Wintersemesters 2018/2019 die Fakultäten für Mathematik, Geowissenschaften und Psychologie sowie die IT-Services untergebracht. Auf einer Gesamtfläche von rund 57.000 Quadratmetern bieten sie Labore, Werkstätten, Seminarräume und einen Hörsaal mit über 300 Plätzen. In der Mitte befindet sich eine Cafeteria, die auch als Lernort genutzt wird.
IA und IB waren bei der Gründung der Universität 1965 die ersten fertigen Gebäude auf dem Campus. Nach einem Rückbau sind sie unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes an derselben Stelle in gleicher Form und Höhe neu aufgebaut worden.
Weitere Infos unter www.rub.de

Pressekontakt: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Hermann Lamberty, Pressesprecher, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de; RUB, Jens Wylkop, Pressereferent, Telefon: 0234/32-28355, E-Mail: jens.wylkop@uv.ruhr-uni-bochum.de

17.12.2018, Essen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Kostenloser Kufenspaß für sportliche Kids auf Zollverein

Essen (idr). Auf gute Nachbarschaft: Mehr als 600 Jungen und Mädchen aus neun Schulen sind in der diesjährigen Saison zum kostenlosen Schlittschuhlaufen auf die Zollverein-Eisbahn eingeladen. Das Projekt, bei dem Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren Spaß an Bewegung vermittelt werden soll, wird von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Zollverein e.V. und der RAG-Stiftung unterstützt. In den letzten zwei Jahren nahmen bereits 1.200 Schüler an der Aktion teil.
Weitere Infos unter www.zollverein.de

Pressekontakt: Stiftung Zollverein, Kommunikation und Marketing, Delia Bösch, Telefon: 0201/24681-120, E-Mail: delia.boesch@zollverein.de

17.12.2018, Bochum, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Mercur fördert Aufbau einer gemeinsamen Plattform für die Katalyseforschung

Duisburg/Essen/Bochum (idr). Eine Million Euro fließt in die Katalyseforschung in der Metropole Ruhr: Die Finanzspritze vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) ermöglicht die Arbeit von Prof. Dr. Malte Behrens. Für die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird er in den kommenden vier Jahren als Professor für Materialchemie von Katalysatoren an der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) lehren und forschen.
Mit Katalysatoren laufen chemische Reaktionen effizienter ab: Mit ihnen lassen sich beispielsweise Umweltschadstoffe schneller abbauen oder chemische Produkte ressourcenschonender herstellen. Ziel der UA Ruhr-Professur ist es deshalb, neue Katalysatoren für solche Oxidationsreaktionen zu entwickeln, zu untersuchen und zu verstehen.
Weitere Infos unter www.uaruhr.de/forschung und unter www.uni-due.de/2018-05-18-neuer-sfb-katalyse

Pressekontakt: UDE, Pressestelle, Beate Kostka, Telefon: 0203/379-2430, E-Mail: beate.kostka@uni-due.de

17.12.2018, Dorsten, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Jüdisches Museum Dorsten: Neue Dauerausstellung mit interaktivem Konzept

Dorsten (idr). "L'chaim!, auf das Leben" ist die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum Westfalen betitelt. Anhand der Lebensgeschichten von Menschen, die aktuell für das Judentum in Westfalen wichtig sind, wird Geschichte konkret nachvollziehbar. Die klassische "Vitrinenausstellung" weicht damit einer zeitgemäßen Präsentation mit interaktiven und digitalen Elementen, die zum Mitmachen anregen soll. Das neue Konzept will so zum Umgang mit dem Thema einladen und zu Diskussionen anregen.
Das Land NRW hat die Neugestaltung sowie die Entwicklung von Vermittlungskonzepten, die auch die Besuche und Koopertaion mit Schulen beinhalten, mit mehr als 200.000 Euro gefördert.
Weitere Infos unter www.jmw-dorsten.de

Pressekontakt: JMW, Thomas Ridder, Telefon: 02362/45279; Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Pressestelle, Hermann Lamberty, Telefon: 0211/896-4790, E-Mail: presse@mkw.nrw.de