Nachrichten aus der Metropole Ruhr

11.11.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

Bistum Essen veröffentlich Hörspiel über Widerstandskämpfer Nikolaus Groß

Essen (idr). Das Bistum Essen bringt die Lebensgeschichte des Widerstandskämpfers Nikolaus Groß "zu Gehör": Zum 75. Todestag des Widerstandskämpfers veröffentlicht das Bistum ein Hörspiel, das die Geschichte des im Ruhrgebiet aktiven Arbeiters lebendig werden lässt. Insgesamt 17 Folgen mit einer Länge von 10 bis 15 Minuten wird es von "Nikolaus Groß – Unerschütterlich" geben.
Nikolaus Groß wurde im Januar 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet, nachdem er im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat vom 20. Juli verhaftet worden war - obwohl er nicht daran beteiligt war.
Das Hörspiel kann bei allen gängigen Plattformen gestreamt (https://bistum.ruhr/unerschuetterlich) werden.
Infos: www.unerschutterlich.bistum-essen.de

Pressekontakt: Bistum Essen, Stabsabteilung Kommunikation, Simon Wiggen, Telefon: 0201/2204-263, E-Mail: simon.wiggen@bistum-essen.de

11.11.2019, Wesel, Metropole Ruhr, Vermischtes

Kabarettist Stefan Verhasselt ist neuer Eselordenträger

Wesel (idr). Wesel hat einen neuen "Esel": Die Stadt zeichnet den niederrheinischen Kabarettisten und WDR 4-Moderator Stefan Verhasselt mit dem Eselorden aus. Das gab das Närrische Parlament heute (11. November) pünktlich um 11.11 Uhr bekannt. Auf der Bühne erzähle der Preisträger mit einem großen Herz für die Eigenarten und Absurditäten seiner Mitmenschen aus dem Leben und huldige dem schönen Niederrhein, dessen wichtigste Stadt schon seit Hansezeiten Wesel sei, so die Bgründung der Preisjury. Damit trete Verhasselt nicht nur in die großen Fußstapfen von Hans Dieter Hüsch, er habe sich auch um Wesel und den Niederrhein verdient gemacht.
Verliehen wird der tierische Orden am Karnevalssonntag, 23. Februar 2020, im Rahmen einer närrischen Prunksitzung.

Pressekontakt: WeselMarketing GmbH, Thomas Brocker, Telefon: 0281/203-2620, E-Mail: thomas.brocker@weselmarketing.de

11.11.2019, Metropole Ruhr, Vermischtes

Bremer Fernsehpreis für WDR-"Lokalzeit" aus Essen

Essen (idr). Das WDR-Studio Essen erhielt den Bremer Fernsehpreis für "Die gelungenste Zuschauerbeteiligung". Ausgezeichnet wurde das Studio für seine "Lokalzeit Ruhr" vom 21. Dezember 2018. Anlässlich der Schließung der letzten Zeche im Ruhrgebiet hatte der Sender die Aktion #lichtbeidernacht gestartet. Mehr als 34.000 Menschen brachten die von der "Lokalzeit" zur Verfügung gestellte Förderturm-Schablone nachts in ihren beleuchteten Fenster an und verabschiedeten sich so vom Steinkohlebergbau.
Der Bremer Fernsehpreis kürt die besten Beiträge im Regionalfernsehen deutschsprachiger Fernsehprogramme und wird von Radio Bremen im Auftrag der ARD verliehen.

Pressekontakt: WDR, Pressedesk, Telefon: 0221/2207100, E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

11.11.2019, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Preisträger der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet

Duisburg (idr). Bei der 43. Duisburger Filmwoche wurden fünf Preise im Gesamtwert von 23.000 Euro vergeben. Der mit 6.000 Euro dotierte Arte-Dokumentarfilmpreis ging an Bernd Schoch. In seinem Film "Olanda" dokumentiert er die Arbeit von Pilzsammlern in den rumänischen Karpaten. Ebenfalls mit einem Preisgeld von 6.000 Euro ist der 3sat-Dokumentarfilmpreis verbunden. Ihn erhielt Sebastian Brameshuber für "Bewegungen eines nahen Bergs". Der Regisseur begleitet den aus Nigeria stammenden Mechaniker Clifford Agu bei der Arbeit.
Michael Fetter Nathanskys Annäherung an seinen Großvater "Un Cuento Sin Ti" wurde mit dem Preis der Stadt Duisburg und 5.000 Euro ausgezeichnet. Und die Carte Blanche, der Nachwuchspreis des Landes NRW, wurde an Valentina Primavera verliehen. In "Una Primavera" porträtiert sie eine italienische Frau, die nach 40 Jahren die Scheidung einreicht. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro verbunden.
Außerdem verlieh das Land ein Arbeitsstipendium für den künstlerischen Dokumentarfilm für Kinder oder Jugendliche, das in Kooperation mit dem Filmbüro NW und doxs!/Duisburger Filmwoche organisiert wird und mit 9.9OO Euro dotiert ist. Das Stipendium ging an Filip Jacobson und sein Projekt "Bloß weg von zu Hause".
Infos: www.duisburger-filmwoche.de

Pressekontakt: Duisburger Filmwoche, Alexander Scholz, Telefon: 0203/283-3603, E-Mail: scholz@duisburger-filmwoche.de

11.11.2019, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Der Faust" geht an Marlúcia do Amaral, Maja Beckmann und Roberto Ciulli

Kassel/Metropole Ruhr (idr). Marlúcia do Amaral erhielt am Wochenende in Kassel den Deutschen Theaterpreis "Der Faust" in der Kategorie "Darstellerin/Darsteller Tanz". Die Tänzerin der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg wurde für ihre Verkörperung der Odette in "Schwanensee" ausgezeichnet. Die Jury lobte ihre "außergewöhnliche Physis, Intensität und Kraft".
Ebenfalls geehrt wurde die in Herne geborene Schauspielerin Maja Beckmann, die ihre Karriere von 2001 bis 2013 am Bochumer Schauspielhaus begann und heute zum Ensemble der Münchner Kammerspiele gehört. Sie nahm den "Faust" als beste Darstellerin für ihre Rolle in der Inszenierung "Dionysos Stadt" entgegen.
Der Preis für das Lebenswerk ging an Roberto Ciulli, Gründer und Intendant des Mülheimer Theaters an der Ruhr. "Italienische Commedia und Clownerie verbinden sich in seinem Schaffen mit großen europäischen Stoffen und der Sympathie für Schwache und Unterdrückte", so die Begründung.
Der Deutsche Theaterpreis wird veranstaltet und gefördert durch das Hessische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Kassel, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein.
Infos: www.buehnenverein.de

Pressekontakt: Barbarella Entertainment GmbH, Christian Esser, Telefon: 0221/95159017, E-Mail: christian.esser@barbarella.de; Deutscher Bühnenverein, Vera Scory-Engels, Telefon: 0221/2081227, E-Mail: scory-engels@buehnenverein.de

11.11.2019, Essen, Gelsenkirchen, Umwelt, Vermischtes

Standsicherheit gefährdet: RVR fällt vom Pilz befallene Bäume auf der Essener Schurenbachhalde

Essen/Gelsenkirchen (idr). Weil sie vom Rußrindenpilz befallen sind, muss der Regionalverband Ruhr (RVR) rund 400 Bäume auf der Schurenbachhalde an der Stadtgrenze Essen/Gelsenkirchen fällen. Die Arbeiten starten am Montag, 18. November, und dauern rund zwei Wochen. In dieser Zeit müssen aus Sicherheitsgründen manche Wege auf der Halde gesperrt werden. Für die Einschränkungen wird um Verständnis gebeten.
Vom Rußrindenpilz befallene Bäume sterben innerhalb kurzer Zeit ab und verlieren nach vier bis sechs Wochen ihre Standfestigkeit. Die sogenannte Cryptostromae corticale-Rindenkrankheit ist eine Folge von außergewöhnlich langen, heißen und trockenen Sommern. Insbesondere Ahornbäume werden so geschwächt, dass der Pilz sich im Stamm ausbreiten kann. Weil die Pilzsporen sich leicht verbreiten, muss das Holz verdeckt abtransportiert und umgehend verbrannt werden. Spaziergängerinnen und Spaziergänger sollten stark betroffene Bestände meiden.

Pressekontakt: RVR, Simon Meier, Telefon: 0201/2069-298, E-Mail: meier@rvr.ruhr

11.11.2019, Top MR, Bottrop, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Betriebsausschuss Ruhr Grün tagt

Essen/Bottrop (idr). Der Betriebsausschuss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Freitag, 15. November, 10 Uhr, im RVR-Forsthof Heidhof, Am Heidhof 25, in Bottrop-Kirchhellen. Auf der Tagesordnung steht u.a. die Feststellung des Wirtschaftsplanes von RVR Ruhr Grün für 2020/2021.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

08.11.2019, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Deutsch-polnisches Kartografen-Team vergleicht Siedlungsstrukturen im Ruhrgebiet und in Oberschlesien

Bochum (idr). Wie aus Dörfern Metropolen wurden, zeigen Forscherinnen und Forscher der Ruhr-Uni Bochum jetzt anhand digitaler Karten. Gemeinsam mit einem Team der Adam-Mickiewicz-Universität Poznan in Polen haben sie ein kartografisches Web-Tool entwickelt, mit dem sich die Veränderung der Landschaft im Ruhrgebiet und im Oberschlesisches Industriegebiet in Polen durch die Industrie vergleichen lässt. Die historischen Daten kommen dabei von preußischen Landkarten aus dem 19. Jahrhundert.
Im Vergleich zu den Nachbarregionen erlebten Oberschlesien und das Ruhrgebiet einen rasanten wirtschaftlichen und sozialräumlichen Wandel. Beide Räume zählen zu den bevölkerungsreichsten Regionen ihrer Länder. Und bis heute werden die Metropole Ruhr und der Oberschlesische Metropolverband von den Folgen der Industrialisierung und den Bestrebungen zur ökonomischen Umstrukturierung geprägt. Durch den kartografischen Vergleich wollen die Experten die weitreichenden sozialräumlichen und ökonomischen Umstrukturierungen, denen beide Regionen seit der Industrialisierung unterworfen waren, besser verstehen.
Das Projekt ist Teil des Kompetenzfeldes Metropolenforschung der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr).

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Geographisches Institut, Prof. Dr. Frank Dickmann, Telefon: 0234/32-23379, E-Mail: frank.dickmann@rub.de

08.11.2019, Duisburg, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Die doxs!-Jugendjury vergibt die "Große Klappe" an tschechische Produktion

Duisburg (idr). Der Gewinner der "Großen Klappe" der Jugendjury des doxs!-Festivals steht fest: Die tschechische Produktion "Spolu sami" ("Zusammen allein") hat den europäische Filmpreis für den besten politischen Kinder- und Jugenddokumentarfilm der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erhalten. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.
Der Animationsfilm verwebt die Erzählungen von drei jungen Menschen, die eine ihr nahestehende Person verloren haben. Sie sprechen über die extreme Erfahrung, das Sterben des anderen mitzuerleben, und darüber, was es bedeutet, endgültig voneinander getrennt zu sein. Acht europäische Produktionen aus dem Festivalprogramm waren 2019 für die "Große Klappe" nominiert.
Im Rahmen des Festivals wurde auch erstmals der Preis der "Selbst.Los! Kulturstiftung - Annelie und Wilfried Stascheit" für den besten fremdsprachigen Kinderdokumentarfilm bei doxs! vergeben. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an "Die Götter von Molenbeek – Aatos und die Welt" (FI/BE/DE 2019). Künftig wird der Preis alle zwei Jahre verliehen. Der diesjährige Gewinner des ECFA Documentary Award ist "Champ" der niederländischen Regisseurin Cassandra Offenberg. Der vom europäischen Verband für Kinder- und Jugendfilm (ECFA) ausgelobte Filmpreis würdigt den besten europäischen Kinderdokumentarfilm und wurde zum vierten Mal in Duisburg vergeben.
Das doxs!-Festival ist die Kinder- und Jugendsektion der Duisburger Filmwoche. Neben Duisburg waren auch Kinos in Bochum, Bottrop, Essen, Dortmund, Gelsenkirchen und Moers Spielorte der 18. Ausgabe.
Infos: www.do-xs.de

Pressekontakt: doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche, Tanja Tatlik, Telefon: 0203/283-4164, E-Mail: filmwoche@stadt-duisburg.de

08.11.2019, Soziales, Herne, Metropole Ruhr, Vermischtes

"Herne mit Respekt" setzt sich für besseres Miteinander ein

Herne (idr). Herne setzt auf Respekt: Die Stadt will ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Gewalt und für einen respektvollen Umgang miteinander ins Leben rufen. Institutionen, Vereine und Einrichtungen sind aufgerufen, sich an dem Bündnis und der damit verbundenen Kampagne zu beteiligen. Erste Partner sind die Feuerwehr Herne und die Herner Karnevalsgesellschaft e.V. Sie werben jetzt mit dem Kampagnenlogo für ein besseres Miteinander. Alle Partner sollen sich zu den Grundwerten der Initiative "Herne mit Respekt" bekennen - das sind der vorurteilsfreie, gleichberechtigte und respektvolle Umgang, aktives Vorgehen gegen jede Form von Gewalt, der Einsatz gegen Ausgrenzung sowie die Ablehnung von Rassismus und Sexismus in jeder Form.
www.herne.de

Pressekontakt: Stadt Herne, Pressebüro, Christoph Hüsken, Telefon: 02323/16-2377, mobil: 0151/64955870, E-Mail: christoph.huesken@herne.de