Nachrichten aus der Metropole Ruhr

15.02.2019, Castrop-Rauxel, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Kraftwerk Knepper wird am Sonntag gesprengt

Castrop-Rauxel (idr). Die Tage des ehemaligen Knepper-Kraftwerks an der Stadtgrenze Castrop-Rauxel/Dortmund sind gezählt: Am kommenden Sonntag, 17. Februar, sprengen Spezialisten Kühlturm, Schornstein und Kesselhaus. Übrigbleiben werden nur rund 28.400 Tonnen Stahlschrott und Bauschutt.
Die Hagedorn Unternehmensgruppe aus Gütersloh hatte das 2014 stillgelegte Kraftwerk 2017 von Uniper und dem EON Konzern gekauft. Das Unternehmen möchte die 580.000 Quadratmeter große Fläche umnutzen.
Der WDR zeigt die Sprengung am Sonntag ab 11.30 Uhr live in einer "Lokalzeit extra".

Pressekontakt: Stadt Castrop-Rauxel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Maresa Hilleringmann, Telefon: 02305/106-2219, E-Mail: maresa.hilleringmann@castrop-rauxel.de

15.02.2019, Hagen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Marguerite Donlon wird Ballettdirektorin am Theater Hagen

Hagen (idr). Die Choreographin Marguerite Donlon wird mit Beginn der Spielzeit 2019/20 neue Ballettdirektorin und Chefchoreographin des Theaters Hagen. Die gebürtige Irin war bereits als Gastchoreographin an der Bühne. Von 2001 bis 2013 leitete sie als Direktorin die Ballettcompagnie am Staatstheater in Saarbrücken.
Infos: www.theaterhagen.de

Pressekontakt: Theater Hagen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ina Wragge, Telefon: 02331/207-3207, E-Mail: ina.wragge@stadt-hagen.de

15.02.2019, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes

In Ruhrgebietsstädten leuchten immer mehr Grubenmänner auf Fußgängerampeln

Metropole Ruhr (idr). Die "Kumpel-Ampel" macht sich breit in der Metropole Ruhr: Jetzt hat auch der Rat der Stadt Moers einstimmig für die Einführung der Grubenmännchen auf ausgewählten Fußgängerampeln votiert. In der Innenstadt soll das herkömmliche Ampelmännchen an einigen Anlagen durch einen stilisierten Bergmann mit Grubenlampe ersetzt werden. Über Details wird im kommenden Monat entschieden.
Die Kamp-Lintforter Ratsleute hatten schon Ende 2018 beschlossen, geplante Ampeln am Gelände des ehemaligen Bergwerks Friedrich-Heinrich mit "Bergmannsampelmännchen" zu bestücken. Voraussichtlich Ende dieses Jahres wird der Beschluss umgesetzt - der gesamte Bereich wird derzeit noch für die Landesgartenschau umgestaltet.
In Mülheim an der Ruhr ist die Entscheidung für die speziellen Ampelmännchen bereits gefallen. Vor allem im bergbaugeschichtlich wichtigen Stadtteil Heißen werden zukünftig einige Grubenmännchen leuchten. Wann und wo genau, ist aber noch offen, zunächst müssen Spender für die Umrüstung gefunden werden. Auch in Bottrop könnten die speziellen Ampeln kommen. Hier wird derzeit noch diskutiert und eine entsprechende Vorlage erarbeitet.
Bochum hat sich aus haftungsrechtlichen Gründen gegen die die Umrüstung der Ampel am Bergbaumuseum entscheiden. Die Kumpel-Ampel sei rechtlich gesehen kein zugelassenes Verkehrszeichen. Auch in anderen Ruhrgebietsstädten gibt es noch rechtliche Bedenken. Die Kosten für die Umrüstung spielen dabei eher keine Rolle, denn es wird lediglich eine Folie benötigt, die auf bestehende Anlagen geklebt wird.
Vorreiter in Sachen der Grubenmännchen-Ampel war Duisburg. Hier leuchten die ersten Lichtanlagen bereits seit Mitte Oktober.

Pressekontakt: Stadt Moers, Thorsten Schröder, Telefon: 02841/201- 339, E-Mail; Thorsten.Schroeder@moers.de; Stadt Kamp-Lintfort, Jan Bergmann, Telefon: 02842/912-300, E-Mail: jan.bergmann@kamp-lintfort.de; Stadt Mülheim, Volker Wiebels, Telefon: 0208/455-1350, E-Mail: volker.wiebels@muelheim-ruhr.de; Stadt Bochum, Peter van Dyk, Telefon: 0234/910-3078, E-Mail: pressestelle@bochum.de

15.02.2019, Mülheim, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Hochschule Ruhr West entwickelt Roboter für 3D-Druck in der Küche

Mülheim (idr). Die Zukunft des Essens ist digital. Daran arbeitet jetzt eine Forschergruppe der Hochschule Ruhr West. Gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden wird das Projektteam von "Cook.3D" in den nächsten Monaten den Prototypen eines innovativen Lebensmittel-3D-Druckers entwickeln. Zudem möchten die Entwickler Kochfunktionen integrieren, sodass am Ende ein intelligenter Küchenroboter entsteht, mit dem ganze Speisen mit mehreren Komponenten hergestellt und fertig zubereitet werden können. Beteiligt sind neben der Hochschule ein Automatisierungspezialist aus Rheinberg, eine niederländische Firma für 3D-Druck und ein Cateringunternehmen, ebenfalls aus den Niederlanden.

Pressekontakt: Hochschule Ruhr West, Beatrice Liebeheim, Telefon: 0208/8825-4251, E-Mail: beatrice.liebeheim@hs-ruhrwest.de

15.02.2019, Marl, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Marl ist "Saubermacher-Stadt 2018"

Marl (idr). Sauberer Titel für Marl: Die Stadt in der Metropole Ruhr wurde vom Online-Portal "Mängelmelder.de" zur "Saubermacher-Stadt 2018" gekürt. Gemeinsam mit den Kommunen Heppenheim und Kraneburg führt die Ruhrgebietsstadt das Ranking der Lösungsquoten für über das Portal gemeldete Mängel an. Die Macher attestieren den Gewinnern einen "überdurchschnittlichen Bürgerservice und eine zuverlässige Reaktion auf die Anliegen der Bürgerschaft".
Über das Portal können Bürger z.B. Straßenschäden, defekte Beleuchtungen oder illegalen Müll melden. Von dort werden die Meldungen an die betroffenen Kommunen weitergeleitet. Aus dem Anteil gelöster Anliegen an der Gesamtzahl der Meldungen eines Jahres ergibt sich dann die Lösungsquote. Marl erreichte hier den bundesweiten Spitzenwert von 92,6 Prozent. Die meisten Eintragungen bezogen sich auf illegalen Müll, defekte Ampelanlagen und Beleuchtung oder Straßenschilder.
Hinter dem Mängelmelder steht das Darmstädter Unternehmen "wer|denkt|was".
Weitere Informationen unter www.saubermacherstadt.de

Pressekontakt: wer|denkt|was GmbH, Christin Pfeffer, Telefon: 06151/62915-95, E-Mail: pfeffer@werdenktwas.de; Stadt Marl, Riccarda Ast, Telefon: 02365/99-2696, E-Mail: riccarda.ast@marl.de

15.02.2019, Top MR, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus

RTG stellt 15 neue RevierRouten für Radfahrer vor

Essen (idr). Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) läutet die kommenden Rad-Saison gleich mit 15 neuen RevierRouten ein. Jede Route widmet sich dabei einem bestimmten Thema: "Haldenglück" verspricht spektakuläre Ausblicke auf die Metropole Ruhr, "Stahlküche" widmet sich dem Strukturwandel, die "Landpartie" führt Radfahrer entlang von Höfen und Heidelandschaften durch ländliches Idyll. Heute wurden die Routen vorgestellt.
Die Streckenlängen der RevierRouten reichen von entspannten 30 bis zu ambitionierten 70 Kilometern. Die meisten Touren sind mit rund 50 Kilometern Länge ideal für eine Tagestour. "Mit den brandneuen RevierRouten möchten wir dabei insbesondere die sogenannten Regio-Radler ansprechen, die von einer zentralen Unterkunft aus mehrere Tagestouren in die Region unternehmen", erklärt dazu Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.
Alle Touren verlaufen über das neue Knotenpunktnetz, das der Regionalverband Ruhr (RVR) ausgeschildert hat. So ist bestmögliche Orientierung gewährleistet. Die Knotenpunktnummern sind auch im Tourenheft verzeichnet, das ab heute kostenlos erhältlich ist. Die Routen werden inklusive GPX Download auch digital vorgestellt auf der Webseite www.radrevier.ruhr und sind zugleich bei Komoot angelegt, dem Marktführer im Bereich digitale Fahrradnavigation.
Das Tourenheft bekommen Interessierte im Service Center der RTG auf www.ruhr-tourismus.de/service oder über die Fahrradhotline 01806/181630 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise max. 60 Cent/Anruf).
Seit 2016 entwickelt die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) das radrevier.ruhr mit dem Ziel, das Ruhrgebiet als eine der führenden Radreisedestinationen in Deutschland zu positionieren. Im Rahmen des EU-Förderprojekts stehen über eine Laufzeit von drei Jahren insgesamt 1,9 Mio Euro zur Verfügung.

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Nina Dolezych, Telefon: 0208/ 89959-151, E-Mail: n.dolezych@ruhr-tourismus.de

15.02.2019, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

Landesregierung und EU unterstützen Projekte der RTG und der bmr

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Gleich mit fünf Projekten sind die Business Metropole Ruhr (bmr) und die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) - beides Tochtergesellschaften des Regionalverbandes Ruhr (RVR) - in der aktuellen Förderrunde des Landesprojekts "Regio.NRW – Innovation und Transfer" vertreten. Ein Gutachtergremium hat insgesamt 36 Projekte zur regionalen Wirtschaftsförderung zur Förderung empfohlen. Mit dem Programm unterstützen Landesregierung und EU innovative Projektideen zur regionalen Wirtschaftsförderung in NRW mit mehr als 45 Millionen Euro.
Die RTG ist mit dem Projekt "Metropole Ruhr: Digitale Modelldestination NRW" vertreten, die bmr mit "Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr. Phase V", "Greentech.Ruhr 2.0", "Creative Innovation Ruhr" und den "Innovationszentren Ruhr". Gefördert werden auch weitere Ideen aus der Metropole Ruhr wie das Europäische Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit, eurobits in Bochum, "KlimaSicher" der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, "Stream UP" der TU Dortmund, "H2-Koordination" der WIN Emscher-Lippe GmbH, "Wissen schafft Erfolg" der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm, das Netzwerk "Building Information Modelling" Mittleres Ruhrgebiet des Kreises Recklinghausen, "In/Die RegionRuhr: Digitale Fabrik" der Stadt Dortmund sowie "Competence Net Urban-industrial Supply (CONUS)" der Universität Duisburg-Essen.
Der Projektaufruf "Regio.NRW – Innovation und Transfer" wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung.
Infos unter www.land.nrw

Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Rabea Ottenhues, Telefon: 0211/61772-124, E-Mail: Rabea.Ottenhues@mwide.nrw.de

15.02.2019, Top MR, Hamm, Metropole Ruhr, Sport und Sportpolitik, Wirtschaft

StartUpStudio Ruhr zeichnet Gründer aus Hamm aus

Dortmund (idr). Vom Spitzensportler zum Unternehmensgründer - wie das gehen kann, zeigt das StartUpStudio des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Bei der zweiten Veranstaltung dieser Art im Dortmunder Fußballmuseum präsentierten sich Gründer, erfolgreiche Unternehmer und Spitzensportler. Im Boxring-Pitch der besten Start-up-Ideen setzte sich das Hammer Unternehmen Spogress durch. Ihre Idee des Rotationstrainings und die erfolgreiche Präsentation brachte den Gründern ein zusätzliches Startkapital von 15.000 Euro ein.
Hochkarätige Speaker wie der Welt-Hockeyspieler Moritz Fürste, Weltrekord Schwimmer Markus Deibler, Champions-League Siegerin Josephine Henning oder Skateboard-Pionier Titus Dittmann gaben ihre Erfahrungen rund um das Thema Unternehmensgründung weiter. Bei der StartUpFair stellten Unternehmen wie Seat X, eBall, Commentaro oder ICAROS GmbH ihre Gründungsideen vor.
Seit 2017 wird das StartUpStudio vom Regionalverband Ruhr veranstaltet. Die Idee ist es, motivierte junge Talente des Sports für das Thema Unternehmensgründung zu sensibilisieren und alternative Lebenswege für Athleten nach Ihrer Sportkarriere aufzuzeigen. Eine Fortsetzung ist in 2020 geplant.

Pressekontakt: Radar Musik & Unterhaltungs GmbH, Tatjana Lang, Telefon: 0234/32487-23, E-Mail: t.lang@radar-net.de; RVR, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

15.02.2019, Top MR, Bochum, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Politik

RVR-Betriebsausschuss Ruhr Grün tagt

Essen (idr). Der Betriebsausschuss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr (RVR) tagt am Freitag, 22. Februar, 10 Uhr, im Haus Oveney, Oveneystr. 65, 44797 Bochum. Auf der Tagesordnung stehen u.a. ein Bericht zum Projekt "Ruhrtalradweg von Bochum nach Hattingen", die erfolgreiche Seeadler-Brut auf der Bislicher Insel in Xanten sowie der Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung RVR-Ruhr Grün.
HINWEIS AN DIE REDAKTION: Die Vorlagen und die Tagesordnung des Ausschusses können online unter www.ruhrparlament.de abgerufen werden.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

14.02.2019, Europa, Essen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Europabefürworter treffen sich in Essen - Pulse of Europe wirbt für Beteiligung an Europawahl 2019

Essen (idr). Essen steht in den kommenden Tagen ganz im Zeichen Europas: Zum vierten Europäischen Netzwerktreffen der pro-europäischen Bürgerbewegung Pulse of Europe "stürmen" Europabefürworter die Stadt. Von Freitag bis Sonntag (15. bis 17. Februar) treffen sich mehr als 150 Aktivisten aus sechs EU-Mitgliedsstaaten im SANAA-Gebäude auf dem Welterbe Zollverein zur Planung der Europawahl-Kampagne. Dazu setzen sie in der Essener Innenstadt und auf Zollverein deutliche Zeichen: Vor dem Hauptbahnhof reihen sie Europafahnen und Transparente aneinander, die zur Teilnahme an der Europawahl am 26. Mai aufrufen. Außerdem schmücken Europafahnen jetzt auch das Denkmal auf dem Vorplatz der RAG.
Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens steht die Europawahlkampagne der Initiative Pulse of Europe. Sie ist mit Gruppen u.a. in Bochum (mit Dortmund und Witten), Essen (mit Mülheim an der Ruhr), Gelsenkirchen sowie in Herten aktiv. Das Netzwerkstreffen wird vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN:
SPERRFRIST: FREITAG, 15. FEBRUAR, 10 UHR!
Am Freitagabend ab 18 Uhr wollen die Aktivisten die markante Rolltreppe des Ruhrmuseums auf Zollverein stürmen und in blau-gelb tauchen. Zu diesem Fototermin sind Sie herzlich eingeladen.
Infos unter www.pulseofeurope.eu

Pressekontakt: Pulse of Europe e.V., Stephanie Hartung, mobil: 0172/8612509, E-Mail: presse@pulseofeurope.eu