Nachrichten aus der Metropole Ruhr

10.07.2020, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Neues VW-Entwicklungszentrum auf Bochumer Opel-Gelände

Bochum (idr). Auf dem Bochumer Technologiecampus Mark 51°7, dem früheren Opel-Gelände, entsteht ein neues Entwicklungszentrum von VW. Die Volkswagen Infotainment GmbH ist auf Softwareentwicklung und Fahrzeug-Konnektivität spezialisiert und will dort ihre Fachkräfte zentral zusammenführen, die momentan noch an anderen Standorten in Bochum arbeiten. Auf mehr als 20.000 Quadratmetern soll ein Ingenieurs- und Entwicklungszentrum, eine Fahrzeugtesthalle, ein Audiolabor und agile Arbeitsbereiche mit zunächst rund 800 Arbeitsplätzen vereint werden. Baubeginn ist im Herbst 2020.

Pressekontakt: Volkswagen, Jonas Kulawik, Spre­cher Di­gi­tal Car & Ser­vices / Car.Soft­ware-Or­ga­ni­sa­ti­on, Tel.: 05361/9-71121, E-Mail: jonas.alexander.kulawik@volkswagen.de

10.07.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Ruhrtriennale sucht persönliche Geschichten für Kunstprojekt

Metropole Ruhr (idr). Für ein Kunstprojekt der Ruhrtriennale 2021 werden ab sofort Personen aus dem Ruhrgebiet gesucht, die Lust haben, über ihre Zeit des Erwachsenwerdens zu sprechen und ihre Erinnerungen zu teilen. Mit einer Vielzahl an Perspektiven sollen die individuellen Eindrücke unterschiedlicher Generationen abgebildet werden. Die Voraussetzung: Sie müssen in den Jahrgängen 1920, 1925, 1926, 1932, 1970, 1988, 1993, 1995, 1996, 1998 oder 1999 geboren sein.
Die Tonaufnahmen für das Projekt werden zwischen dem 24. und 30. August aufgezeichnet, die Videoaufnahmen sollen Anfang Dezember stattfinden. Die Aufnahme dauert ca. 90 Minuten. Die Aufzeichnungen finden in Bochum unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen statt, aber auch Hausbesuche sind möglich.
Die Ruhrtriennale ist eine von drei Programmsäulen der Kultur Ruhr GmbH, deren Gesellschafter das Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR) sind. Sie wird kontinuierlich vom Land gefördert. Die Schweizer Theaterregisseurin und Musikerin Barbara Frey übernimmt ab November 2020 für drei Jahre (Spielzeiten 2021-2023) die künstlerische Leitung.
Infos und Anmeldung: ruhr3.com/erinnerungen

Pressekontakt: Ruhrtriennale, Pressestelle, Telefon: 0234/97483337, E-Mail: presse@ruhrtriennale.de

10.07.2020, Medizin, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Politik

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Graduiertenkollegs im Ruhrgebiet

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vier neue Graduiertenkollegs in NRW zur Förderung ausgewählt, eines davon wird an der Uni Duisburg-Essen mit Beteiligung der FH Dortmund eingerichtet. Hier wird zum Thema "Wissens- und datenbasierte Personalisierung von Medizin am Point of Care" geforscht, unter der Leitung von Prof. Britta Böckmann. Das Graduiertenkolleg wird zunächst für viereinhalb Jahre lang mit rund fünf Millionen Euro gefördert.
Außerdem wurde die Förderung für das Graduiertenkolleg "Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld" der TU Dortmund verlängert. Insgesamt 6,2 Millionen Euro fließen von Oktober 2020 bis Ende 2025 in das Projekt.
Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichen Niveau zu promovieren. Die DFG fördert bislang deutschlandweit 219 Graduiertenkollegs, 43 davon in NRW. Hinzu kommen nun die neu bewilligten Kollegs, die ab Oktober 2020 ihre Arbeit aufnehmen.

Pressekontakt: NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Pressestelle, Telefon: 0211/896-4791, E-Mail: presse@mkw.nrw.de

10.07.2020, Bergkamen, Lünen, Metropole Ruhr, Städtebau, Umwelt, Vermischtes

IGA Metropole Ruhr 2027: Bergkamen und Lünen starten Realisierungswettbewerb

Bergkamen/Lünen (idr). Die Städte Bergkamen und Lünen und die IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH gehen auf Ideensuche: Nach Dortmund und Gelsenkirchen wurde nun die EU-weite Bekanntmachung für den Realisierungswettbewerb in den beiden Städten veröffentlicht. Unter dem Motto "Landschaft in Bewegung" wird im nordöstlichen Ruhrgebiet einer von fünf Hauptstandorten der IGA Metropole Ruhr 2027 entwickelt. Die Besonderheit hierbei ist, dass er als interkommunaler Zukunftstandort der Städte Bergkamen und Lünen entsteht.
Ziel des Wettbewerbs für den Zukunftsgarten ist ein realisierbarer Entwurf der zwei Hauptareale. 18 Landschaftsarchitekturbüros werden sich mit Unterstützung von Touristikern drei Monate lang intensiv mit der Haldenlandschaft am Kanal in Bergkamen sowie der Halde Viktoria in Lünen beschäftigen.
Auf der Fläche Viktoria in Lünen sollen "bewegt entspannte" Angebote entstehen, die Spiel- und Sportflächen ebenso bieten wie naturnahe Erholungsräume. Auf der Haldenlandschaft in Bergkamen lautet das Motto hingegen "hoch aktiv", mit Fun- und Aktivsport-Angeboten und einem touristischen Highlight auf der Halde.
Der interkommunale Zukunftsgarten in Lünen und Bergkamen bildet neben dem Emscherland im Kreis Recklinghausen und den eintrittspflichtigen Zukunftsgärten in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen die zentrale Ebene des IGA-Konzeptes. Der Zukunftsgarten umfasst ein großes Gebiet entlang des Kanals von der Marina Rünthe in Bergkamen bis zum Preußenhafen in Lünen und der Parkachse nach Norden in Richtung Innenstadt und der Fläche Viktoria.
"Die IGA 2027 wird die Themen Stadtgrün im Image der Metropole Ruhr verankern und so die positive Wahrnehmung unserer Region stärken. Tourismusentwicklung, eine attraktive Freizeitgestaltung und Naherholung werden treibende Themen der IGA 2027 besonders im Zukunftsgarten in Bergkamen und Lünen sein", so Nina Frense, Geschäftsführung der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH und Beigeordnete Umwelt beim RVR.

Pressekontakt: Stadt Lünen, Dr. Benedikt Spangardt, Tel.: 02306/104-1501, E-Mail: benedikt.spangardt.02@-luenen.de; Stadt Bergkamen, Verena Speer, Tel.: 02307/965-330, E-Mail: v.speer@bergkamen.de; RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Tel.: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

10.07.2020, Dorsten, Schermbeck, Metropole Ruhr, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Wildnis vor der Haustür (3): In der Üfter Mark kann der röhrende Hirsch live erlebt werden

Schermbeck (idr). Der röhrende Hirsch als Ölgemälde ist Synonym für trivialen Kitsch. Live ist die Brunft der Tiere jedoch ein bemerkenswertes Spektakel. In der Üfter Mark an der Grenze zwischen Dorsten und Schermbeck können Naturfreunde das Schauspiel im Herbst miterleben. Aber auch zu den anderen Jahreszeiten lässt sich in der Üfter Mark die größte heimische Wildart gut beobachten.
Neben Hirschen zeigen sich auch viele andere Wildtierarten wie Rehe, Füchse und Wildschweine den Erholungssuchenden im größten zusammenhängenden Waldgebiet des Naturparks Hohe Mark. In der Abenddämmerung erwachen in der Üfter Mark die Fledermäuse, darunter viele geschützte Arten wie die Bechsteinfledermaus und der Große und Kleine Abendsegler. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat 2002 das 1.500 Hektar große Gelände im nördlichen Ruhrgebiet vom ehemaligen Mannesmann-Konzern erworben, um ein ökologisch orientiertes Naturerlebnisgebiet zu entwickeln. Heute sind mehr als 800 Hektar der Üfter Mark als Naturschutzfläche ausgewiesen.
Beliebt bei Besuchern ist der 4,2 Kilometer lange Ameisenpfad. Barfuß gehen sie über den Erlebnisweg mit Gras, Sand oder Schotter. An sieben Infostationen gibt es viel zu erfahren über "Tier- und Pflanzenfüße". Damit auch (behinderte) und alte Menschen nicht auf eindrückliche Naturerlebnisse verzichten müssen, hat der RVR einen barrierefreien Rundweg durch die Üfter Mark angelegt. Es gibt eine 4,4 Kilometer lange Route mit einer tastbaren Wegekante und glatter Oberfläche sowie eine Strecke über rund 6,7 Kilometer mit sandigen Abschnitten und Steigungen. An zehn Erlebnisstationen erhalten Menschen mit Behinderungen Informationen über das Gebiet.
Wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten im Naturschutzgebiet: Ausflügler sollten stets auf den Wegen bleiben und leise sein, um die Tiere nicht zu stören. Hunde sind erlaubt, müssen aber angeleint bleiben. Eventuell anfallender Müll muss wieder mitgenommen werden.
Weitere Informationen zur Üfter Mark und zu anderen Naturschutzgebieten des RVR stehen unter www.naturschutzgebiete.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Revierleiter Christoph Beemelmans, Telefon: 02866/4491, mobil: 0162/2466628, E-Mail: beemelmans@rvr.ruhr

09.07.2020, Dortmund, Essen, Metropole Ruhr, Umwelt, Verkehr

E.ON-Energieatlas: Im Ruhrgebiet fahren mehr als 5.700 E-Autos

Metropole Ruhr/München (idr). Auf den Straßen der Metropole Ruhr sind mehr als 5.700 reine Elektroautos unterwegs. Das hat eine Analyse des Energieanbieters E.ON ergeben. Das Unternehmen hat Daten zur Elektromobilität in ganz Deutschland erhoben und auf energieatlas.eon.de zusammengestellt. Rechnerisch teilen sich in der Metropole Ruhr 7,1 E-Autos eine öffentliche Ladesäule - damit liegt die Region im Deutschland-Trend.
Die meisten "Stromer" sind demnach in Dortmund (746), Essen (698) und dem Kreis Unna (579) unterwegs.
Für ganz Deutschland weist der Energieatlas mehr als 136.000 E-Autos und mehr als 19.000 öffentliche E-Auto-Ladestationen aus. Regionaler Spitzenreiter ist Bayern (mehr als 30.500 E-Autos) vor NRW mit mehr als 25.600 Stromern und Baden-Württemberg mit fast 24.900 E-Autos.
Infos unter www.energieatlas.eon.de

Pressekontakt: E.ON, Presse, Dirk Strittmatter, Telefon: 089/1254-3110, E-Mail: dirk.strittmatter@eon.com

09.07.2020, Metropole Ruhr, Vermischtes, Wirtschaft

Glasfaser-Anbieter schaffen Hochgeschwindigkeits-Ring für das Ruhrgebiet

Dortmund/Bochum/Gelsenkirchen (idr). Drei Anbieter aus der Metropole Ruhr wollen ihre Glasfasernetze zusammenschließen. Die Telekommunikationsunternehmen DOKOM21, TMR und Gelsen-Net wollen so einen Glasfaserring für schnelle Verbindungen im mittleren Ruhrgebiet um die Region Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen schaffen.
Über die Netze realisieren die Partner eine Zusammenschaltung ihrer Telekommunikationsnetze auf Gigabitbasis. Diese leisten eine Geschwindigkeit von 100 Gigabit pro Sekunde und bilden die Basis für modernste hochwertige Telekommunikationslösungen.
Der Hochgeschwindigkeits-Ring soll im September in Betrieb gehen.

Pressekontakt: TMR, Christina Wolf-Allweins, Telefon: 0234/960-3823, E-Mail: c.wolf-allweins@tmr.net, Gelsen-Net, Markus Lübbers, Telefon: 0209/702-2214, E-Mail: markus.luebbers@gelsen-net.de, DOKOM21, Markus Isenburg, Telefon: 0231/930-1076, E-Mail: m.isenburg@dokom21.de

09.07.2020, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Neue Fotoserien für das Pixelprojekt Ruhrgebiet

Gelsenkirchen (idr). Das Pixelprojekt Ruhrgebiet wird um 21 neue Foto-Serien erweitert. Die Neuaufnahmen in das regionale "fotografische Gedächtnis" werden vom 13. August bis zum 13. November im Wissenschaftspark Gelsenkirchen ausgestellt. Zugleich ergänzen sie ab dem Tag der Ausstellungseröffnung das Pixelprojekt-Portal im Internet unter www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de.
Im Mittelpunkt der neuen Serien stehen Ereignisse, Veranstaltungen und Entwicklungen, die die Region prägen. Zu sehen sind z.B. "Tape Studies", mit denen Stefanie Pluta den provisorisch-dauerhaften Einsatz von Klebeband im öffentlichen Raum dokumentiert. Aktuell ist die Reportage von Allan Schmidt "Ende Gelände – Besetzung des Kohlekraftwerks 4".
Das Pixelprojekt wird u.a. vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterstützt.

Pressekontakt: Pixelprojekt Ruhrgebiet, Peter Liedtke, Telefon: 0171/8381976, E-Mail: peterliedtke@pixelprojekt-ruhrgebiet.de; Sabine von der Beck, Telefon: 0209/167-1248, E-Mail: info@vdbpr.de

09.07.2020, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Neue Kommissarin und neuer Fall für das Dortmunder Tatort-Team

Köln/Dortmund (idr). Der Dortmunder "Tatort" bekommt eine neue Kommissarin: In der neuen Folge stößt Stefanie Reinsperger als Hauptkommissarin Rosa Herzog zum Team um Jörg Hartmann alias Kriminalhauptkommissar Peter Faber. Die Dreharbeiten zum neuen Dortmund-Tatort mit dem Titel "Heile Welt" haben in dieser Woche begonnen.
In dem neuen Fall ermitteln Peter Faber, Martina Bönisch, Jan Pawlak und Rosa Herzog in einer Hochhaussiedlung. Hier wurde die verkohlte Leiche einer jungen Frau gefunden. Bei den Ermittlungen wird das Team mit Rassismus, Polizeigewalt und Fake News konfrontiert.
Das Buch zu "Heile Welt" stammt von Jürgen Werner. Regie führt Sebastian Ko. Der Sendetermin ist für 2021 geplant.

Pressekontakt: WDR Kommunikation, Telefon: 0221/220-7100, E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

09.07.2020, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen, Metropole Ruhr, Städtebau, Vermischtes

Planerwerkstatt erarbeitet gemeinsam einheitliches Gestaltungskonzept für die Revierparks

Essen/Metropole Ruhr (idr). Ein überdimensionales "R" soll zukünftig die Revierparks der Metropole Ruhr weithin sichtbar kennzeichnen. Das Signet wird die "Marke Revierpark" repräsentieren. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Planerwerkstatt, zu der der Regionalverband Ruhr (RVR) Büros unterschiedlicher Fachrichtungen eingeladen hatte. Vom 29. Juni bis zum 3. Juli hatten die Planer im ChorForum Ruhr Ideen für einheitliche Elemente der Parks, ein Leitsystem, zu Barrierefreiheit, Möblierung, Beleuchtung und Biodiversität entwickelt.
Neben der grafischen Skulptur als Identifikationsobjekt soll es ein Informationssystem geben, erhellt durch insektenfreundliche Alltagsbeleuchtung. Intelligent gesteuerte sowie individuell zu entwickelnde Inszenierungen mit Licht sollen helfen, sich in den Revierparks zu orientieren, ebenso wie hell kontrastierende Wegebeläge, eine Führung durch Randsteine und Apps. Für die Erholung im Park werden modulare Holzbänke, eine behutsame Auslichtung sowie blühende Pflanzen sorgen.
Das im Rahmen der Werkstatt entwickelte gemeinsame Gestaltungskonzept soll nun weiter bearbeitet und konkretisiert werden.
Das Vorhaben ist Teil des RVR-Handlungskonzeptes "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020". Mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro will der Regionalverband Ruhr die fünf Revierparks bis 2022 modernisieren und nachhaltig verändern. Land und EU unterstützen das Vorhaben mit einer 80-prozentigen Förderung im Rahmen des EFRE-Aufrufs "Grüne Infrastruktur NRW". Die übrigen 20 Prozent deckt der RVR über Eigenmittel ab.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Ein Schaubild von dem "R" als Modell finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr.

Pressekontakt: Regionalverband Ruhr, Team Projekt Revierparks 2020, Susanne Brambora-Schulz, Telefon: 0201/2069-668, E-Mail: Brambora@rvr.ruhr