Nachrichten aus der Metropole Ruhr

11.10.2019, Bottrop, Mülheim, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Expertenteam entwickelt intelligentes Soft-Exoskelett: Hilfe bei Reha für Arm- und Greiffunktionen

Bottrop/Mülheim an der Ruhr (idr). Mit einem Kick-Off-Meeting ist diese Woche das Entwicklungs- und Forschungsprojekt "Smarte Rehabilitation der oberen Extremitäten durch ein intelligentes Soft-Exoskelett" (REXO) an der Hochschule Ruhr West gestartet. Projektpartner sind das Knappschaftskrankenhaus, das Klinikum Bergmannsheil und die SNAP GmbH.
Endlich wieder Kaffeetasse oder Besteck greifen, den Alltag inklusive Waschen und Anziehen selbstbestimmter gestalten können: Beeinträchtigung der Arm- und Greiffunktionen nach Erkrankungen (z. B. Schlaganfall) schränken Patienten stark ein und stellen eine große Herausforderung für den Rehabilitationsprozess dar. Zur Intensivierung der konventionellen Therapie ist ein hochqualitatives und alltagsnahes Training notwendig. In diesem Projekt soll als Schlüsselkomponente ein Exoskelett für die oberen Extremitäten entwickelt werden. Darunter versteht man eine mit Kunststoffelementen bestückte Jacke, in der über Sensoren Muskelsignale analysiert werden - diese Informationen werden dann in entsprechende Impulse zur Unterstützung der Bewegungen umgesetzt. Dabei liefert das System immer genau so viel Unterstützung oder Korrektur, wie in der jeweiligen Patientensituation notwendig ist. Nach Entwicklung eines Prototyps und ersten Tests mit gesunden Probanden wird voraussichtlich im dritten Jahr der Studie das Exoskelett auch im Rehabereich probeweise eingesetzt werden können.
Für ihr Vorhaben erhält die Hochschule Ruhr West als führendes Institut mit ihren Projektpartnern für die nächsten drei Jahre eine Förderung aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro.
Weitere Infos unter www.hs-ruhrwest.de

Pressekontakt: Hochschule Ruhr-West, Institut Informatik, Prof. Dr. Ioannis Iossifidis, Telefon: 0208/88254-806; Referat Kommunikation & PR, Beatrice Liebeheim-Wotruba, Telefon: 0208/88254-251, E-Mail: beatrice.liebeheim-wotruba@hs-ruhrwest.de

11.10.2019, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Sonderschau für die "Goldene Madonna" zum 60.

Essen (idr). Sie gilt als älteste Marienfigur der Welt und ist "Essen sein Schatz": Mit einer Sonderausstellung erzählt die Essener Domschatzkammer vom 12. Oktober bis zum 2. Februar die Geschichte der Goldenen Madonna in Texten, Bildern und ungewöhnlichen Exponaten. Anlass der Schau ist das 60-jährige Jubiläum der päpstlichen Anerkennung der goldenen Marienfigur als Patronin des Bistums Essen.
Weitere Infos unter www.bistum-essen.de

Pressekontakt: Bistum Essen, Kommunikation, Thomas Rünker, Telefon: 0201/2204-465, E-Mail: Thomas.Ruenker@bistum-essen.de

11.10.2019, Hamm, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Politik

Grundsteinlegung für das Innovationszentrum Hamm / Land NRW fördert mit 8,7 Millionen Euro

Düsseldorf/Hamm (idr). Die Ideenschmiede für junge Start-ups nimmt Formen an: Echte Innovationen am Hochschulstandort entwickeln und kreative Ideen künftig schneller zu marktfähigen Produkten machen zu können ist die Idee hinter dem Innovationszentrum Hamm. Jetzt wurde der Grundstein gelegt - in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Hamm-Lippstadt und mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie will mit der Finanzierung aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm einen Beitrag dazu leisten, Hamm als Technologie- und Wissensstandort zu positionieren.
Auf circa 3.500 Quadratmetern Fläche soll Raum für Start-ups und innovative kleine und mittlere Unternehmen geschaffen werden. Weitere Synergien werden durch die direkte Nachbarschaft zum Fraunhofer Anwendungszentrum SYMILA gewonnen. Ein wichtiges Ziel des Innovationszentrums ist es, das Fachkräfte-Potenzial an den Standort zu binden. Dafür werden hier Büros, Labor- und Technikräume sowie ein Science-Bistro untergebracht. Die Arbeitsplätze sollen kleinen Unternehmen mit geringen Mieten und auf begrenzte Zeit zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Infos unter www.mwide.nrw.de und unter www.fit.fraunhofer.de/symila

Pressekontakt: Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Telefon: 0211/61772-615, E-Mail: evelyn.binder@mwide.nrw.de

11.10.2019, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Gesellschaft für Bantu: Neue Löwen für die ZOOM Erlebniswelt

Gelsenkirchen (idr). Zwei Schwedinnen in der Metropole Ruhr: Am 18. Oktober werden zwei Löwinnen aus dem schwedischen Tierpark Kolmarden in der Gelsenkirchener ZOOM Erlebniswelt erwartet. Die 2017 geborenen Geschwister sollen nach einer Eingewöhnungsphase das Single-Dasein des Löwen Bantu beenden. Der Kater lebt seit dem Tod der Löwin Kiara alleine. Die 19-jährige Großkatze wurde im September aufgrund einer altersbedingten Erkrankung eingeschläfert. Löwen sind keine typischen Einzelgänger. Sie sind die einzigen Katzen, die dauerhaft in Gruppen leben können. Da sich Bantu bislang als sehr verträglich zeigte, reifte der Entschluss zum Aufbau der tierischen Kleingruppe.
Weitere Infos unter www.zoom-erlebniswelt.de

Pressekontakt: Zoom Erlebniswelt, Pressestelle, Telefon: 0209/954-5126, E-Mail: presse@zoom-erlebniswelt.de

11.10.2019, Dortmund, Metropole Ruhr, Kulturelles

Dortmund zeigt Ausstellung zum Zweiten Weltkrieg im Comic

Dortmund (idr). "Nimm das, Adolf": Unter diesem Titel widmet sich eine Comic-Ausstellung dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Der Dortmunder "schauraum comic + cartoon" gegenüber vom Hauptbahnhof zeigt vom 13. Oktober bis zum 15. März knapp 100 seltene, zumeist erstmals ausgestellte Originalzeichnungen und Dokumente. Die zweite große Menschheitskatastrophe des 20. Jahrhunderts mit mehr als 60 Millionen Toten beschäftigte Kunstschaffende aller Sparten - und fand auch Eingang in das damals noch junge Medium Comic.
Nach dem Angriff auf Pearl Harbour und Hitlers anschließender Kriegserklärung engagierte sich eine ganze Phalanx von Superhelden im Kampf gegen Hitler-Deutschland, Mussolinis Italien und das kaiserliche Japan. Die Superhelden der ersten Stunde, wie Superman oder Batman, griffen eher verhalten ein, die Superhelden der zweiten Generation, wie Captain America, dagegen mit voller Schlagkraft und ohne Pardon.
Nach Ende des Krieges teilten sich in den USA die Kriegs-Comics in das große Lager jener, die den historischen Kontext als Folie für heroische Heldengeschichten nutzten, während u.a. der Verlag EC bereits ab den frühen 1950er-Jahren Anti-Kriegs-Erzählungen veröffentlichte. In den 1970er-Jahren kamen Cross-over-Produktionen des Kriegs-, Horror- oder Fantasy-Genres hinzu, und die Figur des Nazis fügte sich in eine Reihe aus Vampiren, Werwölfen und Zombies.
Weitere Infos unter www.comic.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

11.10.2019, Bochum, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft

Verbundprojekt von Ruhr-Uni Bochum und Uni Duisburg-Essen erhält 2,46 Millionen Euro Fördergelder

Metropole Ruhr (idr). Das Verbundprojekt "BIM contracts", an dem die Ruhr-Uni Bochum und die Uni Duisburg-Essen beteiligt sind, erhält Fördergelder in Höhe von 2,46 Millionen Euro. 602.000 Euro davon gehen an den Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der RUB, 610.00 Euro erhält das Softwaretechnik-Institut Paluno der UDE.
Mit dem Projekt wollen Partner aus Forschung und Industrie ein automatisiertes Zahlungsmanagement für die Baubranche entwickeln. Mithilfe einer digitalen Transaktionskette werden alle am Bau beteiligten Akteure in einem System registriert und können ihre erbrachte Leistung direkt auf einem mobilen Gerät bestätigen. Bauabnehmer und Prüfer erhalten dann eine automatische Benachrichtigung. Bei erfolgreicher Abnahme werden fällige Rechnungen automatisiert zur Zahlung angewiesen. So soll gewährleistet werden, dass erbrachte Dienstleistungen umgehend bezahlt werden.
Das Bochumer Forschungsteam kümmert sich um die digitalen Abrechnungsmodelle für ein automatisiertes Zahlungs- und Vertragsmanagement. Die UDE entwickelt die Software der "BIM Contracts" und Prozesse zur automatisierten Erstellung von Smart-Contract-Netzwerken. Das Dortmunder IT-Unternehmen Adesso leitet das Konsortium.
Weitere Infos: www.ruhr-uni-bochum.de

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl Informatik im Bauwesen, Prof. Dr. Markus König, Telefon: 0234/32-23047, E-Mail: koenig@inf.bi.rub.de

11.10.2019, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles, Vermischtes

Seltener Goldgulden ergänzt die Dauerausstellung des Ruhr Museums

Essen (idr). In der Münzwelt wird er als absolute Sensation gehandelt: Der "Werdener Goldgulden des Abts Johann Stecke, 1432 – 1452" ist seit heute in der Dauerausstellung des Ruhr Museums in Essen zu sehen. Neben dem Goldgulden sind bisher nur zwei weitere Golddukaten aus Werden bekannt, die sich auch in der Sammlung des Museums befinden. Dem gingen langjährige Bemühungen voraus, historische Münzen, die in Essen entstanden sind, wieder an ihren Ursprungsort zurückzuholen. Seit der Gründung des Ruhrlandmuseums, dem Vorgänger des heutigen Ruhr Museums, gehören die Münzen des Stifts Essen und der Abtei Werden seit bereits 120 Jahren zum Sammlungsschwerpunkt.
1439 wurde die Münzstätte in Werden für sechs Jahre den Münzmeistern und Unternehmern Jacob But und Reinhard Fent übertragen. Hintergrund dürfte die stark angestiegene Schuldenlast des Stifts gewesen sein, die man mit dem Gewinn aus der Münzprägung reduzieren wollte. Geplant war eine komplette Serie aller rheinisch-kölnischen Geldsorten: Goldgulden, Weißpfennige, Heller (Helling) und Möhrchen.
Weitere Infos unter www.ruhrmuseum.de

Pressekontakt: Stiftung Ruhr Museum, Kommunikation, Philipp Bänfer, Telefon: 0201/24681-433, E-Mail: philipp.baenfer@ruhrmuseum.de

11.10.2019, Breckerfeld, Metropole Ruhr, Politik, Städtebau

Neue Wohnbauflächen in der Hansestadt Breckerfeld erfordern Regionalplanänderung durch den RVR

Essen/Breckerfeld (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (11.Oktober) die Weichen für neue Wohnbauflächen in der Hansestadt Breckerfeld gestellt. Maßgebliche Siedlungsreserven stehen dort nicht mehr zur Verfügung. Die Stadt hat daraufhin beim Regionalverband Ruhr angeregt, den Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) im geltenden Regionalplan am östlichen Stadtrand zu erweitern. Diese Änderung des Regionalplanes ist erforderlich, um zeitnah im Rahmen der Bauleitplanung neue Wohnbauflächen zwischen Friedhof und Kleingartenanlage an der "Klevinghauser Straße" zu ermöglichen. Der Erarbeitungsbeschluss im Ruhrparlament fiel einstimmig.
Im Zuge dieses 14. Verfahrens zur Änderung des Regionalplanes für den Regierungsbezirk Arnsberg (Teilabschnitt Oberbereiche Bochum und Hagen) findet eine Beteiligung der öffentlichen Stellen und der Öffentlichkeit statt. Hierfür werden die Verfahrensunterlagen bei der Kreisverwaltung in Schwelm und beim Regionalverband Ruhr in Essen öffentlich ausgelegt. Die Verfahrensunterlagen und nähere Informationen zu den Öffnungszeiten der Auslegungsorte sowie zu den Beteiligungsfristen werden in Kürze unter www.regionalplanung.rvr.ruhr einsehbar und herunterladbar sein.
Weitere Infos unter www.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

10.10.2019, Metropole Ruhr, Vermischtes

Eingefangenes Känguru kommt in den Zoo Duisburg

Duisburg (idr). Der Duisburger Zoo nimmt das Bennett-Känguru Skippy auf, das in den vergangenen Wochen die Polizei bei Sonsbeck im Kreis Wesel beschäftigt hatte. Das Beuteltier war im Kreis Wesel umhergeirrt und hatte mehrere Polizeieinsätze ausgelöst. Jetzt bekommt das Tier, dessen Halter nicht ermittelt werden konnte, ein neues Zuhause im Duisburger Känguru-Gehege.

Pressekontakt: Zoo Duisburg, Öffentlichkeitsarbeit, Christian Schreiner, Telefon: 0203/604442-57, E-Mail: schreiner@zoo-duisburg.de

10.10.2019, Metropole Ruhr, Freizeit, Vermischtes

Es werde Licht: Lichterfeste erhellen die Metropole Ruhr

Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr bringt wieder Licht ins (Herbst-)Dunkel: In den kommenden Wochen erleuchten zahlreiche Lichterfeste die Region. Den Auftakt macht das Herbstleuchten im Maximilianpark in Hamm. Vom 11. bis 27. Oktober verwandelt auch in diesem Jahr Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld den "Maxipark“ in ein buntes Zauberreich. Die "Route der Illuminationen“ führt die Besucher durch abgelegenen Waldbereiche des Parks zu bunten Nebelschwaden, geheimnisvollen Ruinen und speziell angefertigten Objekten.
Weitere Infos: www.maximilianpark.de und www.world-of-lights.eu
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Auch "Recklinghausen leuchtet" ab dem 18. Oktober wieder in tausend bunten Lichtern. Unter dem Motto "Märchen und Sagen“ werden über 100 Gebäude illuminiert, eine Lichtshow am Rathaus erzählt die Recklinghäuser Sage "Wie ein Baumeister den Teufel überlistete“. Zum Rahmenprogramm gehören abendliche Führungen und der traditionelle Auftritt von DJ Moguai am 2. November. Außerdem gibt es in diesem Jahr einen Weltrekordversuch: Passend zum Thema "Märchen und Sagen“ soll die bisherige Bestmarke im Dauer-Vorlesen von 456 Stunden gebrochen werden.
Weitere Infos: www.re-leuchtet.re
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Bevor die Essener Lichtwochen am 3. November starten, lässt das Essen Light Festival die Innenstadt vom 25. Oktober bis 3. November erstrahlen. Ab Einbruch der Dunkelheit leuchten täglich 21 Installationen und Videomappings und kombinieren Licht und Kunst. Die Essener Lichtwochen begleiten die Besucher dann durch die Weihnachtszeit, u.a. mit neuen Attraktionen wie einer begehbaren Christbaumkugel und dem Rentier Rudolf, dessen Nasse bei Berührung rot aufleuchtet.
Weitere Infos: www.visitessen.de
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"Lichtspielplätze – Gegensätze“ sind am 25. Oktober auf dem Lichtermarkt in Bergkamen zu sehen. Neben Lichtinstallationen bringen außerdem leuchtende Showacts, Akrobaten, Skulpturen und Mitmach-Aktionen mit Licht. Neben knapp 90 Marktständen mit überwiegend kunsthandwerklichen Angeboten gibt es außerdem ein musikalisches Rahmenprogramm.
Weitere Infos: www.bergkamen.de
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Hell wird es auch im Dortmunder Westfalenpark: Vom 6. Dezember bis 11. Januar wird der Park zu einer Lichtkunst-Galerie unter freiem Himmel und strahlt in bunten Farben. Das große Feuerwerksspektakel am 12. Januar bildet den Abschluss des fünfwöchigen Lichterfests.
Weitere Infos: www.westfalenpark.de und www.world-of-lights.eu

Pressekontakt: idr, Redaktion, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr.ruhr