Nachrichten aus der Metropole Ruhr

22.05.2017, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik

Rekord: Fast 9.100 Läufer beim fünften Vivawest-Marathon

Metropole Ruhr (idr). Mit einem Teilnehmerrekord ging am gestrigen Sonntag der fünfte Vivawest-Marathon ins Ziel: 9.071 Läufer waren auf der Strecke, die durch die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck führte, darunter 1.158 Marathonis und 3.814 Halbmarathonläufer.
Auf der Marathon-Strecke hatte der Marokkaner Abid Ezamzami die Nase vorn: Er siegte mit einer Zeit von 2:26:15 Stunden und verpasste den Streckenrekord aus dem Jahr 2013 nur um knappe 18 Sekunden. Bei den Frauen siegte die für den LAZ Puma Rhein-Sieg startende Sigrid Bühler in persönlicher Bestzeit von 2:57:16 Stunden.
Nach dem Lauf ist vor dem Lauf: Ab sofort sind Anmeldungen für den nächsten Vivawest-Marathon möglich, der am 27. Mai 2018 startet.
Infos und Anmeldung: www.vivawest-marathon.de

Pressekontakt: MMP Event GmbH, Kai Meesters, Telefon: 0221/940577-21, E-Mail: kai.meesters@mmpevent.de

22.05.2017, Metropole Ruhr, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Badesaison am Baldeneysee startet morgen

Essen (idr). Die Badesaison am Seaside Beach Baldeney startet am morgigen Dienstag um 15 Uhr. Dann können Wasserratten erstmals nach 40 Jahren wieder in der Ruhr bei Essen baden. Die ursprünglich für Sonntag geplante Eröffnung musste verschoben werden, weil starker Regen die Wasserqualität beeinträchtigt hatte.
Die Badestelle ist ein Projekt im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas 2017.
Infos: www.essengreen.capital

Pressekontakt: Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017, Markus Pließnig, Christina Waimann, Telefon: 0201/88-82336, -82331, E-Mail: media@egc2017.essen

22.05.2017, Soziales, Metropole Ruhr, NRW

Studie: Erwerbstätigkeit ist unter Rentnern weit verbreitet

Duisburg (idr). Über eine Million Rentner arbeitet derzeit in Unternehmen. Das geht aus einer Studie hervor, für die Wissenschaftler des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung Mikrozensusdaten ausgewertet haben. Etwa die Hälfte der arbeitenden Rentner ist selbständig tätig. Weit verbreitet sind Teilzeit- und Minijobs. 70 Prozent der abhängig Erwerbstätigen sind geringfügig beschäftigt.
Vor allem in kleinen Betrieben ist die Zusammenarbeit auf Dauer angelegt: Dort waren Rentner häufig seit zehn oder mehr Jahren angestellt. Sie dienen, so die Untersuchung, als flexibler Personalpuffer, die das tägliche Geschäft entlasten und helfen, Auftragsspitzen abzuarbeiten. Oft spielen auch Wissenserhalt und Kundenbindung eine Rolle.
Renter arbeiten, um soziale Kontakte und geistige Fitness zu erhalten, aber auch, um den Lebensstandard zu halten. Jeder Dritte ist gezwungen zu jobben.

Pressekontakt: Universität Duisburg-Essen, IAQ, Jutta Schmitz, Lina Zink, Telefon: 0203/379-2254,-2196, E-Mail: jutta.schmitz@uni-due.de, lina.zink@uni-due.de

22.05.2017, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Mülheimer KinderStückePreis für Tina Müller

Mülheim (idr). Tina Müllers Stück "Dickhäuter" in der Inszenierung des Theaters Fallalpha, Zürich, erhält den mit 10.000 Euro dotierten Mülheimer KinderStückePreis 2017. Die Geschichte erzählt von dem Nashorn Lou, das neu in die Klasse kommt. Die Jury würdigte, wie die Autorin mithilfe der Metapher des Nashorns facettenreich das Fremdsein innerhalb einer Gemeinschaft und die subjektiven Auffassungen von Normalität thematisiere. Dabei überzeuge auch die große Offenheit des Textes, der weder ein bestimmtes soziales Milieu definiere noch feste Rollen oder Geschlechterrollen zuweise.
Der Preis der Jugendjury ging an Roland Schimmelpfennig für sein erstes Kinderstück "Die Biene im Kopf".
Infos: www.kinderstuecke.de

Pressekontakt: Mülheimer Theatertage Stücke, Kristina Wydra, Telefon: 0172/2856481, E-Mail: presse@stuecke.de

22.05.2017, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Hochschule Bochum startet im Oktober mit neuem Solarflitzer in Australien

Bochum (idr). Mit einem neuen Sonnenmobil startet die Hochschule Bochum im Herbst beim World Solar Challenge in Australien. Der "blue.cruiser" entstand in Forschungskooperation mit Thyssenkrupp. Das viersitzige Sportcoupé setzt auf Leichtbau-Elemente und Hightech-Komponenten. Im Innenraum werden im Sinne der Nachhaltigkeit Naturfasern statt Carbon oder Leder verwendet. Am 5. Juli wird der Solarwagen der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Hochschule Bochum konstruiert und baut seit über 15 Jahren Autos, die mit Solarenergie angetrieben werden. 2012 umrundete eines der Modelle die Welt nur mit Sonnenenergie und hält den Guinness-Rekord für die längste solarautark gefahrene Strecke mit 29.753 Kilometern.
Die nächste Weltmeisterschaft der Sonnenautos in Australien beginnt am 8. Oktober in Darwin. In sechs Tagen müssen die Teilnehmer den 3.000 Kilometer langen Weg nach Adelaide bewältigen.
Infos: www.bosolarcar.de

Pressekontakt: Hochschule Bochum, Stefan Spychalski, Telefon: 0234/32-10740, E-Mail: stefan.spychalski@hs-bochum.de

22.05.2017, Bochum, Freizeit, Vermischtes

Große Besucherresonanz beim Start des Fahrradsommers der Industriekultur an der Jahrhunderthalle Bochum

Bochum (idr). Gelungener Auftakt zum Fahrradsommer der Industriekultur: Rund 8.000 Besucher kamen zum großen Familienfest rund um die Jahrhunderthalle Bochum. Die Veranstalter - Regionalverband Ruhr (RVR) und die Bochumer Veranstaltungs-GmbH - sind hochzufrieden mit der Bilanz.
Auf dem Programm standen Information, Unterhaltung und aktives Mitmachen. Ein BMX-Workshop, Slow-Bike Contests und eine E-Bike-Teststrecke zogen die Gäste ebenso an wie der Fahrradmarkt und die Infostände zu Radtouren rund um die Industriekultur im Ruhrgebiet. Das Deutsche Fahrradmuseum stellte Modelle aus der 200-jährigen Geschichte des Rads zum Testen bereit.
Der Fahrradsommer der Industriekultur wird seit elf Jahren veranstaltet. Ziel ist es, die radtouristischen Angebote rund um die industriekulturellen Highlights der Metropole Ruhr einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Unter www.presse.rvr.ruhr finden Sie Fotos vom Fahrradsommer 2017 zum Download.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de; Bochumer Veranstaltungs-GmbH, Regina Scheffels, Telefon: 0234/3693-214, E-Mail: regina.scheffels@bochum-veranstaltungen.de

22.05.2017, Top MR, Dortmund, Hagen, Hamm, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Ruhr Games starten in 24 Tagen: 17 Wettkämpfe mit mehr als 5.000 Sportlern / Showprogramm mit den Sportfreunden Stiller und Clueso

Dortmund/Hagen/Hamm (idr). Der Countdown läuft: In 24 Tagen starten die zweiten Ruhr Games in den ausrichtenden Städten Dortmund, Hagen und Hamm. Wenige Wochen, bevor die ersten Wettkämpfe losgehen, wurde heute im in Deutschen Fußballmuseum in Dortmund der aktuelle Planungsstand vorgestellt.
Eröffnet werden die Ruhr Games am 15. Juni in Dortmund von den Sportfreunden Stiller. Im dortigen Stadion Rote Erde wird auch am 18. Juni die Abschlussveranstaltung mit dem Sänger Clueso gefeiert. Außerdem stehen zahlreiche Shows sowie Actionsport-Wettkämpfe im BMX, Skateboarding sowie im Wheelsoccer- und Handball auf dem Dortmunder Programm.
In Hamm verwandelt sich der Jahnsportpark in ein großes Jugendcamp und ein Zentrum der europäischen Jugendbegegnung. In mehr als 40 Workshops können die mehr als 600 Teilnehmer neue Erfahrungen sammeln und sich miteinander austauschen. Judo- und Karate-Wettbewerbe auf höchstem nationalen Niveau stellen das sportliche Highlight in Hamm dar. Für musikalische Unterhaltung ist im Rahmen des 15. Hammer Summers gesorgt, bei dem als Top Act ESC-Gewinnerin Lena auftritt. Außerdem sind Kelvin Jones, Staubkind und Nordn mit dabei.
Im Ischeland-Sportpark und im Westfalenbad in Hagen schlägt das sportliche Herz der Ruhr Games. Dort liegt der Fokus auf Basketball, Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis und Fechten. Für Fans und Besucher bietet sich die Gelegenheit, an Fun-Sport Aktivitäten wie dem Action Run teilzunehmen oder sich bei einer Vielzahl weiterer Workshops aktiv zu beteiligen.
Abgerundet werden die Ruhr Games mit außergewöhnlichen Street-Art Workshops und Virtual Reality Angeboten. Alle Sport- und Showprogramme sind kostenlos.
Die Ruhr Games sind ein europäisches Jugendevent mit klarem regionalen Bezug. Sie bieten eine Mischung aus Sport, Konzerten, Mitmachaktionen und Workshops. Das Sportprogramm umfasst 17 Wettkämpfe an vier Tagen. Erwartet werden mehr als 5.000 Sportler aus der Metropole Ruhr und den Partnerstädten der Ruhrgebietskommunen. Die Ruhr Games sind ein gemeinsames Projekt vom Land NRW und vom Regionalverband Ruhr (RVR) in strategischer Partnerschaft mit dem Landessportbund.
Infos: www.ruhrgames.de
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung und Fotos können Sie unter www.presse.rvr.ruhr herunterladen. Zwei aktuelle Videoclips finden Sie im Youtube-Kanal www.youtube.com/RuhrGames und auf www.ruhrgames.de.
Journalisten können sich bereits jetzt unter www.ruhrgames.de/presse-akkreditierung für die Veranstaltung akkreditieren. Sie erhalten an den Veranstaltungstagen weiterführende Presse-Informationen, einen vereinfachten Zugang zu den Veranstaltungsorten, Arbeitsplätze im Pressebereich sowie Zugang zur Abschluss-Pressekonferenz am 18. Juni im Stadion Rote Erde.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de; Cardiac Communication Ltd., Mirko Gläser, Telefon: 0251/52000204, E-Mail: mirko@cc-ltd.net

19.05.2017, Metropole Ruhr, Tourismus

Metropole Ruhr mit deutlichem Plus bei Gästeankünften und Übernachtungszahlen

Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Die Metropole Ruhr verzeichnete im ersten Quartal deutlich mehr Gästeankünfte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Besucherzahl um elf Prozent auf 920.606. Die Zahl der ausländischen Touristen wuchs sogar um 16 Prozent auf 157.675. Auch bei den Übernachtungszahlen gab es ein kräftiges Plus: Die Beherbergungsbetriebe verzeichneten 1.772.968 Übernachtungen, das sind 8,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das gab die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) in Oberhausen heute bekannt. Die Ergebnisse beruhen auf den aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW.
Bei den Tourismuszahlen liegt das Ruhrgebiet über dem positiven Landestrend (plus 9,8 Prozent Ankünfte, plus sechs Prozent Übernachtungen).

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de

19.05.2017, Metropole Ruhr, Verkehr, Vermischtes

ADFC-Fahrradklima-Test 2016: Kleinere Ruhrgebietsstädte schneiden besser ab / Bochum ist Aufsteiger des Jahres

Metropole Ruhr (idr). Beim heute vorgestellten ADFC-Fahrradklima-Test 2016 liegt das Ruhrgebiet im Mittelfeld. Am besten schnitten die kleinen Städte am Rande der Metropole Ruhr ab. Bergkamen, Kamen und Selm im Kreis Unna, Hamminkeln, Wesel und Xanten im Kreis Wesel sowie Herten im Kreis Recklinghausen erhielten von den Radfahrern Bewertungen mit "Noten" zwischen 3,0 und 3,4. Hamm schneidet von allen kreisfreien Städten in der Region mit 3,3 am besten ab.
In der Kategorie der Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern liegen die meisten Ruhrgebietskommunen im ADFC-Ranking unter dem Durchschnitt. Oberhausen schaffte es mit 3,69 knapp in die Top Ten der bundesweit 39 bewerteten Städte. Es folgt Gelsenkirchen auf Rang 19. Einer der Top-Aufsteiger des vergangenen Jahres ist Bochum. Die Stadt konnte sich mit einem Wert von 4,06 im Vergleich zum Fahrradklima-Test 2014 vom 37. auf den 23. Platz vorarbeiten.
Platz eins in der Kategorie der Kommunen mit mehr als 200.000 Einwohnern belegt - wie bereits im Vorjahr - die Stadt Münster (3,07).
Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrer in Deutschland. Mehr als 120.000 Menschen haben 2016 per Fragebogen die Situation für Radfahrer in 539 Städten bewertet. Sie beurteilten u.a., ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Pressekontakt: ADFC, Stephanie Krone, Telefon: 030/2091498-65, E-Mail: stephanie.krone@adfc.de

19.05.2017, Metropole Ruhr, NRW, Kulturelles

Gelsenkirchener Walcker-Orgel zieht nach Papenburg

Gelsenkirchen (idr). Gelsenkirchen verkauft die ehemals im Hans-Sachs-Haus installierte Walcker-Orgel zu einem symbolischen Preis von einem Euro. Entsprechenden Plänen hat der Rat der Stadt gestern zugestimmt. Die Orgel geht an die katholische Kirche St. Antonius in Papenburg. Die Pfarrei trägt alle Kosten für Um- und Einbau, die auf rund eine Million Euro geschätzt werden. Voraussichtlich ab Anfang 2019 wird die Orgel erstmals an ihrem neuen Standort erklingen.
Das 1927 in Gelsenkirchen aufgestellte Instrumet ist die einzige erhaltene Walcker-Orgel dieser Größe aus der Weimarer Republik. Vor zehn Jahren wurde sie fachkundig restauriert, doch ein Wiederaufbau in Gelsenkirchen war räumlich nicht mehr möglich.

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Martin Schulmann, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: pressestelle@gelsenkirchen.de