Nachrichten aus der Metropole Ruhr

14.12.2018, Dortmund, Hamm, Metropole Ruhr, Verkehr

Zweiter Bauabschnitt für Brücken an der der A2 startet

Kamen/Hamm (idr). Halbzeit beim Brückenbau an der A2 zwischen Kamen/Bergkamen und Dortmund-Lanstrop: Am kommenden Wochenende startet der Landesbetrieb Straßen.NRW den zweiten Bauabschnitt. Seit 2017 laufen die Arbeiten für den Neubau der Brücken "Am Langen Kamp" und "Sesekebach", die aus den 1970-er Jahren stammen. Bis Ende 2019 wird Straßen.NRW in den Neubau der beiden Brücken 14 Millionen Euro aus Bundesmitteln investieren.
Infos strassen.nrw.de

Pressekontakt: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Anja Siegel, Telefon: 02381/912-428; Zentrale Kommunikation, Telefon: 0209/3808-333, E-Mail: kommunikation@strassen.nrw.de

14.12.2018, Metropole Ruhr, Freizeit, Tourismus

radrevier.ruhr verbucht erfolgreiche Saison

Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) zieht für das auslaufende Jahr eine positive Bilanz im radrevier.ruhr. Der anhaltend trockene und warme Sommer habe viele Radtouristen und Ausflügler auf die Strecken in der Metropole Ruhr gelockt. So verschickte das Service Center der RTG im Vergleichszeitraum Januar bis Oktober 40 Prozent mehr Radbroschüren. Besonders oft nachgefragt wurde die neue Karte vom radrevier.ruhr. Und allein das Zählgerät auf dem Radschnellweg RS 1 in Mülheim registrierte in diesem Jahr an Spitzentagen über 3.000 Radfahrer pro Tag, obwohl der Abschnitt bislang noch eine Sackgasse mit Fahrradaufzug ist. Im Maritim Hotel Gelsenkirchen stieg die Zahl der Radgäste 2018 um fast 50 Prozent.
Für das kommende Jahr plant die RTG im radrevier.ruhr weitere Neuerungen. So wird 2019 das regionale Knotenpunktsystem für Radurlauber fertig installiert. Im Frühjahr erscheinen ein digitaler Radtourenplaner und ein neues Tourenheft. Beim Prestigeprojekt RS 1 wird der Brückenschlag über die Ruhr die Anbindung an den RuhrtalRadweg deutlich verbessern.
Infos unter www.ruhr-tourismus.de

Pressekontakt: Ruhr Tourismus GmbH, Sarah Thönneßen, Telefon: 0208/89959111, E-Mail: s.thoennessen@ruhr-tourismus.de

14.12.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Das Erste zeigt im Januar neuen Dortmund-Tatort

Köln/Dortmund (idr). Im Januar wird Dortmund wieder zum "Tatort": Das Erste strahlt am Sonntag, 20. Januar, 20.15 Uhr, den aktuellen Tatort aus dem Ruhrgebiet aus. "Zorn" ist der Titel der Episode. Die Kommissare Peter Faber, Martina Bönisch, Nora Dalay und Jan Pawlak müssen diesmal den Mord an dem ehemaligen Bergmann Andreas Sobitsch aufklären. Der hatte sich bis zuletzt für die Interessen der Bergleute eingesetzt. Auf dem Gelände ihrer Zeche öffnet bald ein Freizeitpark. Neue Jobs für die Kumpel sind rar, und viele fühlen sich als Verlierer des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Aber es gibt auch Hinweise auf Verbindungen zu extremistischen Kreisen.

Pressekontakt: WDR, Pressedesk, Telefon: 0221/220-7100, E-Mail: wdrpressedesk@wdr.de

14.12.2018, Soziales, Dortmund, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Projekte aus Gelsenkirchen und Dortmund für Engagementpreis NRW 2019 nominiert

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Zwei Projekte aus der Metropole Ruhr gehen ins Rennen um den Engagementpreis NRW 2019: Die Online-Mailberatung und Suizidprävention "[U25] Gelsenkirchen" des Gelsenkirchener Caritasverbandes und der Audiorundgang "Stadt-Wandlungen" der Dortmunder Initiative Open Globe sind unter den insgesamt zwölf Anwärtern auf die Auszeichnung.
Der aktuelle Wettbewerb steht unter dem Moto "Engagement und Digitalisierung – neue Potenziale nutzen". Insgesamt hatten sich 90 Projekte beworben. Aus den zwölf Finalisten werden Ende des Jahres 2019 die drei Preisträger ausgewählt. Ausgelobt wird der Engagementpreis von der Landesregierung NRW in Kooperation mit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
2018 hatte der Bürgerverein Mein Ickern aus Castrop-Rauxel für sein Projekt "Der Bürgerverein als Motor für den Stadtteil: Ickern packt's an" einen der drei Preise erhalten.
Infos unter www.engagiert-in-nrw.de und zu den Ruhrgebietsprojekten unter www.u25-gelsenkirchen.de und www.openglobe-dortmund.org

Pressekontakt: Staatskanzlei NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/837-1134 oder -1405, E-Mail: presse@stk.nrw.de

14.12.2018, Kamp-Lintfort, Metropole Ruhr, Politik, Verkehr

Neue Niederrheinbahn soll Kamp-Linfort an den Bahnverkehr anschließen

Kamp-Lintfort (idr). Kamp-Lintfort geht auf die Schiene: Der Rat der Stadt hat die Beteiligung an der noch zu gründenden Niederrheinbahn GmbH beschlossen. Partner wird die R.A.T.H. Gruppe aus Düren. Die Gesellschaft soll als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die Gleistrasse von Kamp-Lintfort bis zum Bahnhof Rheinkamp (Moers) sanieren und so die Voraussetzungen für einen Bahnanschluss schaffen. Später wird sie die Trasse auch bewirtschaften. 2021 rollen die Züge, so der Plan. Die Stadt hofft aber, zur Landesgartenschau 2020 schon einen Vorlaufverkehr anbieten zu können.
Ist alles fertig, soll die Linie RB44 im Stundentakt von Bottrop über Oberhausen, Duisburg und Moers bis Kamp-Lintfort fahren.
Infos: www.kamp-lintfort.de

Pressekontakt: Stadt Kamp-Lintfort, Planungsamt, Arne Gogol, Telefon: 02842/912-325, E-Mail: arne@kamp-lintfort.de

14.12.2018, Ennepetal, Vermischtes, Wirtschaft

"Stadt der Städte": Kampagne stellt Ennepetal als Teil der Metropole Ruhr vor

Ennepetal/Metropole Ruhr (idr). Ennepetal steht im Rampenlicht: Die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis ist Hauptdarstellerin der Serie "53 Städte, 52 Wochen" für die Standortmarketing-Kampagne des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Das Stadtporträt ist jetzt online: www.metropole.ruhr/ennepatal; morgen (15. Dezember) folgt ein Filmclip, der über die sozialen Medien verbreitet und auf der Homepage gezeigt wird.
Das Porträt stellt eine junge Stadt vor, die Weltmarktführer geradezu anzieht: Gleich acht Unternehmen der ersten Liga haben in der kleinen Stadt im Süden der Metropole Ruhr ihren Sitz. Dazu zählt z. B. das Unternehmen SPAX, das in Ennepetal seit Jahren mit rund 500 Mitarbeitern Qualitätsschrauben produziert.
Das Städtevideo wird ab morgen (15. Dezember) zu sehen sein. Es zeigt interessante Menschen mit außergewöhnlichen Geschichten, wie Unternehmen tatkräftige Unterstützung erhalten sowie facettenreiche Natur mit Wäldern und der interessanten Kluterthöhle mit ihren versteinerten Korallen, unterirdischen Seen und bizarren Gängen.
2018 stellt die RVR-Kampagne jede Woche eine oder zwei der 53 Städte der Metropole Ruhr vor. Neben den ausführlichen Stadtporträts mit den Schwerpunkten Arbeiten, Business und Leben kommen die Menschen zu Wort. Der Leitsatz "Ich bin eine(r) von fünf Millionen!" zieht sich als roter Faden durch die Videoclips in Lang- und Kurzversion, die begleitend zu den Stadtporträts veröffentlicht werden. Die Serie ist Teil der groß angelegten Standortmarketing-Kampagne, mit der das Ruhrgebiet sein Image bei Investoren und Fachkräften nachhaltig verändern will. Unter dem Motto "Stadt der Städte" ("City of Cities") spricht die Metropole Ruhr Investoren, Unternehmer, junge Berufstätige und Studierende an. Die Region profiliert sich u.a. als größere Metropole als Berlin, als Heimat starker Startups und mit dem ersten Radschnellweg in Deutschland.
Die erste Kampagne der Region seit der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist eine Initiative aus dem Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Standortmarketing-Kampagne ist zunächst für die Jahre 2017 bis 2019 angelegt.
Infos: www.metropole.ruhr und www.facebook.com/stadtderstaedte

Pressekontakt: RVR, Kampagnenbüro, Carolin Fisch, Telefon: 0201/2069-331, E-Mail: fisch@rvr.ruhr

14.12.2018, Top MR, Waltrop, Metropole Ruhr, Bekanntmachungen, Städtebau, Wirtschaft

Verlagerung eines Waltroper Traditionsunternehmens erfordert Regionalplanänderung / Ruhrparlament fasst Erarbeitungsbeschluss

Essen/Waltrop (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (14. Dezember) die Weichen für die mögliche Verlagerung eines Waltroper Traditionsunternehmens auf eine Bergehalde im Süden des Stadtgebietes gestellt. Die Stadt Waltrop hat die Änderung des Regionalplans angeregt, um die planerischen Voraussetzungen für eine gewerblich-industrielle Entwicklung auf der neuen Fläche zu schaffen.
Am bisherigen Standort stößt das Unternehmen an seine Kapazitätsgrenzen. Vorgesehen ist die Verlagerung auf eine landwirtschaftlich genutzte, ehemalige Bergehalde zwischen der Straße "Im Dicken Dören", der "Mengeder Straße" und dem Dortmund-Ems-Kanal. Mit der Bereitstellung einer geeigneten Fläche möchte die Stadt einen der größten Arbeitgeber Waltrops im Stadtgebiet halten.
Die RVR-Verbandsversammlung hat heute den Erarbeitungsbeschluss gefasst. Ziel ist die Umwidmung der Fläche vom bisherigen Allgemeinen Freiraum- und Agrarbereich in einen zweckgebundenen Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIBz). Die Änderung des Regionalplans erfordert eine Ausnahmeregelung für die Festlegung eines im Freiraum gelegenen Gewerbegebiets, die im Landesentwicklungsplan Nordrhein-Westfalen verankert ist.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung startet Anfang 2019. Die Verfahrensunterlagen werden bei der Kreisverwaltung in Recklinghausen und dem Regionalverband Ruhr in Essen öffentlich ausgelegt.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die Beschlussvorlage 13/1252 finden Sie unter www.ruhrparlament.de

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

14.12.2018, Top MR, Metropole Ruhr, NRW, Politik, Tourismus, Städtebau, Umwelt

Ruhrparlament gibt Startschuss für die IGA Metropole Ruhr 2027

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (14. Dezember) beschlossen, die Internationale Gartenausstellung 2027 in der Metropole Ruhr zu realisieren. Im Anschluss unterzeichneten Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und Geschäftsführer Jochen Sandner den Durchführungsvertrag zwischen dem RVR und der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG). Auf der Basis des Vertrages bereitet der RVR im nächsten Schritt die Gründung einer Gesellschaft vor. Der Gesellschaftsvertrag soll Ende März 2019 beschlossen werden.
Im Vorfeld der Sitzung der Verbandsversammlung hatten die Mitgliedsstädte und -kreise im RVR sowie zahlreiche kreisangehörige Kommunen bereits ihr Votum für die finanzielle Beteiligung an der IGA Metropole Ruhr abgegeben.
Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 85 Millionen Euro. Etwa 48 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Konservativ gerechnete Besucherprognosen gehen von etwa 2,6 Millionen Besuchern aus, laut Machbarkeitsstudie könnte die Internationale Gartenschau sogar bis zu fünf Millionen Besucher anlocken. Den verbleibenden Zuschussbedarf teilen sich RVR, Mitgliedsstädte und –kreise im Rahmen eines "Ansparmodells" über den Zeitraum von zehn Jahren.
Dazu RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel: "Jetzt sind die Weichen gestellt: Wir richten eine Internationale Gartenausstellung aus, die erstmals in ihrer Geschichte eine ganze Region in den Fokus rückt. Mit der IGA Metropole Ruhr 2027 werden wir gemeinsam mit dem Land NRW Investitionen in die Zukunft anstoßen, neue Arbeitsplätze schaffen und unser Image nachhaltig verbessern."
DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner ergänzt: "Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist das geeignete und zeitgemäße Format für eine integrierte Stadt- und Regionalentwicklung. Auf der Agenda stehen der Strukturwandel des Landschaftsraumes, die Vernetzung der Kommunen und die Aufwertung der Städte durch Grün."
Nina Frense, RVR-Beigeordnete für den Bereich Umwelt, ist sich sicher: "Die IGA 2027 wird Labor, Ausblick und Exzellenzshow für neue Infrastrukturen in der Metropole Ruhr."
Getragen wird die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr vom RVR, von den Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren Partnern.
Infos: www.iga2027.rvr.ruhr
HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die ausführliche Pressemitteilung und ein Foto der Vertragsunterzeichnung finden Sie unter www.presse.rvr.ruhr

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr.ruhr

14.12.2018, Top MR, Metropole Ruhr, Politik

Ruhrparlament verabschiedet RVR-Haushalt für das Jahr 2019 / Hebesatz bleibt für Mitgliedskommunen- und kreise konstant

Metropole Ruhr/Essen (idr). Die Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) hat auf der heutigen Sitzung (14. Dezember) mehrheitlich den Haushalt 2019 beschlossen. Danach beträgt die Verbandsumlage bei weiterhin konstantem Hebesatz von 0,6717 Prozent exakt 67,41 Millionen Euro. Insgesamt liegt das Haushaltsvolumen des RVR bei 102,42 Millionen Euro.
Das Investitionsvolumen steigt im Jahr 2019 auf 32,70 Millionen Euro. Investitionsschwerpunkte des RVR ab 2019 liegen hierbei neben dem Ankauf von rund 1.100 Hektar Waldfläche in der Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes "Revierpark 2020" sowie in der Realisierung von neuen Radwegetrassen.
Vor dem Hintergrund zahlreicher gemeinsamer Aufgaben und Projekte sowie den Vorbereitungen auf die erste Direktwahl des Ruhrparlaments im Jahr 2020 hat sich die Verbandsversammlung für eine finanzielle und personelle Stärkung des Verbandes ausgesprochen.
Infos unter www.rvr.ruhr
HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN: Der RVR-Haushaltsplan und die Änderungsvorschläge stehen unter www.ruhrparlament.de zum Download unter Top 2.1 bereit.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr.ruhr

13.12.2018, Dortmund, Metropole Ruhr, Vermischtes

Messe Creativa ruft zum Weltrekord auf

Dortmund (idr). Auf der Messe Creativa (13. bis 17. März) soll im kommenden Jahr die weltgrößte Mützenskulptur aus Einzelmützen entstehen. Bis zum 24. Februar können fleißige Hände ihre Kreationen beisteuern. Gefragt sind Mützen aller Art: gestrickt, gehäkelt oder gefilzt. Nach dem Weltrekordversuch wird die Riesenmütze in ihre Einzelteile zerlegt, die dann an Obdachlose verschenkt werden.
Infos, Anleitungen und Anmeldung unter www.weltrekord.messe-creativa.de

Pressekontakt: Westfalenhallen Dortmund, Marketing- und Unternehmenskommunikation, Evelyn Sabelek, Telefon: 0231/1204-556, E-Mail: medien@westfalenhallen.de