Nachrichten aus der Metropole Ruhr

27.03.2017, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr, Vermischtes

Lärmschutzarbeiten an der A40 in Essen werden fortgesetzt / Baustelle bis Sommer 2018

Essen (idr). Um die Lärmbelastung für die Anwohner der A40 zu senken, erneuert Straßen.NRW weitere Lärmschutzwände im Bereich Essen. Am 1. April wird zwischen den Anschlussstellen Essen-Kray und Essen-Frillendorf mit dem Bau begonnen. Betroffen ist die Fahrtrichtung Duisburg.
Die A40 ist in diesem Bereich während der Bauarbeiten, die bis Sommer 2018 dauern, tagsüber mit drei Fahrstreifen befahrbar. Nachts und an den Wochenenden wird gelegentlich eine Fahrspur gesperrt. Die Investitionskosten liege bei rund sechs Millionen Euro.
Die neuen Lärmschutzwände sind bis zu elf Meter hoch und damit um bis zu sechs Meter höher als die bisherigen Wände.
Infos: www.strassen.nrw.de

Pressekontakt: Straßen.NRW, Frank Theißing, Telefon: 0201/7289-274

27.03.2017, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Städtebau

Gegen Wohnungslosigkeit: Erste Schlüsselübergabe bei Projekt "108 Häuser für Duisburg"

Duisburg (idr). Beim Pilotprojekt gegen Wohnungslosigkeit "108 Häuser für Duisburg" wurden heute Schlüssel an die ersten Bewohner übergeben. Ziel der Initiative ist es, in jedem der 108 statistischen Bezirke der Stadt Wohnungen zu sanieren oder zu renovieren und an wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen zu vermitteln. Das NRW-Sozialministerium fördert das vom Diakoniewerk Duisburg entwickelte Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit 300.000 Euro.
Die Stadt Duisburg, das städtische Wohnungsunternehmen GEBAG und später auch andere Eigentümer stellen bislang ungenutzte Immobilien für das Projekt zur Verfügung. Bei den Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten werden Menschen eingesetzt, die im Qualifizierungszentrum der Diakonie an Maßnahmen der Berufsvorbereitung und Arbeitsförderung teilnehmen. Die neuen Mieter werden bei Bedarf im Umgang mit dem Jobcenter oder anderen Ämtern unterstützt, um die Mietzahlungen an die Hauseigentümer sicher zu stellen.

Pressekontakt: NRW-Sozialministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/855-3118, E-Mail: presse@mais.nrw.de

27.03.2017, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Grundstein für Testzentrum für Gleichstromtechnologie in Dortmund gelegt

Dortmund (idr). Die Technische Universität Dortmund hat heute den Grundstein für ein Testzentrum für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) gelegt. In dem nach Angaben der Universität einzigartigen Zentrum werden HGÜ-Komponenten und -Betriebsmittel entwickelt und optimiert. Für rund fünf Millionen Euro entstehen noch in diesem Jahr eine große Halle und ein Freilandprüffeld. Das neue Prüfzentrum bietet die Möglichkeit, auch bei realen klimatischen Bedingungen zu forschen.
Mit dem Zentrum sollen der Ausbau und die Optimierung des Transportnetzes für die elektrische Energieübertragung unterstützt werden. Die wesentlichen Vorteile der Gleichstromtechnologie liegen in der verlustarmen und wirtschaftlichen Übertragung elektrischer Energie über weite Entfernungen sowie in ihrer Regel- und Steuerbarkeit.

Pressekontakt: TU Dortmund, Joachim Berns, Telefon: 0231/755-4697, E-Mail: joachim.berns@tu-dortmund.de

27.03.2017, Metropole Ruhr, Vermischtes

Bermuda3Eck ist wichtiger Wirtschafts- und Imagefaktor für Bochum

Bochum (idr). Das Bochumer Ausgehviertel Bermuda3Eck ist nicht nur ein wichtiger Wirtschafts-, sondern auch ein entscheidender Imagefaktor für die Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das das Hamburger Büro Jakob Franz Schmid Stadtforschung&Entwicklung im Auftrag der Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermuda3Eck Bochum mit Unterstützung der Stadt, der Bochum Marketing GmbH und der IHK Mittleres Ruhrgebiet erstellt hat.
Demnach hat Bochum dank des Bermuda3Ecks die höchste Kneipendichte gemessen an der Einwohnerzahl im Ruhrgebiet. 2014 erwirtschafteten die dortigen Gastronomiebetriebe einen Bruttoumsatz von über 60 Millionen Euro. Rechnet man die sogenannte Umwegrendite hinzu – Umsätze an anderen Stellen, die durch den Besuch des Bermuda3Ecks ausgelöst werden – summiert sich der gesamtwirtschaftliche Effekt auf mehr als 86 Millionen Euro im Jahr.
Darüber hinaus betont das Gutachten, dass das Bermuda3Eck ein "dezidierter Standortvorteil" ist. Die Ausgehmeile wird weit über die Stadtgrenzen hinaus als attraktiv wahrgenommen. Die Hälfte der Besucher, die am Wochenende ins Bermuda3Eck strömen, kommt von außerhalb.

Pressekontakt: Jakob Franz Schmid Stadtforschung&Entwicklung, Telefon: 0177/9175937, E-Mail: post@jakobfranzschmid.de

27.03.2017, Top MR, Metropole Ruhr, Kulturelles

Frühlingserwachen im Kulturleben: RVR-Broschüre "Tipps und Tops" führt zu den Höhepunkten

Essen/Metropole Ruhr (idr). Bunt wie der Frühling ist das Kulturleben in der Metropole Ruhr in den nächsten drei Monaten. Besonders farbenfroh blüht das Festivalangebot: Ob Musik, Tanz, Theater oder Kabarett - der Kalender ist prall gefüllt mit mehrtägigen Events. Einen Überblick über die wichtigsten und interessantesten Festivals, Ausstellung und Premieren bieten die aktuellen "Tipps und Tops" des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Broschüre führt bis Juni durch das Kulturleben des Ruhrgebiets.
Rot ankreuzen sollten sich Theaterliebhaber wieder den 1. Mai: Dann starten die Ruhrfestspiele in Recklinghausen, die in diesem Jahr unter dem Motto "Kopfüber Weltunter" stehen. Unter den Musikfestivals im Frühling gehört das Klavier-Festival Ruhr zu den Höhepunkten. Ein traditionelles "Top" zu Pfingsten ist das moers festival, in diesem Jahr unter neuer Festivalleitung. Und auf keinen Fall fehlen darf natürlich die ExtraSchicht am 24. Juni, die das industriekulturelle Erbe der Region mit Programmen und Performances in Szene setzt.
Erhältlich ist das kostenlose Heft "Tipps und Tops" im Online Shop des Regionalverbandes Ruhr unter www.shop.rvr.ruhr. Außerdem kann das Heft unter www.kultur.metropoleruhr.de und www.kulturinfo.ruhr heruntergeladen werden.

Pressekontakt: RVR, Helga Brandi, Telefon: 0201/2069-363, E-Mail: brandi@rvr-online.de

27.03.2017, Bottrop, Metropole Ruhr, Bildung, Umwelt

RVR-Fortbildung zu Naturerfahrungen von Kindern mithilfe einer Spielekette

Bottrop (idr). Kinder spielerisch für Umweltthemen begeistern: Wie das geht, erfahren die Teilnehmer einer Fortbildung an der Umweltpädagogischen Station Heidhof des Regionalverbandes Ruhr (RVR) in Bottrop. Am 31. Mai, 11 bis 15 Uhr, lernen Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Heilerziehungspflegerinnen, Heilerziehungspflegehelferinnen sowie Lehrer im Sekundarbereich, wie Naturerlebnisse ganzheitlich erfahrbar gemacht werden.
Die Teilnehmer führen eine in ein Märchen eingebettete Spielekette exemplarisch durch. Ausgehend von den unterschiedlichen Naturräumen im Umfeld der Station erproben sie praktische Methoden des entdeckenden Lernens. Ziel der Veranstaltung ist es, vielfältige Anregungen für die kreative Naturbegegnung mit allen Sinnen zu geben.
Anmeldung nimmt das Team der Umweltpädagogischen Station Heidhof telefonisch unter 02045/405614 oder per Mail (umweltbildungheidhof@rvr-online.de) entgegen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Übersicht aller Fortbildungsangebote finden Sie im Internet unter www.umweltstationheidhof.rvr.ruhr.

Pressekontakt: RVR, Umweltpädagogische Station Heidhof, Telefon: 02045/4056-14, E-Mail: umweltbildungheidhof@rvr-online.de

24.03.2017, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Städtebau, Vermischtes, Wirtschaft

Anlage für studentisches Wohnen mit 430 Apartments in Dortmund geplant

Dortmund (idr). In der Dortmunder Innenstadt entstehen mehr als 400 Wohnungen für Studenten. Der neue Eigentümer des so genannten "Karstadt-Technik-Hauses" will an selber Stelle in einem neuen Gebäude modernes studentisches Wohnen unterbringen. Heute (24. März) wurden die Pläne für den Neubau vorgestellt.
Der Eigentümer European Student Housing Fund baut unter Beteiligung der Triton Europe Investments One Ltd. nach dem Abriss der alten Immobilie ein siebengeschossiges Gebäude, in dem 430 Studenten-Apartments und attraktive Gemeinschafts- sowie Einzelhandelsflächen untergebracht werden. Für das Dachgeschoss ist ein Restaurant vorgesehen. Geplant ist eine Kombination von langfristig zu mietenden Apartments und kurzfristig buchbaren Hotelzimmern. Insgesamt wird eine mittlere zweistellige Millionen-Summe investiert.
Unter der Marke "Base Camp" entwickelt und betreibt der European Student Housing Fund solche Anlagen in Deutschland, Skandinavien und Polen. Die Gebäude verfügen über großzügige Gemeinschaftsflächen, wie Lounges, Bibliothek, Räume für gemeinsames Arbeiten, Gym und Cafeteria. Eine "Base Camp"-Anlage mit knapp 600 Betten gibt es bereits in Kopenhagen. Projekte in Lodz, Potsdam, Leipzig und Berlin befinden sich aktuell in der Bauphase.
Mit dem Abriss des derzeitigen Karstadt-Hauses soll noch dieses Jahr begonnen werden. Eröffnung des BaseCamp könnte schon zum Wintersemster 2019 sein.
Infos unter www.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Pressestelle, Frank Bußmann, Telefon: 0231/50-23022, E-Mail: fbussmann@stadtdo.de

24.03.2017, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Prof. Dr. Ulrich Radtke erneut zum Rektor der Uni Duisburg-Essen gewählt

Duisburg/Essen (idr). Prof. Dr. Ulrich Radtke bleibt Rektor der Uni Duisburg-Essen. Die Hochschulwahlversammlung hat ihn ohne Gegenstimmen für eine dritte Amtszeit bestätigt. Radtke wird die Hochschule nun bis 2022 leiten. Ulrich Radtke studierte von 1974 bis 1980 Biologie, Geographie, Geschichte, Philosophie und Pädagogik an der Universität Düsseldorf. Bis 1992 war er dort am Geographischen Institut tätig, wurde mit "summa cum laude" promoviert und für seine Habilitation ausgezeichnet. 1993 folgte er dem Ruf an die Universität zu Köln. 2008 wechselte Radtke als Rektor an die 2003 gegründete Universität Duisburg-Essen, die er seit 2008 leitet. 2012 wurde er zum Fundraiser des Jahres gekürt, 2015 zum Hochschulmanager des Jahres.
Infos unter www.uni-due.de

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Ressort Presse, Beate Kostka, Telefon: 0203/379-2430, E-Mail: beate.kostka@uni-due.de

24.03.2017, Soziales, Bochum, Dorsten, Duisburg, Gladbeck, Hamm, Herne, Herten, Marl, Oberhausen

Online-Abstimmung im Schülerwettbewerb "Förderturm der Ideen" startet am 1. April

Essen/Metropole Ruhr (idr). Die Ruhrgebiets-Finalisten im Schülerwettbewerb "Förderturm der Ideen" der RAG-Stiftung stehen fest. Die Jury wählte aus knapp 90 Einsendungen zwölf Projektideen in vier Kategorien aus, die sich jetzt der Online-Abstimmung stellen. Insgesamt hatten sich 30 Schulen aus allen großen Städten der Metropole Ruhr beteiligt.
Nominiert sind das Team "Lehrhauser II" aus der 10. Klasse der Erich‐Fried‐Schule in Gladbeck, das "Team Naturkörner" aus der 9. Klasse der Lessing‐Schule in Bochum und das Team "HzweiO" aus der 6. Klasse der Friedrich-Ebert‐Realschule Oberhausen sowie die Teams "Straßenbelag" und "Skulptur Adler" der 12. Klasse der Gesamtschule Duisburg‐Meiderich und das Team "AYSA" der 12. Klasse der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen (Kategorie Lebenswerte Stadt, Sekundarstufe I und II). In der Kategorie Gute Nachbarschaft, Sekundarstufe I und II gehen ins Rennen: "Die Drei, die was bewegen wollen" der 6. Klasse der Friedrich‐Ebert‐Realschule Oberhausen, das "Förderturm‐Team des Kohlengräberprojekts" der Erich‐Fried‐Gesamtschule in Herne und die "Neue Zeche" der 7. und 8. Klasse der Martin‐Luther Schule in Herten sowie das Team "P. S. FülerSchirma" aus der 11. Klasse des Paul‐Spiegel‐Berufskollegs in Dorsten, ein Team des Beisenkamp‐Gymnasiums in Hamm und das Team "Biparcours Marler Bergbauvergangenheit" der 11./12. Klasse des Hans‐Böckler‐Berufskollegs in Marl.
Der Sonderpreis Ibbenbüren geht an das Schülerteam der Janusz‐Korczak‐Förderschule, das eine Streuobstwiese auf einer ehemaligen Bergbauhalde anpflanzen will.
Über alle anderen Teams kann zwischen dem 1. April und dem 15. Mai unter www.förderturm‐der‐ideen.de abgestimmt werden. Die Preisverleihung ist für den Sommer geplant.
Der Wettbwerb "Förderturm der Ideen" ist Teil der Initiative "Glückauf Zukunft!" der RAG-Stiftung, der RAG Aktiengesellschaft und der Evonik Industries AG gemeinsam mit dem Sozialpartner IG BCE. Zur Teilnahme aufgerufen waren Schulen im Ruhrgebiet, Saarland (Jurysitzung am 3. April) und in Ibbenbüren. Für die Umsetzung der besten Ideen stellt die RAG‐Stiftung insgesamt bis zu 550.000 Euro zur Verfügung.
Infos unter www.förderturm‐der‐ideen.de

Pressekontakt: RAG‐Stiftung, Kommunikation, Sabrina Manz, Telefon: 0201/801‐3366, E‐Mail: sabrina.manz@rag‐stiftung.de

24.03.2017, Soziales, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Sonder-Steiger Award für Mahmoud Abbas

Bochum (idr). Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas erhält den Sonderpreis "Hoffnung auf Frieden" des Steiger Award. Präsident Abbas wird die Auszeichnung am morgigen Samstag, 25. März, persönlich in der Zeche Hansemann in Dortmund in Empfang nehmen.
Weitere Auszeichnungen in diesem Jahr gehen u.a. an S. E. Walter Kardinal Kasper, die Schauspielerin Thekla Carola Wied, den Journalisten Gero von Boehm, Musiker Albert Hammond, Architekt Daniel Libeskind sowie Manfred Baasner von der Wattenscheider Tafel.
Zu den Laudatoren zählen in diesem Jahr die Politiker Gregor Gysi, Armin Laschet und Karl-Josef Laumann, Schauspieler Günther Maria Halmer und Musiker Michael Holm.
Mahmoud Abbas wurde 1935 geboren. Er studierte an der Universität von Damaskus und promovierte an der Universität Moskau. Von 1996 bis 2004 war er der Generalsekretär der PLO, im Jahre 2003 wurde er Ministerpräsident der palästinensischen Autonomiebehörde. Seit 2004 ist er Vorsitzender PLO, 2005 wurde er zum Präsidenten gewählt.
Weitere Informationen unter www.der-steiger-award.de

Pressekontakt: Hellen Medien Projekte GmbH, Telefon: 0234/890-1580, E-Mail: office@saschahellen.com