06.06.2012, Nachrichten aus dem RVR, Herten, Recklinghausen, Freizeit, Tourismus, Städtebau, Verkehr, Vermischtes

RVR baut regionales Radwegenetz auf 850 Kilometer aus / Zu den großen Projekten zählt der Bahntrassen-Umbau im Kreis Recklinghausen

Kreis Recklinghausen (idr). Der Regionalverband Ruhr (RVR) will in den nächsten fünf bis zehn Jahren das regionale Radwegenetz in der Metropole Ruhr weiter ausbauen - von derzeit 700 auf künftig 850 Kilometer. Außerdem sollen einzelne Radwege noch stärker miteinander verknüpft werden. Das kündigte der Verband heute bei einem Pressegespräch an.

Die Hauptrouten sind der Emscher Park Radweg (230 Kilometer) und der Rundkurs Ruhrgebiet (335 Kilometer). Die geplanten Neubaustrecken sollen vor allem fehlende Nord-Süd-Verbindungen schaffen und Lücken im vorhandenen Angebot schließen.

Die Planungen zum Ausbau der Radinfrastruktur in der Metropole Ruhr bis zum Jahr 2022 sind im neuen Entwurf zum Regionalen Radwegenetz festgehalten. Dieses mit den Städten und Kreisen eng abgestimmte Programm ist die ruhrgebietsweite Grundlage der Umsetzung für Planung, Grunderwerb, Bau, Qualifizierung und Vermarktung der regionalen Radinfrastruktur.

Der mittelfristige Ausbau umfasst mehr als 25 einzelne Projekte im gesamten Ruhrgebiet, darunter den im April begonnenen Umbau der ehemalige Bahntrasse zwischen den Zechen Ewald, Schlägel & Eisen und Westerholt zum Rad- und Wanderweg. Die 9,5 Kilometer lange Strecke verläuft sichelförmig vom Landschaftspark Hoheward durch die Städte Herten und Recklinghausen vorbei am alten Zechengelände Schlägel & Eisen bis zum Zentrum von Westerholt. Anschluss findet die Trasse im Süden an den Emscherpark Radweg.

Die Eröffnung des Weges ist für den Spätsommer 2013 vorgesehen. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf 7,5 Millionen Euro. Das Projekt wird gefördert durch die EU zu 50 Prozent und durch das Land NRW zu 30 Prozent. Die verbleibenden 20 Prozent sind Eigenmittel des RVR. Geplant ist eine Weiterführung von Westerholt nach Gelsenkirchen-Hassel.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Die ausführliche Pressemitteilung sowie detaillierte Informationen zu den größten Radwegeprojekten und Fotos finden Sie unter www.presse.metropoleruhr.de

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

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