11.08.2017, Medizin, Metropole Ruhr

LWL-Klinik untersucht Gehirnmechanismen von chronischen Schmerzpatienten

Bochum (idr). Wie funktionieren die für den Schmerz verantwortlichen Mechanismen im Gehirn bei Patienten mit chronischen Schmerzen? Das untersuchen Wissenschaftler der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen eines Forschungsprojekts. Dafür sucht die Klinik sowohl Schmerzpatienten als auch gesunde Menschen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren.

Ein Verständnis der Gehirnmechanismen und für deren vermutlich gestörte Funktion soll helfen, gezielt den chronischen Schmerz zu behandeln. Im Fokus des Vorhabens steht das Störungsbild der Fibromyalgie, das sich durch Muskelschmerzen am ganzen Körper bemerkbar macht.

Rund 14 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Für Behandlung, Krankengeld, Arbeitszeitverlust und Vorruhestand werden jährlich rund 38 Milliarden Euro ausgegeben.

Pressekontakt: LWL-Universitätsklinikum Bochum der Ruhr-Universität Bochum, Rosa Sommer, Telefon: 0179/4645487, E-Mail: rosa.sommer@t-online.de

Zurück zur Übersicht