17.02.2017, Top MR, Essen, Mülheim, Oberhausen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Netzwerk "Urbane Biodiversität - Ruhrgebiet" nimmt Grüne und Blaue Infrastruktur in den Blick - Tagung am 23. und 24. März in Essen

Essen (idr). Artenvielfalt mitten im Ballungsraum? Aber ja! Im Ruhrgebiet hat sich eine beeindruckende Biodiversität herausgebildet. Wie vielfältig die urbane Natur ist und welche Möglichkeiten sich bei der Freiflächenentwicklung bieten, steht im Fokus der Fachtagung "Urbane Biodiversität - Grüne und Blaue Infrastruktur" am 23. und 24. März am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Das Netzwerk "Urbane Biodiversität – Ruhrgebiet" richtet nach 2013 bereits zum zweiten Mal ein solches Symposium aus.

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Grüne und Blaue Infrastruktur. Als aktueller Leitbegriff steht dies für die systematische Zusammenführung von Maßnahmen in Bereichen wie Natur- und Klimaschutz, der Gewässerentwicklung oder dem Bau emissionsneutraler Mobilitätssysteme sowie der Schaffung von Stadtgrün und urbanen Kulturlandschaften. In diesem Zusammenhang werden Projekte der Grünen Hauptstädte Europas Ljubljana, Essen und Nijmegen vorgestellt, die Artenvielfalt und die Ökosystemleistung urbaner Biotope und die Eignung von Industrienatur für Umweltbildung diskutiert sowie Leuchtturmprojekte im Gewässerumbau des Ruhrgebiets präsentiert.

Ein Ausblick auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 zeigt die Möglichkeiten der zukünftigen Freiflächenentwicklung. Zwei Beispielprojekte werden im Rahmen einer Exkursion vorgestellt: Läppkes Mühlenbach zwischen Essen, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr und der Radschnellweg Ruhr RS1.

Dem Netzwerk "Urbane Biodiversität – Ruhrgebiet" gehören u.a. der Regionalverband Ruhr (RVR), die Emschergenossenschaft, die Universitäten Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund sowie die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet an. Ziel dieses Netzwerkes ist die Förderung der Zusammenarbeit und die gemeinsame Forschung im Themenfeld Biodiversität im Ruhrgebiet.

Anmeldung und weitere Informationen: www.urbane-biodiversitaet.de

Pressekontakt: RVR, Parkstationen, Brigitte Brosch, Telefon: 0201/2069-734, E-Mail: brosch@rvr-online.de

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