07.12.2018, Bochum, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Ruhrgebietsforscher untersuchen die Entstehung von Ozonlöchern

Bochum/Metropole Ruhr (idr). Ein Forscherteam der Ruhr-Uni Bochum, der Uni Duisburg-Essen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sind chemischen Prozessen auf der Spur, die die Ozonschicht schädigen können. Ihre Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Moleküle mit Fluor, Chlor oder Brom zusammen mit Wasser unheilvolle Substanzen in der Atmosphäre freisetzen können. Verunreinigte Eispartikel in den Wolken können beispielsweise das Entstehen von Radikalen begünstigen und so eine Reaktion auslösen, die die Ozonschicht angreift.

Im Labor erzeugten die Wissenschaftler winzige Eispartikel und analysierten, was passiert, wenn UV-Licht auf mineralisch verunreinigtes Eis trifft. So entstehen Radikale. Die Forscher hoffen, so die grundlegenden Prozesse hinter Phänomenen wie Ozonlöchern verstehen.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Physikalische Chemie I, Prof. Dr. Karina Morgenstern, Telefon: 0234/32-25283, E-Mail: karina.morgenstern@rub.de; Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Physik, Dr. Cord Bertram, Telefon: 0203/379-4568, E-Mail: cord.bertram@uni-due.de

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