09.02.2018, Europa, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Duisburger Forscher erproben im EU-Projekt eine neue Kraftwerkstechnik

Essen/Duisburg (idr). Effzientere und umweltfreundlichere Kraftwerke sollen helfen, die Klimaziele der Europäischen Union zu erreichen. Die Uni Duisburg-Essen beteiligt sich an einer Forschergruppe mit zehn europäischen Partnern aus Industrie und Forschung, die eine neue Kraftwerkstechnik erprobt. Das Projekt sCO2-Flex ist auf drei Jahre angelegt und wird von der EU gefördert.

Die Idee ist, eine Anlage von 25 Megawatt im überkritischen Bereich von Kohlendioxid (sCO2) zu betreiben. In diesem Zustand ist das Gas so dicht wie eine Flüssigkeit und dabei so zäh wie ein Gas. Das erhöht den Wirkungsgrad des Kraftwerks, reduziert aber gleichzeitig den Schadstoff-Ausstoß.

Die EU fördert sCO2-Flex mit fünf Millionen Euro über sein Horizon2020-Programm. Beteiligt sind sieben europäische Unternehmen sowie die Uni Duisburg-Essen, die Uni Stuttgart und das Polytechnikum Mailand. Die Leitung hat der französische Energiekonzern EDF.

Infos unter cordis.europa.eu

Weitere Informationen zum Programm Horizont 2020 auf der Europa-Website des RVR: www.europa.rvr.ruhr/Horizont2020

Pressekontakt: Uni Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Strömungsmaschinen, Prof. Dr. Dieter Brillert, Telefon: 0203/379-1722, E-Mail: dieter.brillert@uni-due.de

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