12.03.2018, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Wirtschaft

RWE und E.ON erzielen Grundsatzeinigung über Innogy-Verkauf

Essen (idr). Die RWE AG will ihren Anteil an Innogy in Höhe von 76,8 Prozent an E.ON verkaufen. Eine entsprechende Grundsatzeinigung haben die beiden großen Essener Energiekonzerne jetzt getroffen. Im Tausch soll RWE eine Beteiligung von 16,67 Prozent an der E.ON SE erhalten. Die Anteile werden aus einer Sachkapitalerhöhung stammen.

Zudem will RWE den weitgehenden Teil des Erneuerbare Energien-Geschäfts von E.ON und das gesamte Erneuerbare Energien-Geschäft von Innogy erhalten. Die Transaktion würde schließlich eine Ausgleichszahlung von RWE an E.ON in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vorsehen. Nach erfolgreicher Durchführung des Geschäfts wäre RWE nach eigenen Angaben eines der führenden europäischen Unternehmen für Erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit.

E.ON will den Minderheitsaktionären von Innogy ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreiten, das sich zum heutigen Zeitpunkt auf einen Wert von 40 Euro je Aktie summieren.

Gremien beider Unternehmen müssen der Transaktion noch zustimmen. Außerdem ist die Freigabe der Kartell- und Aufsichtsbehörden erforderlich.

Pressekontakt: RWE, Stephanie Schunck, Telefon: 0201/12-22088, E-Mail: stephanie.schunck@rwe.com, Lothar Lambertz, Telefon: -23984, E-Mail: lothar.lambertz@rwe.com

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