14.08.2019, Soziales, Metropole Ruhr, Bildung

Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Ruhrgebiet auf 40,8 Prozent gestiegen

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). 276.503 Schüler an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in der Metropole Ruhr (ohne Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs) hatten im Schuljahr 2018/19 eine Zuwanderungsgeschichte. Das waren 40,8 Prozent der gesamten Schülerschaft (2017/18: 39 Prozent). Das hat das Statistikteam des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Grundlage der Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW errechnet. NRW-weit am höchsten war der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund in Duisburg (53,2 Prozent) und Gelsenkirchen (53,1 Prozent).

Je nach Schulform unterschieden sich die Anteile der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte: Bei den allgemeinbildenden Schulen im Ruhrgebiet war die Quote mit 58,2 Prozent an Hauptschulen am höchsten, gefolgt von Realschulen (50,1 Prozent). Besonders niedrig war sie an Gemeinschaftsschulen (24,4 Prozent) und Gymnasien (33,5 Prozent).

Als Schüler mit Zuwanderungsgeschichte gelten Kinder und Jugendliche, die im Ausland geboren wurden und/oder von denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren ist und/oder die in der Familie vorwiegend nicht deutsch sprechen.

Infos: www.it.nrw

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-6660, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de; RVR, Petra Lessing, Telefon: 0201/2069-6314, E-Mail: lessing@rvr.ruhr

Zurück zur Übersicht