16.05.2019, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles

"Geschichte schreiben" ist das neue Spielzeitmotto des Schauspiels Essen

Essen (idr). Große Um- und Aufbrüche, Jubiläen, Brandherde der Weltgeschichte - mit dem Motto "Geschichte schreiben" will das Schauspiel Essen in der Spielzeit 2019/2020 sich der eigenen Geschichte mit Geschichten nähern. In diesem Rahmen stehen unter anderem 13 Neuinszenierungen mit vier Uraufführungen auf dem Programm. Los geht die neue Saison am 8. September mit den Theater-Häppchen in der Casa. Am 14. September laden ab 14 Uhr alle fünf Sparten der TUP zum gemeinsamen Theaterfest im und rund ums Grillo-Theater ein.

Zum Auftakt im Grillo hebt sich am 20. September für Max Frischs "Biedermann und die Brandstifter" aus dem Jahr 1957 der Vorhang. Ein Lehrstück dafür, wie eine aufgeklärte Bürgerschaft nicht nur gesellschaftszersetzende Strukturen akzeptiert, sondern sie durch die eigene Passivität sogar erst ermöglicht.

Mit einer Koproduktion des freien Theaterkollektivs werkgruppe2 mit dem Schauspiel Essen, dem Teatr Polski - w podziemiu / Polski Theatre in the Underground und den Ruhrfestspielen Recklinghausen endet die nächste Spielzeit. Das Stück trägt den Titel "Arbeiterinnen / Pracujące kobiety" und zeichnet ein theatrales Porträt von drei Frauengenerationen aus Arbeiterfamilien im Ruhrgebiet und Niederschlesien. Die Uraufführung findet am 28. Mai 2020 bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen statt.

Die Reihe "Jazz in Essen" geht mit fünf Konzerten in eine neue Runde. Zum Auftakt wird am 22. September das Essen Jazz Orchestra mit dem "Jazz Pott" 2019 ausgezeichnet.

Infos zum kompletten Programm der TUP unter www.theater-essen.de

Pressekontakt: Theater und Philharmonie Essen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Martin Siebold, Telefon: 0201/8122-236, E-Mail: martin.siebold(at)tup-online.de

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