13.01.2020, Metropole Ruhr, Kulturelles

Dortmund präsentiert Benno Elkans letzte Arbeit als Augmented-Reality-Kunstwerk

Dortmund (idr). Zur Sammlung des Dortmunder Museums für Kunst und Kulturgeschichte gehört jetzt auch ein virtuelles Kunstwerk: Benno Elkans "Mahnmal für die wehrlosen Opfer des Bombenkriegs". Es ist die digitale Umsetzung eines knapp 60 Jahre alten Entwurfs, den der 1960 verstorbene Dortmunder Bildhauer nicht realisieren konnte. Von dem neun Meter breiten und drei Meter hohen geplanten Werk waren ausschließlich schwarz-weiße Modellfotos erhalten.

Im Museum wird das virtuelle Mahnmal ab sofort im Eingangsbereich präsentiert. Benötigt werden dafür entweder eine Spezialbrille, ein Smartphone oder ein Tablet. Am Dortmunder U erscheint das Mahnmal in Augmented Reality im öffentlichen Raum: Mithilfe eines QR-Codes können Interessierte sich die Arbeit direkt vor dem U ansehen.

Benno Elkan wurde 1877 in Dortmund geboren. 1934 zwang ihn ein Berufsverbot zur Emigration nach London. Dort schuf er u.a. eine Skulptur in Form eines großen siebenarmigen Leuchters, die 1956 als Geschenk Großbritanniens an das israelische Parlament übergeben wurde. Sie steht noch heute vor der Knesset in Jerusalem.

Infos: www.benno-elkan.de und www.mkk.dortmund.de

Pressekontakt: Stadt Dortmund, Katrin Pinetzki, Telefon: 0231/50-24356, E-Mail: kpinetzki@stadtdo.de

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