29.06.2020, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung, Verkehr

Bochumer Experten empfehlen Neugestaltung des Mobilitätssystems im Ruhrgebiet

Bochum (idr). Für einer umweltfreundlichere und effizientere Mobilität in der Metropole Ruhr müssen alle Kommunen, Unternehmen und anderen Akteure ihre Interessen koordinieren. Nur gemeinsam könne sie ein nachhaltiges integriertes Mobilitätssystem realisieren. Zu diesem Schluss kommt ein Team aus den Fakultäten für Sozialwissenschaft und für Wirtschaftswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer gemeinsamen, von der Emschergenossenschaft geförderten Studie.

Grundlage der Studie ist eine Mobilitätsbefragung aller Studierenden und Beschäftigten der RUB. Dabei wurde klar: Um sie zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel oder zum Teilen von Autos zu bewegen, muss es ein umfassendes Konzept geben. Die Abstimmung zwischen den Verkehrsmitteln müsse über die Grenzen der Kommunen hinweg erfolgen. Auch Fahrpläne, Routen und Haltestellen müssten optimiert werden.

Der Rat der Experten: eine grundlegende Neugestaltung des Mobilitätssystems. Dazu müssen unterschiedlichste Akteursgruppen wie Staat, Unternehmen, Genossenschaften, Universitäten, Stiftungen und andere eng kooperieren.

Pressekontakt: Ruhr-Uni Bochum, Lehrstuhl Soziologie, Prof. Dr. Ludger Pries, Telefon: 0234/32- 25429, E-Mail: ludger.pries@rub.de, Lehrstuhl Makroökonomik, Prof. Dr. Michael Roos, Telefon: 0234/32-22886, E-Mail: michael.roos@rub.de

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