10.12.1998, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Kommunalpolitik, Sport und Sportpolitik, Tourismus, Umwelt, Verkehr, Vermischtes

Daten, Fakten, Diskussionen: KVR stellt Jahrbuch Ruhrgebiet vor

Essen.(idr). Nachschlagewerk, Denkanstoß, Diskussionsforum, Orientierungshilfe, Dokumentation und Analyse des größten europäischen Industrieraums - das alles ist das Jahrbuch Ruhrgebiet. Heute stellte der Kommunalverband Ruhrgebiet den bereits vierten Band der Reihe vor.Auf 512 Seiten gewährt das Buch Einblicke in den Wandel der Region, in seine Kulturlandschaft, seine Wirtschaft, seine Gesellschaft. Schwerpunkte der im Klartext erschienenen Reihe bleiben aber auch bei diesem Band der Blick auf aktuelle Ereignisse des letzten Jahres und das kritische Hinterfragen der für das Ruhrgebiet typischen Veränderungsprozesse.So findet sich hier beispielsweise eine Langzeitstudie der Industrie- und Handelskammern im Revier zum Strukturwandel der Region. Fazit: Waren 1980 noch 53 Prozent aller Jobs im warenproduzierenden Gewerbe angesiedelt, so wurde 1996 der überwiegende Teil (knapp 66 Prozent) im tertiären Sektor angeboten. Einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnet vor allem die Kulturwirtschaft.Neben Zahlen und Fakten setzen die Autoren aber auch Akzente für Diskussionen, manchmal sogar recht provokativ. So wie IBA-Chef Karl Ganser, der die These aufstellt, daß in Umkehrung industriegeschichtlicher "Sünden" künftig die Natur die Stadt "auffressen" könnte. Der alte Modus des Flächenverbrauchs in Industrieregionen solle nicht mehr öffentlich gefördert werden.Beim Thema der kontroversen Diskussionen darf natürlich auch ein Abriß der KVR-Imagekampagne "Der Pott kocht" nicht fehlen. Schließlich hat der Slogan die Menschen innerhalb und außerhalb des Reviers bewegt."Standorte. Jahrbuch Ruhrgebiet 1997/98" ist im Klartext-Verlag erschienen und kostet 29,80 Mark.

Pressekontakt: Kommunalverband Ruhrgebiet, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Manfred Bourrée, Fax: -500, Telefon: 0201/2069-302, e-mail: bourree@kvr.deKVR-Pressestelle, Frank Levermann, Telefon: 0201/2069-377, Fax: -501, e-mail: pressestelle@kvr.de

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