30.11.1998, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Wirtschaft

In 20 Jahren ist der Erholungsraum Emscher komplett

Essen.(idr). Im nächsten Jahrtausend soll sich die Emscher endgültig als "Visitenkarte der Region" präsentieren: als sauberes, naturnahes Gewässer und Erholungsraum. Schwerpunkte und Möglichkeiten der Entwicklungsarbeit faßte jetzt die Emschergenossenschaft auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie zusammen. Bis zum Jahr 2020 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein.Auf Deiche zum Hochwasserschutz könne man aber auch bei der "neuen Emscher" nicht völlig verzichten, erklärte Vorstandvorsitzender Dr. Jochen Stemplewski. Je nach landschaftlichen Gegebenheiten wird künftig entschieden, ob ein Deich notwendig ist und wie er aussehen soll.Vor der naturnahen Umgestaltung steht aber der Bau unterirdischer Abwasserkanäle. Bis zum Jahr 2010 wird alles Schmutzwasser über die "unterirdische Abwasserschiene Emscher" zu den Kläranlagen geleitet. Bisher sind auf den insgesamt 400 Kilometern der Emscher und ihrer Nebenläufe 51 Kilometer Abwasserführungen fertiggestellt.Daneben sollen bis Juni 2000 alle in Frage kommenden Betriebswege der Emscher für Radfahrer und Fußgänger freigegeben sein - insgesamt 32 Kilometer.

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Öffentlichkeitsarbeit, Michael Steinbach; Telefon: 0201/104-2521, Fax: -2692

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