14.12.1999, Essen, Metropole Ruhr, Kommunalpolitik, Tourismus, Umwelt, Wirtschaft

Drei Jahre Regionale Beschäftigungsoffensive: KVR zieht positive Bilanz

Ruhrgebiet/Essen.(idr). 203 Langzeitarbeitslosen hat der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) in den vergangenen drei Jahren die Chance gegeben, sich im Bereich Landschaftspflege, Gartenbau und Umweltschutz zu qualifizieren. Diese Bilanz der Regionalen Beschäftigungsoffensive zog heute Verbandsdirektor Dr. Gerd Willamowski.Gemeinsam mit dem Land NRW, der Bezirksregierung Münster und den Arbeitsämtern der Städte Essen, Gelsenkirchen und Hamm sowie der Kreise Wesel und Recklinghausen hatte der KVR die Beschäftigungsoffensive 1996 auf den Weg gebracht. Ziel war es, die Langzeitarbeitslosen nicht nur zu qualifizieren, sondern auch in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln oder ihnen Kontakte zu Kooperationspartnern der einzelnen Projekte zu ermöglichen. So wurden z. B. sieben der 51 Teilnehmer dieses Jahres in ein festes Beschäftigungsverhältnis vermittelt. Zu den Projekten der Offensive gehören unter anderem der Bau einer Aussichtsplattform am Beversee in Bergkamen, die Sanierung einer Brücke im Naturschutzgebiet "Die Burg" in Marl oder die Instandsetzung von Rad- und Wanderwegen auf dem ehemaligen Zechengelände Pörtingsiepen in Essen.Insgesamt finanzierten der KVR und die beteiligten Arbeitsämter die Offensive mit rund 14 Millionen Mark. Das Projekt läuft noch bis Ende 2001.

Pressekontakt: KVR, Pressestelle, Delia Bösch, Telefon: 0201/2069-495, Fax: -501

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