28.12.1999, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Vermischtes, Wirtschaft

Film ab im Ruhrgebiet: Und Action

Ruhrgebiet.(idr). Das Ruhrgebiet ist präsent: Auf der heimischen Mattscheibe oder in großen Kinosälen. Die Klappe fällt immer öfter zwischen Rhein und Ruhr. Für rasante Stunts in Essen, spektakuläre Szenen der "Cops 2000" im Duisburger Hafenbecken oder Weltstars wie Dennis Hopper in Bottrop. Das Ruhrgebiet hat sich als beliebter Drehort entpuppt. Produzenten berichten von einer äußerst vielfältigen Kulisse.Eine eigens im Herbst 1998 eingerichtete Kommission der Filmstiftung NRW bringt die Kommunen mit Produzenten an einen Tisch. Mit Erfolg: Der französische Starregisseur Leo Carax nutzte im letzten Jahr die ehemalige Kraftzentrale in Gladbeck für einen 40-tägigen Dreh für seinen Film "Pola X". "Bang, Boom, Bang" oder Guildo Horns "Waschen, Schneiden, Legen" wurden zum Teil im Revier gedreht. Die "Lottoshow" wird in Bottrop produziert, und auch für "Nick Knatterton" fiel hier die Klappe.Nordrhein Westfalen hat sich in den letzten Jahren zum Zentrum der Fernsehwirtschaft entwickelt. Allein 26 Prozent der deutschen Produktionen entstehen in NRW. Neben Köln sind dabei die Revierstädte im Rennen. Der damit erzielte Umsatz lässt sich in siebenstelligen Summen festmachen, die Zahl der Beschäftigten klettert weit über die 40.000-Marke. Und die Tendenz ist steigend. Allein die Filmstiftung NRW förderte mit gut 260 Millionen Mark verschiedene Filmprojekte.

Pressekontakt: Filmstiftung NRW, Silke Zimmermann, Telefon: 0211/9305-00, Fax: -05

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