29.07.1999, Dortmund, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Vermischtes, Wirtschaft

Schwerpunktthema Senioren:"Wirtschaftskraft Alter" kann neue Arbeitsplätze schaffen

Gelsenkirchen/Dortmund.(idr). Welche wirtschaftlichen Möglichkeiten das Altern der Gesellschaft eröffnet, zeigt die Untersuchung "Wirtschaftskraft Alter", die das Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik (IAT) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie/Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund jetzt vorgelegt haben.Werden die Angebote für Bedürfnisse, Interessen und wirtschaftliche Potentiale älterer Menschen gezielt weiterentwickelt, so das Memorandum, können daraus neue Angebote an Technik und Dienstleistungen für Lebensqualität im Alter entstehen, die auf einen riesigen Markt treffen. 150.000 Arbeitsplätze und mehr in den nächsten zehn bis 15 Jahren halten die Wissenschaftler nach Szenarienberechnungen für durchaus möglich.Wegen ihrer verbesserten Einkommens- und Vermögenssituation gewinnen ältere Menschen auch als Kunden an Bedeutung. So haben sich in den letzten 20 Jahren die Ausgaben für Dienstleistungen um das achtfache, für Verkehr und Nachrichtenübermittlung sogar um das zwölffache erhöht und sind damit rascher gestiegen als in den übrigen Einkommensgruppen.

Pressekontakt: IAT, Dr. Josef Hilbert, Telefon: 0209/1707-120; Institut für Gerontologie, Prof. Dr. Gerhard Naegele, Telefon: 0231/72 84 88-0

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