27.04.2001, Duisburg, Essen, Vermischtes, Wirtschaft

Selbstständige Zuwanderer: Transferstellen helfen ausländischen Unternehmern

Essen/Duisburg.(idr). Ausländische Unternehmer im Ruhrgebiet werden nicht allein gelassen. Sie können sich an eine von zwei Regionalen Transferstellen in Essen oder Duisburg wenden, wo sie Beratung und Hilfe bei Problemen erhalten. Die Transferstellen wurden 1994 gegründet und haben seitdem mehr als 3.600 Existenzgründungsvorhaben und bereits existierende Unternehmen betreut. Dabei wurden 1.950 Projekte zur Existenzgründung oder -festigung realisiert; das waren 54 Prozent aller Anfragen.

 

Gefördert werden die Regionalen Transferstellen vom Zentrum für Türkeistudien und vom Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr in Nordrhein-Westfalen. In Anspruch nehmen können sie ausländische Unternehmer oder Existenzgründer aus ganz NRW. Neben Gesprächen ­ im Jahr 2000 waren es über 3.000 ­ bieten die Transferstellen auch Informationsseminare, Workshops, Foren und Arbeitskreise an.

 

Außerdem kooperieren sie mit Partnern der Wirtschaftsförderung wie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, den Berufsvereinigungen und mit den kommunalen Wirtschaftsförderungsämtern. Ein intensiver Kontakt besteht auch zu ausländischen Organisationen, insbesondere zu den ausländischen Unternehmerverbänden. So sind eine optimale Betreuung und eine wertvolle Hilfestellung für ausländische Existenzgründer und Unternehmer garantiert.

Pressekontakt: Transferstelle Essen, Stefanie Rauschenbach, Telefon: 0201/3198-113, Fax: -333; Transferstelle Duisburg, Julia Siebert, 0203/3061-440, Fax: 0203/3069-100; Zentrum für Türkeistudien, Yunus Ulusoy, Telefon: 0201/3198-105, Fax: -333, E-Mail (gilt für alle): zft@uni-essen.de

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