27.02.2001, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Kommunalpolitik

Bürgermeisterkandidaten auf den Zahn gefühlt

Bochum.(idr). Der Durchschnitts-Bürgermeisterkandidat der Kommunalwahl 1999 war männlich, um die 50 und arbeitete im öffentlichen Dienst. Das ist das Ergebnis einer landesweiten schriftlichen Befragung, die an der Ruhr-Uni Bochum durchgeführt wurde.

 

Die daraus entstandene Diplomarbeit "Sozialstruktur und Profile der Kandidatinnen und Kandidaten bei der ersten Direktwahl der Bürgermeister/innen in Nordrhein-Westfalen" wurde mit einem der Preise an Studierende 2000 der Ruhr-Universität ausgezeichnet.

 

Die Kommunalwahl in NRW 1999 war in mehrfacher Hinsicht eine Uraufführung. Neben der Erweiterung des aktiven und passiven Wahlrechts wurden die seit der Kommunalverfassungsreform von 1994 hauptamtlichen Bürgermeister zum ersten Mal direkt gewählt.

Pressekontakt: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Dipl.-Soz.Wiss. David H. Gehne, Telefon: 0211/811-5097, Fax: -4075

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