20.12.2002, Bochum, Metropole Ruhr

Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut will Krebsrisiko in Gießereien ermitteln

Bochum.(idr). Über die Untersuchung von DNA-Veränderungen im Blut will das Berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA) der Ruhr-Universität Bochum das Krebsrisiko an Arbeitsplätzen wie Gießereien oder Kokereien ermitteln. Maßeinheit ist dabei die Konzentration sogenannter polyzyklischer Kohlenwasserstoffe (PAK) und ihren Abbaustoffen, die an solchen Arbeitsplätzen entstehen.

 

In einer vierjährigen Studie haben die Wissenschaftler jetzt die Konzentration von PAK in der Luft und im Urin der Mitarbeiter sowie daraus entstehende DNA-Veränderungen im Blut untersucht. Diese Verbindungen und ihre Abbauprodukte spielen bei der Entwicklung von Lungenkrebs eine wichtige Rolle.

Pressekontakt: BGFA, PR-Referat, Dr. Verena Liebers, Telefon: 0234/3074-583

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