06.12.2002, Bochum, Essen

Bochumer Astronom deutet in "Transfer" die "Himmelsscheibe von Nebra"

Essen/Bochum.(idr). Eine verblüffend präzise Beobachtung von Naturphänomenen bescheinigt Prof. Dr. Wolfhard Schaller dem bronzezeitlichen keltischen Künstler, der die so genannte "Himmelsscheibe von Nebra" schuf. Der Bochumer Wissenschaftler bringt seine Kompetenz als Astronom in ein Forschungsteam ein, das den archäologischen Sensationsfund aus Sachsen-Anhalt untersucht.

 

Das rund zwei Kilo schwere Kunstwerk ist die älteste komplexe Darstellung des Kosmos. Zwar sind nicht alle abgebildeten Sterne in realen Konstellationen dargestellt, doch dafür sind die Plejaden ebenso exakt abgebildet wie die östlichen und westlichen Horizontbögen, deren 82-Grad-Winkel exakt übernommen wurde.

 

Ausführlich sind die Deutungen des Bochumer Experten in der neuen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Transfer", das vom Kommunalverband Ruhrgebiet herausgegeben wird. Es ab sofort in 80 ausgewählten Bahnhofs- und Universitätsbuchhandlungen erhältlich. Abo-Bestellungen nimmt der Essener Klartext-Verlag entgegen, Telefon: 0201/86206-31 (Christa Scholte), Fax: -22, E-Mail: scholte@klartext-verlag.de. Online erscheint das Magazin unter www.transfer-ruhr.de.

Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Wolfhard Schlosser, Telefon: 0234/32-23452; Olaf Kaltenborn, Telefon und Fax: 0234/474075

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