19.12.2002, Bochum, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW

NRW-Studenten haben mangelhafte Mathe-Kenntnisse

Bochum/Dortmund.(idr). Mathe: mangelhaft - dieses Urteil fällten die Mitglieder des Arbeitskreises Ingenieurmathematik nach einem landesweiten Eingangstest unter NRW-Studenten zu Beginn des Wintersemesters 2002/2003. Von den zehn gestellten Testaufgaben konnten die meisten Studenten nur zwei bis vier lösen.

 

Dabei, so berichten die Professoren, sind die Erstsemester landesweit gleich schlecht. Lediglich Studenten mit Abitur-Leistungskurs Mathematik schnitten mit fünf bis sieben richtig gelösten Aufgaben ein wenig besser ab. Getestet wurden Kenntnisse, die in der Schule bis zur zehnten Klasse erworben werden, darunter das Lösen von Gleichungen, das Rechnen mit Wurzeln und Potenzen sowie elementare Geometrie. Insgesamt nahmen 2.871 Erstsemester an elf NRW-Hochschulen teil.

 

Entwickelt wurde der Test vom Arbeitskreise Ingenieurmathematik der Fachhochschulen in NRW. Dieser entstand vor einem Jahr auf Initiative der Fachhochschulen Bochum und Dortmund. Mit ihren Testergebnissen suchen die Professoren jetzt den Dialog mit den nordrhein-westfälischen Ministerien für Schule, Jugend und Kinder und für Wissenschaft und Forschung.

Pressekontakt: AK Ingenieurmathematik, Prof. Dr. Michael Knorrenschild, Manfred Krane, Telefon: 0234/32-10704

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