27.12.2002, Bochum, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Tourismus, Verkehr

Schwerpunktthema Eisenbahntourismus: Strecke für den Ruhrtalzug wird erweitert

Essen/Bochum.(idr). Wer sich im Ruhrgebiet für historischen Schienenverkehr interessiert, der kommt um das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen nicht herum. Das größte private Museum seiner Art soll ausgebaut werden, ebenso die Strecke für den Museumszug im Ruhrtal. Partner ist dabei der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR).

 

Bislang pendelt der Museumszug zwischen Hattingen und Wetter-Wengern. Mit der Sanierung dieses Kernstücks soll im kommenden Jahr begonnen werden. Entsprechende Investitionsförderanträge hat der KVR Mitte Dezember gestellt. Außerdem werden an den beiden Standorten des Westfälischen Industriemuseums Zeche Nachtigall in Witten und Henrichshütte Hattingen Bahnsteige gebaut.

 

Voraussichtlich 2004 soll die Strecke auch über beide Endpunkte hinaus verlängert werden, Richtung Westen über die S-Bahn-Strecke bis zum Eisenbahnmuseum Dahlhausen, nach Osten über eine DB-Güterzugstrecke bis Hagen Hauptbahnhof. Damit würde die Schienenlänge von 18 Kilometern fast verdoppelt.

Pressekontakt: KVR, Reinhold Budde, Telefon: 0201/2069-652, Fax: -598

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