05.12.2002, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kommunalpolitik

Zentrum für Türkeistudien sieht steigende Diskriminierungstendenzen

Essen.(idr). Immer mehr Türken und türkischstämmige Menschen in Deutschland fühlen sich diskriminiert. Vor allem in Bereichen sozialer und wirtschaftlicher Konkurrenz, z.B. bei der Wohnungssuche oder am Arbeitsplatz, werden sie benachteiligt. Das geht aus Zahlen hervor, die jetzt des Zentrum für Türkeistudien in Essen vorlegt.

 

59,3 der befragten Türken gaben an, 2001 mehrfach Ungleichbehandlung erfahren zu haben. Zwei Jahre zuvor waren es 51,8 Prozent. Dabei, so die Studie, werde die jüngere Generation tendenziell eher mit Diskriminierung konfrontiert als die ältere.

 

Als Gründe für das Ergebnis nennt das Zentrum für Türkeistudien die angespannte wirtschaftliche Lage und die Entfremdung zwischen Muslimen und der deutschen Gesellschaft nach dem 11. September. Sie hätten die Sensibilität für Diskriminierung gesteigert. Eine mögliche Folge sei der Rückzug in die eigene Ethnie.

Pressekontakt: Zentrum für Türkeistudien, Dirk Halm, Telefon: 0201/3198-307, Fax: -333

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