28.03.2003, Dortmund, Metropole Ruhr, NRW, Computer und Internet

Studie untersucht die Stellung Neuer Medien im Unterricht

Dortmund.(idr). Neue Medien sind "in", aber wann und wie lernen Kinder, damit umzugehen? Das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund geht dem in einer zweijährigen Studie nach. Derzeit läuft die zweite Befragung unter Schülern an weiterführenden Schulen, erste Ergebnisse aus dem Vorjahr liegen jetzt vor. Der Tenor: Der Einsatz neuer Medien ist deutlich auf dem Vormarsch, aber noch verbesserungsfähig, der Zugang für Schüler ist nicht für alle gleich gegeben.

 

Die Zwischenbilanz zeigt, dass Schulen und Lehrkräfte den neuen Medien gegenüber aufgeschlossen sind, aber die technische Ausstattung noch nicht ausreichend ist - das Schüler-Computer-Verhältnis von 18:1 stufte das IFS als bemerkenswert ein. Allerdings hängt dies von der besuchten Schulform ab, so wird in der Hauptschule deutlich weniger der Computer eingesetzt, und vielen Kindern dort steht zudem kein privater PC zur Verfügung.

 

Beauftragt wurde das ISF von der e-nitiative.nrw - Netzwerk für Bildung, der Initiative der Landesregierung und der kommunalen Spitzenverbände in NRW zur Förderung des Lernens mit neuen Medien. Schulleiter, Lehrkräfte, Eltern, Schulträger und Schüler aller nordrhein-westfälischen Bildungsgänge wurden einbezogen. Ende Oktober soll Bilanz gezogen werden.

Pressekontakt: IFS, Dr. Ernst Rösner, Telefon: 0231/755-5501, Fax: -5517

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