24.09.2003, Dortmund, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland

Die Kulturregion als Studienobjekt: "Ruhrstadt - Kultur kontrovers" beleuchtet die kulturelle Lage des Ruhrgebiets - KVR stellt Buch vor

Essen/Dortmund.(idr). Immer weniger Besucher bei steigenden Kosten und fehlende internationale Reputation - so lässt sich die kulturelle Lage der Region charakterisieren. Nachzulesen im zweiten Ruhrstadt-Band "Kultur kontrovers", den der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) heute in Dortmund vorstellte.

 

Auf insgesamt 800 Seiten porträtieren mehr als 70 Autoren das Kultur-Potenzial des Ruhrgebiets. Rund 630 Fotos und mehr als 100 Grafiken und Tabellen illustrieren die Bestandsaufnahme.

 

Herausgeber des im Klartext-Verlag erschienen Bandes sind Verbandsdirektor Dr. Gerd Willamowski, Dr. Dieter Nellen und Manfred Bourrée.

 

Der erste Teil des Buches porträtiert in essayistischen Beiträgen 19 deutsche und sieben ausländische Großstädte. Journalisten stellen jeweils die kulturelle Skyline der Stadt vor, der Kulturdezernent beschreibt die Leitlinien seiner Stadt.

 

Die wissenschaftliche Untersuchung der kulturellen Situation findet sich im zweiten Teil des Bandes. Sie weist das Ruhrgebiet als Metropolregion mit einem reich differenzierten Kulturangebot aus, das jedoch international immer noch nicht entsprechend wahrgenommen wird und unter dem schwindenden Kultur-Interesse seiner Bewohner leidet. Knappe Kassen und Streichungen in der Kulturförderung tun ihr Übriges.

 

Empfehlung der Autoren: mit Strukturreformen, städteübergreifenden Kooperationen und Marketingstrategien ein qualifiziertes Kulturangebot aufrecht erhalten und es durch Schwerpunktbildung überregional profilieren.

 

HINWEIS AN DIE JOURNALISTEN: Seitenansichten, Grafiken, Titelbilder und weitere Fotos sind auf Anfrage in der KVR-Pressestelle erhältlich (E-Mail: pressestelle@kvr.de, Telefon: 0201/2069-286).

Pressekontakt: KVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, Fax: -501

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