19.09.2003, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

"Tortour de Ruhr" sammelt Geld für den guten Zweck/Marathonläufe auf den Spuren der Industriekultur

Bochum.(idr). Sie quälen sich für den guten Zweck: Die beiden Extremläufer Lan Demiri und Holger Schipper werden 2004 im dritten Jahr hintereinander ihr Hobby mit sozialem Engagement verbinden. Der Erlös ihres Spendenlaufes - an zehn aufeinander folgenden Tagen wird jeweils ein Marathon von den beiden absolviert - kommt benachteiligten Kindern und Familien in NRW zu Gute.

 

Die Strecken führen Demiri und Schipper von Duisburg im Westen nach Hamm im Osten und von Haltern am Rand des Münsterlandes nach Hagen an der Grenze zum Sauerland. Dabei werden unter anderem alle 19 Ankerpunkte der Route der Industriekultur des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR) angelaufen - zum Beispiel die Zeche Zollverein und das Schiffshebewerk Henrichenburg.

 

Der erste Lauf startet am 21. April an der Jahrhunderthalle in Bochum. Schirmherr der "Tortour de Ruhr" ist der Wattenscheider Unternehmer Klaus Steilmann, der seit langem als Förderer von Sport und Kultur im Ruhrgebiet aktiv ist. Nähere Informationen über Läufe und Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.marathonspende.de im Internet.

 

2002 sind die beiden Läufer für "Ärzte ohne Grenzen" vom Bochumer Ruhrstadion bis zum Münchner Olympiastadion gerannt, 2003 führte der Spendenlauf für "Interplast Hattingen" als "Marathon de Sables" auf 240 Kilometern Länge durch die marokkanische Wüste.

Pressekontakt: Klaus Ehl, Telefon: 02327/77255, Fax: 79661

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