13.12.2004, Dortmund, Metropole Ruhr, Bildung

Dortmunder Diplomanden untersuchten Stadtentwicklung in "L.A." und im Revier

Dortmund.(idr). Kann das Ruhrgebiet von Los Angeles lernen? Acht Dortmunder Diplomanden der Raumplanung gingen dieser Frage im Rahmen ihrer Abschlussarbeit nach. Sie untersuchten das Phänomen der Zersiedlung in den Metropolen "L.A." und Ruhrgebiet und mögliche Strategien zur Erhaltung lebenswerter Strukturen. Unterstützt wurde das Projekt von der Uni Dortmund und der Montan-Grundstücksgesellschaft (MGG), die sich mit der Nutzung ehemaliger Bergbauflächen beschäftigt.

 

Ihr Fazit: Zügiges Recycling vorhandener Brachflächen kann neue Räume nutzbar machen und damit die knapper werdende Ressource Boden schonen. Dabei setzen die ehemaligen Studenten auf eine bessere Zusammenarbeit der vier Hauptakteure Kommunen, Grundstückseigentümer, Investoren und Land sowie auf die Einbeziehung selbstständig tätiger Migranten in der Region RheinRuhr. Eine Chance für die Wirtschaft neben den großen Zentren bestehe in der Spezialisierung.

 

Los Angeles, ebenso wie das Revier eine Industrieregion, gilt Wissenschaftlern als Trendsetter für wirtschaftliche und räumliche Entwicklungen in europäischen Metropolen und bot sich daher für einen Vergleich an. Flächenentwicklung auf der grünen Wiese und damit Verschwendung der Ressource Boden ist dort, allerdings auch aufgrund des anderen Flächenpotenzials in der USA, bereits weit fortgeschritten.

Pressekontakt: Universität Dortmund, Prof. Klaus Kunzmann, Telefon: 0231/755-2426, Fax: -2620, MGG, Annette Herberg, Telefon: 0201/177-1872, Fax: -1877, E-Mail: Annette.Herberg@mgg.de

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