15.12.2004, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Neuartige Gasturbine ermöglicht erstmals Verstromung von Schwachgasen

Essen.(idr). Strom aus Gruben-, Klär- und Holzgas soll erstmals eine neuartige Mikro-Gasturbine erzeugen. Diese so genannten Schwachgase konnten mit der bisherigen Brennertechnik nicht verwertet werden. Entwickelt wurde die Turbine vom Gaswärme-Institut in Essen und der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF).

 

Zwei neue Feuerungstechnologien ermöglichen erstmals eine ökonomische Verwertung der bisher ungenutzten Schwachgase. Sowohl die flammenlose Oxidation als auch die kontinuierliche Luftstufung funktionieren bei sehr niedrigen Temperaturen und sorgen auch bei Schwachgasen für einen stabilen Verbrennungsprozess.

 

Bisher wird vor allem das Gas aus Abfalldeponien verstromt. Allein in NRW entstehen jährlich 17.000 Kilowatt bei der Verstromung des Gases aus 38 Siedlungsabfalldeponien.

Pressekontakt: Gaswärme-Institut e.V., Dr. Michael Flamme, Telefon: 0201/3618-248, AiF, Silvia Behr, Telefon: 0221/37680-55, E-Mail: presse@aif.de

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