09.06.2004, Hamm, Metropole Ruhr, NRW, Kommunalpolitik, Wirtschaft

Hamm startet als erste Modellkommune mit einer "Immobilien- und Standortgemeinschaft"

Hamm.(idr). Als erste von insgesamt acht Pilotprojekten in NRW hat jetzt die Hammer Initiative zur Gründung einer "Immobilien- und Standortgemeinschaft" die Förderzusage des Landes erhalten. Das Land beteiligt sich in den kommenden zwei Jahren zu 60 Prozent am Aufbau entsprechender Strukturen, 20 Prozent steuert die Stadt bei, weitere 20 Prozent kommen aus privaten Taschen. Insgesamt stehen 120.000 Euro zur Verfügung.

 

In der "Immobilien- und Standortgemeinschaft" schließen sich nach amerikanischem Vorbild Einzelhändler, Gewerbetreibende und Immobilieneigentümer eines begrenzten städtischen Gebiets mit der Stadtverwaltung zusammen, um neue Konzepte zur Aufwertung des Quartiers zu entwickeln und den Standort so aufzuwerten. Anders als in Amerika setzt man in Hamm aber nicht auf die Aufwertung vernachlässigter Quartiere in der Peripherie, sondern auf die Weiterentwicklung der Innenstadt.

 

Das "100-Tage-Programm" für die Startphase des Projektes in der Hammer City steht bereits. Es sieht zunächst zahlreiche Informationsgespräche mit Hauseigentümern und Geschäftsleuten aus der Weststraße vor. Dabei gilt es, Meinungen aber auch Anregungen und Sorgen der Weststraßen-Akteure zu ermitteln, die im zukünftigen Maßnahmenkatalog für das Quartier berücksichtigt werden sollen. Ein Meinungsbarometer soll die wichtigste Hammer Einkaufsstraße auch aus Kundensicht bewerten.

 

Insgesamt will das Land ISG in acht Kommunen fördern: Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Hamm, Bocholt, Herford, Siegen und Velbert.

Pressekontakt: Stadt Hamm, Büro des Bürgermeisters, Ralf Hohoff, Telefon: 02381/17-3003

Zurück zur Übersicht