29.08.2005, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr, Vermischtes

Duftzäune sollen Wildunfälle im Kreis Wesel reduzieren

Kreis Wesel.(idr). Ein Pilotprojekt zur Reduzierung von gefährlichen Wildunfällen startet Anfang September im Kreis Wesel. In den Gemeinden Hünxe und Schermbeck, wo an einigen Strecken besonders viele Zusammenstöße mit Wild gezählt wurden, baut die Kreisjägerschaft so genannte Duftzäune auf.

 

Mit einer Sprühpistole werden an Bäumen, Pfosten, Astgabeln und Leitplanken entlang der gefährlichen Straßen Schaumbällchen angebracht und anschließend mit dem Duftstoff "geimpft ". Der Duft entspricht einer Mischung aus Wolf-, Bär- und Menschengeruch und signalisiert dem Wild Gefahr - zumal in Verbindung mit dem Autoverkehr. In anderen Gebieten konnten die Wildunfälle durch Duftzäune um 50 bis 70 Prozent verringert werden.

Pressekontakt: Kreis Wesel, Pressestelle, Gerhard Patzelt, Telefon: 0281/207-2142, E-Mail: post@kreis-wesel.de

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