29.12.2005, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

WM 2006 in der Metropole Ruhr: Menschen mit Behinderung spielen ihren Titel erstmals in Deutschland aus

Ruhrgebiet.(idr). Das Revier und seine Fußball-Begeisterung: Gleich zwei Weltmeisterschaften sorgen 2006 für "La Ola" bei Top-Spielen. Kurz nach dem WM-Finale in Berlin startet die vierte Fußball-WM der Menschen mit Behinderung. Vom 26. August bis 17. September treten 16 Teams in 48 Spielen gegeneinander an, das Eröffnungsspiel wird in Duisburg angepfiffen.

 

Am 4. Februar findet vorab ein Testspiel der bundesdeutschen Nationalmannschaft im Waldstadion in Waltrop gegen ein lokales Team statt, am 19. März tritt das Nationalteam in Bottrop gegen eine Auswahl des Magazins Revier-Sport an. Ein weiterer Leistungstest ist für den 10. Juni in Hamm geplant.

 

Die 24 Vorrundenspiele werden in den vier Bundesländern Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt ausgetragen. In der Hauptrunde werden alle 24 Begegnungen in NRW-Stadien gespielt - unter anderem in den Ruhrgebietsstädten Bochum (10.09.), Bottrop (10.09.), Dortmund, Essen, Dinslaken (12.09.), Oberhausen, Recklinghausen (10.09.) Schwelm, Waltrop (12.09.) und Wesel (15.09.).

 

Seit 1994 richtet der Weltverband für Sport von Menschen mit mentaler Behinderung INAS-FID alle vier Jahre eine Fußball-WM aus. Nach den Niederlanden, England und Japan ist erstmals die Bundesrepublik Deutschland 2006 Austragungsort. Um den Sportbereich bekannter zu machen, wird er von einer "Gesellschaftlichen Kampagne" begleitet.

 

Unterstützt wird die WM unter anderem von der "Aktion Mensch", der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). Weitere Informationen gibt es unter www.inas-fid-wm2006.de im Internet.

Pressekontakt: INAS-FID, Pressereferentin Sabine Schmitz, Telefon: 02233/93245-612, E-Mail: sabine.schmitz@inas-fid-wm2006.com

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