29.12.2005, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik, Tourismus, Vermischtes

WM 2006 in der Metropole Ruhr: Nicht im Stadion und trotzdem live dabei mit "Public Viewing"

Ruhrgebiet.(idr). Kein Ticket fürs WM-Spiel der Lieblingsmannschaft ergattert? Kein Problem, das Sport-Event gemeinsam mit anderen, großer Begeisterung und "La Ola" zu genießen, das geht auch anders: Das Zauberwort heißt "Public Viewing", gemeinsam "öffentlich sehen". Während der WM gibt es da verschiedene Angebote, "das Runde" auf dem Weg "ins Eckige" zu verfolgen.

 

Die NRW-Landesregierung will daraus ein Public-Viewing-Festival machen. Zusammen mit den drei WM-Städten Dortmund, Gelsenkirchen und Köln sowie 15 weiteren Nicht-WM-Städten sollen Sport und Kultur zu einer gelungenen Show verbunden werden. Auf Innenstadt-Plätzen werden die Spiele übertragen - umrahmt von gastronomischen, sportlichen und kulturellen Angeboten während der gesamten WM.

 

Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren in den Revier-Kommunen. Das "Okay" für finanzielle Zusagen von Sponsoren, die auch noch dem FIFA-Reglement entsprechen, wird vielerorts erst Anfang des Jahres erwartet.

 

Für die WM-Städte Dortmund und Gelsenkirchen ist die Übertragung bereits gesichert, ebenso in Lünen im Kreis Unna - dort werden während des WM-Turniers auf dem Freibadgelände am Cappenberger See via "Video Wall" alle 64 Spiele übertragen. In Bochum werden ebenfalls alle Spiele im Fan-Park im VfL-Stadion zu sehen sein: Dabei dürfte vor allem die Stadion-Atmosphäre bei den Übertragungen für die Fans ein echter "Knaller" sein.

 

In Castrop-Rauxel sollen auf dem Europaplatz zwischen Rathaus und Europahalle alle Spiele und Berichte zur Fußball-WM übertragen werden. Oberhausen plant Public Viewing im CentrO-Bereich.

 

Eine spannende Variante zeichnet sich im Kreis Recklinghausen ab: Gelsenwasser hat für die 25 Spieltage zwei LKWs mit je einer Großbildleinwand angemietet - die fahren Städte an, die von Gelsenwasser beliefert werden und die über ein "Voting" ausgesucht wurden. Vom 13. Januar, 12 Uhr, bis zum 29. Januar, 24 Uhr, kann man per Telefon oder Internet für seine Stadt abstimmen.

 

In Marl, das mit dem Kreis Recklinghausen im Wettbewerb um den Gelsenwasser-Truck steht, hat man zudem einen ausgefallenen Übertragungsort sicher: Zusätzlich zum Rathaus werden in der ehemaligen Grubenausbauwerkstatt, sonst gern genutzte Kulisse für Theater und Konzerte, alle Spiele mit deutscher Beteiligung übertragen.

 

Einen originellen Schauplatz wählt auch Moers für sein Open-Air-Event zur WM. Der Königssee wird trockengelegt und mit Sand aufgefüllt, damit die Fans zugucken, mitfiebern und mitfeiern können.

Pressekontakt: NRW-Innenministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/871-2301, E-Mail: pressestelle@im.nrw.de; Kreis Recklinghausen, Marion Bugdoll, Telefon: 02361/53-3074, Fax: -3243, E-Mail: marion.bugdoll@kreis-re.de; Stadt Lünen, Jochen Neubauer, Telefon: 02306/104-1577, Fax: -1345; VfL Bochum, Pressestelle, Christian Gruber, Telefon: 0234/951821, E-Mail: gruber@vfl-bochum.de; Oberhausen Marketing, Axel Biermann, Telefon: 0208/8245712; Stadt Marl, Michael Lauche, Telefon: 02365/992207, Stadt Moers, Pressestelle, Telefon: 02841/201-338 E-Mail: presseamt@moers.de

Zurück zur Übersicht