21.02.2005, Essen, Metropole Ruhr, Bildung, Wirtschaft

Mehr Jugendliche eingestellt: Essen zieht positive Bilanz der aktuellen Ausbildungssituation

Essen.(idr). Seit Beginn des aktuellen Ausbildungsjahres im Oktober 2004 hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Essen positiv entwickelt: Diese Bilanz zogen heute die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Essen, die Agentur für Arbeit Essen und die Kreishandwerkerschaft Essen.

 

Nach Angaben der Agentur für Arbeit lag die Zahl der gemeldeten Stellen im Februar um 4,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat - damit unterscheide sich Essen deutlich von NRW (-5,5 Prozent) und dem Ruhrgebiet insgesamt (-4,5 Prozent).

 

Die IHK Essen betreut derzeit 5.968 Ausbildungsverhältnisse in Essen. Im letzten Jahr wurden 2.484 neue Lehrverträge in Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen abgeschlossen - das entspricht 255 neuen Ausbildungsverhältnissen und einer Steigerung von 11,4 Prozent.

 

Damit gilt der im Frühjahr 2004 zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft geschlossene Ausbildungspakt für Essen als deutlich erfüllt: Für den IHK-Bezirk Essen, Mülheim und Oberhausen sollten 250 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden, dieses Wunschergebnis habe Essen allein erreicht, insgesamt seien es 400.

 

Ab März wird die IHK auf ein bewährtes Instrument zurückgreifen: Sechs Ausbildungsakquisiteure werden gezielt Unternehmen anschreiben und besuchen, um neue Ausbildungsstellen anzufragen. Bei rund 1.900 Betrieben wurde die Aktion bereits angekündigt. Dazu wirbt die IHK gezielt in Schulen für eine möglichst gute Vorqualifizierung, ein Mitarbeiter kooperiert eng mit Berufsberatern, und gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft wurde ein Qualifizierungsnetzwerk für Migranten eingerichtet.

Pressekontakt: IHK Essen, Heike Husung, Telefon: 0201/1892-270, Fax: -173, E-Mail: ihkessen@essen.ihk.de

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