30.11.2006, Bochum, Duisburg, Herne, Metropole Ruhr, Vermischtes

Neue Einrichtungen der Palliativ-Medizin im Ruhrgebiet

Ruhrgebiet.(idr). Das Versorgungsnetz für schwer und unheilbar Kranke wird im Ruhrgebiet immer enger geknüpft. So hat jetzt in Bochum die landesweit erste Praxis für Palliativmedizin eröffnet. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten im Endstadium ihrer Krankheit zu verbessern.

 

Die Praxis bietet Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Beratung zur Ernährung und Flüssigkeitstherapie, Vermittlung bei Problemfällen der Wundbehandlung, palliativmedizinische Beratung und Unterstützung bei der Aufklärung. Ziel ist die gemeinsame Betreuung mit dem Hausarzt.

 

Die Praxis ist Teil des Palliativnetz-Bochum, das im vergangenen Jahr gegründet wurde.

 

Auch am Evangelischen Krankenhaus Herne hat ein Zentrum für Palliativmedizin seine Arbeit aufgenommen. Heute präsentierte die Klinik das Konzept des anerkannten Zentrums.

 

Bereits seit 1992 gibt es hier eine eigene Palliativstation, in der tumorkranke Patienten betreut werden.

 

In Duisburg befindet sich ein Palliativnetz im Aufbau. Ziel ist es hier, schwer Kranken ohne Aussicht auf Heilung zu ermöglichen, ihre verbleibende Lebenszeit möglichst zu Hause verbringen zu können. Der Verein "PanDU-Palliativnetz Duisburg" will ein Netzwerk aus Krankenhäusern, Ärzten, Pflegediensten, Psychologen, Therapeuten, Hospiz- und anderen Diensten aufbauen.

Pressekontakt: Pressekontakte: Praxis für Palliativmedizin, Dr. med. Matthias Thöns, Telefon: 0234/9735923, Fax: 7980624, E-Mail: E-Mail@der-palliativmediziner.de; Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel gGmbH, Pressestelle, Andrea Wocher, Telefon: 02323/498-2706, Fax: 46375, E-Mail: a.wocher@evkhg-herne.de; PanDu, Telefon: 02065/411904

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