21.12.2007, Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Metropole Ruhr, Bildung, Wissenschaft und Forschung

Wissensmetropole Ruhr: Initiativkreis will Ruhr 2030-Index entwickeln

Essen.(idr). Ein Wechsel auf die Zukunft, ausgestellt von den Unternehmen der Region: Unter dem Namen "ContractFuture 2030" ist im vergangenen Oktober ein Innovationspakt zwischen Wirtschaft, Ruhrgebietshochschulen und dem Land NRW geschlossen worden. Ziel des Projekts ist die Forschungsmetropole Ruhr. Bereits 2008 soll der Ruhr 2030 Award Innovationen auszeichnen, der Ruhr 2030 Index die Entwicklung der Region bewerten.

 

Angestoßen hat das Projekt "ContractFuture" der Initiativkreis Ruhrgebiet, hinter dem 64 Unternehmen mit weltweit 1,7 Millionen Beschäftigten und knapp 480 Milliarden Euro Umsatz stehen. Der Innovationspakt gibt ihnen ein Forschungsziel vor: Bis 2015 wollen sie ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung verdoppeln, auf dann rund drei Milliarden Euro jährlich.

 

Bei der Neupositionierung des Ruhrgebiets will sich die Wirtschaft auf Innovation aus den Zukunftsindustrien Energie, Werkstoff-Technik und Logistik konzentrieren. Dafür werden Ideen gesucht: Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Unternehmen sollen künftig jährlich für innovative Projekte mit hohem Anwendungspotenzial ausgezeichnet werden. Die Premiere für den Ruhr 2030 Award, der auf der Grundlage eines Nominierungsverfahrens laufen soll, ist für Mai/Juni 2008 geplant.

 

Die Entwicklung der gestellten Ziele im Blick: Im Sinne eines "Monitoring für das Ruhrgebiet" soll künftig der Ruhr 2030 Index den jährlichen Ist-/Soll-Vergleich ziehen. Nach einer "0-Messung" als Basis im kommenden Frühjahr soll der Index später jeden Herbst als Skalierung der Fortschritte von der zum Institut der Deutschen Wirtschaft gehörenden IdeenConsult erstellt werden.

Pressekontakt: Initiativkreis Ruhr, ContractFuture 2030, Christian Donner, Telefon: 0201/8966-622, Fax: -670, E-Mail: info@contractfuture.de

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