29.03.2007, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

Arbeitslosenquote im Ruhrgebiet sank im März auf 13,2 Prozent

Düsseldorf/Ruhrgebiet.(idr). Auch das Ruhrgebiet profitiert weiter vom positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt: Die Bundesagentur für Arbeit meldet für den Berichtsmonat März eine Arbeitslosenquote von 13,2 Prozent im Ruhrgebiet (ohne den Kreis Wesel). Im Vormonat lag die Quote bei 13,5 Prozent, im Vorjahresmonat bei 15,6 Prozent.

 

Aktuell sind im Ruhrgebiet 301.832 Menschen arbeitslos gemeldet - das sind 14 Prozent weniger als im Vorjahr und immerhin 1,8 Prozent weniger als im vergangenen Monat. Im Jahresvergleich hat sich die Arbeitslosenquote im Revier insgesamt von 15,6 auf 13,2 Prozent verbessert. Dieser Rückgang um 2,4 Prozentpunkte liegt in der gleichen Größe wie in Ostwestfalen-Lippe (11,2 auf 8,8 Prozent) – aber eben auf einem erheblich höheren Niveau.

 

Die Bundesagentur für Arbeit macht vor allem die günstige Wirtschaftsentwicklung und die milde Witterung als Gründe für den Aufwärtstrend aus. Die Experten rechnen mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten. Konjunktur, Frühjahrsbelebung und arbeitsmarktpolitische Reformen wirkten in Nordrhein-Westfalen derzeit optimal zusammen, so die Agentur.

 

NRW-weit liegt die Arbeitslosenzahl im März bei 910.509. Damit wurde der Februarstand um 20.340 oder 2,2 Prozent unterschritten. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 12,2 Prozent.

Pressekontakt: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werner Marquis, Telefon: 0211/4306-555, E-Mail: Nordrhein-Westfalen.Presse@arbeitsagentur.de

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