28.08.2009, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Vermischtes

Uniklinik Essen ist Vorreiter für neue Behandlungsmethode bei arterieller Verschlusskrankheit

Essen.(idr). An der Uniklinik Essen werden Patienten mit verengten oder verschlossenen Schlagadern in den Beinen jetzt mit einem neuen, schonenden Verfahren behandelt. Bei der sogenannten "endovaskulären Brachytherapie" werden die Arterien über einen Ballonkatheter radioaktiv bestrahlt. Zellwucherungen, die den Wiederverschluss verursachen, werden so eingedämmt. Mit dem Verfahren nimmt das Klinikum eine Vorreiterrolle in NRW ein.

 

Mit bisherigen Methoden können die Gefäße nur begrenzte Zeit offen gehalten werden, bereits innerhalb der ersten sechs Monate nach der Behandlung sind 50 bis 70 Prozent wieder zu. Erste Langzeituntersuchungen der neuen Behandlung zeigen, dass 86 Prozent der behandelten Gefäße auch nach 16 Monaten noch offen sind.

 

Informationen unter www.universitaetsklinikum-essen.de

Pressekontakt: Universitätsklinikum Essen, Klinik für Angiologie, Dr. Jawed Arjumand, Dr. Franz-Eduard Brock, Telefon: 0201/723–85330, -2435

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