01.07.2009, Metropole Ruhr, Metropole Ruhr, Politik

Erster Regionaler Flächennutzungsplan Deutschlands ist beschlossen

Metropole Ruhr.(idr). Sechs Städte in der Metropole Ruhr - Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim und Oberhausen - haben jetzt einen Regionalen Flächennutzungsplan (RFNP) beschlossen. Er ist nach Angaben der Planungsgemeinschaft "Städteregion Ruhr" der erste seiner Art in Deutschland. Er umfasst rund 680 Quadratkilometer mit 1,8 Millionen Einwohnern.

 

Der RFNP legt die Grundstruktur der Flächennutzung und regionale Planungsvorstellungen als förmlicher Rechtsplan verbindlich fest und ist für städtebauliche Projekte mit besonderer Bedeutung zu berücksichtigen. Er soll eine ausgewogene Flächennutzungsstruktur und eine nachhaltige stadtregionale Entwicklung sicherstellen. Der Schutz des Freiraums hat dabei hohe Priorität.

 

Allerdings hat der RFNP nur zeitlich begrenzt Gültigkeit. Ende Oktober wird die Regionalplanung für das Ruhrgebiet dem Regionalverband Ruhr (RVR) übertragen. Der Verband wird die erarbeiteten Grundlagen aufgreifen und für den zukünftigen Regionalplan Ruhr nutzen.

 

Infos: www.staedteregion-ruhr.de/rfnp

Pressekontakt: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt, Telefon: 0234/910-3081, -3848, E-Mail: Amt13@bochum.de

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