30.11.2009, Bochum, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Bildung

HIV-Ausbreitung verläuft regional unterschiedlich

Bochum (idr). Zwar ist die Zahl der HIV-Neuinfektionen 2008 auf zwei Millionen Fälle gesunken, trotzdem ist AIDS weiterhin eine epidemiologische Gefahr. Zudem gebe es große regionale Unterschiede bei der Verbreitung der Krankheit, nicht nur im europäischen Vergleich, sondern auch innerhalb von Deutschland. Darauf weist das Kompetenznetz HIV/AIDS anlässlich des morgigen Weltaidstages hin. Das Netzwerk wird von Bochum aus koordiniert.

Verglichen mit den anderen Bundesländern gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW prozentual die meisten HIV-Erstdiagnosen. Im Städtevergleich werden in Köln mit einer Maßzahl von 18,09 die meisten Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Es folgen Düsseldorf (12,64), Berlin (12,04), Frankfurt (11,95), München (11,66) und Hamburg (11,40).

Infos: www.kompetenznetz-hiv.de

Pressekontakt: Klinik für Dermatologie und Allergologie der Ruhr-Universität, Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Telefon: 0234/50934-71, -74, E-Mail: n.brockmeyer@derma.de

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