01.10.2010, Nachrichten aus dem RVR, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Kulturhauptstadt, Politik, Städtebau, Umwelt

"Der produktive Park": RVR stellt Denkschrift zum Emscher Landschaftspark vor

Essen (idr). Wie geht es mit der Entwicklung des Emscher Landschaftsparks in den nächsten zehn Jahren weiter? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Denkschrift zum Emscher Landschaftspark mit dem Titel "Der produktive Park". Das Buch mit zahlreichen Fachbeiträgen wurde heute zum Abschluss des Kongresses "Unter freiem Himmel - Kulturlandschaft der Metropole Ruhr" (1.Oktober) in Essen vorgestellt.

Die von Professor Rudolf Scheuvens (TU Wien) und Marion Taube (Art & Rat, Dorsten) verfasste Denkschrift wirbt dafür, die unterschiedlichen Nutzer und die Menschen der Region stärker als bisher in die künftige Entwicklung des größten Regionalpark Europas einzubinden. Die Planungsidee des "produktiven Parks" sieht zum Beispiel einen gemeinschaftlichen Fonds für kreative Ideen vor.

In der Rückschau auf 20 Jahre Emscher Landschaftspark stellte Heinz-Dieter Klink, Direktor des Regionalverbandes Ruhr, fest, "dass nach zwei Jahrzehnten planen und bauen der Emscher Landschaftspark nun Realität geworden ist". Aus der Version der Planer sei der größte Regionalpark Europas entstanden. Er biete mit seinen Halden, Radwegen und Stadtteilparks eine vielfältige und erlebnisreiche Erholungslandschaft, die von den Menschen mehr und mehr mit Freude in Anspruch genommen wird.

Als Träger des Emscher Landschaftsparks hatte der Regionalverband Ruhr den zweitägigen Zukunftskongress auf dem Welterbe Zollverein organisiert und die Denkschrift in Auftrag gegeben. Der Regionalpark ist eine Kooperation von RVR, 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, Land Nordrhein-Westfalen, Emschergenossenschaft und Lippeverband.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN: Die vollständige Pressemitteilung finden Sie unter www.presse.metropoleruhr.de.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

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