28.09.2010, Metropole Ruhr, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles, Vermischtes

idr-Freizeittipps

Metropole Ruhr (idr). Experimentell und futuristisch, aber auch klassisch und historisch: Das sind die Angebote der aktuellen idr-Tipps:

In "Schwingungen" versetzt Klangkünstler Christof Schläger mit "Schwingungen" am Freitag, 1. Oktober, 19 Uhr, den Rhein-Herne-Kanal. Mit riesigen Schiffshörnern und einem "Ballett" tanzender Betonpumpen sorgt er für ein futuristisches Klang- und Seherlebnis. Zwei Klangskulpturen werden am Kanalufer montiert sein, eine dritte wird von einer Lok an verschiedene Standorte geschoben. Das Konzert findet an der Schleuse Wanne-Eickel, Herne, statt.

Infos: www.christofschlaeger.de

Dieser und weitere Veranstaltungstipps der Kulturhauptstadt RUHR.2010 sind in der aktuellen Übersicht unter www.ruhr2010.de/veranstaltungssuche/tagestipps.html zu finden.

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Schauspieldirektor Kay Voges präsentiert mit Büchners "Woyzeck" seine erste Inszenierung am Theater Dortmund. Am 1. Oktober, 19.30 Uhr, feiert das Sozial- und Liebesdrama um den Soldaten Premiere, der für seine Marie alles tut und sie trotzdem verliert.

Infos: www.theaterdo.de

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Eine Verbindung zur weiten Welt stellt Dries Verhoeven mit seinem "Life Streaming" her, einer Koproduktion des Schauspielhauses Bochum mit dem Festival a/d Werf, Utrecht und LIFT, London. Auf dem Platz vor dem Theater können sich die Zuschauer ins Internet einloggen, um mit Menschen in Verbindung zu treten, die bereits 8.000 Kilometer entfernt auf sie warten. Gespielt und kommuniziert wird in leicht verständlichem Englisch, die Platzzahl ist auf 20 Personen pro Vorstellung begrenzt.

Premiere ist am 1. Oktober, 10 Uhr, weitere Auffühungen um 12 und 13.45 Uhr. Die Vorstellung läuft nur bis zum 10. Oktober.

Infos: www.schauspielhausbochum.de

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Mit Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" startet das Essener Grillo-Theater in die Spielzeit. Der Prinz missachtet den Schlachtplan und führt die Streitkraft zum Sieg. Dennoch fällt der Kurfürst das Todesurteil über Friedrich. Das Drama thematisiert das Verhältnis zwischen persönlichen Bedürfnissen und allgemeinen Erfordernissen, zwischen Gefühl und Verstand und stellt die Frage nach der Legitimation von Macht und Recht. Premiere: 30. September, 19.30 Uhr.

Infos: www. schauspiel-essen.de

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"Revier unter Strom - Fotografien zur Elektrizitätsgeschichte des Ruhrgebietes" lautet der Titel der Ausstellung, die vom 3. Oktober bis 30. Januar im Umspannwerk Recklinghausen gezeigt wird. Das Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 veranschaulicht mit rund 200 Fotografien den Prozess der Elektrifizierung im Ruhrgebiet und die dadurch angestoßenen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen.

Infos: www.umspannwerk-recklinghausen.de

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Zu einer "Reise ins Theater" lädt Roberto Ciulli am 3. Oktober, 11 Uhr, ein. Der Mitbegründer und Leiter des Mülheimer Theaters an der Ruhr führt hinter die Kulissen und erzählt Anekdoten aus seiner langen Theaterzeit. Der Eintritt ist frei.

Infos: www.theater-an-der-ruhr.de

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Regisseur Lars Jessen stellt am Donnerstag, 30. September, 20.15 Uhr, seinen neuen Film "Hochzeitspolka" im Essener Astra-Theater vor. Frieder Schulz (Christian Ulmen), einst supercooler Sänger der Band "Heide Hurricane", hat sich mit Häuschen und Karriere in der polnischen Provinz eingerichtet. Kurz vor der Hochzeit tauchen die alten Kumpels auf und sorgen für Turbulenzen.

www.essener-filmkunsttheater.de

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Ungewöhnliches Konzert: Nigel Kennedy und sein Orchestra of Life spielen am 1. Oktober, 20 Uhr, auf der Baustelle des RWE Kraftwerks Westfalen in Hamm-Uentrop im Innern eines Kühlturms. Auf dem Programm stehen Vivaldis "Vier Jahreszeiten" sowie Werke von Bach.

Infos: www.energiekulturruhr.de

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Zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit veranstaltet das Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität die 2. Bochumer DEFA-Filmtage im endstation.kino in Bochum-Langendreer. Unter dem Titel "Unter einem Himmel" erinnert es mit Filmen an das Leben dies- und jenseits der Mauer. Die Reihe startet am 3. Oktober, 17.45 Uhr, mit dem Filmdrama "Himmel ohne Sterne" von Helmut Käutner. Am 4. Oktober, 19 Uhr, folgt Konrad Wolfs Adaption von "Der geteilte Himmel" nach Christa Wolfs gleichnamigem Roman.

Infos: www.rub.de/deutschlandforschung/

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

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