23.12.2011, Metropole Ruhr, Kulturelles

(7) Kulturmetropole Ruhr 2012: Tanz ist Kunst in Bewegung

Metropole Ruhr (idr). Essen, Gelsenkirchen und Dortmund sind feste Konstanten in der Tanzkultur des Ruhrgebiets. Herausragende Compagnien, renommierte Choreografen und ein experimentierfreudiges Programm begeistern das Publikum mit neuen Interpretationen und zahlreichen Uraufführungen. Spannende Ergänzung bieten einzelne Tanzfestivals in der Region.

Mitten auf dem Potsdamer Platz landet Göttervater Zeus als alternder Mann auf der Suche nach der Königstochter Europa. Angelockt von der Werbeikone Elida glaubt er in einer Eintänzerin seine Idealfrau wiedergefunden zu haben. Das ist eines von drei Szenarien, die Bridget Breiner mit dem Ballett im Revier inszeniert hat. Die Choreografin und Nachfolgerin von Bernd Schindowski als Ballett-Chefin am MiR, entfaltet das "Großstadt-Triptychon" erstmals am 14. Januar auf der Gelsenkirchener Bühne.

www.musiktheater-im-revier.de

Der Essener Ballettdirektor Ben van Cauwenbergh gewährt mit seiner Compagnie aufschlussreiche "Zeitblicke" auf die Arbeit europäischer Choreografen. Sie bringen ab dem 21. Januar "Petite Mort" des Tschechen Jirí Kylian, "Rooster" des Briten Christopher Bruce und "End-los" des Franzosen Patrick Delcroix auf die Bühne. Der Musik-Mix dazu könnte kaum spannender sein: Wolfgang Amadeus Mozart und die Rolling Stones geben den Ton an.

www.theater-essen.de

Der Schlaf der Vernunft lässt schreckliche und auch liebenswerte Ungeheuer entstehen: Xin Peng Wang fängt sie auf ihrer Suche nach der Wirklichkeit mit seiner Dortmunder Tanz-Compagnie ein. Er kombiniert dabei die Arbeiten der beiden zeitgenössischen Choreografen Mauro Bigonzetti und Christian Spuck. Premiere für "Träumer.Tanzen.Lieder" ist am 12. Februar.

www.theaterdo.de

„Goldberg-Variationen“, das "Wohltemperierte Klavier" und die "Sonaten für Solovioline" lässt Ballettchef Ricardo Fernando in Hagen vertanzen. Damit begibt er sich auf die Spuren des Weimarer Hoforganisten und Komponisten Johann Sebastian Bach – klangvoll umgesetzt an Klavier, Violine und Cello. Der Vorhang hebt sich am Theater Hagen ab dem 25. Februar.

www.theater-hagen.de

Pressekontakt: Theater Hagen, Pressestelle, Monika Martincevic, Telefon: 02331/207-3207; E-Mail: monika.martincevic@stadt-hagen.de; MiR, Christoph Nagler, Telefon: 0209/4097235, E-Mail: christoph.nagler@musiktheater-im-revier.de; Aalto, Azita Mortazawi-Izadi, Telefon: 0201/8122-213, E-Mail: presse@aalto-musiktheater.de; Theater Dortmund, Eckhard Martin, Telefon: 0231/5022524, E-Mail: emartin@theaterdo.de

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