30.10.2013, Metropole Ruhr, Politik, Wirtschaft

Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Ruhrgebiet bleibt angespannt

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Der Herbstaufschwung fällt im Ruhrgebiet (ohne Kreis Wesel) verhaltener aus als im übrigen NRW. In der Metropole Ruhr sank die Arbeitslosigkeit im Oktober im Vergleich zum Vormonat um nur ein Prozent auf 261.978 Personen. Die Arbeitslosenquote lag bei 11,1 Prozent - 0,2 Prozentpunkte unter dem Septemberwert. Damit hat das Ruhrgebiet im Vergleich der NRW-Regionen weiterhin die schwierigste Arbeitsmarktsituation.

Entgegen dem Trend stiegen die Arbeitslosenzahlen in den Agenturbezirken Gelsenkirchen und Essen leicht an (Gelsenkirchen: +0,7 Prozent; Essen: +0,2 Prozent). Die landesweit höchsten Arbeitslosenquoten wiesen die drei Ruhrgebiets-Bezirke Dortmund (12,9 Prozent) Gelsenkirchen (12,8 Prozent) sowie Duisburg (12,6 Prozent) aus.

Am stärksten ging die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der unter 25-Jährigen zurück. Sie fiel von 10,7 auf 10,1 Prozent. Wesentlicher Grund hierfür war der Beginn der Berufsausbildungen und die Nachfrage nach jungen Fachkräften.

Die Ausbildungsplatz-Suchenden des doppelten Abiturjahrgangs trafen im Ruhrgebiet ebenso wie in Gesamt-NRW auf ein rückläufiges Angebot an Ausbildungsstellen. 1.773 Jugendliche waren im Oktober in der Metropole Ruhr noch unversorgt. Auf der anderen Seite meldeten die Arbeitgeber noch 949 unbesetzte Ausbildungsstellen.

Pressekontakt: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen, Aneta Schikora, Telefon: 0211/4306-326, E-Mail: Nordrhein-Westfalen.PresseMarketing@arbeitsagentur.de

Zurück zur Übersicht