18.10.2013, Medizin, Metropole Ruhr, Wirtschaft

Bochumer Zentrum erhält zusätzliche Roboteranzüge im Wert von 2,3 Millionen Euro

Bochum (idr). Die New Energy and Industrial Technology Development Organization Japan (NEDO), eine Tochter des japanischen Wirtschaftsministeriums, unterstützt die Entwicklung medizinischer Roboteranzüge am Zentrum für Neurorobotales Bewegungstraining (ZNB) in Bochum mit 2,3 Millionen Euro. In Kürze sollen 24 weitere Modelle zur Verfügung gestellt werden.

Der Roboteranzug HAL soll querschnittsgelähmten Patienten helfen, sich wieder bewegen zu können. Die Gehhilfe wurde von der japanischen Firma Cyberdyne entwickelt, die kürzlich im Ruhrgebiet das erste europäische Tochterunternehmen gegründet hat.

Die Arbeit des ZNB verläuft bislang erfolgreich. In den seit einem Jahr durchgeführten Vorabstudien seien große Erfolge gerade bei rückenmarkverletzten Patienten zu verzeichnen.

Das NRW-Wirtschaftsministerium hat die Ansiedlung von Cyberdyne von Beginn an begleitet und unterstützt.

Pressekontakt: NRW-Wirtschaftsministerium, Pressestelle, Telefon: 0211/837-2462, E-Mail: Matthias.Kietzmann@mweimh.nrw.de

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