26.02.2015, Bochum, Metropole Ruhr, Wissenschaft und Forschung

Bochumer Historiker beteiligen sich an der Digitalisierung de mittelalterlichen Geschichte

Bochum (idr). Das deutsche Mittelalter bekommt ein Online-Archiv. Geschichtswissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum bereiten in den kommenden 18 Jahren die Geschichte der salischen Herrscher auf und pflegen sie in eine Datenbank ein. Ihre Arbeit ist Teil des Datenbank-Projekts "Regesta Imperii". Im Rahmen dieses Projekts erfassen Wissenschaftler sämtliche Taten der deutschen Herrscher des Mittelalters, ordnen sie chronologisch und kommentieren sie mit dem neuesten Forschungsstand. Angesiedelt ist es an der "Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz".

Die Ergebnisse sind inzwischen als Open Access-Datenbank verfügbar, die kontinuierlich erweitert wird. Der parallel erstellte "Online Public Access Catalogue" (OPAC) ist die weltgrößte frei zugängliche Sammlung von Forschungsliteratur zum Mittelalter.

Die Bochumer Historiker befassen sich mit der salischen Geschichte. Einer der bekanntesten salischen Herrscher war Heinrich IV., auf den der sprichwörtliche "Gang nach Canossa" zurückgeht.

Pressekontakt: Ruhr-Uni Bochum, Lehrstuhl für die Geschichte des Frühmittelalters, Prof. Dr. Gerhard Lubich, Telefon: 0234/32-22648, E-Mail: gerhard.lubich@rub.de

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