29.01.2015, Metropole Ruhr, Umwelt, Vermischtes

Recklinghausen führt Notfallset für Fledermäuse ein

Recklinghausen (idr). Ein Herz für Fledermäuse haben die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen. Um den Artenschutz der fliegenden Säugetiere sicherzustellen, werden die Mitarbeiter jetzt mit einem Notfallset für Fledermäuse ausgestattet. Es kommt zum Einsatz, wenn Tiere bei Baumfällungen aufgeschreckt oder verletzt werden.

Der Notfallkasten besteht aus einem Fledermaus- und einem Transportkasten. Dieser wird benutzt, wenn das Tier verletzt ist und versorgt werden muss. Ist die Fledermaus nur flugunfähig, wird sie in den Fledermauskasten gesetzt. Der wird direkt am Nachbarbaum angebracht. Fledermausexperten kümmern sich dann um die Nachsorge.

Zusätzlich prüfen die Arbeiter Bäume sehr genau, bevor sie sie fällen. Bisher sind Fledermäuse in ihren kleinen Baumhöhlen noch nie übersehen worden.

Recklinghausen ist die erste Stadt im Kreis, die dieses Projekt verfolgt. Kooperationspartner sind der Kreis Recklinghausen, das Regionalforstamt Wald und Holz sowie Tierschutzexperten.

Pressekontakt: Stadt Recklinghausen, Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sheila Patel, Telefon: 02361/50-1351, E-Mail: presse@recklinghausen.de

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