26.03.2015, Metropole Ruhr, Kulturelles, Tourismus

Wanderarbeit auf Zeche Hannover

Bochum (idr). Nicht erst die Spargelstecher aus anderen Ländern haben den Begriff "Wanderarbeiter" publik gemacht, es gibt sie schon Jahrhunderte. Die Ausstellung "Wanderarbeit. Mensch – Mobilität – Migration" geht den Gründen und Folgen der Arbeitswanderung damals wie heute nach. Zu sehen ist sie im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum vom 27. März bis 19. Juli. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat darin Arbeit als eine wichtige Triebfeder für Migration in Geschichte und Gegenwart untersucht.

Historische Wanderberufe werden aktuellen Berufsfeldern gegenübergestellt: Scherenschleifer, Schausteller, lippische Wanderziegler und Heringsfänger, Amerika-Auswanderer, italienische Eismacher und Gastarbeiter aus Südeuropa stehen ebenso dafür wie osteuropäische Bauarbeiter, rumänische Pflegekräfte, Berufspendler und Flüchtlinge auf Lampedusa.

Pressekontakt: LWL-Industriemuseum, Dietmar Osses, Telefon: 0231/6961-231; LWL-Pressestelle, Markus Fischer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org

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