22.09.2015, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Mit "So viel Zeit" adaptierte das Theater Oberhausen bereits einen Roman von Frank Goosen für die Bühne. Das Stück war eine der erfolgreichsten Inszenierung der Spielzeit 2014/15. Nun hat Goosen erstmals selbst ein Theaterstück geschrieben. Als Grundlage diente ihm sein gleichnamiges Buch "Raketenmänner". Er erzählt von Männern, die ausbrechen wollen, und von jenen, die Halt suchen, von Verlassenen und Suchenden, von Ängstlichen und Mutigen. Alle sind in ihrem Alltag gefangen und träumen davon, ein ganz anderer zu sein. Die "Raketenmänner", erneut in der Regie von Peter Carp, feiern am 25. September, 19.30 Uhr, Premiere. Nächster Termin: 26. September, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

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Als erste Premiere der neuen Spielzeit inszeniert Generalmusikdirektor Tomáš Netopil die Choroper "The Greek Passion" am Essener Aalto-Theater. Das Werk von Bohuslav Martinů erzählt, wie im griechischen Dorf Lycovrissi die Vorbereitungen für ein Passionsspiel völlig aus dem Ruder laufen. Die Darsteller identifizieren sich mit ihren biblischen Rollen. Doch als eine Gruppe von Flüchtlingen auftaucht, stehen die christlichen Werte plötzlich auf dem Prüfstand. Premiere ist am Samstag, 26. September, 19 Uhr.

Infos: www.aalto-musiktheater.de

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Fred und Lilli sind seit einem Jahr glücklich geschieden. Aber irgendwie kommen sie nicht voneinander los. Kein Wunder, stehen sie doch regelmäßig gemeinsam auf der Bühne - in einer Shakespeare-Komödie, die es in sich hat: "Der Widerspenstigen Zähmung". Die gespielten Gefühle lassen sich von den echten immer schwerer trennen. Ein englisches Team aus Musical-Spezialisten um Regisseur Martin Duncan inszeniert "Kiss me, Kate" am Opernhaus Dortmund. Das Musical von Cole Porter feiert am 27. September, 18 Uhr, Premiere.

Infos: www.theaterdo.de

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Mozarts "Zauberflöte" ist unangefochten das beliebteste Werk im Bühnenrepertoire. Am Samstag, 26. September, 19.30 Uhr, feiert die Oper am Theater Hagen Premiere. Die Geschichte beginnt wie ein Zaubermärchen, verquickt eine Teenager-Romanze mit den großen Fragen der Aufklärung und verzaubert mit seiner Musik.

Infos: www.theaterhagen.de

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Mit der Ausstellung "Arbeit & Alltag. Industriekultur im Ruhr Museum" präsentiert das Ruhr Museum auf Zollverein in Essen vom 26. September bis 3. April seine industrie- und zeitgeschichtliche Sammlung. Anhand von 350 ausgewählten Exponaten erfahren Besucher, wie die Menschen im Ruhrgebiet in den letzten zweihundert Jahren gearbeitet und gelebt haben. Darunter befinden sich historische Arbeitsgeräte aus der Kohleförderung und der Stahlerzeugung, aber auch aus dem Alltag jenseits der Arbeit.

Infos: www.ruhrmuseum.de

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70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges widmet sich die Ausstellung "Befreite Moderne" im Kunstmuseum Mülheim der Kunst der unmittelbaren Nachkriegszeit. Vom 27. September bis 10. Januar werden heute vielfach vergessene Künstler der "ersten Stunde" und künstlerische Ansätze vorgestellt, die sowohl gegenständliche und surreale Tendenzen, abstrakte Formfindungen und experimentelle Aufbrüche umfassen. Die Kunstschaffenden versuchten, die Errungenschaften der Moderne weiterzuführen, aber auch neue Ansätze und somit Anschluss an die Kunst der Nachbarländer zu finden. Die Ausstellung versammelt über 100 Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Fotografien.

Infos: www.kunstmuseum-mh.de

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Fast vollständig in Dunkelheit eingehüllt werden die Besucher der Ausstellung "¡DARK!" im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, bevor die Kunstwerke erkennbar werden. Die Schau präsentiert vom 26. September bis 3. April Werke von Anthony McCall (UK), Diana Ramaekers (NL), Regine Schumann (DE), Vera Röhm (DE) und Lucinda Devlin (US). Alle Arbeiten verbindet, dass sie das Dunkel verdrängen und doch erst in der Dunkelheit lebendig werden. Die Installationen können betreten werden, so werden die Gäste Teil der Kunstwerke.

Infos: www.lichtkunst-unna.de

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35 Designer aus ganz Deutschland präsentieren bei der Messe "design unter hundert,-" in der Maschinenhalle Friedlicher Nachbar in Bochum individuell gestaltete Objekte aus edlen Materialien. Die Aussteller bieten vom 25. bis 27. September ein breites Spektrum ausgewählter Unikate und kleiner Serien. Das Angebot reicht von Foto- und Papierdesign über Keramiken bis hin zu hippen Accessoires und ausgefallener Mode. Jeder Kreative bietet mindestens drei Objekte an, die weniger als 100 Euro kosten.

Infos: www.friedlicher-nachbar.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

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