01.09.2015, idr-Tipps, Metropole Ruhr, Freizeit, Kulturelles

idr-Tipps

Metropole Ruhr (idr). Das Schauspielhaus Bochum eröffnet seinen Premierenreigen am 5. September, 19.30 Uhr, mit Anton Tschechows Klassiker "Der Kirschgarten" in der Regie von Tamás Ascher, der zu den bekanntesten Theatermachern Ungarns zählt. Am Tag danach (6. September, 19 Uhr) kommt in den Kammerspielen "Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth auf die Bühne.

Infos: www.schauspielhausbochum.de

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In seinem Ballettabend "b.17" hat sich Martin Schläpfer die 7. Sinfonie von Gustav Mahler vorgenommen und forscht nach dessen jüdischen Wurzeln. Musik und Tanz verbinden sich darin zu einem Psychogramm getriebener Existenzen. Die Suche nach Heimat ist dabei die Grundierung zu einem Stück, das sich immer mehr zu einem Tanz auf dem Vulkan verdichtet. Am 5. September, 19.30 Uhr, feiert die Choreografie Premiere am Theater Duisburg.

Infos: www.theater-duisburg.de

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Wie reagiert ein politisches System, wenn sich einer der höchstrangigen Vertreter plötzlich von diesem abwendet? Dieser Frage geht Intendant Jens-Daniel Herzog in seiner Inszenierung von Richard Wagners "Tristan und Isolde" am Opernhaus Dortmund nach. Premiere ist am Sonntag, 6. September, 16 Uhr. Die Bayreuth-Sopranistin Allison Oakes wird dabei ihr Rollendebüt als Isolde geben.

Infos: www.theaterdo.de

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Ein "Lehrstück ohne Lehre" schrieb Max Frisch mit seinem Drama "Biedermann und die Brandstifter", das am 5. September, 19.30 Uhr, Premiere am Schlosstheater Moers Premiere feiert. Das Stück in der Inszenierung von Intendant Ulrich Greb zeigt, wie aus Egoismus, angepasster Bequemlichkeit, dummer Eitelkeit und Feigheit eine hochexplosive Mischung entsteht, mit deren Hilfe sich Gewalt ungehindert ausbreiten können.

Infos: www.schlosstheater-moers.de

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Es sind die Außenseiter und Randfiguren der Wohlstandsgesellschaft, die in der "Avenue Q" leben, liebenswerte Charaktere, die davon träumen, ein Star zu sein oder auch nur eine erfolgreiche Kindergärtnerin. Das Musical von Robert Lopez und Jeff Marx feiert am 5. September, 19.30 Uhr, Premiere am Theater Hagen. In dem Stück spielen Puppen ähnlich denen in der Sesamstraße mit. Sie zeigen ihre erwachsenen Seiten, etwa wenn es um Spekulationen über die sexuelle Orientierung von Ernie und Bert geht.

Infos: www.theater-hagen.de

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Albert Ostermaier widmet dem französischen Sänger und Komponisten Serge Gainsbourg sein "Requiem für einen Liebenden". Geschrieben hat er das Stück für Dominique Horwitz, das Theater Oberhausen und die Ruhrfestspiele Recklinghausen. In dem Stück lässt er dem Tode nahe Gainsbourg sein Leben und seine Musik Revue passieren. Das Stück wird am 4. September, 19.30 Uhr, am Theater Oberhausen uraufgeführt. Regie führt Peter Carp. Nächster Termin: 5. September, 19.30 Uhr.

Infos: www.theater-oberhausen.de

Pressekontakt: idr, Telefon: 0201/2069-281, E-Mail: idr@rvr-online.de

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