25.02.2016, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Verkehr

VRR plant einennutzungsabhängigen eTarif

Gelsenkirchen (idr). Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) plant die Einführung eines eTarifs. Das teilte der VRR heute anlässlich seiner Jahres-Pressekonferenz mit. Das neue Angebot soll zunächst über einen Zeitraum von etwa einem Jahr direkt über das Smartphone zugänglich gemacht werden. Der Tarif setzt sich aus einem Festpreis je Fahrt und einem nutzungsabhängigen Leistungspreis zusammen. Beim Einstieg zu Beginn einer Fahrt checkt der Fahrgast sich via Smartphone ein, nach Verlassen des letzten Fahrzeuges am Ende der Reise checkt er wieder aus - danach wird dann berechnet. Verläuft das Pilotprojekz erfolgreich, möchte der VRR den eTarif verbundweit in den Regeltarif übernehmen.

Mit dem Jahr 2015 zeigten sich die Verantwortlichen des VRR zufrieden. Man könne auf eine solide Einnahmenbilanz zurückblicken: Die Anzahl der zurückgelegten Fahrten stabilisierten sich auf dem sehr hohen Niveau von rund 1,14 Milliarden. Die Ticketeinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf insgesamt 1,194 Milliarden Euro, das sind 45,7 Millionen Euro mehr als noch 2014 (vorläufiges Ergebnis).

Infos unter www.vrr.de

Pressekontakt: VRR, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sabine Tkatzik, Telefon: 0209/1584-421, E-Mail: tkatzik@vrr.de

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